Meldungen vom 14.1.2010
Artikel-Chronik
Amerikas Banken
Obama will jeden Cent zurückholen
Mit der Ansage „Wir wollen unser Geld zurück“ hat der amerikanische Präsident Obama seine Pläne für eine Sonderabgabe der größten Banken des Landes vorgestellt. Damit sollen sich die Geldhäuser an den immensen Kosten für die Bekämpfung der Finanzkrise beteiligen.
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Intellektuelle Erleuchtungen
Die Nacht der Träume
Immer wieder berichten Philosophen, Forscher und Dichter, wie ihnen die wichtigste Erkenntnis ihres Lebens in Form einer plötzlichen Einsicht zustieß. Unsere Serie zu intellektuellen Erleuchtungserlebnissen beginnt mit den Träumen des René Descartes.
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Autoindustrie
Opel bekommt eine Entwicklungschefin
Der Umbau der Geschäftsführung von Opel kommt voran. Den Posten als Entwicklungschefin soll Rita Forst übernehmen. Das wurde der F.A.Z. aus Kreisen des Opel-Aufsichtsrats berichtet, der an diesem Freitag darüber beschließt.
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Haiti
Selbsthilfe mit bloßen Händen und Gebeten
Bald wird sich die dritte Nacht seit dem Beben über Port-au-Prince senken. Noch immer sind die Helfer mit der Bestandsaufnahme der Katastrophe beschäftigt. Unser Korrespondent Matthias Rüb berichtet aus dem Katastrophengebiet.
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Streit in der CDU
Ein fataler Eindruck
Es begann mit einem Debattenbeitrag in der Provinz, inzwischen herrscht in der CDU helle Aufregung. Die verspätete Wahlanalyse ist im Kern eine Suche nach der Seele der Partei. Angela Merkel steht unter Druck.
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Alexander Kluge
Gärten anlegen im Daten-Tsunami
Das Internet überwältigt uns durch seine Masse an Information und ruft zugleich eine Gegenreaktion hervor: Wir verwerfen alles Überflüssige. Der Schriftsteller und Filmemacher Alexander Kluge entdeckt dahinter eine neue Intelligenz und eine Herausforderung an die Kunst. Ein Interview.
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Kommentar zu Haiti
Das Chaos bändigen
Was dem Land bisher geschadet hat, weil die demokratischen Pflänzchen nur zart blühen und die Wirtschaft darniederliegt, könnte sich nun als Vorteil erweisen. Ohne jeden Zynismus muss man feststellen: Ein „gescheiterter Staat“ kann ausländischen Helfern keine Hindernisse in den Weg legen.
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Hamburger SV
Magier der Transferkunst gesucht
Der Hamburger SV müht sich immer noch, einen Nachfolger für den im Sommer entlassenen Sportchef Dietmar Beiersdorfer zu finden. Schon in früheren Fällen ließ sich der Klub Zeit. Doch die penibelste Recherche garantiert im Fußball nichts.
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Biathlon
Das Beuteschema der Skijäger
Der Biathlon-Zirkus wird zur Kontaktbörse. Auch die Trainer haben erkannt: Nur ein glücklicher Athlet ist ein erfolgreicher Athlet, Liebe beflügelt. Die Pärchenbildung ist dabei kein deutsches Phänomen.
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Finanzmärkte
Die Deutschen kaufen wieder Aktien
Die Zahl der Aktionäre ist im Verlauf des Jahres 2009 um mehr als 200 000 auf 3,6 Millionen gestiegen. Auch Aktienfonds werden wieder gekauft. Bei der Verbreitung von Aktien in der Bevölkerung bleibt Deutschland aber Entwicklungsland.
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Staatsdefizit
Griechisches Kreditrisiko auf Rekordhoch
Die Sorgen über mögliche Finanzierungsschwierigkeiten europäischer Staaten sorgen für Kursturbulenzen. Nicht zuletzt auch nach kritischen Äußerungen prominenter Politiker. Langfristig sind die Probleme größer als gemeinhin wahrgenommen.
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„Wir machen das gemeinsam“
Oettingers Vorstellungsgespräch
Günther Oettinger hat als deutscher Kandidat für die EU-Kommission dem Europaparlament Rede und Antwort gestanden. Kommissionspräsident Barroso hatte die Kandidaten zuvor „gebrieft“, wie sie dort auftreten sollen. Und Oettinger hat ihm offensichtlich gut zugehört.
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UN in Haiti
Traumatische Erinnerungen an Bagdad
Schon jetzt haben viele wieder die Bilder des 19. August 2003 vor Augen, als 22 UN-Mitarbeiter bei einem Anschlag in Bagdad starben: Das Erdbeben von Port-au-Prince dürfte noch mehr UN-Angestellten das Leben gekostet haben.
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Steuersenkungen
Offener Streit im CDU-Vorstand
Bei der Klausurtagung des CDU-Bundesvorstands ist es zu Streit gekommen: Saarlands Ministerpräsident Müller weigerte sich, einer „Berliner Erklärung“ zuzustimmen, weil darin bereits für das Jahr 2011 Steuerentlastungen zugesagt worden waren.
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Iran
Getöteter Physiker Mohammadi beigesetzt
Auch am Tag der Beisetzung des iranischen Physikers Masud Ali Mohammadi blieben die Hintergründe seiner Ermordung ein Rätsel. Noch immer hat sich niemand des Attentats bezichtigt. Widersprüchlich blieben auch die Beobachtungen der Beerdigung.
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Erdbeben in Haiti
Wie die Vereinigten Staaten helfen
Außenministerin Clinton vergleicht die Situation in Haiti mit den Zuständen nach dem Tsunami 2004. Die Hilfe der Vereinigten Staaten ist entsprechend: Tausende Soldaten sollen bei der Verteilung der Hilfslieferungen eingesetzt werden.
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Kazuo Inamori
Der Stoff, aus dem Heldengeschichten sind
Als Gründer des Elektronikkonzerns Kyocera wurde Kazuo Inamori zum Milliardär. Später wurde der buddhistische Mönch zum Priester und gründete Managementschulen. Nun soll der in Japan populäre Inamoto als 77 Jahre alter Mann die hochverschuldete Fluglinie Japan Airlines retten.
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Wettbewerb
Razzia im deutschen Einzelhandel
Das Bundeskartellamt hat Räume von elf Einzelhandelsunternehmen und vier Markenartikelherstellern durchsuchen lassen - darunter Edeka, Lidl, Metro, Rewe und Rossmann. Der Verdacht: illegale Preisabsprachen bei Süßwaren, Kaffee und Tierfutter.
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Das Erdbeben auf Twitter
Erdbebenmeldung
Zynisches Warten auf den Rekord: Das Erdbeben von Haiti soll Twitter das bislang höchste Verkehrsaufkommen bescheren. Das liegt daran, dass diese Technologie die Frage, ob einer etwas zu sagen, zurückstellt. Sie transportiert lieber allseitige Betroffenheit.
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Software
SAP sucht den Schulterschluss mit den Kunden
Der Software-Konzern setzt die angekündigten Preiserhöhungen für die Wartung erst einmal aus. Gleichzeitig werden die Vorstandszuständigkeiten neu sortiert. Deutschland-Chef Volker Merk verlässt das Unternehmen, um - wie es heißt - ein „Sabbatical“ zu nehmen.
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Fernsehen
Petra Schürmann ist tot
Die frühere Fernsehmoderatorin und ehemalige Miss World, Petra Schürmann, ist im Alter von 74 Jahren in München gestorben. Seit dem Tod ihrer einzigen Tochter im Jahr 2001 hatte sich Schürmann aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen.
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Bill Clinton
Mitfühlender Sondergesandter
Als Sondergesandter der UN für Haiti sollte sich Bill Clinton eigentlich um die langfristige Entwicklung kümmern und ausländische Mittel einwerben. Jetzt muss der frühere Präsident mithelfen, die internationale Nothilfe zu organisieren.
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Hilfe für Haiti
Chaotische Zustände im Katastrophengebiet
Fast zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in Haiti mit vermutlich zehntausenden Toten haben die ersten Helfer das Katastrophengebiet erreicht. Unterdessen spitzt sich die Lage immer mehr zu. „Die Menschen wissen nicht, wo sie mit den Leichen hinsollen“, sagte ein Helfer.
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Fußball-Kommentar
Heuschreckenplage in Manchester
Die Furcht, die viele Anhänger von Manchester United gegen die Übernahme ihres Klubs durch den Amerikaner Malcolm Glazer protestieren ließ, stellt sich spätestens jetzt als berechtigt heraus. Nicht jeder hat so viel Glück wie Chelsea.
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Software
Teure SAP-Aktie legt zu
SAP kam am Donnerstag überraschend mit „besser als erwarteten“ Zahlen auf den Markt. Das führt kurzfristig zu deutlichen Kursgewinnen. Die Papiere sind aber vergleichsweise teuer geworden - im Unterschied zu jenen von Oracle.
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Frankfurter Kino
Proteste gegen Ende des Turmpalastes
Zumindest im Internet ist der Widerstand gegen die Schließung des Frankfurter Turmpalastes bestens organisiert. 4000 Mitglieder haben sich auf Facebook zusammengeschlossen und fordern den Erhalt des Kinos. Auch das English Theatre fordert den Erhalt.
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Klaus-Peter Kohl
Das Box-Universum stürzt ein
Promoter Klaus-Peter-Kohl verliert seine letzten beiden Attraktionen im Ring und den Fernsehvetrag mit dem ZDF. Seinem Unternehmen wird die wirtschaftliche Basis entzogen. Kohls Lebenswerk droht über kurz oder lang das Aus.
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Devisenmarkt
Der Australdollar im Optimismusboom
Nach einem überaus optimistisch interpretierten Arbeitsmarktbericht in Australien erreicht der Aussie-Dollar gegen den Euro das stärkste Niveau seit Oktober des Jahres 2000. Allerdings stellt sich die Frage, wie nachhaltig die Entwicklung ist.
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Büro-Architektur
Netzwerke und Nestwärme
Architektur beeinflusst das Wohlergehen. In gut konzipierten Büros arbeiten Mitarbeiter effizienter. Doch was ist gut? Das klassische Großraumbüro auf jeden Fall nicht, sagen Architekturpsychologen.
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Haiti
Wie nach Verschütteten gesucht wird
Bei der Suche nach Verschütteten wenden Helfer verschiedene Methoden an. Nach Angaben des Technischen Hilfswerks unterscheiden sie dabei zwischen der sogenannten biologischen und der technischen Ortung.
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Berliner Schulreform
Alle Unterschiede eingeebnet
Sollte sich heute im Berliner Abgeordnetenhaus eine Mehrheit für die größte bildungskosmetische Operation aller Zeiten finden, gibt es in Kürze keine Hauptschulen mehr in der Hauptstadt. Und das ist nur der Anfang: Bald soll es neben den Gymnasien nur noch Sekundarschulen geben.
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Dreieich
20 Tonnen gefälschte Markenartikel sichergestellt
Rund 20 Tonnen gefälschte Markenartikel aus China sind in einer Firma in Dreieich sichergestellt worden. Der wirtschaftliche Schaden wird auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Ein Chinese, der illegal in Deutschland ist, wurde in den Firmenräumen festgenommen.
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Kritik an Kanzlerin Merkel
Die Herausgeforderte
An diesem Donnerstag geht die CDU-Spitze in Klausur, um das schlechteste Wahlergebnis der Union seit 1949 zu analysieren. Die Parteivorsitzende, Bundeskanzlerin Merkel, steht vor vielen Herausforderungen und kann sich selbst der Kritiker ihrer Kritiker nicht sicher sein.
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Im Gespräch: Hans Werner Henze
Erinnerungen eines weißen Hundes
Hans Werner Henzes neuestes Stück „Immolazione“ nach dem dramatischen Gedicht „Opfer“ von Franz Werfel hat gerade in Rom seine Uraufführung erlebt. Sein nächstes Werk ist schon in Arbeit. Für seine Produktivität hat der Dreiundachtzigjährige eine verblüffende Erklärung.
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Als seien sie des Lebens müde
Lukas Felzmann lebt in San Francisco. Das ist für einen Fotografen nicht der schlechteste Ort. Die Stadt ist ebenso reich an unverwechselbaren Motiven wie an verzaubernden, kaum bekannten Nischen, außerdem zählt die rauhe Küste des Pazifiks zu den schönsten Landschaften Nordamerikas. Doch was macht ...
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Zwischen Sonne, Meer und Bauhaus
Kommt die Rede auf Tel Aviv, sind die Klischees schnell zur Hand: Jerusalem betet, Haifa arbeitet, Tel Aviv aber feiert! Häufig wird in diesem Zusammenhang noch die Trias von muskulösen Makot-Spielern am Strand, hedonistischen Party-People und linksalternativ und regierungskritischen Künstlern bemüht.
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Mit Dandys, Snobs und Gentlemen
Kann ein Kultbuch Kult sein, ehe die Leser es dazu gekürt haben? Oder geht es darin vielmehr um Dinge und Vorgänge, die es zu kultischer Verehrung gebracht haben? Man lasse sich von der Selbsterhöhung auf dem Titel nicht schrecken: Vieles, was dem Anglophilen die Insel lieb, teuer und einzigartig ...
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Ohne Kneipen, Cafés und Passanten
Klar, dass ein Bildband über Aachen mit dem Dom eröffnet werden muss. Er ist immerhin das allererste deutsche Baudenkmal, das von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Warum es danach mit einzelnen Pfarrkirchen weitergeht, erklärt deren Besonderheit: Die ehemalige Pfarrkirche St. Josef zum Beispiel ...
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Zeitdruck
Gerhard A. Ritter nimmt den umfassenden Transformationsprozess in den Fokus, der auf die friedliche Revolution von 1989/90 folgte und gleichsam die zweite Revolution darstellt. Dieser Adaptionsprozess setzte bereits in den letzten Monaten der DDR mit der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion ein. Dabei ...
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Als seien sie des Lebens müde
Lukas Felzmann lebt in San Francisco. Das ist für einen Fotografen nicht der schlechteste Ort. Die Stadt ist ebenso reich an unverwechselbaren Motiven wie an verzaubernden, kaum bekannten Nischen, außerdem zählt die rauhe Küste des Pazifiks zu den schönsten Landschaften Nordamerikas. Doch was macht ...
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Ein Währungssystem für eine multipolare Welt
FRANKFURT, 13. Januar. Wie er sich ein Weltwährungssystem vorstellte, fasste John Maynard Keynes in den frühen vierziger Jahren für seinen britischen Kollegen und Schüler James Meade einprägsam zusammen. "Mein Utopia", begann Keynes seine Notiz, "a) Verbot aller Zölle. b) Unbeschränkte Austauschbarkeit (,Konvertibilität') aller Währungen.
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Superlative der Zeitgeschichte
Historiker neigen zur Wiederentdeckung schon entdeckter Kontinente. Dabei wird Bekanntes entweder in neue Begriffe gekleidet oder aber schlichtweg als neue Erkenntnis verkauft, indem man bereits Gedachtes und Gedrucktes souverän ignoriert. Manchmal mag es auch durchaus sinnvoll sein, dem großen Publikum etwas als vermeintliche Sensation näherzubringen, was die Wissenschaft längst weiß.
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Unter Köchen, Dichtern und Aschebergen
Die Wochen der Ernte sind vorbei, die Speisekammern und Keller gut gefüllt, alles steht bereit für den Winter. Es ist klamm draußen, als die Kinder nochmals hinausmüssen: Laub und Gehölz sollen verbrannt, die Äcker auf den Schnee vorbereitet werden. Ab und zu entdeckt man noch ein paar Kartoffeln.
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Gebändigt sind die Kräfte
Mit kaum einem anderen unter den Künstlern haben sich die Deutschen von jeher schwerer getan als mit Michelangelo. Spätestens seit Winckelmann und noch bis zu Jacob Burckhardt und Heinrich Wölfflin galt er als der große Formverderber, dem jede Grazie und Anmut abgesprochen wurde, dem aber zugleich Größe ...
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In unanständiger Mission
Diese Lebensgeschichte handelt von einer steilen Karriere, die sich Hitlers Wohlwollen verdankte, und von einem Absturz, als dieses Wohlwollen erlosch. Zweimal wurde Karl Brandt, Leibarzt des "Führers", zum Tode verurteilt: durch Hitler selbst in den allerletzten Kriegstagen und dann von den Alliierten ...
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Unternehmensanleihen
Das Ende der Hausse naht
Sowohl Emissionsvolumen als auch Kursentwicklung von Unternehmensanleihen verzeichneten 2009 Rekordwerte. Doch während die Flut neuer Papiere anhalten dürfte, sind die Aussichten für die Kurse eher trübe.
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Haiti
16 UN-Mitarbeiter durch Erdbeben getötet
Mindestens 16 UN-Mitarbeiter sind bei dem Erdbeben in Haiti umgekommen. Unklar blieb zunächst, ob auch der Chef der UN-Mission Minustah getötet wurde. UN-Generalsekretär Ban sprach von einer „Tragödie für Haiti“ und „für die Vereinten Nationen“.
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Internetzensur
Blumen für Google in China
Der Internetdienst Google verzichtet künftig auf die Selbstzensur in China – und riskiert dabei die Sperrung durch die Behörden. Der Fall hat eine besondere symbolische Dimension und birgt für die Regierung ein besonderes Risiko.
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Detroit Auto Show
Eine Branche macht sich Mut
Das Motto auf der North American International Auto Show heißt vorsichtiger Optimismus. Politiker machen Mut, Zweifel gibt es in Amerika höchstens am Trend zu kleinen Autos. Der Drang zum großen Gefährt scheint unverändert.
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Google-Debatte
China beharrt auf Zensur im Internet
Im Streit mit Google zeigt Peking kein Entgegenkommen. Unterdessen wurde bekannt, dass mehr Firmen von den Hacker-Angriffen betroffen sein sollen als bislang bekannt. Google hat die Sicherheit in seinem E-Mail-Dienst erhöht.
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Nordkorea
Zurück in die achtziger Jahre
Nordkoreas Staatsführer ist bescheiden geworden. Zwar verkündet die Propaganda gewaltige Erfolge. Aber Kim Jong-il wäre schon zufrieden, wenn es dem Land wieder so (relativ) gut ginge wie zu Lebzeiten seines Vaters. Allmählich wird die Zeit knapp.
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Haitis Präsident hat überlebt
Eine Prüfung für Préval
Der haitianische Präsident und seine Frau sind am Leben und wohlauf. Als der Präsidentenpalast einstürzte, war René Préval in seinem Dienstwagen unterwegs. Nur er kann das ärmste Land der westlichen Hemisphäre in seiner schwersten Stunde führen.
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Blick auf den Finanzmarkt
Dax pendelt um 6000 Punkte
Bei freundlichen Vorgaben ist der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag fester gestartet. Er zeigte sich damit vor der Zinsentscheidung der EZB weiter erholt vom Stimmungsdämpfer des schwachen Auftakts der amerikanischen Berichtssaison.
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Ausblick
Verhaltene Prognosen für das Aktienjahr 2010
Nach dem überraschend positiven Aktienjahr 2009 blicken die Strategen verhalten auf das Jahr 2010. Die Analysten erwarten zunächst fallende und dann steigende Aktienkurse. Im Durchschnitt trauen sie dabei dem Dax ein Plus von 6 Prozent zu.
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Bankiersfamilie Finck
Adel vernichtet
Helmut Baron von Finck ist Nachfahre der einstigen Münchner Bankiersfamilie. Früher nahm er Drogen und war Bhagwan-Jünger. Dann ließ er sich 65 Millionen Mark auszahlen – obwohl er wohl etliche hundert Millionen hätte haben können. Von seinen Brüdern fühlt er sich um sein Milliardenerbe gebracht. Jetzt schlägt er zurück.
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China
Googles Rückzug könnte Baidu nützen
Die Suchmaschine Baidu liegt in China weit vor Google. Der mögliche Rückzug der Amerikaner könnte die Marktstellung von Baidu in China nochmals stärken. Das Unternehmen ist sogar an der Börse in New York notiert. Dort steigt schon der Aktienkurs.
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FSV Mainz 05
Das Erfolgsgeheimnis eines kleinen Klubs
Jetzt ist Mainz 05 ein Bundesligaverein der Superlative: Präsident Harald Strutz und Manager Christian Heidel sind die dienstältesten Funktionäre in ihren Positionen. Die beiden Macher ohne Profifußballvergangenheit führen einen bemerkenswerten Vorstand.
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China
Google will doch gut sein
Über den Internetkonzern wird seit Monaten kritisch gesprochen. Kritisiert werden seine Datensammlungen ebenso wie der Umgang mit Urheberrechten. Wie gut, dass es da China und seine Zensur gibt: Denn jetzt kann der Konzern glänzen. Dass sich Google dort tatsächlich zurückziehen wird, ist unwahrscheinlich.
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Kommentar
Bescheidener Kostgänger
Fahren die Bewohner des Rhein-Main-Gebiets jetzt häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln, weil sie umweltbewusster geworden sind oder weil sie wegen der Wirtschaftskrise einfach nur sparsamer leben?
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Rhein-Main-Verkehrsbund
Pünktlicher, aber nicht sauberer
Kunden geben dem Rhein-Main-Verkehrsbund recht gute Noten. Zudem konnte er mehr Fahrgäste und höhere Einnahmen verzeichnen. Am Mittwoch hat er ein neues Internetportal freigeschaltet, mit dem der jeweilige Standort per Handy bestimmt werden kann.
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CDU-Führungsdebatte
„Der Wahlsieg ist ein relativer“
In der Debatte über den Führungsstil der Kanzlerin hat sich einer ihrer ambitioniertesten Parteifreunde bisher auffällig zurückgehalten. Nun meldet sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zu Wort.
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