Meldungen vom 13.9.2011
Artikel-Chronik
Champions League
Barcelona startet mit Remis gegen Milan
Titelverteidiger Barcelona ist 91 Minuten lang hoch überlegen gegen den italienischen Meister. Doch in der ersten und in der letzten Minute treffen die Mailänder und nehmen einen Punkt mit. Marseille schlägt Piräus, Porto gewinnt gegen Donezk.
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Pariser Börse
Kurserholung der gebeutelten Bankaktien
Zunächst verunsicherten Gerüchte über Liquiditätsengpässe des französischen Marktführers BNP Paribas die Anleger. Doch das Dementi der Bank zeigte Wirkung. Mit Blick auf das Kurs/Gewinn-Verhältnis sind französische Banktitel die günstigsten in Europa.
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Qualmende Geschichte
Getrocknete Wutbürgerkunst
Das „Haus der Geschichte“ in Stuttgart widmet einem 80 Meter langen Abschnitt des Bauzauns der „Stuttgart 21“-Gegner eine eigene Ausstellung. Unter erheblichem Aufwand und erst nach Klärung schwieriger politischer und juristischer Fragen.
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Kommentar
Teuer vom Stadtwerk
Als Stromanbieter schneiden kommunal kontrollierte Anbieter selten gut ab, oft noch schlechter als die Konzerne. Der Grund dafür ist dem Stromkunden gleich teuer; er sollte besser wechseln.
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Schuldenkrise
Italien setzt auf Chinas Hilfe
Rom bittet Peking um Beistand in der Schuldenkrise: Gespräche des italienischen Finanzministers Tremonti mit dem chinesischen Staatsfonds CIC lösen Spekulationen über Käufe von Staatsanleihen aus.
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Sittlichkeitspatrouillen
Boten der Zivilisation?
Pekings Stadtbild hat sich verändert. Die Erklärung ist einfach: Der zentrale Pekinger Bezirk Chaoyang erlebt die entscheidende Phase seiner seit zwei Jahren andauernden Zivilisierungskampagne. Seit Tagen überprüfen Inspektoren deren Früchte.
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OECD-Bildungsbericht
Zu wenig Hochqualifizierte
Das deutsche Bildungssystem belegt im internationalen Vergleich einen der hinteren Plätze: In den vergangenen fünfzig Jahren hat die Zahl der Hochqualifizierten kaum zugenommen. Das geht aus einer Studie der OECD hervor. Auch die Bildungsausgaben sind in fast allen anderen Ländern höher.
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Baden-Württemberg
Keine Schleppenträgerin
Der Streit zwischen SPD und Grünen über die Volksabstimmung zu „Stuttgart 21“ ist ein Hinweis auf die begrenzte Haltbarkeit der ersten grün-roten Landesregierung: Sollte die SPD siegen, wäre es für sie weniger schmählich, in eine „große“ Koalition zu wechseln.
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Recep Tayyip Erdogan
Der arabellische Kalif
In der Arabellion spielt der türkische Ministerpräsident mit seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP eine gewisse Rolle. Manche nehmen sie zum Vorbild einer „islamischen Demokratie“.
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Tennis-Kommentar
Schlag auf Schlag
Der Davis-Cup lockt die Stars - nicht nur aus Vaterlandsliebe. Djokovic, Nadal und Federer nehmen den Stress auch im Zuge der Olympischen Spiele in Kauf.
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„Stuttgart 21“
Kretschmann verwarnt SPD wegen Treffens
Grüne und SPD in Baden-Württemberg haben sich gegenseitig aufgefordert, sich vor der Volksabstimmung über „Stuttgart 21“ im Ton zu mäßigen: Ministerpräsident Kretschmann sagte, die Koalitionsparteien müssten um die „Minen herumlaufen“.
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Volleyball-Nationalteam
Moderator gesucht
EM-Aus nach der Vorrunde und teils desolatem Auftreten: Für Volleyball-Bundestrainer Lozano hat die Zeit der Bewährung begonnen. Beim Vor-Qualifikationsturnier für Olympia 2012 im November muss es sportlich und atmosphärisch besser zugehen.
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Französischer Chanson
Abgesang
Die Altstars müssen immer wieder auf die Bühne, weil die Nachfolger sich als Eintagsfliegen erweisen: Der französische Chansons steht vor einem Generationenwechsel und blickt unsicher in die Zukunft.
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Pakistan
Mehr als 200 Tote bei Hochwasser
Es sollen die schwersten Regenfälle seit 51 Jahren sein: In Indien und Pakistan leiden Millionen Menschen unter den Folgen des Monsuns. Hunderttausende flüchten in Auffanglager. Bisher sind über 200 Menschen in den Wassermassen gestorben.
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Nach dem Unfall
Französische Atom-Zukunft
Auch in Frankreich ist die zivile Nutzung der Atomkraft in Frankreich längst nicht mehr unumstritten. Deshalb bedeutet der Unfall in einer Anlage der Nuklearindustrie für die französische Regierung Alarmstufe eins.
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Arabellion
Saudische Demokratieförderung
Die sieben führenden Industrienationen und Russland suchen sich neue Verbündete, um Länder wie Ägypten, Jordanien, Marokko und Tunesien auf dem Weg zur Demokratie beizustehen. Saudi-Arabien zählt dazu und will den Ton angeben.
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Nürnberg
Mann soll Tochter über 34 Jahre lang missbraucht haben
Ein 69 Jahre alter Mann aus Mittelfranken soll seine heute 46 Jahre alte Tochter jahrzehntelang sexuell missbraucht und mit ihr drei Söhne gezeugt haben. Gegen den Rentner wurde nun Anklage in rund 500 Fällen erhoben, teilte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mit.
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Klage gegen Lufthansa
EU kippt Zwangsruhestand für Piloten
Piloten dürfen künftig bis zum Alter von 65 Jahren im Dienst bleiben. Die Lufthansa kann ihre Piloten nicht mehr automatisch mit 60 in den Zwangsruhestand versetzen. Das entschied der Europäische Gerichtshof am Dienstag. Drei Piloten hatten geklagt.
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Kommentar
Prüfung für Israel
Israel sollte den Weckruf hören: Der Sturm auf die israelische Botschaft zeigt, dass die regionalen Probleme, welche die Außenpolitik im Nahen Osten über Jahrzehnte dominiert haben, von der Arabellion längst nicht hinweggefegt worden sind.
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São Paulo
Angolanerin wird Miss Universe 2011
Die „schönste Frau des Universums“ kommt aus Angola: Die 25 Jahre alte Leila Lopes wurde in Brasilien zur „Miss Universe“ gewählt. Damit setzte sie sich gegen 88 Konkurrentinnen aus aller Welt durch.
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Islamistischer Terror
Al Qaida lobt „arabische Revolutionen“
Das Terrornetz Al Qaida hat zum zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September ein einstündiges Video ins Internet gestellt. Aiman al Zawahiri wird mit den Worten zitiert, Al Qaida hoffe, „dass die arabischen Revolutionen auf die Scharia begründete Regierungen mit sich bringen“
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Ungarn
Währungsverluste werden auf Banken abgewälzt
Ungarns Regierung will per Gesetz die Gläubiger von Fremdwährungskrediten zwingen, die Hälfte der durch den Verfall des Forint-Kurses entstandenen Kreditbelastungen zu übernehmen. Experten schließen Folgen für den Wechselkurs nicht aus.
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Immobilienaktien
Bewegte Tage für Immobilienaktien
Die Nähe zur Finanzbranche hat die börsennotierten deutschen Immobiliengesellschaften nicht nur in den jüngsten bewegten Tagen auf dem Aktienmarkt zurückgeworfen. Eine nachhaltige Erholungsbewegung der Kurse lässt nun schon seit mehr als vier Jahren auf sich warten. Nun will der Verband Epra den deutschen Kollegen Hilfestellung leisten.
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Hurrikan „Katia“
Sturmtief fegt über Großbritannien
Hurrikan-Alarm über dem Norden Großbritanniens: Die Ausläufer von Hurrikan „Katia“, die über das Land zogen, beschädigten Autos und schränkten den Verkehr ein. Ein Autofahrer kam ums Leben, als ein Baum auf seinen Wagen stürzte.
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Europa
Wie es passt
Wer in Deutschland laut über den Austritt Griechenlands aus der Währungsunion nachdenkt, der wird schnell und scharf belehrt, dass es juristisch gar nicht möglich sei. Wo aber waren die Belehrer, als mit dem ersten Rettungspaket das Bail-Out-Verbot gebrochen wurde?
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Blick auf den Finanzmarkt
Dax erneut kurz unter 5000 Punkten
Gestützt auf positiv interpretierte Vorgaben nach einem Schlussspurt am Vorabend an der Wall Street verbuchen die wichtigsten deutschen Aktienindizes am Dienstag im frühen Handel zunächst deutliche Kursgewinne. Bald aber drehte der Markt wieder ins Minus.
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Medienschau
Kauft China Italiens Anleihen?
Bank of America will 30.000 Stellen streichen, HSBC peilt Verkauf der Versicherungssparte für 1 Milliarde Dollar an - Times, Italien und China sprechen angeblich über Anleihekäufe, Frankreichs Inflationsrate steigt stärker als erwartet, IWF gibt Milliarden-Tranche an Portugal frei, amerikanische Einzelhandel vor schwierigen Weihnachten
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Wahlkampf in Berlin
Grüner wird’s wohl nicht
Als Volkspartei gestartet, als Mecker-App gelandet: In Berlin kann Renate Künast zurzeit machen, was sie will, sie kommt zu spät. Wie die Frau mit der Stachelfrisur trotz bester Chancen den Wahlkampf versemmelt hat.
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Kommentar
Mehr Geld für die Straße
Im Verkehrswesen fehlt es zunehmend an Geld, um das Straßennetz und den Bus- und Bahnverkehr solide zu finanzieren. In Hessen sind die ersten Anzeichen einer Finanzierungskrise unübersehbar.
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Geologie
Der Kreislauf der Gesteine
Das Recycling von Gesteinen läuft in Vulkanen viel schneller ab, als man bislang glaube. Material des Erdmantels, das ins Erdinnere absunken war, gelangt über Vulkanismus bereits nach rund 500 Millionen Jahren wieder an die Erdoberfläche und nicht erst nach zwei Milliarden Jahren.
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