Meldungen vom 15.5.2010
Artikel-Chronik
Eishockey-WM
Achtbare Niederlage gegen Russland
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist mit einer knappen 2:3-Niederlage gegen Titelverteidiger Russland in die Zwischenrunde der Weltmeisterschaft gestartet. Dagegen entwickelt sich die Schweiz immer mehr zum Geheimfavoriten.
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Kirchentag
Verdrießliche Tage
Die Stimmung auf dem Zweiten Ökumenischen Kirchentag in München hätte besser sein können: Über allem schwebte die Missbrauchsdebatte. Sie betrifft auch die evangelische Kirche mehr, als ihr lieb sein kann.
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Parteitag der Linkspartei
„Macht's gut, macht's besser“
Nach den guten Wahlergebnissen kann die neue Doppelspitze der Linkspartei sich von der Basis getragen fühlen. Auf dem Parteitag blieben dramatische Szenen, offener Streit und überraschende Kandidaturen aus. Und Oskar Lafontaine wurde zum ersten Mal für ein Bisky-Zitat applaudiert.
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Politiker zürnen Ackermann
elo./che./wvp. Berlin/Singapur/Frankfurt. Die Pläne der Euro-Länder zur Rettung der Gemeinschaftswährung führen angesichts eines schlechten Euro-Kurses zu Streit zwischen Politik und Banken über die Wirksamkeit des Rettungsschirms.
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Euro-Krise
Wir hätten da mal eine Frage
Die Krise ist noch längst nicht vorbei, für Sorgen gibt es Anlass genug: Was wird aus dem Euro, aus Ersparnissen, kommt die Inflation? Wir haben versucht, uns durchzufragen - nicht als Journalist, sondern als Wähler, Steuerzahler oder Kleinanleger.
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Edelmetalle
Es muss nicht immer Gold sein
Gold ist als Schutz vor einer befürchteten Geldentwertung derzeit sehr beliebt. Doch es muss nicht immer das gelbe Metall sein. Auch Silber, Platin und Palladium können diesen Zweck erfüllen.
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Eishockey-Kommentar
Miese-Macher auf dem Eis
Die Nationalmannschaft lebt! Das gab's seit Eishockey-Gedenken nicht mehr. Und heute abend kann sie sich gegen Weißrussland fürs Viertelfinale qualifizieren. Aber die Liga - wie heißt sie noch gleich? - kriselt weiter vor sich hin.
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Die Devisenhändler
Sie verkaufen den Euro
Die Devisenhändler der Banken sind wie Fußtruppen: Sie führen jeden Auftrag aus. Für Spekulanten und Investoren ebenso wie für Händler, Touristen und Industriefirmen. Letztere sind gerade besonders aktiv.
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Die Computer
Sie bewegen die Märkte
An der Deutschen Börse wickeln Computer rund 40 Prozent des Handels ab. Programmierer sagen aber, die Computer würden keine Kursstürze verursachen - zumindest so lange Menschen nicht vergessen, sie zu kontrollieren.
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Ein Haus, drei Geschichten
New York. Jack Menashe ist mit der Lokalität wohlvertraut. Er steht heute an der gleichen Stelle, wo er vor mehr als einem Jahrzehnt die Nächte durchfeierte. Damals war es die Tanzfläche des "Limelight", eine der berühmtesten Adressen, die es jemals in der New Yorker Clubszene gegeben hat.
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Fortsetzung von Seite V 11
Zuhause in der Kirche
Die Presbyter suchten nach Möglichkeiten, diese spezielle Immobilie neu zu nutzen. Irgendwann war von Abriss die Rede. Doch schließlich fragte eines Abends beim Wein der Pfarrer die Kreyers, ob sie es sich nicht vorstellen könnten, in der Kirche zu wohnen.
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1:0 gegen Jena
FCR Duisburg gewinnt Debütantinnen-Ball
Köln statt Berlin: Das Pokalfinale der Frauen findet nicht mehr als Vorspiel der Männer statt. Die neuen Pokalsiegerinnen sind dennoch die alten. Beim ungleichen Duell zwischen Duisburg und Jena gewinnen die Duisburgerinnen erstaunlich knapp.
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Ribéry und die Bayern
Ende oder Neuanfang
Zwei Jahre war der FC Bayern von ihm abhängig. Der Verein verhätschelte den Franzosen und Franck Ribéry wurde zur Diva. In Berlin könnte der gemeinsame Weg zu Ende gehen. Doch inzwischen scheint er den Bayern wieder geneigter zu sein.
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Elektro-Autos
Ab 2011: Mehr Strom wagen
Fahren mit Strom ist fast so alt wie das Auto. Dann kamen Otto und Diesel. Jetzt beginnt womöglich das zweite Leben der Stromer. Ein Grund für die Forcierung des elektrischen Fahrens ist die Endlichkeit des Erdöls.
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Staatsfinanzen
In der Schuldengemeinschaft
Erst die Finanzkrise, dann die Wirtschaftskrise, jetzt die Staatsschuldenkrise: Die vielen Rettungspakete haben die Retter in Europa selbst finanziell an den Abgrund geführt. Werden sich die Notenbanken sperren, wenn die Regierungen darauf dringen, die öffentliche Schuld mit Hilfe von Geldentwertung zu mindern?
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Griechenlands Krise
Ein Blick zurück aus dem Jahr 2013: Die Alternative
Ein Zukunftsszenario: Obwohl die EU den Euro verteidigen wollte, gab es letztlich für Griechenland keine Rettung. Am Ende spaltete sich die Währungsunion, vom ursprünglichen Konzept von Maastricht war nicht mehr viel übrig. Philip Plickert versetzt sich ins Jahr 2013 und blickt zurück auf die aktuelle Krise.
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Persönlich
Claudia Schiffer bringt Mädchen zur Welt
Vor einigen Tagen war sie noch hochschwanger auf dem Cover der deutschen Vogue zu bewundern - jetzt hat Claudia Schiffer in London ihr drittes Kind zu Welt gebracht. Wie das Mädchen heißen soll, wird noch geheimgehalten.
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Parteitag
Lafontaine: Linke will mitregieren
In seiner letzten Rede als Bundesvorsitzender der Linken hat Oskar Lafontaine die Bereitschaft seiner Partei bekräftigt, in Nordrhein-Westfalen mitregieren zu wollen. Allerdings seien daran Bedingungen geknüpft. Am Nachmittag soll die neue Spitze der Linken auf dem Parteitag in Rostock gewählt werden.
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Eishockey-WM
Kotschnew steht bereit
Die deutsche Eishockey-Mannschaft misst sich diesen Samstag mit den Russen. In bislang 35 WM-Partien gab es 35 Abreibungen bei 282 Gegentoren. „Ich freue mich darauf“, sagte dennoch Dimitrij Kotschnew, der das Tor hüten darf - oder muss?
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NHL
Philadelphia Flyers schreiben Sportgeschichte
Als viertes Team der nordamerikanischen Sportgeschichte haben die Eishockeyspieler der Philadelphia Flyers einen 0:3-Rückstand in den Play-offs aufgeholt und die Serie gegen die Boston Bruins noch gewonnen - und das, obwohl sie auch im siebten Spiel 0:3 hinten lagen.
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Medien-Diagnose
Patient Schäuble
Das Orakeln über den Gesundheitszustand des Finanzministers nimmt kein Ende. Aber das Hereinziehen der Krankheit eines Menschen in die Sphäre der Unterhaltung ist unwürdig: Wir müssen vom Politiker nicht alles wissen.
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Gold aus dem Automaten
Ein Barren als Mitbringsel
In einem Hotel in Abu Dhabi steht der erste Goldautomat der Welt. Kunden können zwischen vier Goldbarren wählen - das Gramm kostet 175 Dirham. Weitere Automaten warten im Reutlinger Lager auf ihre Auslieferung in die ganze Welt.
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Bildungsausgaben
Die Union zerfleischt sich selbst
Wenn drei Ministerpräsidenten der Union kurz vor dem Bildungsgipfel mit einem Veto drohen, kann die SPD sich wieder einmal die Hände reiben. Sie kann genüsslich zusehen, wie die Union sich über die Bildungsausgaben selbst zerfleischt.
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Cannes
„Wall Street“: Gier ist geil!
Nach dreiundzwanzig Jahren kehrt Gordon Gekko, der Held aus „Wall Street“, auf die Leinwand zurück. In Cannes lief die Fortsetzung außer Konkurrenz, überzeugte aber einmal mehr mit Michael Douglas in der Hauptrolle.
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Kapstadt, Provinz Westkap
Afrika für Anfänger
Helen Zille ist Kind jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland - und Ministerpräsidentin der Provinz Western Cape. Sie will gegen Gewalt, Drogen und Korruption vorgehen. Um ihre vielen Pläne durchzusetzen, schreckt sie vor wenig zurück.
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Nelspruit, Mpumalanga
Murder Inc.
Nelspruit liegt am Rand Südafrikas und weist doch einen relativ hohen Wohlstand auf. Das hängt mit einer Eisenbahnlinie zusammen. Und auch der Kruger-Nationalpark ist nicht weit entfernt. Aber die Stadt hat auch dunkle Seiten.
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Rustenburg, North-West
Stadion in Stammesbesitz
Niedrige Häuser, staubige Straßen und die „Liquor-Shops“ genannten Trinkbuden prägen das Stadtbild von Rustenburg. Nur das Stadion passt nicht ins Ambiente. Noch etwas ist besonders: Eigentümer ist der Stamm der Bafokeng.
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Port Elizabeth, Provinz Ostkap
Verpasste Chancen
Politisch korrekt heißt Port Elizabeth „Nelson Mandela Bay“. Manche bezeichnen „PE“ aber auch als „südafrikanisches Detroit“ - wegen der vielen Automobilhersteller. Eines steht aber definitiv fest: Die Stadt ist ein Gewinner der WM.
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Polokwane, Provinz Limpopo
Malemas Brache
Eigentlich ist Polokwane, das früher Pietersburg hieß, ein ausgesprochen langweiliger Ort. Außer Tankstellen, billigen Motels und Fast-Food-Restraurants gibt es kaum etwas. Doch eine sehr spektakuläre politische Entscheidungen fiel dort.
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Durban, KwaZulu-Natal
Vom Stiefkind zum Aufsteiger
Durban bietet schöne Strände und gutes Wetter - doch gilt die Metropole im Vergleich zu Johannesburg und Kapstadt als hässliches Entlein. Das Aussehen der Stadt ist eine direkte Folge der politischen Auseinandersetzungen.
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Bloemfontein, Provinz Free State
Dornige Rosen
Endlose Weiden, braune Ackerböden, unförmige Silos - wer will nach Bloemfontein? Die selbsternannte „City of Roses“ ist tiefste Provinz. Und trotz seiner teils hochmodernen Landwirtschaft ist Free State ein rückständiger Teil Südafrikas.
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Jessica Watson
16-jährige vollendet Solo-Weltumseglung
Nach sieben Monaten auf hoher See hat die 16-jährige Jessica Watson wieder den Hafen von Sydney erreicht. Zehntausende jubelten, als ihre rosafarbene Jacht „Ella's Pink Lady“ in das Hafenbecken glitt. Sogar der australische Premierminister gratulierte persönlich.
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Rüstungspolitik
Das Sparpotential guter Nachbarschaft
Ausgerechnet die Finanzkrise könnte eine Friedensdividende abwerfen: Griechenland und die Türkei wollen ihre hohen Rüstungsausgaben senken. An der Aufrüstung haben deutsche Rüstungshersteller zu einem beträchtlichen Anteil mitverdient.
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Eishockey
Ein Hilferuf der Lions
Der Eishockeyklub schien gerettet. Nun hat er wieder eine Million Euro Verlust gemacht. Klubchef Schneider versucht, Stadt und Sponsoren zu mobilisieren.
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Steuerhinterziehung
Die Selbstanzeige soll teurer werden
Unionsparteien und FDP wollen härter gegen Steuerhinterzieher vorgehen. Wer illegal Steuern gespart hat, soll sich mit Hilfe einer strafbefreienden Selbstanzeige nicht besser stellen als andere, die ihr Einkommen komplett angegeben haben und nur mit der Überweisung der Steuer in Verzug geraten sind.
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Expat
Die Stadt, der Müll und das Brot
Gerade in der gegenwärtigen Krise ist der Erhalt der Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst wichtig - auch der Erhalt der Arbeitsplätze in der Müllabfuhr. Das hat der Madrilene intuitiv erfasst und trägt mit fliegenden Papierfetzen, Plastiktüten und allerlei Krimskrams nach Kräften zum Erhalt dieser Jobs bei.
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