Meldungen vom 18.1.2010
Artikel-Chronik
Teures Sparprogramm
Die Bahn am Wendepunkt
Die Deutsche Bahn bekommt das Winterwetter nicht in den Griff. Das Wort „Kaputtsparen“ fällt nicht länger nur unter Betriebsräten. Strategisch ist die Bahn nun an einem Wendepunkt. Dabei gilt: Eine größere politische Nähe verspricht noch keine bessere Bahn.
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Handballspieler Michael Müller
Gebremster Aufsteiger
Handballspieler Michael Müller darf mit zur Europameisterschaft, die am Dienstag beginnt. Dabei steht er bei seinem Verein, den Rhein-Neckar Löwen, meist in der zweiten Reihe. Dennoch sieht er den Wechsel aus Großwallstadt nicht als Fehler.
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Nordirland
Das Private ist in Belfast das Politische
Die katholische Seite hat ihre Affäre Adams. Dabei geht es um Kindesmissbrauch. Die Protestanten hingegen müssen den Schaden begrenzen, der aus dem Verhältnis von Iris Robinson, der Frau des nordirischen Premierministers, entstanden ist.
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Schweizer Großbank
Bonusplan der UBS sorgt für Aufruhr
Etliche Milliarden Dollar hat die UBS in der Finanzmarktkrise in den Sand gesetzt. Im Jahr 2008 hatten die Mitglieder von Geschäftsleitung daher keine variablen Vergütungen erhalten. Doch nun sorgen Spekulationen über Boni-Pläne für das Jahr 2009 für heftige Reaktionen.
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Parteispenden
Schlechte Demokraten
Sollte sich herausstellen, dass mit den mittelbaren Riesenspenden einer reichen Familie an FDP und CSU nachweislich handfeste Erwartungen an die Gesetzgebung verbunden waren oder gar einschlägige Zusagen gemacht wurden, muss das personelle Konsequenzen haben.
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Haiti
Die vergessene Stadt
Alle Welt schaut nach dem Beben von Haiti nach Port-au-Prince. Dabei ist die Not außerhalb der Hauptstadt teils noch größer. Zum Beispiel in Léogane, der Stadt im Epizentrum. Tagelang war sie von der Außenwelt abgeschnitten, erst jetzt erreichen Helfer die Stadt, die zu 90 Prozent zerstört wurde.
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Kommentar
Nicht zurücklehnen
Seit elf Jahren wird Hessen sicherer. Gründe dafür gibt es viele. Vor allem aber setzt die hessische Polizei seit Jahren auf den Ausbau von Fachkommissariaten und Prävention, was sich etwa in der Jugendkriminalität schon bewährt hat.
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Eurogruppe
Juncker will mehr Macht und Einfluss
Der Luxemburger Jean-Claude Juncker ist am Montag für weitere zweieinhalb Jahre in seinem Amt als Chef der Eurogruppe bestätigt worden. Mehrere Finanzminister hatten jüngst ein „Programm“ Junckers gefordert. Das hat er nun in einem Brief skizziert.
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Vermögensverteilung
Reiche Beamte
Neue Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigen, dass die reichste Berufsgruppe in Deutschland die Beamten sind - sofern man Anwartschaften auf Renten und Pensionen berücksichtigt. Die Zahlen zeigen: Es ist Zeit für eine Debatte über die Verteilung der Kosten einer alternden Gesellschaft.
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Maria Scharapowa
Mehr als ein Schönheitsfehler
Schon nach dem ersten Spiel bei den Australian Open musste Maria Scharapowa ihre Schläger wieder einpacken. Auch ihr hohes Einkommen kann sie darüber nicht hinwegtrösten. Doch die Russin hat noch große Pläne beim Turnier von Melbourne.
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Parteispenden an FDP und CSU
„Wir sind nicht käuflich“
Nach der Millionenspende eines Hotel-Unternehmers an die FDP hat die Partei den Vorwurf der Klientelpolitik zurückgewiesen. Neben der FDP hat auch die CSU mehrere hunderttausend Euro aus dem Umfeld der Familie Finck erhalten. Die Opposition unterstellt den Liberalen Käuflichkeit.
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Marktbericht
Eingetrübte Stimmung am Aktienmarkt
Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag nach den kräftigen Verlusten der vergangenen Woche uneinheitlich geschlossen. „Die Aufwärtsbewegung findet unter sehr dünnen Umsätzen statt und sollte daher mit Vorsicht betrachtet werden“, heißt es.
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Online forschen
Man kann Bologna nicht ohne das Internet denken
Der Kunsthistoriker Wolfgang Kemp amüsiert sich über Work-Life-Balancer, die nur einmal am Tag ihre E-Mails beantworten: So macht das Internet keinen Spaß. Seiner Forschergeneration konnte gar nichts besseres passieren als dieses neue Medium, findet Kemp. Nur für die heutigen Studenten taugt es nicht.
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Richard Ramírez
Der Serienmörder und seine Groupies
Serienmörder wie der „Night Stalker“ Richard Ramírez bekommen auch viele Jahre nach ihrer Verurteilung Post von Frauen - und Heiratsanträge. Gefängniswärter wundern sich, Soziologen suchen nach Antworten. Die Geschichte einer merkwürdigen Beziehung.
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München
Ein Mord für ein Auto
Ein 36 Jahre alter Münchner Finanzmanager und Familienvater ist nach einer Probefahrt zum Verkauf seines Autos mit mehreren Schüssen getötet worden. Nach Angaben der Polizei war der Überfall geplant. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.
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Haiti
Gerettet nach 125 Stunden
Zwei Haitianer ernährten sich von Erdnussbutter und Marmelade. Mehr als fünf Tage überlebten sie in einem eingestürzten Supermarkt. Per SMS hatten sie Verwandte benachrichtigt.
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Im Fernsehen: „Nachtschicht“
Das Krokodil ist verhaftet
Die neue Folge der jährlichen ZDF-Krimireihe „Nachtschicht“ heißt „Wir sind die Polizei“. Der Drehbuchautor und Regisseur Lars Becker besticht aufs Neue als Meister der Gegensätze. Wir sehen ein charmantes Märchen und einen brutalen Albtraum zugleich.
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Fernsehen
Charlotte Roche verlässt Talkshow „3nach 9“
Der Auftakt war mühsam, und besser wurde es nicht: Charlotte Roche gibt die Moderation der von Radio Bremen produzierten Talkshow „3nach9“ nach nur vier Monaten auf. Die Trennung erfolge in gegenseitigem Einvernehmen, heißt es.
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Haiti
„Da draußen tobt ein Krieg“
Die Verzweiflung vieler Überlebender des Erdbebens schlägt in Port-au-Prince zunehmend in Gewalt um. Fünf Tage nach dem Erdbeben in Haiti suchen die Rettungskräfte weiter fieberhaft nach Überlebenden. Die Hoffnung schwindet.
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Börsencrashs
Auf der Suche nach der Blase
Wenn dieses Experiment funktioniert, wird es der volkswirtschaftliche Durchbruch: Der Züricher Ökonom Didier Sornette will vorhersagen können, wann Spekulationsblasen platzen. Dafür nutzt er Methoden aus der Physik.
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Papst-Attentäter Ali Agca
Ein treffsicherer Wirrkopf
Über die Hintergründe seiner Tat vom Mai 1981 wird noch immer gerätselt: Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca, der jetzt aus dem Gefängnis freikam, will die Vorgeschichte in einem Buch enthüllen. Doch Agca, ein Narziss und Wirrkopf, wird kaum zur Wahrheitsfindung beitragen können.
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Afghanistan
Taliban greifen Regierungsviertel in Kabul an
Ein Taliban-Kommando hat das Regierungsviertel von Kabul mit Sprengsätzen und automatischen Waffen angegriffen. Erst am Nachmittag teilte Präsident Karzai mit, die Lage sei wieder unter Kontrolle; vereinzelt waren auch danach Schüsse zu hören.
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Steuervorteile
Deutsche Hoteliers geraten unter Druck
Während ausländische Regierungen die Steuervorteile für Hoteliers als „vorbildlich“ loben, fallen die Reaktionen der Betroffenen in Deutschland höchst unterschiedlich aus: Die Hoteliers sind hoch erfreut, unter Reisemanagern herrscht Katerstimmung. Unternehmen befürchten eine neue Kostenlawine.
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Hilfe für Haiti
Nicht ohne Amerika
Nach dem Erdbeben in Haiti läuft die internationale Hilfe endlich langsam an - und längst hat ein kleinkarierter Wettlauf um ihre „Führung“ begonnen. Dabei hängt letzlich doch alles von Amerika ab. Ohne das langfristige Engagement Washingtons hat Haiti auch keine Zukunft.
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Detroit
Amerikas politische Autoschau
So viel politische Korrektheit war noch nie auf der Automesse in Detroit: Das Jahr eins nach den dramatischen Umwälzungen in der Branche begann mit einer Veranstaltung, die von Vernunft geprägt war. Ohne aufregende Sportflitzer und wuchtige PS-Monster. In der Branche herrscht eine neue Nüchternheit.
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Ali Agca
Papst-Attentäter ist wieder frei
Nach fast 29 Jahren in italienischen und türkischen Gefängniszellen ist der inzwischen 52 JahrePapst-Attentäter und verurteilte Journalisten-Mörder Mehmet Ali Agca aus der Haft entlassen worden. Zum Militär muss er nicht. Nun hofft er auf Honorare für Filme und Bücher.
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Psychotische Gewalttäter
Wenn „Stimmen“ die Tat befehlen
Der junge Mann, der eine 78 Jahre alte Frau in Bad Homburg erstochen haben soll, sitzt nun in der Psychiatrie. Er gilt als schizophren. Auch andere Fälle zeigen: Psychotische Gewalttäter sind keine Seltenheit - Gefahrenanalysen sind jedoch nur schwer zu erstellen.
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Netanjahu in Berlin
Berlin will Sanktionen gegen Teheran verschärfen
Deutschland ist nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel fest entschlossen, die Sanktionen gegen Iran umgehend zu verschärfen: „Jetzt sind wir bereit, gerade den Weg der Sanktionen zu gehen“, sagte sie im Beisein des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und mehrerer seiner Minister im Berliner Kanzleramt.
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Handel
Adolf Scheck wird neuer Edeka-Chefaufseher
Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka hat einen neuen Aufsichtsratschef: Der Kaufmann Adolf Scheck hat an diesem Montag das Amt übernommen. Auf ihn warten schwere Aufgaben. Nach der Spitzelaffäre geriet Edeka kürzlich wegen einer Razzia des Kartellamts in die Schlagzeilen.
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Nach dem Beben
Deutsche Karten helfen in Haiti
Bei ihren Hilfsaktionen in Haiti nutzen die Einsatzkräfte satellitenbasierte Karten deutscher Experten. „Wir haben Straßenbilder von Port-au-Prince digitalisiert, um eine Navigation vor Ort zu erleichtern“, sagt Stefan Voigt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
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Michelle Obama
Das verflixte erste Jahr
Michelle Obama hat ihre Probezeit bestanden. Ob die Präsidentengattin mit ihren wohltrainierten Oberarmen im ersten Amtsjahr auch genug bewegt hat, darüber sind die Amerikaner uneins. Es fehlt ein sozialpolitisches Thema.
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Sebastián Piñera
Der Berlusconi Chiles?
Rastlosigkeit und Umtriebigkeit des nun gewählten chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera sind sprichwörtlich. Dass er auch Anteile am privaten Sender „Chilevisión“ und am Fußballclub „Colo Colo“ hält, brachte ihm den Ruf ein, der Berlusconi Chiles zu sein.
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Aufgeteilt
Drei unterschiedliche Typen behandeln die Autoren: Grenzen innerhalb eines Staates, solche zwischen zwei Staaten und jene, mit denen sich Europa von der übrigen Welt abzuheben versucht. Letztgenannten widmet sich Claudia Bruns in ihrem Beitrag über das Selbstbild Europas von der Antike bis ins 20. Jahrhundert.
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Marginalisiert und tabuisiert
Nach 1945 fanden in der Ostzone zunächst die meisten der (dort euphemistisch "Umsiedler" genannten) Vertriebenen Aufnahme. Obwohl sich später viele von ihnen dem SED-Staat durch die Flucht in die Bundesrepublik entzogen, machten die Vertriebenen im Jahr 1961 immer noch gut 20 Prozent der DDR-Bevölkerung aus.
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Management in Krisenzeiten
Man mag es kaum glauben: Auch in der Finanz- und Wirtschaftskrise muss guter Rat nicht teuer sein. Dies beweist der preiswerte, gut aus dem Amerikanischen übersetzte informative Leitfaden des ehemaligen Harvard-Professors Ram Charan, der sich an Manager wendet. Ein kleiner Wermutstropfen ist allenfalls ...
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Die durchwinkende Wehrmacht
Das Bild einer Wehrmacht, die sich insgesamt um eine ritterliche Kampf- und Kriegführung bemüht habe, gehörte lange zu den Stabilisierungslegenden der jungen Bundesrepublik. Das Millionenheer ehemaliger Landser hatte ebenso wenig Interesse, daran zu rühren, wie eine frühere Generalität, die nicht ...
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Merkwürdig
Sechs Kapitel und 170 schmale Seiten stehen Lars Lüdicke für einen Parforceritt durch die Außenpolitik des "Dritten Reiches" zur Verfügung. Ausgangs- und Endpunkt ist Hitlers Weltanschauung: Judenvernichtung, Lebensraumkrieg und dann der "Königsgedanke" vom deutsch-englischen Bündnis. Nach der Regierungsübernahme ...
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Sozialkapitalismus
Die äußere Gestaltung des Buches ist ein paradoxer Marketing-Trick. Rot wie der Sozialismus leuchtet der Umschlag, von dem der Autor "Profit für alle" brüllt und die "Soziale Gerechtigkeit", das Rattenfängerwort des Jahrzehnts, "neu zu denken" verlangt. Erinnert an die Wahlkampfplakate der Linken, ...
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Historische Abfahrt
Weißröckchen
Als Werbung noch gezeichnet wurde: In London werden Plakate von Skiorten aus den zwanziger bis fünfziger Jahren versteigert. Es sind Zeugnisse aus einer vergangenen Winterwelt.
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Flugverkehr
Einnehmende Sitznachbarn
Schluss mit dem Kampf um die Armlehne: Viele Passagiere wollen sich nicht mehr durch Dicke einengen lassen. Die Vorkehrungen der Luftfahrtgesellschaften taugen nicht immer. Denn: Wie fett ist zu fett, um zu fliegen?
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„Anne Will extra“
Die unter die Haut gehen
Eine Million Euro sammelte „Anne Will extra“ für Haiti - in anderthalb Stunden. Das ist beachtlich, doch es fordert seinen Preis: Wenn eine Schauspielerin die Großspende ihres Werbepartners verkünden will, wird eben beim Erfahrungsbericht einer Hilfskoordinatorin gekürzt.
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Lotto
Jackpot mit 11,8 Millionen geknackt
Ein Lottospieler aus dem baden-württembergischer Zollernalbkreis hat als einziger Tipper bundesweit sechs Richtige plus Superzahl 4 angekreuzt. Lohn der kleinen Mühe: Mehr als 11,8 Millionen Euro, weil er noch sechs Gewinne aus der Gewinnklasse „5 Richtige“ erhält.
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Devisenmarkt
Das Pfund bricht den Abwertungstrend
Das britische Pfund zählte in den vergangenen drei Jahren zu den schwächsten Währungen weltweit, scheint in den vergangenen Tagen aber den mittelfristigen Abwertungstrend gegen den Euro überwunden zu haben. Fragt sich nur, wie lange.
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Snowboard
Ruheständler schlägt Olympia-Hoffnung
Die European Open in Laax, die größte Snowboard-Veranstaltung in Europa, war für Christophe Schmidt ein Fiasko. Die einzige deutsche Olympia-Hoffnung hat ein psychologisches Problem und droht die Qualifikation für Vancouver zu verpassen. Wie es besser geht, zeigte ihm ein deutscher Board-Rentner.
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Greser & Lenz
Gesammelte Werke 2009
Mit der „Titanic“ aufgestiegen, bei der F.A.Z. groß geworden: Achim Greser und Heribert Lenz melken täglich das Komische ab und haben nebenbei die Karikatur neu erfunden.
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CDU und Konservatismus
Kalt erwischt
Wer ist konservativ? Der CDU fällt die Antwort leicht: sie nicht. Sie will eine Partei der Mitte sein, und ihre Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, öffnet sie nach allen Seiten, nur nicht nach rechts. Dabei wäre es an ihr, den Begriff konservativ neu zu definieren - und dann für ihn zu kämpfen.
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Blick auf den Finanzmarkt
Erholungsversuch zu Wochenbeginn
Nach kräftigen Verlusten in der vergangenen Woche ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Analysten sprechen von einer Erholungsbewegung, die aber von dünnen Umsätzen begleitet sein dürfte, da in den Vereinigten Staaten an diesem Tag wegen des „Martin Luther King Day“ die Börsen geschlossen bleiben. Die Vorgaben der Überseebörsen sind uneinheitlich.
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Fußball-Glosse
Der Tor des Spieltags
130 Zentimeter trennten den Ball in Duisburg vom Frankfurter Tor. Es zählte dennoch. Weil der Tor des Spieltags auf Tor entschied. Es gab schon knappere Entscheidungen. Das „Wedau-Tor“ dürfte Thomas Münch eine Popularität einbringen, die ihn kaum trösten wird.
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Zerlegbare E-Gitarren
Der Musikknochen für unterwegs
Pianisten beneiden Gitarristen ob ihres vergleichsweise wunderbar transportablen Instruments, das man überall einfach mitnehmen kann. Doch für manche Wege ist selbst das zu groß. Für solche Fälle gibt es eine Lösung: zerlegbare Gitarren.
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New York Times
Online-Auftritt jetzt kostenpflichtig
Die Zeit der Gratis-Kultur bei der „New York Times“ ist anscheinend vorbei: Der Internetauftritt der Zeitung soll offenbar schon in Kürze kostenpflichtig gestellt werden. Demnach ist der Schritt nur noch eine Sache von Tagen oder Wochen.
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Golden Globes
Die Stars, die im Regen kamen
Das geht ja gut los: Vor der Verleihung der Golden Globes, die als Oscar-Vorboten gelten, stand der rote Teppich im Nieselregen. Christoph Waltz und Michael Haneke freuten sich dennoch über Auszeichnungen - und nicht nur sie.
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Solaraktien
Kein Freudenbringer
Solaraktien waren lange die Börsenstars. Doch die Kurse sind inzwischen tief gefallen und haben sich im guten Börsenjahr 2009 nur selektiv erholt. Die Pläne der Regierung für eine niedrigere Förderung belasten die Branche.
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Arzneimittelprüfer
Wiederholungstäter
Der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesens wollte sich nicht bereichern. Peter Sawicki zeigt nur selbstgefällige Gedankenlosigkeit. Doch kann er nicht länger ein Institut leiten, das integrer Gegenspieler der Pharmaindustrie sein soll.
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Kommentar
Ein Entlastungsangriff
So macht man sich bei der Kanzlerin beliebt. Mit seinem Vorschlag, Hartz-IV-Empfänger könnten doch für ihr Geld, bitte schön, allesamt auch etwas arbeiten, lenkt der hessische Ministerpräsident aufs schönste von den Schwierigkeiten der CDU mit Steuersenkungen, mit Koalitionspartnern und mit Angela Merkel ab.
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Medienschau
Strauss-Kahn warnt vor zweiter Rezession
Lanxess zieht Neubau für Kautschuk-Werk vor, Kraft will Cadbury-Gebot auf 820 Pence erhöhen - Presse, Swiss Re transferiert Risiken an Berkshire Hathaway, Kontron will eine Dividende ausschütten, Puma überprüft Rentabilität seiner Läden, XD Electric will bei Börsengang 1,5 Milliarden Dollar erlösen, Presse: Toyota will Hybrid-Produktion verdoppeln, Japans Notenbank - bleiben bei Politik des billigen Geldes, Nationalbank der Schweiz gegen Aufwertung des Franken, Janukowitsch führt, Pinera liegt vorn, Chavez kündigt Enteignung von Supermarktkette an, Verleger - Kartellbeschwerde gegen Google
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Blick auf den Finanzmarkt
Was ist mit der Jahresanfangsrally?
Börsianer blicken skeptisch in die kommende Woche. „Mit der jüngsten Kursschwäche - der Dax ist wieder klar unter 6.000 Punkte gerutscht - und der ausgefallenen Jahresanfangsrally ist zumindest die zuvor positive Dynamik der Aktienmärkte verloren gegangen“, heißt es. Auch charttechnisch sei die Lage kritisch.
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Bäume
Willkommen im Hain des ewigen Lebens
Das älteste Individuum der Welt lebt in Kalifornien. Es ist nicht Steven Tyler von „Aerosmith“, sondern ein Baum. An seinen auch nicht mehr jungen Artgenossen forschen Wissenschaftler auf der Suche nach alten Klimadaten - und dem Geheimnis des ewigen Lebens.
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