Meldungen vom 19.7.2008
Artikel-Chronik
Die Folterer kommen nachts noch immer
Anders als Valentina Siropoulo, die verletzlich wirkt, ist Walja Tscherwenjaschka eine stämmige Frau mit einem mitunter fast grimmigen Blick. Mit ihr hatten die Folterknechte kein leichtes Spiel. Aber auch zu ihr kommen sie manchmal noch zurück, nachts.
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Die Folterer kommen nachts noch immer
Anders als Valentina Siropoulo, die verletzlich wirkt, ist Walja Tscherwenjaschka eine stämmige Frau mit einem mitunter fast grimmigen Blick. Mit ihr hatten die Folterknechte kein leichtes Spiel. Aber auch zu ihr kommen sie manchmal noch zurück, nachts.
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Offenbacher Kickers
„Entscheidender Sprung“ ohne Altlasten
Vor dem Start in die dritte Liga herrscht bei den Offenbacher Kickers Aufbruchstimmung. Der Kader wurde fast völlig ausgetauscht. Ein gesicherter Mittelfeldplatz ist das Ziel. Beim Thema Finanzen hofft der Verein auf den DFB-Pokal. Ein Überblick.
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Streit um Aufnahme von Irakern
Bringen Flüchtlinge den Terror mit?
Die Innenminister der unionsgeführten Bundesländer haben sich gegen den Vorschlag von Bundesinnenminister Schäuble ausgesprochen, irakische Flüchtlinge aufzunehmen, die in den Nachbarländern Schutz gefunden haben. Aus Gründen der inneren Sicherheit halte er die Aufnahme in Deutschland für problematisch, sagte der niedersächsische Innenminister Schünemann.
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Christopher Street Day
Die Demonstration als Fest
"Noch immer nicht gleichberechtigt" lautete das Motto des diesjährigen Christopher Street Day in Frankfurt. Diesmal gaben die Frauen den Ton an. Lesben würden in der Diskussion um Benachteiligung und Diskriminierung oft vergessen.
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Maiskuchen mit Stachelbeeren
225 g weiche Butter mit etwas Vanille, feingeriebener Zitronenschale und 225 g Zucker schaumig rühren. 175 g grobes Maismehl (wie für Polenta, aber nicht vorgekocht) mit 60 g Weizenmehl und 1 Tl Backpulver mischen und abwechselnd mit 4 Eiern nach und nach unter die Buttermasse rühren.
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Wege zum Kind: ein Glossar
In-vitro-Fertilisation (IVF): Nach hormoneller Stimulation werden der Patientin per Punktion Eizellen entnommen, in einer Kulturschale befruchtet und kultiviert. Zwei bis fünf Tage später werden entstehende Embryonen in die Gebärmutter gesetzt.
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Übernahmekampf
Conti-Chef Wennemer: „Böses Spiel“ der Banken
Im Übernahmekampf mit Schaeffler demonstriert Continental-Chef Manfred Wennemer Kampfesmut. „Wir haben wirklich gute Chancen, zu gewinnen“, sagte er der F.A.S. Zugleich kritisierte er die Banken, die Schaeffler unterstützt und damit ein „böses Spiel“ betrieben hätten.
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Atomgespräche in Genf
„Werden unsere Rechte nicht aufgeben“
Im Atomstreit mit Iran haben die Gespräche in Genf trotz ranghoher amerikanischer Beteiligung kein klares Ergebnis hervorgebracht. Auf Angebote des Westens reagiert die Islamische Republik zurückhaltend. Es stehe keinesfalls „auf der Agenda“, die Anreicherung von Uran auszusetzen, erklärten Vertreter Teherans.
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Kommentar
Vergiftete Tour
Dass bei der Tour wieder einige Fahrer des Dopings überführt wurden, zeigt zwar, dass die Dopingkontrolleure handlungsfähig sind. Aber es legt auch den Schluss nahe: Der Radsport scheint ein hoffnungsloser Fall zu sein.
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Parteitag
Die bürgerliche Höflichkeit der CSU
Beim Parteitag in Nürnberg watscht die Kanzlerin Beckstein und Huber ab. Indes fürchten immer mehr CSU-Politiker, dass die Linke nicht aus dem Landtag herauszuhalten sein könnte. „Einen anständigen Bayern schüttelt es beim Gedanken an eine Koalition“, sagt Beckstein.
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Vor dem Reichtstag
Merkel und Steinmeier beim Gelöbnis
Bundeskanzlerin und Außenminister werden nun doch an diesem Sonntag am feierlichen Gelöbnis von 500 Bundeswehrrekruten teilnehmen. Die zuständige Berliner Behörde hatte das militärische Zeremoniell vor dem Reichstag zunächst nicht genehmigt.
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Amerikanische Truppen im Irak
Rückzug ist für Bush kein Tabu-Thema mehr
Der amerikanische Präsident und Iraks Ministerpräsident Nuri al-Maliki haben sich in einer Videokonferenz darüber geeinigt, über einen möglichen Zeitrahmen für einen Abzug der amerikanischen Truppen zu sprechen. Mailiki unterstützt Obamas Pläne für einen Rückzug in 16 Monaten, Bush dagegen will kein Datum nennen.
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Pro & Contra
Kommen Sie doch in mein Labor!
Der Hirnforscher Wolf Singer ist des Argumentierens müde. Wenn die Philosophen immer noch an die Freiheit des menschlichen Geistes glaubten, dann sollten sie doch in sein Labor kommen und sich im Selbstexperiment vom Gegenteil überzeugen lassen. Das schlägt er dem Philosophen Peter Janich vor, der davon jedoch nichts wissen will. Ein Briefwechsel.
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Atomstreit
Iran als Partner?
Neue Töne und neue Taktik in Washington: Erstmals nimmt in Genf mit William Burns ein ranghoher amerikanischer Vertreter an den Gesprächen über das iranische Atomprogramm teil. Eine kleine Revolution ist das allemal - aber ist die Zeit wirklich reif für einen Durchbruch?
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Tennis
Thomas Haas gerät in Rage - und verliert
„Ein frustrierender Nachmittag“: Tennisprofi Thomas Haas verlor beim ATP-Turnier in Indianapolis wieder einmal seine Nerven. Erst wurde er mit einem Punktabzug bestraft, dann zertrümmerte er vor Wut seinen Schläger und schlich als Verlierer vom Platz.
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Aussterbende Kunst
Handgemalte Großposter für Bollywoodfilme
Diese Kunstform beflügelte über Jahrzehnte die Vorstellungskraft der indischen Kinofans: Handgemalte Großposter über den Kinoeingängen warben quer durch das riesige Land mit dramatischen Bildern für die Kassenschlager. Inzwischen werden die Poster aber im Digitaldruck produziert und die seltene Kunst des Postermalers rückt ins Abseits.
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Dennis Wilson
Der einzige Beach Boy, der surfen konnte
Herz und Seele der Beach Boys war sein Bruder Brian Wilson. Aber Dennis war ihm eine Muse, er zeigte ihm das Strandleben und die Traurigkeit. Und Dennis Wilson war der einzige Beach Boy, der surfen konnte. Seinem Solo-Album „Pacific Ocean Blue“ ist das anzumerken.
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CSU-Wahlparteitag
„Traumduo“ Beckstein und Huber wünscht sich keine „Zitterpartie“
Bayern Ministerpräsident Beckstein und der CSU-Vorsitzende Huber haben ihre Partei in Nürnberg auf den Wahlkampf eingeschworen. Das Ziel seien bei der Landtagswahl Ende September 50 Prozent „plus ein entscheidendes x, nicht eine Zitterpartie“. Nach einer jüngsten Umfrage muss die CSU tatsächlich nicht um die absolute Mehrheit fürchten, aber auch die Linkspartei schafft den Einzug ins Landesparlament.
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Fashion Week in Berlin
Und dann geht's in die Panorama Bar
Vor einem Jahr hatte die Berliner Modewoche die internationale Szene noch nicht durcheinander gewirbelt. Aber in diesem Sommer gibt sich Vivienne Westwood die Ehre - während die Talente der Stadt beweisen, dass Berlin mehr kann als nur Streetwear.
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In Afghanistan
Obama auf Truppenbesuch
Der designierte Präsidentschaftskandidat der amerikanischen Demokraten, Barack Obama, ist am Samstag in Afghanistan eingetroffen. Das Land ist Zwischenstation einer umfangreichen Auslandsreise, die Obama unter anderem am Donnerstag nach Berlin führen soll.
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Von zweien, die auspackten, um das Zeichnen zu lehren
Eine schöne Idee, deren Ausführung nur bedingt überzeugt. Nikolaus Heidelbach und Norman Junge, zwei Meister der Bilderbuchmalerei, geben Auskunft über die Mysterien ihres Handwerks. Ein zweistimmiger kleiner Katechismus der Zeichenkunst, alphabetisch sortiert, zweifarbig gedruckt: Junges Angaben blau, Heidelbachs Aussagen rot.
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Von zweien, die auspackten, um das Zeichnen zu lehren
Eine schöne Idee, deren Ausführung nur bedingt überzeugt. Nikolaus Heidelbach und Norman Junge, zwei Meister der Bilderbuchmalerei, geben Auskunft über die Mysterien ihres Handwerks. Ein zweistimmiger kleiner Katechismus der Zeichenkunst, alphabetisch sortiert, zweifarbig gedruckt: Junges Angaben blau, Heidelbachs Aussagen rot.
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Die Hyäne auf dem Debütantenball
Mehr als nur Muse des Surrealismus: "Ich stelle euch die Windsbraut vor. Wer ist die Windsbraut? Kann sie lesen? Schreibt sie fehlerlos Französisch? Aus welchem Holz ist sie geschnitzt? Aus dem Holz ihres intensiven Lebens, ihres Geheimnisses, ihrer Poesie. Sie hat nichts gelesen, doch alles getrunken .
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In einem Juli vor hundertacht Jahren
Als Max Frisch im April 1991 starb, schrieb sein Verleger Siegfried Unseld in dieser Zeitung: "Ich möchte noch einmal ,Stiller' zum ersten Male lesen können." Das ist vielleicht das größte Kompliment, was man einem Roman und seinem Autor machen kann. Und es verrät viel über das rätselhafte Wesen der Literatur.
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Die Natur macht keine Faxen
Kriminalinspektor Henning Jensen ist einsam und entsprechend schlechter Dinge. Seine Wohnung ist verwahrlost, sein Vorgesetzter ein Rassist, und kurz vor der ersehnten Frühpensionierung bekommt er es mit dem reichen, alkoholabhängigen amerikanischen Touristen Brian Ritter und dessen zehnjährigen Zwillingssöhnen zu tun.
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Kreuz und Widerstand
Wie Eisblöcke im Nordmeer treiben, kollidieren, zu größeren sich verbinden, um bald wieder zu zerfallen - so steht es mit der authentischen Erinnerung an das Attentat auf Hitler. Je näher man es anschaut, umso weniger einheitlich wird das Bild, umso geborstener erscheint die Überlieferung. Mit ihr ...
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Kommentar
Keine schlechte Idee
Der Vorschlag, dass Museum der Weltkulturen in Bockenheim anzusiedeln, hat durchaus seinen Reiz. Die Verbindung zwischen dem Senckenberg-Museum - dem „Haus der Natur“ - und dem Museum der Weltkulturen - als „Haus der Kultur“ - ist mehr als eine metaphorische Spielerei.
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Am grimmigsten die Wurst entbehrt
Am 7. August 1941 - der Russland-Feldzug der deutschen Wehrmacht hatte keine zwei Monate zuvor begonnen - verfasste der in dieser Zeit zwischen Anpassung, Widerstand und Rückzug ins Unpolitische schwankende Schriftsteller Hans Fallada im mecklenburgischen Carwitz, seinem idyllischen Wohn- und Rückzugsort, ...
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Kafkas Sätze (15)
An der Quaderbrüstung
Es ist ein Moment der Ruhe, ein Satz wie Kafka sich selbst sehen wollte. „Einer, der an der Quaderbrüstung lehnt und in das Abendwasser schaut, die Hände auf alten Steinen.“ Da wird Kafka zum Prager Gefährten. Ein lyrischer Satz, nicht aus seinen Romanen, sondern aus dem Brief an Oskar Pollak.
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Südafrika
Goldschürfer im Tiefenrausch
Südafrikas Minen sind schon jetzt die tiefsten der Welt. Nun teilte der Konzern Anglo-Gold Ashanti mit, er wolle in 3770 Meter Tiefe vordringen. Das wäre Weltrekord. Und ein Balanceakt zwischen Sicherheit und Ertrag.
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Stimmt das?
China kennt nur einen Star: Das Kollektiv
Lange war das Land tatsächlich ein Ausbund des Konformismus - und hervorzustechen war unerwünscht. Im neuen China lässt die Partei vor allem Spitzensportler herausragen. Sie genießen fast kultische Verehrung. Solange sie brav sind.
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