Meldungen vom 22.1.2010
Artikel-Chronik
Einsatz in Afghanistan
Streit in Berlin über den Abzugtermin
Eine Woche vor der internationalen Afghanistan-Konferenz in London wird in Deutschland über das Ende des Einsatzes der Bundeswehr am Hindukusch gestritten. Die SPD will einen Abzug der deutschen Soldaten bis 2015; Verteidigungsminister Guttenberg hält das nicht nur für falsch, sondern erwägt offenbar eine Truppenaufstockung.
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Handball-EM
Nervenstark gegen Schweden
Torwart Silvio Heinevetter war der Rückhalt der deutschen Mannschaft, die Schweden mit 30:29 besiegte und damit in die Hauptrunde der Handball-EM einzog. Dort wartet als erster Gegner am Sonntag Olympiasieger Frankreich.
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Guantánamo
Unbefristet und ohne Prozess
Etwa 50 Insassen des Gefangenenlagers Guantánamo sollen auch nach der Schließung des Lagers unbefristet und ohne Prozess festgehalten werden. Diese Empfehlung gibt eine vom Weißen Haus eingesetzte Arbeitsgruppe des Justizministeriums.
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Kommentar
Lautenschlägers Schweigen
Von der hessischen Umweltministerin Lautenschläger würde man gern mehr erfahren als nur, dass sie weiterhin und sogar noch ein Jahrzehnt auf Biblis A setzt.
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SPD-Wahlkampf in NRW
Frühstücksei und Ypsilanti-Falle
Hannelore Kraft, Vorsitzende der SPD in Nordrhein-Westfalen, will bei der Landtagswahl im Mai nicht den gleichen Fehler machen wie Andrea Ypsilanti einst in Hessen. Doch der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel macht ihr das schwer.
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Haiti
Ein Hauch von Normalität
Die Versorgung mit Hilfsgütern kommt in Haiti nach Anlaufschwierigkeiten immer besser in Gang, die ersten Geschäfte öffnen wieder. Für eine halbe Million Obdachlose sollen große Zeltlager vor der Stadt errichtet werden.
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Nach Hartz IV-Äußerungen
Koch erhält Bombendrohung
An die hessische Staatskanzlei in Wiesbaden wurde eine Bombenattrappe geschickt. Dies sei ein Protest gegen Ministerpräsident Kochs Forderung nach einer Arbeitspflicht von Hartz-IV-Empfängern, heißt es in einem Bezichtigungsschreiben.
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Afghanistan-Debatte
SPD stiehlt sich aus der Verantwortung
Als die SPD noch regierte, war sie die treibende Kraft für die Wahrung deutscher Sicherheitsinteressen am Hindukusch. Nun, als vom Wähler gezauste Oppositionspartei, wartet sie mit einfachen Antworten auf und glaubt, damit auch gefallen zu können.
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Angriff auf die Banken
Obamas Kehrtwende
Mit seinem scharfen Angriff auf Größe und Geschäftsmodell der Banken vollzieht der Präsident der Vereinigten Staaten eine radikale politische Kehrtwende. Sie scheint über Monate vorbereitet worden zu sein. Vor der Novemberwahl zum Abgeordnetenhaus wird Obama nicht locker lassen. Harte Zeiten für Finanzhäuser.
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Attaque
Roddick sollte schweigen
Tennis-Schiedsrichter haben es nicht leicht. Vor allem, wenn Andy Roddick spielt. Bei den Australian Open pöbelte er sich in die dritte Runde. Später entschuldigte er sich. Nicht aber beim Schiedsrichter, sondern bei seiner Twitter-Gemeinde.
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Chapeau
Rahn müsste schießen ...
Am Ruhrschnellweg ist die legendären Radioreportage vom WM-Finale 1954 mit dem Essener Torschützen Helmut Rahn verewigt. Das Denkmal soll die Fahrsicherheit erhöhen. Hoffentlich fängt aber niemand an zu träumen - von alten, besseren Zeiten.
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Magna greift nach Getrag
Klamme Zulieferer
Übernimmt der Konzern Magna den Familienbetrieb Getrag, wäre das ein Paukenschlag für die Autozulieferbranche. Wo die Banken sich zurückhalten, bringt der Aufschwung viele Zulieferer in die Bredouille. Ihnen fehlt Geld für Betriebsmittel, wenn die Produktion anzieht.
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Autozulieferer
Magna pirscht sich an Getrag heran
Bei Opel ist der kanadische Autozulieferer noch abgeblitzt. Jetzt verhandelt Magna mit dem Getriebehersteller Getrag über eine Partnerschaft. Das hat die F.A.Z. aus beiden Unternehmen erfahren. Die Gespräche befinden sich in einer frühen Phase.
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Solarworld
Hoher Renditeaufschlag für unsichere Zukunft
Solarworld zahlt für seine erste Anleihe einen deutlichen Renditeaufschlag. Das dürfte weniger an den Bilanzkennziffern liegen, die derzeit gut aussehen. Viel schwerer wiegen die Risiken durch die fragliche Zukunft der Solarförderung.
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Leutheusser-Schnarrenberger
Besserer Mandantenschutz geplant
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will Rechtsanwälte und das Vertrauensverhältnis zu ihren Mandanten besser vor staatlichen Überwachungsmaßnahmen schützen. Das regelt ein neuer Gesetzentwurf, der jetzt zur Abstimmung versandt wird.
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Anlage-Strategie
Die Märkte sind zu heiß gelaufen
Die Finanzmärkte sind wieder nervös. Die Anleger lassen sich zwar nicht rasch vom Optimismus abbringen. Aktien und Unternehmensanleihen sind aber keine Schnäppchen mehr. Am besten man spielt die günstigen gegen die teuren aus.
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Bücher
Belvedere en miniature
Ein Daguerrotypie-Porträt Schophenhauers für Paris: Die Nachberichte zu den Münchner Buchauktionen bei Hartung & Hartung und Zisska & Schauer.
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Falko Götz
Mehr als nur ein Klaps
Falko Götz wurde als Trainer von Holstein Kiel im September 2009 fristlos entlassen. Hat er Marco Stier geschlagen? Das Gericht wies nun Götz' Klage gegen die Kündigung ab, die Spieler sagten gegen ihn aus. Und der Verein spart die Abfindung.
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Energiesicherheit
Warum die Gaskrise heute ausfällt
Es ist kalt in Mitteleuropa, aber niemand muss frieren. Damit es weiter genügend Gas gibt, brauchen Pipelines wie das Sechs-Länder-Projekt Nabucco mehr Unterstützung durch die Politik. In Nordafrika, am Kaspischen Meer, im Irak gibt es Gasproduzenten, die von Russland unabhängig sind.
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Bruno Labbadia
Einer für alles
Mehr Macht dem Trainer: Das Erfolgsmodell Magath ist in der Bundesliga noch die Ausnahme. Doch auch HSV-Coach Bruno Labbadia hat seinen Spaß daran gefunden. Er will keinen Sportchef, sondern mehr Kompetenzen.
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F.A.Z.-Gespräch
Peres warnt vor nuklearer Aufrüstung im Nahen Osten
Kurz vor seinem Besuch in Deutschland verlangt der israelische Präsident Peres im F.A.Z.-Interview einschneidende Wirtschaftssanktionen gegen Iran. Es gelt die iranische Protestbewegung zu unterstützen, denn „mit religiösen Fanatikern wie denen in Teheran kann man keine Kompromisse machen.“
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100 Tage im Bundestag
Scharfschützen im Hof, Guido im Aufzug
Zwei Frankfurter in Berlin: Für Christoph Schnurr (FDP) und Matthias Zimmer (CDU) sind die ersten 100 Tage im Bundestag vorbei. Sie haben viel zu tun, aber auch große Möglichkeiten. Noch sitzen sie in den hinteren Reihen der Fraktionen. Aber das kann sich in den nächsten vier Jahren ändern.
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Kolumne
„Herr Mürb kommt, wenn er Zeit für Sie hat!“
Zuerst war es Mürb gar nicht aufgefallen. Er war so stolz darauf, zum ersten Mal in seinem Berufsleben eine eigene Sekretärin zu haben. Und noch dazu eine gute! Frau Stoß war fleißig, pünktlich, zuverlässig. Doch immer wenn er sie sprechen hörte, klang es, als wolle sie eine Tracht Prügel verteilen.
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Konferenz in Berlin
SPD will raus aus Afghanistan - auf Raten
Die SPD berät über ihre Strategie für Afghanistan. Das Kalkül: Da Kanzlerin Merkel auf ihre Zustimmung für ein neues Bundeswehr-Mandat setzt, versucht die Partei, der Regierung die Bedingungen für einen schrittweisen Abzug zu diktieren - in einem Korridor von 2013 bis 2015.
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Parteispenden
Finck ist nicht Flick
Die schwarz-gelbe Koalition senkt die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen; FDP und CSU nahmen zugleich Spenden des Mövenpick-Eigentümers August von Finck an. Wird da der „alte Mief der achtziger Jahre“ ruchbar? Die Wirklichkeit ist ein wenig komplexer.
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Deutsch-israelische Kulturkrise
Tauziehen um Kafka und Brod
Das Literaturarchiv in Marbach fürchtet um seinen exzellenten Ruf, die literaturwissenschaftliche Forschung will endlich das gesperrte Material sichten: Was ist so heiß am Nachlass von Max Brod, dass die deutsch-israelischen Beziehungen darunter leiden?
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Google-Debatte
Peking und Washington streiten über Internet
Nach Hillary Clintons Rede spitzt sich der Streit zwischen China und Amerika über das Internet zu. Ein Sprecher der chinesischen Regierung sagte, Washington solle aufhören, „die sogenannte Freiheit im Internet dazu zu benutzen, ungerechtfertigte Anschuldigungen gegen China zu erheben“.
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Kölner Möbelmesse
Fackel des modernen Wohnens
Die Möbelproduktion ist kein schnelllebiges Geschäft und mit der Mode nicht zu vergleichen. Trotzdem lassen sich bei der Kölner Messe Entwicklungen erkennen. „Homing“ ist in diesem Jahr das Schlagwort der Messe: In der Krise bleibt der Mensch gern im eigenen Zuhause.
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Ömer Toprak
Nie ans Aufgeben gedacht
Er galt als eines der größten deutschen Talente. Dann kam ein schwerer Unfall - und der Fußball war ganz weit weg. Sieben Monate nachdem Ömer Toprak schwere Brandverletzungen erlitten hatte, steht der Profi wieder auf dem Platz.
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Mir zerfallen die Worte im Mund wie schlechte Pillen
Geschichten, die hart, brutal und vulgär sind, gibt es viele. Geschichten, die gerade deswegen schön sind, gibt es selten. Es ist halb fünf, am Tag oder in der Nacht, das ist egal, denn alle Konturen und Grenzen sind ohnehin verwischt, als die sechzehnjährige Mifti zu sich kommt. Drei Matratzen entfernt ...
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F.A.Z.-Spezial: „Avatar“
Das Weltkino erlebt sein blaues Wunder
James Camerons „Avatar“ hat inzwischen weltweit mehr als 1,6 Milliarden Dollar eingespielt und ist damit „Titanic“ dicht auf den Fersen. Nur China will den Film nicht mehr zeigen. Wir dokumentieren die chinesische Sicht auf „Avatar“ und berichten über die Film-Debatten in Amerika.
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Kommentar
Der arme Geduldsfaden
In einigen Instituten und in der Uni-Bibliothek brennt das Licht noch etwas länger. Die Entwicklung eines neuen Stadtteils ist eine Sache von Jahren. In Bockenheim, wo sich für Frankfurt die einmalige Chance öffnet, einen innerstädtischen Stadtteil neu zu gestalten, sollte die Stadt nichts überstürzen.
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CSU überstimmt
Moschee mit Minarett in Aschaffenburg
Zwar sind die CSU-Stadträte weiter gegen ein Minarett. Der Islamische Arbeiterverein darf in einem Gewerbegebiet von Aschaffenburg dennoch bauen – muss aber Lärm und störende Gerüche hinnehmen. Der Bürgermeister spricht derweil von einem „Minarettchen“.
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Navigationssysteme
Weg-gegoogelt
Stand das Verb „googeln“ bisher für die Suche eines Begriffs im Internet, kommt es nun häufiger in den Sinn, wenn die Amerikaner wieder ein Geschäftsmodell durch kostenlose Angebote ausradiert haben. Jetzt trifft es die Anbieter von Navigationshilfen.
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Washingtons Hilfe
Haiti statt Hindukusch
Die Vereinigten Staaten von Amerika entsenden weitere 7000 Soldaten nach Haiti - und müssen sich für ihre Hilfe von Hugo Chávez und Evo Morales als Besatzungsmacht verleumden lassen.
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Blick auf den Finanzmarkt
Dax verzeichnet weitere Kursverluste
Nach der Ankündigung neuer Pläne zur Beschneidung des Eigenhandels von Banken in den Vereinigten Staaten haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Freitag nachgegeben. Größter Verlierer waren die Aktien der Deutschen Bank. Händler befürchten, dass das Vorhaben für die Banken schmerzliche Folgen haben könnte. Doch nicht nur Banken müssen um ihre Gewinne fürchten, auch das Geschäft der Börsenbetreiber könnte geschmälert werden.
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Retter in Haiti
Selbstschutz mit der Trillerpfeife
Bislang haben Rettungstrupps in Haiti etwa 120 Menschen lebend aus den Trümmern geholt, und die Suchtrupps arbeiten zäh weiter. Zu den erfahrensten Rettern gehört die Duisburger Hundestaffel „International Search and Rescue“.
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Machtkampf
Crashkurs im Bob-Verband
Verbandschef Storey soll entmachtet werden: Überalterten Organisationsstruktur, zu teure Produktion der Fernsehbilder, Geldverschwendung lauten die Vorwürfe. Angeblich hat der Verband die Versicherungsprämien für Schadensersatzklagen nicht gezahlt - und im November gab es am Königssee einen schweren Unfall.
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Kritik der Islamkritik
Ihr habt mit Hass gekocht
Religionskritik ist eine Triebfeder der Zivilgesellschaft. Die Kritiker des Islam dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden. Sie verteidigen universale Werte. Diese Werte gelten auch für Muslime. Die Publizistin Necla Kelek antwortet ihren Kritikern.
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Lenovo Thinkpad T400
Robust, schnell und leise
Der Thinkpad T400 von Lenovo ist ein Notebook für den Business-Einsatz und durchdacht bis ins kleinste Detail. Die mechanische Stabilität der T-Reihe ist legendär. Der T400 ist ein echter Rivale des MacBook Pro von Apple.
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Afghanistan-Einsatz
„Merkel lässt sich zu viel Zeit“
Wenige Tage vor der Londoner Konferenz kommt die SPD an diesem Freitag zusammen, um über die Strategie für Afghanistan zu beraten. Mit Rolf Mützenich, dem außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, sprach Markus Bickel.
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Berliner Modewoche (3)
Die jungen Milden
Ihre Models rekrutieren sie über Facebook. Ihre Mode soll tragbar sein. Die nörgelig-rebellische Berliner Art, die Kleider am liebsten in Fetzen herunterhängen zu lassen, ist ihnen fremd: Der junge Berliner Modenachwuchs geht neue Wege - indem er sich aufs Konservative rückbesinnt.
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Apologie des Kredits
Die Droge der Ökonomie
Verschuldung gilt als moralischer Makel. Doch wo wäre die Menschheit eigentlich heute, wenn keiner je Schulden gemacht hätte? Erst der Kredit hat den Kapitalismus richtig in Fahrt gebracht, meint Thomas Strobl.
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Handball-EM
Die deutsche Achterbahnfahrt
Die deutsche Auswahl zeigt bei der Handball-EM zwei Gesichter - zum Leidwesen von Bundestrainer Brand. Zwei Spieler stehen exemplarisch für das Auf und Ab des Teams zwischen desaströser Darbietung und leidenschaftlichem Einsatz.: Kreisläufer Theuerkauf und Kapitän Kraus.
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Linkspartei
Bartsch: Fraktionsvize „kein Trostpflaster“
Der scheidende Bundegeschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch, ist zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. Nach seiner Wahl am Donnerstagabend widersprach er jetzt dem Eindruck, dies sei ein „Trostpflaster“: „Das sehe ich ausdrücklich nicht so“, sagte er.
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Koch über Hartz IV
„Perversion des Sozialstaatsgedankens“
Der hessische Ministerpräsident weist in der F.A.Z. Kritik an seinem Vorstoß zurück, Hartz-IV-Empfänger zu gemeinnütziger Arbeit heranzuziehen, und warnt vor „falsch verstandenen Tabus“. Unterdessen plant Bundesarbeitsministerin von der Leyen eine Reform der Jobcenter.
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Deutscher Arbeitsmarkt
Mehr Abwanderer als Zuwanderer
Im vergangenen Jahr sind weniger Menschen nach Deutschland eingewandert als fortgezogen. „Die wirtschaftliche Situation und die hohe Unsicherheit am Arbeitsmarkt machen die Zuwanderung für Arbeitsmigranten unattraktiver“, sagen Experten.
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Spenden für Haiti
Fünf Euro per SMS
Früher hat niemand an junge Geldgeber gedacht, heute verbreiten DSDS-Stars aus dem Fernsehen über „twitter“ die Aufforderung, per SMS ein paar Euro für Haiti zu spenden - und viele greifen sofort zum Handy. Kleckern statt Klotzen heißt die Devise.
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Wohnungsbau
Eine Milliarde neue Wohnungen
In der deutschen Immobilienbranche dominiert das Wehklagen über die Folgen der künftigen Bevölkerungsentwicklung. Dabei bieten die demographischen Trends bemerkenswerte Wachstumschancen - außerhalb Deutschlands.
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Indien
Politische Querelen bremsen Unternehmen
Die indische Politik sorgt für Verunsicherung der Unternehmen vor Ort. Derzeit prüfen Google und Microsoft den Abzug aus der Computermetropole Hyderabad. Der Grund: Das Bundesland Andhra Pradesh, dessen Hauptstadt Hyderabad ist, könnte zweigeteilt werden.
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Campus Westend
Stadt sieht verzögerten Uni-Umzug gelassen
Einzelne Fachgebiete und die Bibliothek werden bis zu drei Jahre später als geplant vom Frankfurter Uni-Campus Bockenheim ins Westend umziehen. Doch werde dies keine negativen Folgen für Bebauung und Kauf des frei werdenden Areals haben, meinen Stadtplaner.
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Kommentar Sport
Nobler Verzicht
Ein Mitläufer wollte der Mann, der die Nordische Kombination in Deutschland verkörpert, nie sein. Umso mehr gebührt Ackermann Anerkennung, dass er nicht darauf beharrt, vielleicht als „Härtefall“ nach Kanada reisen zu dürfen.
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Medienschau
Amerikaner sollen nie wieder Geiseln der Banken werden
Google wächst Börsianern nicht schnell genug, Sony Ericsson fährt weiteren Verlust ein, American Express: Gewinnsprung wegen Basiseffekt, AMD rechnet mit Umsatzrückgang, EADS will ein Sechstel der A400M-Mehrkosten tragen - La Tribune, Toyota ruft 2,3 Millionen Fahrzeuge zurück, Continental und Southwest übertreffen Erwartungen, Kreise - Rusal nimmt bei Börsengang 2,24 Milliarden Dollar ein, Air France-KLM will Kosten senken - Les Echos, HSH-Trusts von JC Flowers insolvent, Book-to-Bill-Ratio sinkt, BoE/Tucker: „Schattenbanken“ sollten Bankregeln unterliegen, Weltbank erlässt Haiti für fünf Jahre Schuldendienst
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Blick auf den Finanzmarkt
Entweicht die Luft aus der Finanzblase?
Die Pläne des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, den Banken stärker die Zügel anzulegen, sorgt für Kursverluste an den Börsen. Diese waren in den vergangenen Jahrzehnten von lockerer Geldpolitik und dem ungemeinen Risikoapptit der immer größer werdenden Finanzinstute getrieben worden.
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Opel
Anfang in Antwerpen
Der schmerzhafte Schnitt ist der erste Akt der unvermeidlichen Sanierung. Die Schließung der Fabrik in Antwerpen war lange geplant und ist notwendig, um das Überleben des Autoherstellers Opel zu sichern. Auch in Deutschland steht alles auf dem Prüfstand.
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