Meldungen vom 8.6.2008
Artikel-Chronik
Kulturlehrpfad
Auf Hölderlins Spuren
22 Kilometer lang ist der neue Hölderlinpfad zwischen Frankfurt und Bad Homburg. Der Weg erinnert an eine große Geschichte von Sehnsucht und Liebe und führt durch die attraktive Landschaft des Taunusvorlandes.
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0:1 gegen Kroatien
Unglückliches Österreich
Auch der zweite Gastgeber der Fußball-EM hat sein erstes Spiel 0:1 verloren. Österreich unterlag gegen Kroatien nach schwacher erster Halbzeit mit einem frühen Elfmetertor von Modric. Austrias Schlussoffensive verpuffte wirkungslos.
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Schwache Wirtschaft
Rezessionsangst in Amerika
Die Arbeitslosenzahlen und der Ölpreis nähren die Konjunktursorgen in den Vereinigten Staaten. Expertenmeinungen zufolge, verdichten sich Hinweise auf eine Rezession. McCain und Obama kritisieren derweil die Wirtschaftspolitik von Präsident Bush.
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Finanzen und Partnerschaft
Geld oder Liebe?
Mein Geld, dein Geld, unser Geld. Über nichts streiten Paare so heftig wie über die Finanzen. Getrennte oder gemeinsame Kassen? Fürs Haus sparen oder in den Urlaub fliegen? Allemal gilt: Großzügigkeit macht glücklich und zahlt sich aus.
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French-Open-Finale
Rafael Nadal deklassiert Roger Federer
Wie in den vergangenen beiden Jahren standen sich der Spanier und der Schweizer im Finale von Paris gegenüber - aber so deutlich wie heute war der Unterschied zwischen beiden noch nie. 6:1, 6:3, 6:0 - Federer hatte gegen Nadal nicht den Hauch einer Chance.
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Lufthansa
Lächerliche Behauptungen
Die Behauptung der Lufthansa, die Passagierdaten seien - im Gegensatz zu Telefondaten - quasi öffentlich, ist ziemlich lächerlich. Ausgerechnet die Deutschen, die personifizierte Zuverlässigkeit, bestechen und belauschen. Höchste Zeit, dass das aufhört.
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Im Gespräch: Rudi Völler
„Ballack und fünf Stürmer - traumhaft“
Rudi Völler, früherer Angreifer, sieht die deutsche Offensive so stark wie seit 18 Jahren nicht mehr. Zuletzt seien sie 1990 so gut gewesen, als Völler Weltmeister wurde. Im FAZ.NET-Interview erklärt der frühere Teamchef außerdem, warum Michael Ballack immer noch unterschätzt wird.
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Spitzelaffäre
Telekom-Chef kritisiert „Befehlsgläubigkeit“
Telekom-Chef Obermann erwartet mehr Courage von der Belegschaft, Fehlverhalten von Vorgesetzten zu melden. Im Sommer 2007 hatte die Konzernführung durch Mitarbeiter-Hinweise die Ausspitzelung eines Journalisten bemerkt. Nach Informationen der F.A.Z. kamen die Hinweise von T-Mobile.
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Olympische Spiele
Kellerzimmer als Sicherheitsrisiko
Vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Peking steht die Stadt ganz im Zeichen von Sicherheitsmaßnahmen. Bürgerrechtler fürchten, dass das große Sicherheitsnetz und die Überwachung auch dazu dienen, Regierungskritiker zu bespitzeln.
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Interview mit Roland Koch
„Wir sind doch keine Eunuchen“
Nach dem rot-rot-grünen Debakel um die Abschaffung der Studiengebühren greift Hessens geschäftsführender Ministerpräsident die Parlamentsmehrheit scharf an: SPD, Linke und Grüne seien regierungsunfähig, sagte Koch der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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Hermann Kant
Ich kann für ihn eintreten
Im Moment scheint der einzige Mensch, der überhaupt noch gute Worte für Bernd Lunkewitz findet, der lebenslange Aufbau-Autor und letzte Vorsitzende des DDR-Schriftstellerverbandes Hermann Kant zu sein. Ein Brief.
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Schweizer Tränen
Leidgenossen
Die Schweizer Stimmung erreichte schon am ersten Tag den Tiefpunkt: Ein unglückliches 0:1 gegen Tschechien, und Kapitän Frei fällt verletzt für das Turnier aus. „Die ganze Schweiz weint mit Frei“, titelte eine Schweizer Zeitung. „Es ist fatal“, sagte Trainer Kuhn.
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Russland
Medwedjews Großeuropa
Präsident Medwedjew fordert, an die Stelle eines „Atlantizismus“ müsse eine aufgewertete OSZE treten. Doch darf darüber hinweggesehen werden, dass die EU kein ebenbürtiges Gegengewicht zu einem starken Russland gebildet hat?
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Bernd Lunkewitz im Porträt
Der Abenteurer
Er ist Marxist. Und Immobilienspekulant. Der Kauf des Ost-Berliner Aufbau-Verlags brachte ihm Renommee. Jetzt steht alles auf dem Spiel. Ein Porträt des früheren Verlegers Bernd Lunkewitz.
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Jungsozialisten
Zukunftsprojekt
Die Zeiten, als SPD-Vorsitzende die Jusos als chaotischen Haufen abtaten, sind vorbei. Heute wedelt der Schwanz mit dem Hund: Ein „linkes Zukunftprojekt“ mit Grünen und Linkspartei ausloten wie die Juso-Vorsitzende Drohsel will auch Parteichef Beck.
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Herzblatt-Geschichten
Glücksschlüpfer aus der Vitrine
Eva Padberg zeigt Poldi und Co. die rote Karte. Der Grund ist die fehlende „Sexyness“ im Fußball. Brad Pitt und Angelina Jolie baden nachts nackt und Florian Silbereisen holt sich seine Unterwäsche aus dem Museum. Neue Herzblatt-Geschichten.
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EM-Kommentar
Land der Zweifel
Die letzten großen Fußballturniere waren atmosphärische Selbstläufer. Die EM 2008 aber war es an ihrem ersten Abend nicht. Die Schweiz wirkt derzeit wie ein Land der Zweifel. Ganz anders fühlen sich hingegen die Portugiesen.
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Nach dem Rückzug Clintons
Die große Koalition der Wähler
Hillary Clintons Treueschwur zu Obama lässt Zweifel offen: Wird es dem Demokraten wirklich gelingen, die Frauen auf seine Seite zu ziehen? Und was ist mit den Latinos, die sich vor allem um Clinton geschart hatten? Eine Wähleranalyse von Matthias Rüb, Washington.
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Ratgeber
Erziehen wir unsere Kinder zu Tyrannen?
Wenn aus Kindern keine Erwachsenen werden, weil Eltern sie wie Partner behandeln, droht ihnen der soziale Absturz, den die neue Elterngeneration gerade verhindern will. Der Bonner Facharzt Michael Winterhoff setzt dem ein Minimalprogramm für die frühe Psyche entgegen.
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Skandale bei Telekom & Co.
Manager ohne Moral
Die Siemens-Spitze zahlt Schmiergelder, der Ex-Post-Chef ist ein Steuerhinterzieher, und der Telekom-Vorstand besteht aus einer Bande von Schnüfflern. Kann der Markt das alles ertragen? Er kann. Eine Gesellschaft muss nicht moralisch gebessert werden, um wirtschaftlich zu funktionieren.
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Vor dem Spitzentreffen
CDU lehnt schnelle Steuersenkung ab
Vor dem Spitzentreffen von CDU und CSU hat CDU-Generalsekretär Pofalla im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung das Nein seiner Partei zu schnellen Steuerentlastungen der Bürger bekräftigt. Damit hat sich am Ende doch die Kanzlerin durchgesetzt.
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Clinton hört auf
Eine Niederlage in Zeitlupe
Selbst wenn eine gescheiterte Präsidentschaftskandidatin nichts Besonderes ist: Hillary Clinton wird eine Außergewöhnliche bleiben. Vielleicht tritt sie in vier oder acht Jahren noch einmal an.
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Minderheiten in China
Wenn ein Han mit einer Miao
Jenseits von Tibet: Gegenüber den 55 Minderheiten im Land verfolgt Peking seit Jahrzehnten eine Politik der „weichen Brust“. Das Land bemüht sich um eine bessere Integration, aber manche Volksgruppen sträuben sich dagegen.
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Die lieben Kleinen
Vor zwei Jahren hat der ehemalige Leiter der Erziehungsanstalt Salem Bernhard Bueb seine Erfahrungen mit den dortigen Zöglingen in einem erfolgreichen Buch zusammengefasst. Die Kernthese lief darauf hinaus, dass Väter, Mütter und insbesondere Lehrer den Weg des pädagogischen Lotterlebens verlassen sollten, den die Achtundsechziger eingeschlagen hätten.
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"Hey Brother, wie geht's?"
Eigentlich ist Steven Otter heute zu einer Hochzeit eingeladen - aber egal: "Ich gehe lieber mit einem Reporter nach Khayelitsha, bin nicht der Typ für feine Schuhe. Außerdem kann ich dort ein paar Bier zischen", sagt er am Telefon. Khayelitsha oder "Khaya", wie es die Einwohner nennen, ist eines der ärmsten schwarzen Townships nicht nur in Kapstadt, sondern in ganz Südafrika.
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Das Reale ist das Schwerste
Man kann den Horizont, vor dem Dietmar Daths Manifest "Maschinenwinter" spielt, mit einer historischen Behauptung und einer Anekdote ausmalen. Die Behauptung sagt, dass es nur Lenin und Mao geschafft hätten, dem Universalitätsanspruch des Kapitals mit seinen liberalen Verkleidungen und demokratischen Zeremonien tatsächlich Angst einzujagen.
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Die hohe Schule des Schnüffelns
In der Fernsehsendung "Schlüsselreiz" dürfen sich Singles in fremden Wohnungen umsehen, um zu entscheiden, mit welchem der abwesenden Bewohner sie am liebsten ausgehen wollen. Immerhin: Geschmacklose Deko und schlecht kaschierte Wäscheberge scheinen eine ehrlichere Sprache zu sprechen als die meisten Kontaktanzeigen.
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FAZ.NET-Übersteiger
Nichts ist unmöglich
Gut, dass die Zeit der Vorspiele und Vorgeplänkel ein Ende gefunden hat, bei dieser EM endlich der Ball rollt. Die deutsche Elf hat in ihrem Eröffnungsspiel gegen Polen an diesem Sonntag beste Chancen - wenn sie kühlen Kopf behält.
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Journalisten und Verlagsmanager
Das Regime der Flanellmännchen
Die Frequenz mancher Sender ist höher als der IQ ihrer Betreiber, und bei vielen bunten Blättern sind die Redakteure dümmer als die Leser. Trotzdem glauben Journalisten notorisch, alles besser zu wissen. Doch zumindest in den Fällen, in denen das stimmt, sollten die Verlagsmanager auf sie hören.
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Die Vermögensfrage
Aktiensparpläne auf Pump sind riskant
Aktienliebhabern macht die künftige Abgeltungssteuer schwer zu schaffen. Banken und Vermittler loben neue Angebote dazu in den höchsten Tönen. Doch über die Risiken und Nebenwirkungen wird kaum aufgeklärt. Die Verwalter sind ihr Geld oft nicht wert.
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Apple-Handy
Premiere für das nächste iPhone
Das neue Apple-Handy ist schneller, kann spielen und soll sogar schlanker und billiger sein als sein Vorgänger. Zudem ersetzt es Wasserwaage und Fieberthermometer. In Deutschland hat sich die affärengeplagte Telekom für den Ansturm der Apple-Jünger am Montag gerüstet.
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2:0 gegen die Türkei
Portugal spielt stark auf
Die portugiesische Mannschaft spielte, wie die meisten sie in Erinnerung hatten: Mit über weite Strecken schönem Offensivfußball, der zu einem Sieg über die Türkei führte, der weit höher hätte ausfallen können. Die Portugiesen werden kaum verhindern können, dass sie fortan als Favoriten auf den Titel gelten werden.
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Schweinsteiger und Podolski
Aus Kumpels werden Konkurrenten
2006 waren Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger die gefeierten Jungstars der Nationalelf. Inzwischen hat keiner der beiden mehr einen Stammplatz sicher - mehr noch: Lukas Podolski verdrängt wohl den nach seiner Form suchenden Bastian Schweinsteiger aus der Startelf.
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Energie
Dampfstrom aus dem sonnigen Spanien
Solarrinnenkraftwerke ähneln konventionellen Wärmekraftwerken - mit den Vorteilen, dass der Brennstoff kostenlos ist und die solare Wärme gespeichert werden kann. Die Technik ist nicht neu, wurde aber nach der ersten Energiekrise wiederentdeckt.
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Österreich vor der EM
Glauben an das Wunder von Wien
Die Busse der EM-Teilnehmer tragen die Schlachtrufe der Teams. Der österreichische müsste heißen: „Córdoba ist überall!“ Das soll „Amstetten“ verdrängen. Das Österreich-Image, das durch die EM aufpoliert werden sollte, hat hässliche Risse bekommen - Teamchef Josef Hickersberger soll das Land nun retten.
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