Meldungen vom 20.1.2008
Artikel-Chronik
Ein Jahr nach dem Mord an Hrant Dink
Unruhig wie eine Taube
Vor einem Jahr wurde der armenisch-türkische Journalist Hrant Dink ermordet. Der mutmaßliche Täter und weitere Verdächtige wurden zwar inzwischen festgenommen. Doch bisher hat es nur zwei Verhandlungstage gegeben. Und noch immer wurden nicht alle Angeklagten vernommen.
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SPD
Der „bezahlte Lobbyist“ Clement
Die SPD ist empört: Am Samstag hatte der frühere Bundeswirtschaftsminister Clement indirekt vor einer Wahl der SPD in Hessen gewarnt. Nun wird gefordert, Clement solle die Partei verlassen. Unterdessen haben sich Ypsilanti und Koch zu einem Fernsehduell getroffen.
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Nokia
Boykott der Populisten
Subventionsheuschrecke und Investitionshopper - diese Beschimpfungen zeugen von der wortschöpferischen Kraft deutscher Politiker, Unternehmen zu verunglimpfen. Und sie sind ein weiterer Beleg für das abnehmende Verständnis marktwirtschaftlicher Prinzipien.
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Deutscher Gangsterrap
Kannst du stecken lassen
Der angeschossene Hiphopper Massiv ist die traurigste Figur einer insgesamt schon tragischen Erscheinung namens „deutscher Gangsterrap“ - einer Musik, die jungen Mädchen gefallen will und gleichzeitig die stumpfsinnigsten, reaktionärsten und langweiligsten Werte perpetuiert.
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Weltwirtschaftsforum
Die Generation Facebook stürmt Davos
Der Star von Davos wird in diesem Jahr ein junger Mann sein, der gern in Adiletten das Haus verlässt: Facebook-Gründer Zuckerberg wird beim Weltwirtschaftsforum zu Gast sein. Und nicht nur er. Pioniere der Internetszene haben sich ihren Platz in der ökonomischen Elite erobert.
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Ski alpin
Bedenkliche Imagepflege
Im Zeitalter der Reizüberflutung muss es ein besonderes Spektakel geben, wenn man im Rennen bleiben will. Der geneigte Fan soll immer wieder daran erinnert werden, dass die gefährlichste Weltcup-Abfahrt der Welt stattfindet.
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Sonya Kraus
Die Drag-Queen-Darstellerin
Ihre Rolle hat Sonya Kraus schon lange als Parodie auf die Erwartungen an eine blonde, übersexualisierte Ansagerin oder Assistentin angelegt. Immer extremer treibt sie das Spiel mit den weiblichen Reizen: eine Frau, die wie ein Mann auftritt, der als Frau auftritt.
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Herzblatt-Geschichten
Peinliche Geräusche
Schlagerbarde Karel Gott hat das Renteneintrittsalter längst überschritten. Trotzdem hat ihm seine 31 Jahre junge Freundin in Las Vegas das Ja-Wort gegeben. Wer denkt, die ganze Showbranche treibe nur Allotria, der irrt allerdings: Popsänger Mark Medlock schwört seinem Produzenten Dieter Bohlen ewige Treue.
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Fernseh-Zuschauer
Grüß Gott, ich bin Ihr Publikum
Wenn die Serie „Gilmore Girls“ ausläuft oder der Hummer im Kochtopf stirbt - Fernsehzuschauer können über alles mögliche böse werden. Am Zuschauertelefon erklären Mitarbeiter auch, wo der Moderator seine Krawatte gekauft hat und warum Kinder die siebte Wiederholung einer Sendung gucken.
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Vorwahlen in Amerika
Siege für Clinton, Romney und McCain
Bei den Vorwahlen der Demokraten in Nevada war es denkbar knapp: Hillary Clinton erzielte das bessere Ergebnis, doch Barack Obama gewann eine Delegiertenstimme mehr - das lag an der proportionalen Verteilung nach Stimmbezirken. Mitt Romney siegte bei den Republikanern. In South Carolina punktete John McCain.
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Jens Lehmann
Erst zur EM und dann zu den Bayern?
Trotz seines Reservistendaseins gibt sich Jens Lehmann weiter selbstbewusst. „Ich bin mir sicher, dass ich bei der EM spielen werde“, sagte der Nationaltorwart. Der Wechsel zum BVB scheiterte am Veto seiner Frau. Und eine Zukunft bei den Bayern wollte er zumindest nicht ausschließen.
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Brettern mit dem Vel Satis
Detektive in Romanen fahren Autos, die nicht jeder fährt. Trivialliteratur sieht Jerry Cotton in New York im E-Type von Jaguar. Britische Ermittler bewegen ihren Bentley. In Skandinavien sind seltsame Ford Falcon, ältere Saab und Volvo bei Erlendur, Wallander und Co. sehr beliebt. Bernhard Hamm hat ...
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Nackte Russen in der Sauna
Die Nachrichten, die diese Woche aus St. Petersburg und Jekaterinburg kamen, waren wenig erfreulich und klangen nach Kaltem Krieg: Unter dem Vorwand, er sei mit dem Auto in eine gesperrte Straße eingebogen und rieche dazu noch nach Alkohol, nahmen Verkehrspolizisten in St. Petersburg den Chef des ...
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Die Raumwandler
Ein Ding, das aussieht, als hätte man ein grünes Holzhaus in die Stratosphäre geschossen und die abgestürzten Einzelteile in einer Wüste zusammengenagelt; eine Fusion aus einer Metall-Ananas und einer begehbaren Handgranate; ein Teehaus, das flamingogleich auf einem abenteuerlichen Bein in der Luft ...
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Ein Königreich für lauter Bücher
Das Buch, um das es hier geht, ist bisher nur auf Englisch erschienen, aber es ist so einfach zu verstehen und auch so angenehm kurz, dass das eigentlich niemanden abschrecken muss. Es ist eine fiktive Geschichte, a novella, in deren Mittelpunkt die tatsächliche Königin von England steht, Elisabeth ...
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Die Thrillerpfeife
Bevor man auch nur eine Zeile gelesen hat, weiß man im Grunde schon alles: Dieser Roman werde "derzeit in 17 Sprachen übersetzt" und sei "auf dem besten Weg, ein internationaler Bestseller" zu werden, klappentextet der Verlag über das erste Buch des jungen Briten Tom Rob Smith, und dazu kommt, wie ...
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Die Raumwandler
Ein Ding, das aussieht, als hätte man ein grünes Holzhaus in die Stratosphäre geschossen und die abgestürzten Einzelteile in einer Wüste zusammengenagelt; eine Fusion aus einer Metall-Ananas und einer begehbaren Handgranate; ein Teehaus, das flamingogleich auf einem abenteuerlichen Bein in der Luft ...
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Die Raumwandler
Ein Ding, das aussieht, als hätte man ein grünes Holzhaus in die Stratosphäre geschossen und die abgestürzten Einzelteile in einer Wüste zusammengenagelt; eine Fusion aus einer Metall-Ananas und einer begehbaren Handgranate; ein Teehaus, das flamingogleich auf einem abenteuerlichen Bein in der Luft ...
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Berggruen-Provenienz
Dora liest
In London wird ein Frauenporträt Picassos geboten. Die Familie Berggruen ist der Einlieferer, des erst im Jahr 2000 erworbenen Bildes. Trotz ihrer bewegten Geschichte scheint die Dame Ruhe zu bewahren.
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Finanzkrise
Neue schwarze Löcher
Amerikanische Banken schockieren mit immer höheren Verlusten. Nun müssen sich auch die deutschen Institute offenbaren. Die Finanzkrise ist längst nicht ausgestanden.
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Lüneburg
Das süße Leben mit dem Salz
Für Heinrich Heine war Lüneburg die „Residenz der Langeweile“. Da hat der Dichter wohl einiges übersehen. Ein Spaziergang mit dem Stadtarchäologen beweist: Die Hansestadt bietet architektonische Schönheit und kulturelle Ereignisse.
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