Meldungen vom 7.1.2011
Artikel-Chronik
Unternehmensberater
Die Berater sind ratlos
Die goldenen Zeiten für Unternehmensberater sind vorbei: Die Einstellung zu ihnen ist viel kritischer geworden, als Vordenker gelten sie nur noch selten. Zwar geben sie anderen bereitwillig Ratschläge, doch was ihre eigene Zukunft angeht, wirken sie einigermaßen ratlos.
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Christenverfolgung
Solidarisch aus Prinzip
Nach dem Anschlag auf Kopten reist Volker Kauder kurzfristig nach Ägypten. Dem Schutz christlicher Minderheiten widmete sich der Protestant bereits, als von deren Not noch wenig Notiz genommen wurde.
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Medienkontrolle
Staatsnah
Auch in Deutschland wird über Gremien der Medienkontrolle gestritten. So sei die Zusammensetzung der ZDF-Gremien „eindeutig verfassungswidrig“, die Besetzung von Fernseh- und Verwaltungsrat „nicht mit dem Gebot der Staatsferne vereinbar“.
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Steigende Börsenkurse
Rückversicherer holen auf
Trotz der jüngsten Nachrichten und fallender Prämienraten haben vor allem die Aktien der Swiss Re und der Hannover Rück in den vergangenen Wochen gut abgeschnitten. Analysten nennen vor allem Nachholeffekte als Grund.
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Guido Westerwelle
Der Aussitzer
Vor seiner Dreikönigsrede hat Guido Westerwelle erkannt, dass es unmöglich sein würde, den hohen Erwartungen in Partei und Öffentlichkeit gerecht zu werden. So ignorierte er sie einfach. Westerwelle hat sich entschieden, eine schwierige Zeit auszusitzen.
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Blatter gegen IOC
„Finanzgebaren einer Hausfrau“
Joseph Blatter verteidigt offensiv: Der wegen der WM-Vergaben an Russland und Qatar sowie diverser Korruptionsfälle in seinem Verband in der Kritik stehende Fifa-Präsident greift das IOC scharf an und mokiert sich über dessen königliche Mitglieder. Im Glashaus sieht er sich nicht.
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Kommentar
Unsicherer Arbeitsplatz
Früher war der Beruf des Torwarts, gewisse Fangsicherheit und Reaktionsschnelligkeit vorausgesetzt, ein wunderbares Geschäft. Wer es einmal zwischen die Pfosten geschafft hatte, konnte sich seiner Position sicher sein. Das hat sich geändert - jüngstes Beispiel könnte Bayerns Jörg Butt werden.
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Dioxin-Skandal
Futter, Tier und Ei
Gegen kriminelle Energie sei man nie ganz gefeit, heißt es. Da ist zwar etwas Wahres dran. Es spielt aber eine Rolle, wie hoch das Risiko ist, entdeckt zu werden und mit welchen Strafen Täter rechnen müssen. Ein Kommentar von Henrike Roßbach.
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Elfenbeinküste
Weitere Sanktionen gegen Gbagbo
Sanktionen und eingefrorene Konten in Amerika sollen den Druck auf Laurent Gbagbo, den mutmaßlich abgewählten Präsidenten der Elfenbeinküste erhöhen. Der neu gewählte Präsident Ouattara schlug derweil eine „Entführung“ Gbagbos vor.
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Museum der Wünsche
Wunschkunst
Dem jüngst eröffneten Wiener Museum Moderner Kunst hilft nach Ansicht seiner Direktorin nur noch das Wünschen, um die ästhetischen Leerstellen zu füllen. Und siehe da, die Wünsche werden erhört. Bisher aber noch nicht an der richtigen Stelle.
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Konsolidierungsdruck
Pentagon beugt sich dem Sparzwang
Der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates will beim Militärhaushalt in den nächsten fünf Jahren zusätzliche 78 Milliarden Dollar einsparen. Finanzminister Geithner warnt unterdessen vor einer drohenden Zahlungsunfähigkeit Amerikas.
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F.A.Z.-Sachbücher der Woche
Endspiel eines Weltrevolutionärs
Bertrand Patenaude beschreibt Trotzkis letzte Jahre im mexikanischen Exil. Ein bahnbrechendes Buch von Richard Dawkins erscheint erstmals auf deutsch. Und ein italienischer Journalist erlebt die Behandlung afrikanischer Flüchtlinge als moderne Form der Sklaverei. Die Sachbücher der Woche.
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Dioxin-Belastung
Verseuchtes Tierfutter schon seit März im Umlauf
Mit Dioxin belastete Industriefette sind länger zu Tierfutter verarbeitet worden als bekannt: Schon im März habe ein Labor eine erhöhte Belastung in einer Probe festgestellt, bestätigt Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerium. Die Werte seien mehr als doppelt so hoch gewesen wie zulässig.
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Zoo Frankfurt
Ein Gorilla zum Knutschen
Quembo ist der unangefochtene neue Liebling im Frankfurter Zoo. Am Mittwoch wurde der kleine Menschenaffe der begeisterten Öffentlichkeit vorgestellt - und sorgte schon für einigen Trubel.
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Bergbau
Ein riskantes Spiel
China und Indien brauchen Kohle, Erz und Kupfer. Die auszugraben ist aber teuer. Also müssen die Rohstoffkonzerne nach Afrika, Indonesien oder in die Mongolei vordringen.
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Ungarn
Orbán zu Änderung des Mediengesetzes bereit
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident Barroso seine Bereitschaft bekräftigt, das umstrittene neue Mediengesetz zu ändern. Sollten sich die geäußerten Kritikpunkte bewahrheiteten, müsse Abhilfe geschaffen werden, sagte er.
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Fraport baut aus
Fluchhafen Frankfurt
Wer montagmorgens ab Frankfurt fliegen will, kennt das Chaos an den Sicherheitskontrollen des Flughafens. Vierzig Minuten Wartezeit zerstören jeden Reiseplan. Auch ohne Schnee.
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Aus dem Maschinenraum
Das ist unser Recht!
Vor zehn Monaten kippte das Bundesverfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung. Doch die Bemühungen, diese verfassungswidrige Regelung wiedereinzuführen, reißen seitdem nicht ab. Neue Argumente aber gibt es dafür gar nicht.
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Fahrtbericht Mini Countryman
Der Mini wird zum Maxi
Die vierte Modellreihe aus dem Hause Mini tritt als Klein-SUV und auf Wunsch mit Allradantrieb an. Die Platzverhältnisse sind nicht überragend. Natürlich kann der Countryman mit wahren SUVs nicht konkurrieren. Aber stört das jemanden?
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Brasilien
Lulas Traumfee
Brasilien erlebte den Wechsel an der Spitze des Staates von Präsident Lula zu seiner Kronprinzessin Dilma Rousseff als Märchen. Da übergab ein Herrscher, den alle lieben, das Szepter einer Frau, der inzwischen fast alle zutrauen, den Wohlstand im Land zu mehren.
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Mac App Store
Software einkaufen leicht gemacht
Der Mac App Store hat geöffnet. Schon rufen die ersten zum Boykott des Ladens auf. Apple fessele die Nutzer an sich, überwache deren Software-Auswahl und verdiene an jedem einzelnen Produkt. Das stimmt. Aber wo ist eigentlich das Problem?
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Asienmeisterschaft
Vier für Japan
Heute Abend beginnen in Qatar die Asienmeisterschaft der Fußballspieler. Die Bundesligavereine trifft vor allem das Fehlen der japanischen Spieler hart. Shinji Kagawa von Borussia Dortmund könnte zum Star des Turniers werden.
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Neue Nahrung für den Dünkel gegen Politikerpolitik
Differenz - dieser Ausdruck kann wie ein Fähnchen eine in den sechziger und siebziger Jahren vollzogene Veränderung auf der Landkarte der Großtheorien markieren. Der sogenannte Poststrukturalismus, ein neues begriffliches Rahmenwerk, erfasst die Sozial- und Geschichtswissenschaften. Die Bewegung ...
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Frankfurt
Große Pläne für neue Bahntrassen
Für den Verkehrsknotenpunkt Frankfurt und sein Umland stehen in diesem Jahr einige wichtige Entscheidungen an. Und möglicherweise wird mit der Straßenbahn 18 zum Stadtteil Frankfurter Bogen sogar eine neue Linie in Betrieb genommen.
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Kommentar
Nicht locker lassen
Alle Wege führen nach Frankfurt. Hundertprozentig stimmt diese Behauptung nicht, aber sie ist nur leicht übertrieben. Die Mainmetropole ist aber Deutschlands wichtigster Verkehrsknotenpunkt.
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Fifa
Qatar schenkt Blatter den Kopf seines Rivalen
Der jordanische Prinz Ali wird Vizepräsident der Fifa. Ausgerechnet in Qatar schafft sich deren Präsident Blatter damit seinen gefährlichsten Konkurrenten vom Hals. Doch Blatters Machtspiel bleibt undurchsichtig - und unkalkulierbar.
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Klausurtagung der CSU
CSU will Einkommensteuer senken
Bei ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth hat die CSU ein Konzept zur Steuerentlastung präsentiert. Vor allem Arbeitnehmer mit niedrigen und mittleren Bezügen sollen davon profitieren, eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes will die CSU aber nicht.
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FDP-Dreikönigstreffen
Hier steht die Sandburg der Republik
Guido Westerwelle kann nicht anders: Er bleibt sich treu. Auf dem Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart gab es nicht viel Neues: Lob für den Generalsekretär und die Arbeit der Regierung in seiner Rede - und zum Abschluss die traditionellen, alten Geschichten.
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Materialermüdung
„Dicker Pitter“ ohne Klöppel
Die größte Glocke des Kölner Doms ist verstummt. Der Klöppel des „Dicken Pitters“ - offiziell die St. Petersglocke - zerbrach beim Läuten zum Hochamt am Dreikönigstag. Als Ursache nennen Sachverständige Materialermüdung.
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Florentino Pérez
Madrid oder Essen - Hauptsache Erfolg
Bieder im Aussehen, freundlich im Ton, entschlossen im Vorgehen: Florentino Pérez, der sich anschickt, die Hochtief-Aktien-Mehrheit zu übernehmen, bekommt meist, was er will. Wer ihn unterschätzt, tut dies zu seinem eigenen Nachteil.
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Kolumne
24/7 für Sie da
Eine Karte mit dem Aufdruck „Entschuldigung!“ hatte Lisa Flink an ihre wichtigsten Geschäftspartner verschickt. Darauf stand: „Ich bin nun drei Wochen (!!) absolut unerreichbar. Danach bin ich wieder 24/7 für Sie da.“ Ob das reichte?
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Biathlon
Einträglicher Spätdienst
Die Biathleten müssen für höhere Einschaltquoten immer später an den Start. Die Sponsoren der Boom-Branche reiben sich die Hände, die Sportler stecken im Zwiespalt. Wenn man sich die Kräfteverhältnisse anschaut, ist klar, wohin der Trend geht.
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Medienschau
Preisdruck macht Samsung zu schaffen
Samsung enttäuscht mit vorläufigen Zahlen, F.A.Z.: Scania-Beteiligung bringt MAN Sonderdertrag, T-Mobile USA will die eigene Stärke ausspielen, Zoff über die amerikanische Schuldengrenze, amerikanisches Militär soll sparen, Deutschland: Handelsbilanzüberschuss im November gesunken - Einzelhändler gehen mit Umsatzplus aus dem Jahr 2010 - Reallöhne stiegen im dritten Quartal, EU will Gläubiger von Banken bei Krisen zur Kasse bitten
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Großprojekte
Im Dialog
Die Regierung will das Planungsverfahren bei Großprojekten verkürzen. Öffentliche Anhörungen sollen ins Ermessen der Planungsbehörden gestellt werden. Nach den Erlebnissen um Stuttgart 21 mutet das zunächst wie ein Irrwitz an. Doch es ist die richtige Konsequenz.
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Wetter
Nach dem Glatteis ist vor dem Hochwasser
Regen hat seit der Nacht zum Donnerstag im Rhein-Main-Gebiet zu spiegelglatten Straßen und Gehwegen geführt. Besonders in den Höhenlagen gefror der Niederschlag sofort auf dem noch kalten Boden und bildete eine gefährliche Eisschicht.
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Blick auf den Finanzmarkt
Schnittblumen statt Aktien
An den Finanzmärkten herrscht notorischer Optimismus. Viele rechnen damit, dass die Kurse aufgrund der zyklischen Wirkung gewaltiger monetärer und fiskalischer Stimulanzien weiter steigen werden. Nur die Deutschen geben mehr Geld für Schnittblumen als Aktien aus.
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