Meldungen vom 11.1.2012
Artikel-Chronik
Dietmar Bartsch
Der Mann mit Zeitverzögerung
Dietmar Bartsch hat nichts Genialisches wie Gysi, nichts Demagogisches wie Lafontaine. In der Linkspartei, die fürchtet, ohne ihre Stars nichts zu sein, war er aber immer der Profi. Reicht das, um Chef zu werden?
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Hannover
Hundert und 62 Fragen an die Landesregierung
Auch die SPD-Fraktion in Niedersachsen hat der Landesregierung nun etliche Fragen in der Kreditaffäre des Bundespräsidenten gestellt. Sie decken sich teilweise mit denen der Grünen-Fraktion, die schon nächste Woche beantwortet werden sollen.
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Mario Monti
Roms Vermögen
Die Kanzlerin hat Mario Monti gelobt. Zu Recht. Sein Schuldenproblem muss Italien dennoch selbst lösen. Die Italiener verfügen über extrem hohe Finanzvermögen - auch weil der Fiskus so ineffizient ist.
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Gewagte Satire
Lokale Bräuche
Um sich anzupassen trug Königin Beatrix kürzlich beim Besuch einer Moschee ein Kopftuch. Was würde sie in Papua-Neuguinea tragen, fragen sich Satiriker.
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Bilderserie
Schmythologie
Wer nicht Griechisch kann, kann gar nichts“ - diese Erkenntnis inspirierte den Schriftsteller Jochen Schmidt und die Illustratorin Line Hoven nach ihrer erfolgreichen F.A.Z.-Serie „Duddenbrooks“ zu einem neuen, diesmal etymologischen Gemeinschaftsprojekt.
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Fußball statt Feuerwerk
Dialog in neuen Bahnen
Der Dialog zwischen Fans und Verbänden über Pyrotechnik ist desaströs gescheitert. Die DFB und DFL gestehen nun Fehler ein. Statt über Utopien wollen sie nun über wirkliche Alleinstellungsmerkmal deutscher Fankultur reden.
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Syrien
Assad tritt vor Tausenden Anhängern auf
Nach seiner Rede in der Universität von Damaskus ist Syriens Machthaber Assad vor Tausenden Anhängern in der Hauptstadt aufgetreten. Unterdessen wurde in der Protesthochburg Homs ein französischer Journalist getötet.
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Biathlon
Ski verwachst und trotzdem Dritte
Biathletin Magdalena Neuner läuft über 15 Kilometer im tschechischen Nove Mesto als Dritte aufs Podest. Nach zwei Fehlern am Schießstand fehlen ihr 32,9 Sekunden auf Siegerin Kaisa Mäkäräinen.
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Detroit Auto Show
Die zahmen Kleinen
Die deutschen Autohersteller machen wieder erfreuliche Geschäfte, mit frischen Modellen wollen sie Terrain gewinnen. In Detroit senden Mercedes und Porsche ein Signal der Verbundenheit gen Amerika.
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Solarenergie
Fehlerhaftes System
Deutschland leistet sich für die Solarindustrie ein üppiges Fördersystem, das falsche Anreize setzt. Die verantwortlichen Politiker dürfen ein solches Maß an Fehlsteuerung nicht länger ignorieren.
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Energieeffizienz
Stromverbrauch trotz Wachstums gesunken
In Deutschland wuchs die Wirtschaft 2011 kräftig - doch der Stromverbrauch ist weiter gesunken. Das bestätigt den Trend der vergangenen Jahre, dass sich Konjunktur und Elektrizitäts-Nutzung entkoppeln. Für den geringeren Verbrauch gibt es mehrere Gründe.
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Gemeinschaftswährung
Eine neue Rolle für den Euro
Der Euro verliert seit Monaten an Wert, besonders gegenüber dem Yen oder den Kronen aus Norwegen und Schweden, aber auch gegenüber dem Dollar. Bei langfristiger Betrachtung relativiert sich aber so mancher Kursrückgang der jüngeren Vergangenheit.
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Affäre Wulff
„Christian soll seine Anwälte an die Leine legen“
Während der Merkel-Vertraute Peter Altmaier (CDU) per Twitter mahnt, Christian Wulff solle seine „Anwälte an die Leine legen“, stellt sich die Kanzlerin abermals vor den Bundespräsidenten. Wulffs Anwalt lehnte eine Veröffentlichung der Fragen und Antworten aus „rechtlichen Gründen“ weiter ab.
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Kolumne „Expat“
Fernbeziehung verschärft
Wer in Australien das dicke Geld macht, arbeitet „Fifo“: „Fly-in, fly-out“. Das Kürzel steht für Schichtarbeit, die man nur per Flugzeug erreicht und für hohe Löhne. Aber auch für programmierten Familienkrach.
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Deutscher Fußball
Nicht gut genug für den Ballsaal
Bei der Wahl des besten Spielers und der besten Mannschaft der Welt blickt der Fußball ausnahmsweise mal nicht nach vorne. Und der deutsche Fußball ist aus internationaler Sicht derzeit nicht mehr als ein hübsches Zukunftsversprechen.
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Magazine für junge Frauen
Mädchen im Strom
Ein größeres Ganzes, an das man sich halten kann oder eben nicht: Zwei neue amerikanische Magazine probieren im Internet aus, wie man heute junge Frauen anspricht. Sie heißen „Rookie“ und „xoJane“.
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Marina Weisband
Galionsfigur wider Willen
Marina Weisband twittert vor dem Aufstehen und liebt das 19. Jahrhundert. Im Mai haben die Piraten die Psychologiestudentin zur Geschäftsführerin gewählt. Gerade weil sie nicht das Gesicht der Partei sein will, wird sie von der Basis geliebt.
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Kolumne
„Schieß mich tot“
Hechts neuer Büroleiter Spill wusste auf vieles eine Antwort, doch nicht auf alles. Und immer wenn er sich einer Sache nicht ganz sicher war, sagte er: „Schieß mich tot.“
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Deutschland
Die Wirtschaft am Wendepunkt
2011 wächst das Inlandsprodukt um 3 Prozent - so hoch wie in nur fünf Jahren seit der Wiedervereinigung. Allerdings bremst ein Rückgang im Schlussquartal die deutsche Wirtschaftsleistung ein wenig aus.
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Jair Lapid
Ein Moderator für Israel
Der beliebte Fernsehjournalist Jair Lapid ist auf den Spuren seines Vaters. Er will in die Politik gehen. Ungewöhnlich sind solche Seitenwechsel in Israel nicht.
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Medienschau
Fusion von NYSE und Deutscher Börse wackelt
Beiersdorf bekräftigt den Ausblick, Patrizia erreicht dank Immobilien-Verkäufen das Jahresziel, Crop Energies verdient prächtig.
Pfleiderer bangt um seinen Sanierungsplan, Eastman Kodak will die Insolvenz durch einen abermaligen Konzernumbau abwenden.
Der Forderungsverzicht für Griechenland soll nächste Woche ausgehandelt werden, Portugals Notenbank erwartet eine tiefe Rezession und neue Sparmaßnahmen und die Schwäche des Euro lässt Japans Währungsreserven sinken.
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Saar-SPD-Chef Heiko Maas
Der Abwarter
Ob es im Saarland zu einer großen Koalition kommt, hängt vor allem von dem kühl kalkulierenden SPD-Vorsitzenden Heiko Maas ab. Seine Machtposition ist stark - doch vieles spricht dafür, dass er nichts riskieren will.
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Schweiz
Die angegriffenen Angreifer
Nach dem Rücktritt des Schweizer Zentralbankchefs gerät die Schweizer Volkspartei, der der Kosmopolit Philipp Hildebrand schon länger ein Dorn im Auge war, nun selbst in Bedrängnis.
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