Meldungen vom 1.3.2010
Artikel-Chronik
Die Störche kommen
Heimkehr in die Sommerresidenz
Das Storchen-Rennen um die besten Brutplätze in Hessen hat begonnen. Ziel sind die Auen und Wälder: Für Weiß- und Schwarzstorch zählt von jetzt an jeder Tag. Denn wer zu spät kommt, findet seinen alten Horst von flinkeren Artgenossen belegt.
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Merkel eröffnet Cebit
Computerwelt hofft auf Wachstum
Am Dienstag beginnt in Hannover die Computermesse Cebit. Die Ausstellung steckt in der Krise: immer weniger Aussteller, immer weniger Besucher. Zum Auftakt versprach die Kanzlerin, steuerliche Anreize für Investitionen in Forschung und Entwicklung zu schaffen.
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Recycling
Wertstoffe aus der Tonnenwirtschaft
Das System der Mülltrennung funktioniert eher schlecht als recht. Viele Verbraucher haben den Überblick verloren, was in welche Tonne gehört. Abhilfe schaffen könnte eine gemeinsame Wertstofftonne für alle recycelbaren Abfälle.
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Kommentar
Zeit für klare Worte
Ob der Protest aus dem Berufsschulen eine solche Kraft entfaltet, dass Kultusministerin Henzler Sturm ins Gesicht bläst, bleibt abzuwarten. Einiges spricht dafür.
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Oper: „Medea“ in Wien
Eine antike Brünnhilde
Aribert Reimann zeigt in seiner neuen Oper „Medea“ die Tragödie der Selbstbefreiung einer mutigen Frau - ein Triumph des zeitgenössischen Musiktheaters, ausgerechnet an der Wiener Staatsoper.
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Gesundheit
Keine Angst vor der Pauschale
Die Kopfprämie im Gesundheitswesen eröffnet mehr Perspektiven als eine wettbewerbliche Kostenkontrolle. Sie bringt ans Licht, was die Gesundheit jeden im Schnitt kostet. Außerdem lockert sich die Bindung an den Arbeitslohn.
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Atomwaffen
Nicht naiv
Obama kann es sich nicht leisten, mit seiner Vision von einer Welt ohne Atomwaffen als naiv dazustehen. Solange es Nuklearwaffen gibt, muss er der Wirklichkeit Rechnung tragen.
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Bundeskanzlerin Merkel
Europa steht für Griechenland bereit
Griechenland kann bei der Überwindung seiner Krise auf Unterstützung der europäischen Institutionen zählen. Das sagte Bundeskanzlerin Merkel im Anschluss an ein Treffen mit Spaniens Ministerpräsident Zapatero. Die EU-Kommission verstärkt derweil den Druck und fordert neue Sparmaßnahmen.
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Im Fernsehen: „Der Krieg“
Herz der Furie
Welch eine Geschichtserfahrung, welch eine Vergegenwärtigung, welch ein Fernsehereignis: Die ARD zeigt den Zweiten Weltkrieg, wie wir ihn so noch nie sahen - als nahezu durchgängig farbige Dauerreportage und als Konferenzschaltung. Das ist Aufklärung im besten Sinn.
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Neue Strategie
Washington erwägt drastische nukleare Abrüstung
Dies könnte auch den Abzug der in Deutschland stationierten Nuklearwaffen bedeuten. Präsident Obama will den Ersteinsatz von Atomwaffen grundsätzlich ausschließen. Verteidigungsminister Gates aber setzt weiter auf die abschreckende Wirkung der „kalkulierten Doppeldeutigkeit“.
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Autosalon Genf
Daimler baut Elektroautos mit China-Konzern
Daimler schafft eine eigene Automarke speziell für den chinesischen Markt. Mit dem chinesischen Konzern BYD Company Limited sei eine Absichtserklärung über die Kooperation bei der Entwicklung Elektroautos unterzeichnet worden. Details werden beim Genfer Autosalon bekannt gegeben.
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Karadzic-Prozess
Die „Antikriegsrede“ des Angeklagten K.
Vom Täter zum Opfer, vom Angeklagten zum Ankläger: Unterstützt durch eine aufwendige Power-Point-Präsentation und Videos, in aufgesetzter Denkerpose oder Stakkato, gibt Radovan Karadzic vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag Muslimen und Nato-Staaten die Schuld am Bosnien-Krieg.
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René Adler
Krönung einer Turbokarriere
Schon vor dem Test gegen Argentinien hat Joachim Löw den Leverkusener Torhüter René Adler zur Nummer eins im deutschen Tor gekürt. Das ist nach der Entwicklung der vergangenen eineinhalb Jahre zwar nicht ganz überraschend, aber beim Blick auf Adlers bisherige Laufbahn dennoch verblüffend.
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Provider
Die Herren der Terabyte
Wann immer es um die Kontrolle der Internetströme geht, ob im Kampf gegen Kinderpornographie oder bei der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung, stehen die Provider im Mittelpunkt. Aber wer oder was sind überhaupt diese Provider?
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Marktbericht
Dax im Schlepptau der Wall Street
Im Schlepptau der Wall Street haben die europäischen Börsen am Montag zugelegt. Zudem stützte die am Wochenende aufgekommene Zuversicht über eine EU-Hilfe für das finanzpolitisch angeschlagene Griechenland den Markt.
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Hans Moser als Theaterfigur
Moserobel
Eine Heiligenschändung zum Einschlafen: Der Schriftsteller Franzobel hat Hans Moser, dem Helden der Heurigen- und Schrammelseligkeit, ein eigenes Stück gewidmet. Unsterblich wird der nuschelnde Schauspieler auch dadurch nicht werden.
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Streit um Ryszard Kapuscinski
Fremdporträt eines Reporters
War Lebensgefahr sein tägliches Brot? Die polnische Reporterlegende Ryszard Kapuscinski ist offenbar recht frei mit der Wahrheit umgegangen. Eine soeben erschienene Biographie behauptet das jedenfalls - und zeigt Kapuscinski dennoch als „Vollblut-Kerl“.
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Koalitionsstreit
Wortgefecht zwischen FDP und CSU
Der Streit zwischen FDP und CSU über Reformen im Gesundheitswesen und über die richtige Lesart des Koalitionsvertrags verschärft sich. CSU-Generalsekretär Dobrindt verlangt von der FDP „ihre ungeheuerlichen Rüpeleien“ sofort einzustellen.
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Fußball-Bundesliga
Ein Spiel mit dem Feuer
Es ging mal wieder bengalisch zu in der Bundesliga. Verrückte Fans haben eine niedrige Hemmschwelle. Ist denn das unerwünschte Feuerwerk zu verhindern? Vorerst bleibt Klubs und Polizei nur, die Problemfans noch genauer zu beobachten.
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Kommunale Finanzen
Quickborn pumpt seine Einwohner an
Die Stadt Quickborn nimmt einen neuen Anlauf, mit Krediten von Bürgern die kommunale Kasse aufzufüllen. Ab kommenden Montag können Interessenten der Gemeinde wieder Geld leihen. Im vergangenen Herbst hatte die Bankenaufsicht Bafin der Stadt noch untersagt, ihre Bürger anzupumpen.
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Maria Riesch
Aufstieg in die erste Promi-Liga
Zwei Goldmedaillen machen Maria Riesch nicht nur zum Skistar. In Vancouver hat sie ihren Marktwert verdoppelt, ist in die Liga der Beckenbauers, Beckers, van Almsicks aufgestiegen. Ihre Erfolgsgeschichte ist auch die eines erfolgreichen Marketingkonzepts.
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Abfallwirtschaft
Die Bürger sollen mehr Müll sortieren
Das Umweltministerium will die Mülltrennung und das Abfallrecycling weiter ausbauen. Dazu sollen die Bürger sämtliche Abfälle nach Papier, Metall, Kunststoff und Glas sortieren, um die Wiederverwertung zu erleichtern - das Ende der gelben Tonne?
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Olympia-Kommentar
Sauber gemacht
Der pharmazeutische Mehrkampf soll in Vancouver ausgeblieben sein. Bislang findet sich keine Spur von Blutpanschern und anderen kriminellen Manipulatoren. Doch der Markt für neueste Dopingmittel ist nach wie vor sehr ausgeprägt.
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60 Tote in Westeuropa
Aufräumen nach „Xynthia“
60 Tote in Westeuropa und Schäden in Millionenhöhe - die Bilanz nach dem Orkantief „Xynthia“ fällt verheerend aus. Allein in Deutschland hat der schwerste Sturm der vergangenen zehn Jahre sieben Menschen in den Tod gerissen.
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Kernkraft als Brückentechnologie
Sie muss bis zum anderen Ufer reichen
Es braucht die Kernkraft noch eine Weile - bis sie durch erneuerbare Energien verlässlich ersetzt werden kann. Die von Bundesumweltminister Röttgen genannten 40 Prozent Anteil von Ökostrom in der Erzeugung sind nicht mehr als ein gutgemeintes Ziel, schreibt dessen hessische Partei und Amtskollegin Lautenschläger im F.A.Z.-Gastbeitrag.
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Kurden-TV
Öcalan bleibt auf Sendung
Propaganda für die verbotene PKK? Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass der Kurden-Sender „Roj TV“ wieder nach Deutschland ausstrahlen kann. Ein Blick auf die deutschen und europäischen Unterstützer lohnt sich.
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Devisen
Frische Attacke auf das Pfund
Das britische Pfund befindet sich an den Finanzmärkten wieder einmal in der Defensive. Es verliert am Montag gegen Euro und Dollar mehr als zwei Prozent seines Wertes.
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Eichlers Eurogoals
Mit asozialem Hauch ins Nationalteam
Die Premier League liefert ein Déjà-vu in Form eines schrecklichen Fouls. Der Übeltäter verlässt das Spielfeld unter Tränen und wird kurz danach ins englische Nationalteam berufen. Rote Karten scheinen zur neuen Mode auf Europas Fußballfeldern zu werden.
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Oper Zürich
König mit Krone: Mozarts „Idomeneo“ revidiert
Was auch immer Nikolaus Harnoncourt in den letzten Jahren angepackt hat: Die von ihm geleiteten Produktionen wurden zu Musteraufführungen, die die künftige Rezeption dieser Werke veränderten. Das gilt besonders für Harnoncourts Lesart von Mozarts „Idomeneo“.
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Sponsoring-Vorwürfe
Merkel mahnt CDU-Ministerpräsidenten
Kanzlerin Merkel mahnt nach umstrittenen Angeboten von CDU-Landesverbänden an Unternehmen, Ministerpräsidenten dürften „das Amt nicht vermischen mit dem Sponsoring“. Nach Rüttgers in Nordrhein-Westfalen ist nun auch sein Amts- und Parteikollege Tillich entsprechenden Vorwürfen ausgesetzt.
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Sportwetten
Schulden bei Mutter
Nicht nur sein Taschengeld ist dabei drauf gegangen: Ralf hat sich durch Sportwetten einigen Ärger eingehandelt und war süchtig nach dem schnellen Geld. Jetzt besucht er zweimal in der Woche eine Therapiegruppe.
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Regeln statt Einzelfallanalyse
Die Europäische Kommission verfolgt in der Wettbewerbspolitik seit mehreren Jahren einen sogenannten "More Economic Approach". Konzeptionell bedeutet das ein Abstellen auf Marktergebnisse. Zunehmend werden auch quantitative Analysen durchgeführt; im Ergebnis wird die Tiefe der Einzelfallanalyse erhöht.
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Wandelbare Advokaten
Der Titel führt ein wenig in die Irre: Nicht bloß einzelne Advokaten stellt Felix Busse in seinem Buch vor. Vielmehr geht es um die gesamte Anwaltschaft hierzulande und deren Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg. Busse hat eine Kombination aus Geschichtsbuch und Gegenwartskunde geschrieben. Das Werk ist faktengesättigt, die Fülle an Details schier unerschöpflich.
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Viel Wissen für wenig Geld
Man muss sich schon ziemlich anstrengen, um an der Debatte um die Bedeutung des Staates in der Wirtschaft vorbeizukommen: Staatsverschuldung, Steuern, Finanzausgleich - diese Themen werden zu einer Schicksalsfrage für die Weltwirtschaft, die Bundesrepublik und uns Bürger. Insofern ist man gut beraten, als ...
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Frühere Wadan-Werften
Die Rettung aus Russland naht
Aufatmen an der Ostsee: Nach mehr als zwei Jahren Auftragsflaute ist bei den existenzbedrohten Nordic-Werften, den früheren Wadan Werften, eine möglicherweise rettende Bestellung eingegangen. Der russische Bergbaukonzern Norilsk Nickel will dort einen Spezial-Eisbrecher bauen lassen.
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Außendienst und Vertrieb
Gestatten: Verkäufer
Alle wollen ins Marketing, kaum einer in den Vertrieb. Vertreter werden belächelt. Kaum jemand will diesen Beruf ergreifen, schwingt dabei doch immer das Bild einer Nervensäge mit, die an fremden Türen klingelt und den Bewohnern Produkte aufdrängt. Zu Unrecht, sagen Personalfachleute.
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Karadzic-Prozess
Der Angeklagte hat das Wort
Knapp zwei Jahre nach seiner Verhaftung hat sich Radovan Karadzic heute vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal zu den Tatvorwürfen geäußert. Karadzic sagte, er verteidige nicht sich, sondern die „kleine Nation in Bosnien-Hercegovina“, die „seit 500 Jahren zu leiden habe“.
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Wohnungsbau
Lückenfüller Holz
Was Ikea ankündigt, können andere schon lange: mehrgeschossige Holzhäuser in Ballungszentren bauen. Längst entstehen Wohngebäude mit fünf Stockwerken und mehr. Noch sind sie Exoten. Doch das könnte sich ändern.
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Michael Lentz
„anschauen ein ausland“:
„anschauen ein ausland“: / sich selbst / erreicht man nicht / durch nachdenken / sich selbst erreicht man / nicht so einfach außer / halb sich sich selbst / sitzt ganz schön / tief wo ein erreichen / gar nicht so einfach ist ... mehr
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Olympische Spiele
„Jetzt kennt ihr uns, eh!“
Mit den Worten „es waren ausgezeichnete und sehr freundliche Spiele. Vielen Dank, Kanada“ beendete IOC-Präsident Rogge die Olympischen Spiele und sprach von „16 unvergesslichen Tagen“. Am Ende der Abschiedsfeier präsentierte Sotschi die „Brücke in die Zukunft“.
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Missbrauchsfälle in Kirche
Das Schweigen der Männer
Das Klostergymnasium Ettal wird von Missbrauchsvorwürfen erschüttert. Ein Zeuge macht eine „Kultur der Verniedlichung“ für das jahrzehntelange Schweigen verantwortlich. Unterdessen fordern Eltern jetziger Schüler die Rückkehr des zurückgetretenen Abtes.
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China
Heiß begehrte Tanten
In China sind alle Putzfrauen Tanten, „Ayi“ genannt. Jeder, der es sich leisten kann, beschäftigt eine oder mehrere Hilfen, vor allem in den Städten. Sie reinigen, kochen, waschen, betreuen die Kinder. Allein in Peking sind 400.000 Ayis bei Vermittlern registriert.
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Polen
Arme vom Land
Meine Freunde in Warschau hatten eine Putzfrau, die war ein Goldstück. Eine richtige Polin, keine von den Ukrainerinnen, die früher immer kamen. Die kriegt man jetzt nicht mehr so leicht, seit Polen die Grenzen nach Osten dichtgemacht hat.
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Russland
Comeback der Tadschiken
Der Boom der russischen Wirtschaft lockte viele Arbeitswillige aus ehemaligen Sowjetrepubliken an. Ein Großteil der Putzbrigaden, vor allem bei den Straßenkehrern, rekrutiert sich aus zentralasiatischen Ländern wie Tadschikistan und Usbekistan.
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Indien
Die treue Nepalesin
In Delhi fällt an einem Tag mehr Dreck an als in deutschen Städten in einer Woche, weshalb Putzfrauen hier als Vollzeitkräfte eingestellt werden und gewissermaßen zur Familie gehören.
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Südafrika
Eine schwarze Maid
In Südafrika ist die „Maid“, das Dienstmädchen, aus keinem bessergestellten Haushalt wegzudenken. Dabei handelt es sich nicht nur um Putzfrauen. Maids wohnen oft bei ihren Arbeitgebern, putzen, bügeln, kaufen ein, ziehen deren Sprösslinge mit auf und sind im Idealfall Teil der Familie.
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Vereinigte Staaten
Perle der Karibik
Die Putzfrauen von New York sind wie Madeline meistens Immigranten der ersten Generation. Viele stammen aus Lateinamerika, etwa aus Mexiko oder aus Kolumbien. Auch Osteuropäerinnen halten die Wohnungen der wohlhabenderen New Yorker sauber.
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Japan
Selbst ist die Frau
Die Japanerin putzt selbst. Japanische Wohnungen sind klein. Zudem gibt es kaum Zuwanderung. Ein Schwarzmarkt für illegale ausländische Putzfrauen kann sich da schon mangels Masse nicht aufbauen. Wer sich in Tokio eine Putzfrau leistet, gehört zur Oberschicht oder ist ein privilegierten Amerikaner oder Europäer.
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Abu Dhabi
Ferner Osten
Wer als Ausländer in den Vereinigten Arabischen Emiraten Ausländer beschäftigt, kann dies nur über einen einheimischen Sponsor einfädeln. Das gilt auch für Putzfrauen.
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Spanien
Latinos
Es gibt sie noch, die im Hause wohnenden "interna", eine Frau fürs Putzen, Kochen, Einkaufen und die Kinderbetreuung. Sie hat einen strengen Stundenplan, bewohnt in der herrschaftlichen Wohnung ein winziges Zimmer in der Nähe der Küche.
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Argentinien
Paraguay & Peru
In Argentinien leistet sich fast jede Mittelschichtfamilie eine Haushaltshilfe: Sie putzt und bügelt, kocht und betreut die Kinder. Selbst in einer bescheidenen Wohnung gibt es neben der Miniküche meist eine kleinere Kammer mit separatem Zugang von außen. Dort „wohnt“ die Mucama.
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Gesundheitsreform
Fehlende Anreize
Soll die Putzfrau für ihre Ohrentropfen dasselbe bezahlen wie der Professor? Zum Kern der Debatte, wie man die Gesundheitskosten dämpfen kann, stößt man so nicht vor. Vielmehr müsste man die individuell verursachte Kosten und Anreize zum Sparen viel stärker in den Mittelpunkt rücken.
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Olympia-Kommentar
Amerikanischer als die Amerikaner
Es hat Gold geregnet in Vancouver. Kanada feiert seine Sportler. Die Flamme ist bei der Schlussfeier erloschen. Doch diese Winterspiele sind noch lange nicht vorüber. Haben es die Gastgeber mit ihrem Eigennutz vielleicht auf unsportliche Weise übertrieben?
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Blick auf den Finanzmarkt
Kursgewinne auf Pump
Die Börsen zeigen sich robust. Die Kurse tendieren eher nach oben als nach unten. Wer will es Anlegern verdenken? Sie können sich auf Regierungen und Zentralbanken verlassen, die mit keyensianischen Ausgabenprogrammen auf Pump, Lohnerhöhungen im unproduktiven öffentlichen Sektor und „ultra-niedrigen“ Zinsen alles tun, um zumindest statistisch für Wachstum zu sorgen.
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Blick auf den Finanzmarkt
Dax tendiert fest
Dank freundlicher Vorgaben hat der deutsche Aktienmarkt am Montag an seine Gewinne vor dem Wochenende angeknüpft. Die Gefahr einer erneuten, scharfen Korrektur an den Börsen scheint zumindest erstmal abgewendet zu sein, heißt es optimistisch. Die jüngsten Belastungsfaktoren wie die Sorgen um die ausufernden Staatsverschuldungen rückten etwas in den Hintergrund.
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Medienschau
Merck KGaA übernimmt Millipore für 5,4 Milliarden Euro
Merck KGaA übernimmt Millipore, Vivendi mit Umsatz und Gewinnanstieg, Rückschlag für Actelion,WSJ: Prudential kauft AIG-Tochter AIA, deutsche Importpreise ziehen deutlich an, Japans Kfz-Absatz steigt im Februar kräftig, VDA rechnet mit Einbruch bei Autoverkäufen, Chiles Kupferminen fördern wieder, China hält die meisten amerikanischen Staatsanleihen
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Die ewige Führungsfrage
EU in Gefahr
Die politische „Macht“ der EU beruht auf der Kraft ihrer Wirtschaft und der Stabilität des Euro. Beide sind dank der globalisierten Finanzwelt in Gefahr. Ohne starke wirtschaftliche Grundlagen aber kann es eine Weltmacht Europa nicht geben.
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