Meldungen vom 21.6.2011
Artikel-Chronik
Frauenfußball-WM
„Klimafaire“ WM als Vorbild
Der Deutsche Fußball-Bund, der Weltverband Fifa und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt bringen zusammen eine Million Euro für eine umweltfreundliche Frauenfußball-WM auf. Dabei soll „Green Goal“ aber keine Episode bleiben.
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Anzeigenkampagne
Guter Rat
Fünfzig Konzernchefs werben in einer Anzeigenkampagne für die Rettung der Währungsunion. Der Euro sei den Einsatz allemal wert, schreiben die Manager. Sie verschweigen die Wurzel der Staatsschuldenkrise: Leben auf Pump ohne Wettbewerbsfähigkeit. Die Konzerne könnten doch Staatsanleihen der Krisenländer kaufen.
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Griechenland
Sparen ohne Überlebensgarantie
Die Staatsschulden sind nicht Griechenlands einziges Problem - die Investitionsbedingungen sind dort etwa so gut wie in Papua-Neuginea. Dabei hat noch nie zuvor ein Mitglied der Eurozone in so kurzer Zeit sein Budgetdefizit in einem solchen Umfang reduziert.
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Frankfurt und Frauenfußball
Von der Wiese in die Arena
Frankfurt inszeniert sich in den nächsten drei Wochen als „Herz des Frauenfußballs“. Nicht nur die Gegenwart spricht für die Richtigkeit dieses selbstbewussten Werbeslogans. Kickende Mädchen und Frauen haben eine lange Traditionin der Stadt.
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Griechische Schuldenkrise
Schmetterlingsflügelschlag
„Too big to fail“: Dieser Slogan ist während der Bankenkrise in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Doch inzwischen fragt man sich, welches Ereignis eigentlich noch klein genug ist, um nicht zu einer „systemischen“ Krise zu führen.
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Kunst und Antiquitäten
Kaminuhr mit Flora
Wer prachtvoll wie die Rothschilds im Kerzenlich dinieren möchte, dem bietet sich in Berlin Gelegenheit. Im Katalog von Leo Spik in Berlin findens sich zwei Kerzenleuchter aus dem Besitz der Bankiersfamilie. Die Vorschau.
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Frauenfußball
Bloß nicht im Abseits stehen
Homosexualität ist im Fußball immer noch ein Tabu. Bei den Frauen ist man zwar toleranter. Aber noch immer gilt er vielen als „Lesbensport“ - und vermarktet werden die heterosexuellen Spielerinnen.
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Eichborn-Verlag
Letzte Vorstellung
Filme lassen uns lachen, und Filme lassen uns weinen. Der insolvente Eichborn-Verlag bringt ein vergnügliches Buch zu Liebesfilmen heraus, dass schon am Abend der Vorstellung eine Rarität ist.
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Hessen
Ehec-Patient gestorben
In Hessen ist ein zweiter Ehec-Patient gestorben. Der 74-Jährige litt nach Auskunft der Ärzte aber nicht an dem schweren Verlauf HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom). Daher müsse noch geklärt werden, ob Ehec direkt für den in der Nacht zum Montag unerwartet eingetretenen Tod verantwortlich sei.
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Kommentar
Für eine unabhängige Presse
Der öffentlich-rechtliche, also mit Gebühren finanzierte Rundfunk breitet sich mit presseähnlichen Produkten im Internet aus. Dagegen wenden sich nun acht Verlage mit einer Klage gegen die „Tagesschau“-App. Die weltweit einmalige Vielfalt der Qualitätszeitungen ist in ihrer Existenz bedroht.
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Kommentar
Recht und Unrecht
In der Sprache der grünen Regierungsmitglieder wird die Gewalt in Stuttgart damit erklärt, dass die Bahn sich falsch verhalten habe. Darf die Debatte über Planfeststellungsverfahren in Zukunft mit Feuerwerkskörpern anstatt vor Gericht ausgetragen werden?
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Rohstoffe
Riskante Geschäfte
Als Anleger direkt an der Börse Terminkontrakte auf Rohstoffe kaufen? Das geht, aber die Kosten sind hoch. Das gilt auch für das Verlustrisiko.
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Eva Herman unterliegt vor BGH
Kontext und Deutung
Ihre umstrittenen Äußerungen über die Mutterrolle im dritten Reich wurden „weder unrichtig noch verfälscht oder entstellt wiedergegeben“: Eva Herman unterliegt vor dem Bundesgerichtshof gegen den Springer-Verlag.
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Leichtathletik
Weite Würfe aus dem Abseits
Die Hammerwerferinnen Betty Heidler und Kathrin Klaas fühlen sich mit ihrer Disziplin benachteiligt. Sie bekommen weniger Geld und weniger Aufmerksamkeit. Heidler fragt: „Was ist denn an Diskuswerfen oder Kugelstoßen attraktiver?“
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Zeitungsverlage
Sammelklage gegen die „Tagesschau“-App
Der Verlag der F.A.Z. und sieben weitere Zeitungsverlage ziehen gegen die „Tagesschau“-App vor Gericht. Sie sind der Ansicht, dass die Textanteile, die zusätzlich zu Videos und Audiobeiträgen angeboten werden, den Zeitungen Konkurrenz machen.
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Frauenfußball
Shoppen mit Tante Käthe
Eine Wunschvorstellung, die die Spielerinnen in ein Korsett zwängt: Der DFB inszeniert die Frauenfußball-WM als Familienereignis. Anstatt sportliche Leistungen zu betonen, flüchtet man sich in alte Vorstellungen von Weiblichkeit.
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Schwierige Nachfolge bei RWE
Großmanns Lücke
Quereinsteiger Jürgen Großmann hat für Bewegung im Energiekonzern RWE gesorgt. Dabei hat er sich nicht nur in der Politik unbeliebt gemacht. Nun scheint es schwer, einen passenden Nachfolger zu finden.
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Kommentar zur FDP
Warten auf die Pointe
Die Koalition kreist um sich selbst: Einer von der FDP beschwört die Notwendigkeit, die Steuerzahler zu entlasten. Einer von der CDU weist auf die Pflicht hin, den Haushalt zu konsolidieren. Nun könnte die Debatte eine neue Qualität bekommen.
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Kommentar
Verpasste Chance
Das Degussa-Areal in der Frankfurter Innenstadt ist einen Besuch wert. Und das nicht nur wegen der Werke, die das Museum für Moderne Kunst im früheren Sitz der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt vorübergehend zeigen darf, bevor die Abrissbirne im Oktober Raum für die geplante Neubebauung schafft.
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HIV
Leben mit dem neuen Aids
Auf dem Aids-Kongress in Hannover geht es vor allem darum, Vorurteile abzubauen. Denn obwohl in Deutschland so viele HIV-Infizierte leben wie nie zuvor, ist der Umgang mit dem Virus alles andere als normal.
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Studieren mit Eltern
Papa, Mama, die Uni und ich
Studienort, Wohnheim, Bafög: Eltern reden heutzutage wie selbstverständlich mit, wenn es um das Studium ihrer Kinder geht. Die finden das nicht peinlich, sondern bequem. Und wie reagieren die Hochschulen? Sie veranstalten Elternabende.
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Eintracht Frankfurt
Frankfurter Führungsfragen
Marco Russ soll bei der Eintracht künftig eine wichtigere Rolle spielen: Der Verteidiger gilt als möglicher neuer Kapitän. Vorgänger Ioannis Amanatidis ist bis auf weiteres vom Training freigestellt.
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Lira Bajramaj im Gespräch
„Lasst die Mädchen zum Fußball!“
Wenn Frauen attraktiv sind, überdeckt das Äußerliche ihre Leistung - darüber ärgert sich auch Fußball-Nationalspielerin Lira Bajramaj. Im Interview spricht sie vor Beginn der WM am Sonntag über Integration, ihre Koran-App und die Chancen auf einen Stammplatz.
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Griechenland
Tage der Entscheidung
Griechenland taumelt am Abgrund. Wenn Papandreou bei der Vertrauensabstimmung scheitert und das Sparpaket keine Mehrheit findet, dann läuft Athen schnurstracks in die Zahlungsunfähigkeit. Weitere einschneidende Reformen sind unausweichlich.
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Cyberwar
Alles wird zur Ware
Die Errichtung eines nationalen Abwehrzentrums im Internet zeigt, dass die Folgen digitaler Attacken mehr Entsetzen hervorrufen als Schlachtfelder. Horst Köhler kam mit seinem Wort von den Handelskriegen zu früh – er könnte heute noch im Amt sein.
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Blick auf den Finanzmarkt
Der Dax tendiert freundlich
Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Dienstag im frühen Handel etwas fester als am Vortag. Die Unsicherheit um Griechenland werde den Markt aber weiter beherrschen, heißt es. In Griechenland stimmt das Parlament in der Nacht zum Mittwoch über die von Regierungschef Giorgos Papandreou gestellte Vertrauensfrage ab.
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Medienschau
Euro-Länder stellen Griechenland Ultimatum
SABMiller will Foster's schlucken, K+S veräußert Compo - Buchverlust, Pfleiderer nimmt Hürde für Sanierung, Syngenta sieht kein Abflauen des Agrarbooms, Modell-Offensive von Nokia, Marketing-Manager wechsel von RIM zu Samsung, Saint-Gobain verschiebt Börsengang von Verallia, Paulson verkauft alle Aktien von Sino-Forest, Aufträge im deutschen Bauhauptgewerbe steigen, S&P/Fitch - Freiwilliger Tausch von Griechen-Anleihen wäre Default, Fitch droht Vereinigten Staaten
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Ehec
Taunusbäche „stark verschmutzt“
Ein Bach oder Fluss, an dem Kläranlagen lägen, habe nicht die Wasserqualität eines Badesees, sagt das Sozialministerium. Dort würden immer wieder Keime gefunden. „Das ist nicht ungewöhnlich“, so das Ministerium.
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Zertifikate
Käufer wollen Kapitalgarantie
Garantiezertifikate sind beliebt: Mehr als 66 Milliarden Euro sind in diesen Produkten investiert - ein Marktanteil von über 60 Prozent. Das Risiko der Insolvenz des Emittenten bleibt.
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