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Hess. Staatstheater Wiesbaden : Der Ring des Nibelungen

  • -Aktualisiert am

„Das Rheingold“ (Premiere am 13. November im Großen Haus) Bild: Karl und Monika Forster

In der Spielzeit 2016/2017 wird Wiesbaden zur Wagner-Stadt. Aufführungen der kompletten „Ring“-Tetralogie erinnern an Richard Wagners Meisterwerk.

          Die neue Saison des Hessischen Staatstheaters errichtet in einem einzigen Wiesbadener Wagner-Winter das Weltengebäude der ganzen „Ring“-Tetralogie. Während der Internationalen Maifestspiele 2017 krönen dazu zwei komplette zyklische Aufführungen das „Ring“-Jahr.

          Richard Wagners Opus Magnum

          Fast 30 Jahre arbeitete Richard Wagner an seinem gewaltigen Hauptwerk mit über 100 Musikern und 34 Solisten. Der „Ring“ gehört damit zu den größten Herausforderungen, erweist sich aber auch seit jeher als Zuschauermagnet. Aus uralten Mythen zieht Wagners Schöpfung ihre Stoffe, ist aber auch als revolutionierendes „Kunstwerk der Zukunft“ konzipiert. Ist diese sehnsuchtsvolle Suche nach einem Woher und Wohin der Grund, weshalb die Tetralogie seither wieder und wieder Menschen auf der ganzen Welt in Scharen anlockt und viele Stunden in einen eigenen Kosmos zu entrücken vermag?

          „Die Walküre“ (Premiere am 15. Januar 2017 im Großen Haus)

          „Das Unvergleichliche des Mythos´ ist, dass er jederzeit wahr und sein Inhalt, bei dichtester Gedrängtheit, für alle Zeiten unerschöpflich ist“, schrieb Richard Wagner 1851. Wer den „Ring des Nibelungen“ also für ein Märchen hält, unterschätzt seine Absichten. Ebenso wenig taugt er jedoch als Dokumentation des 19. Jahrhunderts. In nahezu zwanzig Stunden Musik und unzähligen selbstgeschmiedeten Versen schuf Wagner eine gewaltige Utopie. Die Kunst, seine Kunst, sollte wie ein Religionsersatz die Gesellschaft einen. Wagners poetische Formulierung gesellschaftlicher Bezüge in seinen Opern hat sich als überzeitlich erwiesen. Sein Mammutwerk birgt das Potenzial ständiger Neuinterpretation, ja es bedarf ihrer, um nicht museal zu erstarren.

          „Siegfried“ (Premiere am 2. April 2017 im Großen Haus)

          Burg, Ring, Speer, Goldschatz, Helm, Schwert – gegenständliche Symbole und zahlreiche musikalische und inhaltliche Motive, Figuren, Ideen, Gefühle, Naturschilderung, psychologische und inhaltliche Deutung in Bildern und Musik breiten vor Publikum und Interpreten eine unendliche Assoziationsfläche aus. Verlustängste wie Zukunftsträume finden ihren Ausdruck, Götter und Menschen sind in Streben und Scheitern gleich, ringen um Verantwortung und moralische Kategorien, teilen Werden und Vergehen. Wenn der „Ring“ sich schließt, bleibt der Wunsch nach Katharsis, die Hoffnung auf einen Neuanfang und darauf, dass es nach so viel Gewalt und Tod besser werden möge. Eine Utopie – nicht nur des 19., auch eine des 20. und 21. Jahrhunderts.

          „Götterdämmerung“ (Premiere am 2. April 2017 im Großen Haus)

          Das Hessische Staatsorchester Wiesbaden begleitet große Stimmen

          Sowohl neue als auch erfahrene internationale Wagner-Stimmen prägen die Wiesbadener Aufführungen. Das Inszenierungsteam wird angeführt von Uwe Eric Laufenberg, der zu den Festspielen 2016 sein Bayreuth-Debüt als „Parsifal“-Regisseur gibt. Die Musikalische Leitung übernimmt der britisch-wienerische Dirigent Alexander Joel.

          Buchen Sie sich Ihren Ring!

          Es werden drei Ring-Zyklen in der Spielzeit 2016.2017 angeboten. Der erste Zyklus verteilt sich auf die Spielzeit 2016.2017 und beginnt im November. Zwei weitere Zyklen finden während der Internationalen Maifestspiele 2017 statt.

          Die Ring-Abos sind bereits jetzt buchbar. Einzelne Vorstellungen können nach Verfügbarkeit ab September 2016 gebucht werden bzw. ab Februar 2017 mit Vorverkaufsbeginn der Internationalen Maifestspiele.

          Der gesamte Spielplan, die Besetzungen sowie weitere Termine und Informationen zu den Aufführungen sind auf der Webseite des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden einsehbar. Theaterkarten können dort online oder telefonisch unter 0611 132 325 gebucht werden.

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