Meldungen vom 29.11.2010
Artikel-Chronik
Personalvermittler
Die Headhunter jagen wieder
Früher riefen sie heimlich Manager an. Jetzt vermitteln sie auch Sekretärinnen: Headhunter sind wieder groß im Geschäft. Die Wirtschaftskrise, wegen der ihre Umsätze zeitweise um mehr als ein Drittel schrumpften, ist vorbei.
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Für seine Autobiografie
Gauck erhält Geschwister-Scholl-Preis
Das Rennen um das Amt des Bundespräsidenten verlor er zwar gegen Christian Wulff, an Respekt und Wertschätzung aber hat er stetig gewonnen. Jetzt bekam Joachim Gauck auch den Geschwister-Scholl-Preis - und wurde als mutiger, unabhängiger Freiheitskämpfer geehrt.
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0:1 in Fürth
1860 Münchens Serie endet im Schnee
Greuther Fürth hält in der zweiten Bundesliga Kontakt zu den Aufstiegsplätzen und bringt 1860 München die erste Niederlage seit dem dritten Spieltag bei. Zum Abschluss des 14. Spieltages gewinnen die Franken mit 1:0.
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Hamburg
Grüne Ungewissheit
Das Siechtum der Hamburger Koalition von CDU und Grün-Alternativer Liste geht zu Ende. Vom anfänglichen Drang, in einer auf Landesebene neuen Koalition Wegweisendes zu schaffen, blieb zuletzt nichts.
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Volvo P 1800 Coupé
Sportlicher Schwede
Vor 50 Jahren begann seine Karriere. Nach dem Flop des P 1900 begeisterte der P 1800 die Massen. Prachtvoll geformt und mit einer reichlich mit Chrom verzierten Karosserie. Die Geschichte über Volvos Kultauto und sportliche Eleganz aus Schweden.
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Wetter
Schneechaos auf Autobahnen und Flughäfen
Starker und anhaltender Schneefall hat am Montag in vielen Teilen Deutschlands zu Dutzenden Verkehrsunfällen geführt. Autobahnen wurden von Lastwagen blockiert. Am Flughafen München fielen hundert Flüge aus.
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Duisburg
Entlassener Straftäter attackiert Mädchen
Ein kürzlich entlassener Sexualverbrecher hat ein zehn Jahre altes Mädchen attackiert. Kurze Zeit später wurde der Mann festgenommen. Das Mädchen habe sich befreien und weglaufen können, berichtete die Polizei. Der Mann war erst Mitte November entlassen worden. Anlass war das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der die nachträgliche Sicherungsverwahrung in Deutschland gekippt hatte.
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Wikileaks
Eine diplomatische Bombe
Die neue Offensive von Wikileaks ist eine diplomatische Bombe, die kaum zu entschärfen sein wird. Von wirklich aufklärerischem Wert werden die Konvolute von Wikileaks aber erst dann sein, wenn sie uns hinter die Kulissen diktatorischer Regime schauen lassen.
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Fifa-Skandal
Wieder geht es um Korruption
Drei weitere Mitglieder des Exekutivkomitees des Fußball-Weltverbandes Fifa sollen Gelder kassiert haben. Doch am Termin der WM-Vergabe für 2018 und 2022 ändert sich nichts. „Wir ziehen das durch“, sagt Franz Beckenbauer.
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„Star Wars“-Regisseur
Irvin Kershner gestorben
Vom Western zur Science Fiction: Der amerikanische Filmemacher Irvin Kershner, der beim zweiten Teil von George Lucas' Weltraumsaga „Star Wars“ die Regie führte, ist im Alter von 87 Jahre gestorben.
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Neuwahlen in Hamburg
Rot-Grün regt sich
Atmosphärisch und programmatisch haben sich die Grünen wieder auf die SPD zubewegt. Für die Sozialdemokraten wiederum kann Hamburg eine rettende Insel in zuletzt stürmischer See bedeuten. Das Gemeinschaftsgefühl ist wieder erwacht - in der Hansestadt sogar in hergebrachter Hackordnung.
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Tennis-WM
Tennis für Götter
Nach dem Sieg beim ATP-Finale ist Roger Federer wieder das, was er am Anfang des Jahres war: Ballflüsterer. Rafael Nadal sichert sich, was dazwischen liegt. So beenden zwei Männer das Jahr, die zusammengehören, gerade weil sie Gegenspieler sind.
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Staatsanleihen
Deutlich steigende Renditen in Spanien
Das am Wochenende beschlossene Rettungspaket der Europäischen Union für Irland kann nicht verhindern, dass die Rendite spanischer Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren auf den höchsten Stand seit 2002 gestiegen ist.
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Bioakustik
Das Lachen der Killerwale
Wie Orcas miteinander kommunizieren, wird zwar seit Jahrzehnten studiert, aber erst in groben Zügen verstanden. Im Familienverband pflegen die Meeressäuger eigene Dialekte. Das jeweilige Repertoire müssen sie erlernen, doch manche ihrer Rufe sind offenbar angeboren.
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Iran
Wieder Atomwissenschaftler ermordet
Ein iranischer Nuklearwissenschaftler ist durch einen Bombenanschlag ums Leben gekommen. Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Iranische Nachrichtenagenturen machten „Agenten der USA und Israels“ verantwortlich.
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Ökonomie der Mitte
Der Meister ist tot, doch sein Lehrbuch lebt weiter. Anfang der fünfziger Jahre erstmals in den Vereinigten Staaten erschienen, haben sich Paul Samuelsons "Economics" rund um den Globus in mehr als 4 Millionen Exemplaren verkauft. Die erste deutsche Übersetzung erschien ebenfalls bereits in den fünfziger ...
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Gewalterfahrungen
Das Thema Vertreibungen hat Konjunktur. Dies ist abzulesen am Erfolg der Ausstellungen "Flucht, Vertreibung, Integration" des Bonner "Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" (2005) und "Erzwungene Wege" der Stiftung "Zentrum gegen Vertreibungen" (2006), an den hohen Einschaltquoten entsprechender ...
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Schrecken
Berichte deutscher Soldaten, die in den Jahren 1942 bis 1945 an der Ostfront in Kriegsgefangenschaft gerieten: Der erste Teil des Bandes besteht aus Abschriften von kurzen Interviews, die im Rahmen eines Oral-History-Projektes seit 2000 geführt wurden. Dieses Material wird im zweiten Teil ergänzt um schriftliche Berichte, die meist aus unveröffentlichten Memoiren stammen.
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Von Opfern und Tätern
Diktaturen hinterlassen Spuren, die auch nach dem Ende der Repression noch sichtbar sind. Opfer müssen mit den seelischen Verletzungen weiterleben, Täter werden, wenn sie den Opfern begegnen, an ihre Verbrechen erinnert. Diktaturen zerstören Vertrauen und Erwartungssicherheit. Ihre Wirkungen sind deshalb auch dann noch spürbar, wenn die Gewalt aus dem Alltagsleben bereits verschwunden ist.
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Rassistischer Expansionswille
Stellte der Faschismus in Italien einen historischen Sonderweg dar - oder war er ein gemeineuropäisches Phänomen des 20. Jahrhunderts? Beides trifft zu, erklärt Wolfgang Schieder in seiner konzisen, gut lesbaren Überblicksdarstellung. Er betont darin stärker als früher die Notwendigkeit, den Faschismus aus dem spezifischen Kontext der Geschichte Italiens heraus zu verstehen.
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Deutsche Vorzeigeindustrie
Totgesagte leben länger. Dies beweist zurzeit eindrucksvoll die deutsche Automobilindustrie. Dabei ist es nicht lange her, dass viele selbsternannte "Branchenexperten" landauf, landab das Totenglöcklein für die deutsche Vorzeigeindustrie schon läuten hörten. Sie haben sich gründlich geirrt: Es ist gänzlich anders gekommen.
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Weltklimagipfel in Cancún
Vor einem diskreten Scheitern
An diesem Montag beginnt wieder ein Weltklimagipfel. Ein Jahr nach dem Scheitern in Kopenhagen bleiben dem Treffen in Cancún die Staats- und Regierungschefs fern. Denn hinter den vergeblichen Verhandlungen steht eine ökonomische Logik, die man nicht verurteilen sollte.
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Haiti
Annullierung der Präsidentenwahl gefordert
Zwölf der 18 Präsidentschaftskandidaten haben eine Annullierung der Wahl in Haiti gefordert. Berichtet wurde über Gewalt, Einschüchterungsversuche und gestohlene Wahlurnen. Die Wahlbehörde nannte den Verlauf der Wahl „generell gut“.
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Wolfgang Tillmans in Berlin
Eine gewisse Lässigkeit
Auch der Popstar Lady Gaga hat eine unbekannte Seite. Wolfgang Tillmans ist es gelungen, sie zu fotografieren. Seine Einzelausstellung mit neuen Arbeiten bei Buchholz ist zum Monat der Fotografie in Berlin eine Pflichtstation.
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FC Barcelona gegen Real Madrid
Der Klassiker des Fußballs
Diesen Montag (21.00 Uhr) spielen der FC Barcelona und Real Madrid wieder um mehr als drei Punkte. Die Geschichte des „Clásico“ ist garniert mit unglaublichen Skandalen, skurrilen Wurfgeschossen und demütigenden Ritualen. FAZ.NET blickt zurück.
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Devisenmärkte
Euro profitiert nicht vom Irland-Deal
Irland wird zwar durch die Europäische Union finanziell kräftig unterstützt. Allerdings kann der Kurs des Euro davon kaum profitieren. Er befindet sich auf überbewertetem Niveau zumindest gegen den Dollar in der Defensive.
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Pfusch im Eisstadion
„Wo ist der Puck?“
Neues aus „Schilda“: Beim 16,2 Millionen Euro teuren Umbau des Augsburger Curt-Frenzel-Stadions wurden die Tribünen zu flach gebaut, die Sicht ist miserabel. Für die Eishockey-Fans mehr als ärgerlich, für die Politik blamabel.
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Fotobücher
Die ganze Familie im Bildband
Jeder kann seine Fotos im Internet hochladen, beschriften und von einem der vielen Anbieter als Album ausdrucken lassen. Wer ist der Beste? Wer ist der Günstigste? Und was muss man beim Basteln beachten?
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Peruanische Anden
Mit Geduld und Spucke
In Peru begleiten Lamas Trekkingtouristen durch die Anden - und verachten sie dafür. Jahrelang zogen sie frei in den Hochtälern umher und jetzt müssen sie sich wieder an den Menschen und an die Lasten gewöhnen.
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Martin Kaymer
Fürstlich belohnt
Martin Kaymer hat sein Golfjahr beendet und seine drei großen Träume verwirklicht. Dass er die Führung in der Weltrangliste verpasst hat, ist zu verschmerzen. Es bleiben noch Ziele wie ein Hole-in-one.
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„Nackte Kanone“
Deadpan: Leslie Nielsen ist gestorben
Er war Lt. Frank Drebin und konnte blödeln wie kaum ein zweiter: Der mit der Slapstick-Komödie „Die nackte Kanone“ zum Star gewordene Schauspieler Leslie Nielsen ist tot. Er starb im Alter von 84 Jahren an einer Lungenentzündung.
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Russland
Daimler und VW an Autobauer Gas interessiert
Volkswagen strebt in Russland eine Kooperation in der Automontage an, Daimler sucht einen Partner für den Lastwagenbau: Beide sind deshalb an einer Allianz mit dem angeschlagenen russischen Konkurrenten Gas interessiert, bekannt für die Marke Wolga.
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Eintracht Frankfurt
Vier plus vier
Nach dem 0:4 gegen die Hoffenheimer nun also 1:4 bei den Bayern: Die neu formierte Eintracht leidet unter den vielen Ausfällen, rutscht auf Platz neun und besorgt den Vorstandschef.
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Bundesliga-Kommentar
Auf nichts ist Verlass
Vor allem im Fußball sollte man nie nie sagen. Der 14. Spieltag der Bundesliga ließ nicht nur jeden Tipper verzweifeln. Bis auf Dortmund gibt es keine Konstante. Auch Spieler, die längst abgeschrieben waren, tauchen plötzlich wieder groß auf.
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Hilfspaket
Irland in der Bringschuld
Nach der Zusage einer Finanzhilfe muss sich die irische Regierung anstrengen. Die gute Nachricht dabei: Irland hat zwar ein kaputtes Bankwesen und angespannte Staatsfinanzen, braucht aber keine wirtschaftliche Totalsanierung wie Griechenland.
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Rettungspaket
85 Milliarden Euro für Irland
Gemeinsam mit dem IWF hat die EU ein Rettungspaket in Höhe von 85 Milliarden Euro für das finanziell angeschlagene Irland geschnürt. Der Kompromiss zur Beteiligung privater Gläubiger an der Rettung finanziell angeschlagener Staaten bleibt deutlich hinter den deutschen Forderungen zurück.
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Blick auf den Finanzmarkt
Dax tendiert weiter nach oben
Nach einer per Saldo kaum veränderten Vorwoche ist der deutsche Aktienmarkt am Montag etwas höher in die neue Woche gestartet. Das Rettungspaket für Irland nehme den Märkten eine gewisse Unsicherheit, heißt es. Allerdings stelle man sich nun die Frage, welches Land als nächstes taumeln werde.
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Medienschau
85 Milliarden Euro für Irland
Raiffeisen International bleibt hinter den Erwartungen zurück, Stagnation bei Strabag, Deutsche Wohnen mit Gewinn, Gilde bietet 2,50 Euro je Teleplan-Aktie, Basilea soll 130 Millionen Dollar Schadenersatz erhalten - Schiedsspruch, BaFin erwägt, Hochtief-Übernahme durch ACS zu untersagen - Spiegel, Wacker Chemie - Staudigl rechnet mit hohen Gewinnmargen, Endesa will sich aus Irland zurückziehen - Zeitung, Einzelhandelsumsätze in Japan sinken
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Kommentar
Schüler von Ignatz Bubis
„Raus aus der Meckerecke“ lautet ein Lieblingssatz des neuen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland. Der Frankfurter Dieter Graumann will das deutsche Judentum als sympathische Gemeinschaft präsentieren.
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Blick auf den Finanzmarkt
Geschiebe auf der langen Schuldenbank
Die Politik kennt als Antwort auf Wirtschafts- und Finanzkrisen schon seit 50 Jahren nichts anderes als extrem lockere Geldpolitik und neue Staatsschulden. Das gilt auch mit Blick auf Irland. Dabei wird es höchste Zeit, schuldenbasiertes Scheinwachstum zu vermeiden und risikoblinde Banken und Anleger die eingegangenen Risiken tragen zu lassen.
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