Meldungen vom 10.1.2008
Artikel-Chronik
Wirtschaftsbuch
Von Märchen und Managern
Taugt das tapfere Schneiderlein der Gebrüder Grimm zum Mitunternehmer? Wie ist es um die Work-Life-Balance von Hans im Glück bestellt? Anregende Leitsätze für Ausbildung und Führung: Ein neuer Blick auf die alten Märchen.
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Nicolas Sarkozy
Der Präsident der Kamerascheinwerfer
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat mit strategischem Weitblick schon als junger Politiker auf die Kontakte zu Wirtschaftsbossen gesetzt. Die engen Kontakte zu Frankreichs Medienunternehmern eröffnen ihm auch einen politischen Spielraum.
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Gebrechlich im Alter
Wer pflegt Mutter?
Die Zahl der Menschen, die rund um die Uhr gepflegt werden müssen, wächst rapide. Viele von ihnen wollen nicht ins Heim. Pflege zu Hause lässt sich organisieren. Das ist durchaus bezahlbar.
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Biathlon
Doping-Gerüchte und ein dritter Platz
Mit einem guten dritten Platz in Ruhpolding hat sich die deutsche Herrenstaffel für die anstehende Biathlon-WM gut gerüstet gezeigt. Doping-Gerüchte sorgen dennoch für Unruhe. Aus einer Blutbank in Wien führen Spuren angeblich auch nach Deutschland.
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Rechtsstreit
Pumuckl und Pumuckline
Nach 40 Jahren Singledaseins darf der Kobold Pumuckl nun eine Freundin haben und sogar heiraten. Allerdings nur im Rahmen eines Malwettbewerbs. Die Zeichnerin Barbara von Johnson ist erfreut, Erfinderin Ellis Kaut findet es „geschmacklos“.
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Nicht nur Billigautos
Gemischtwaren aus dem Hause Tata
Tata assoziiert man seit neuestem mit Autos, genauer gesagt: Mit dem billigsten Auto der Welt. Tatsächlich ist Tata eine Art Unternehmen, wie man sie in Europa kaum noch findet, ein Mischkonzern par excellence. Tata ist wie Tante Emma: Hier gibt es Tee, Seife, Dünger, Versicherungen, Handykarten.
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Strom- und Gasnetze
Ein dritter Weg zur Energiemarktreform
Die EU hat sich im Herbst für eine Entflechtung der Energiekonzerne ausgesprochen: Kein Energieproduzent soll gleichzeitig auch die Leitungs-Netze kontrollieren. Deutschland, Frankreich und Österreich halten wenig von der Idee. Die Gegner der Entflechtung haben jetzt erstmals konkrete Vorschläge vorgelegt.
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Heilbronner Gewalttrio
„Es ist kein Einzelfall“
In Heilbronn haben drei Jugendliche einen Rentner misshandelt. Sie waren stark alkoholisiert und der Polizei als gewalttätig bekannt. Die Stadt gilt als sicherste Großstadt Baden-Württembergs. Wie kommt es zu dieser unbeschreiblichen Verrohung?
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Hartz-IV-Aufstocker
Vollzeitstelle lohnt erst ab 2050 Euro
Eine Vollzeitstelle, die brutto weniger als 1200 Euro (Alleinstehende) oder 2050 Euro (Alleinverdiener mit zwei Kindern) bringt, ist für viele Arbeitslose unattraktiv - das jedenfalls sagen die Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Ein wachsendes Niedriglohn-Problem gibt es nach ihrer Aussage nicht.
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Umweltschutz
Die Plastiktüte wird verbannt
China hat angekündigt, die kostenlose Abgabe von Plastiktüten in Supermärkten zu verbieten. Ganz ähnliche Pläne gibt es offenbar in Australien. Und jetzt will auch noch New York der Umweltsünde einen Riegel vorschieben. Die Plastiktüte hat es zunehmend schwer.
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Metro
Auf solider Basis
Die Metro hat mit ihrem neuen Rekordwachstum positiv überrascht. Vor allem, nachdem die nationale und internationale Konkurrenz wie Arcandor oder Marks & Spencer zuvor für einen überwiegend enttäuschenden Nachrichtenfluss gesorgt hatte.
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Familienunternehmen
Kein Fall fürs Museum
Familienunternehmen sind längst noch kein Auslaufmodell. Das zeigt eine neue Studie. Und obgleich einige von ihnen ein paar Leichen im Keller haben, sind sie doch häufig besonders innovationsfreudig.
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Baden-Württemberg
Claus Schmiedel führt SPD-Fraktion
Die SPD-Fraktion hat den 56 Jahre alten Claus Schmiedel zu ihrem neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Bis zum Sommer 2008 müsse es die SPD schaffen, „wieder als Regierungsalternative“ wahrgenommen zu werden, sagt der Nachfolger von Ute Vogt.
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Auszeichnung für Deutsche
Mit Volldampf zum Oscar
Jörg Pöhler und Rüdiger Kleinke sind weder Schauspieler noch Regisseur, dennoch werden sie ausgezeichnet. Sie erhalten den „Technik-Oscar“, weil ihre Maschinen so schönen Filmnebel machen. Davon konnte man sich bereits in „Fluch der Karibik“ überzeugen.
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Formel 1
Die Stunde des Timo Glock
Bei seinem Formel-1-Debüt 2004 fuhr Timo Glock gleich in die Punkteränge. Doch so gut ging es nicht weiter. Erst nach einem Umweg über die Vereinigten Staaten ist der Pilot aus dem Odenwald am vorläufigen Ziel: Er startet als Stammfahrer für Toyota.
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Bushs Mission in Nahost
„Kitschig, kläglich, gefährlich“
Am Ende seiner Amtszeit probiert Präsident George W. Bush das, was Clinton in acht Jahren nicht schaffte. Doch sein Versuch, den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zu befrieden, trifft im Nahen Osten auf große Skepsis: „Bush ist ein lahmer Elefant, und wir alle sitzen in seinem Porzellanladen.“
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FAZ.NET-Spezial
Der Bollywood-Wagen
Tata macht Tamtam: Noch vor wenigen Wochen war der indische Konzern in Europa der große Unbekannte. Jetzt sieht es so aus, als starteten die Inder auf dem internationalen Automarkt den Zangenangriff. Dennoch brauchen sich die Europäer nicht zu fürchten.
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Beruf und Studium
Der Weg zur „dualen Hochschule“
In Baden-Württemberg sollen die praxisnahen Berufsakademien an die Universitäten herangeführt werden - nach dem amerikanischen Modell der „State University“. Neues Etikett, neue Ziele - und neue Perspektiven für die Studenten.
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Medienbericht
Carla Brunis wahrer Vater in Brasilien?
Wer ist der Vater von Carla Bruni, der künftigen Première Dame Frankreichs? In Brasilien hat sich der italienische Unternehmer Maurizio Remmert zu Wort gemeldet. Er behauptet, Bruni sei die Frucht seiner sechs Jahre währenden Romanze mit Brunis Mutter Marisa Borini.
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Bundesbank
Was Geldfälscher mögen
Rund 40.000 falsche Geldscheine haben Fahnder im vergangenen Jahr in Deutschland aus dem Verkehr gezogen - das war der niedrigste Stand seit der Euro-Bargeld-Einführung 2002. Hochkonjunktur haben dagegen Falschmünzen.
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Paris
Rekordmieten für edle Büroräume
Auf dem Pariser Büroimmobilienmarkt, dem größten des Kontinents, sind nur wenige Anzeichen für eine starke Abschwächung zu entdecken. Und die Banken legen steuerlich begünstigte offene Immobilienfonds nach deutschem Vorbild auf.
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Leipzig
Kleine Einkaufsmetropole mit Stärken
In Leipzig entstehen Arbeitsplätze, zum Beispiel bei DHL. Die Stadt wächst, weil mehr Menschen zuziehen als abwandern. Die Aussichten für den innerstädtischen Einzelhandel der Messestadt sind insgesamt gut.
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Steuertipp
Die Steuerberatungskosten absetzen
Wer bis 2005 seine Steuererklärung dem Steuerberater übergab, konnte diese Kosten steuerlich geltend machen. Das ist mittlerweile nicht mehr ohne weiteres möglich. Ein Schreiben der Finanzverwaltung klärt jetzt, was überhaupt noch geht.
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WM-Qualifikation
Auftakt gegen Liechtenstein
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startet die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika am 6. September in Liechtenstein. Vier Tage später gastiert sie in Finnland. Am 11. und 15. Oktober stehen Heimspiele gegen Russland und Wales an.
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33 PS, 5 Liter Benzin, 1700 Euro
Der Volks-Wagen aus Indien ist da
Der Mischkonzern Tata hat sein neues Billigauto vorgestellt. Es soll nur 1700 Euro kosten - und ist in seiner Ausstattung ziemlich abgespeckt: 3,10 Meter lang, nur ein Außenspiegel, ein Scheibenwischer, kein Radio, keine Klimaanlage. Sein wohl härtester Wettbewerber in Indien: Das Motorrad.
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Jugendkriminalität
Junge Türken neigen am meisten zur Gewalt
In Großstädten hat fast jeder zweite jugendliche Gewalttäter einen Migrationshintergrund. Der Kriminologe Christian Pfeiffer erklärt, warum das so ist, und untermauert seine Einschätzung mit Zahlen, Daten und Fakten, die er in vielen Einzelinterviews erhoben hat.
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Jens Lehmann
„Kann sein, dass ich komme“
„Wenn ich die private Situation einigermaßen zufrieden stellend geregelt habe, kann es sein, dass ich komme“, sagte Jens Lehmann über seine mögliche Zukunft in Dortmund. „Er soll sich in Ruhe Gedanken machen“, kommentierte Bundestrainer Löw.
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Europäische Zentralbank
Der Leitzins bleibt bei vier Prozent
Zum ersten Mal in diesem Jahr hat der Zentralbankrat getagt. Die Währungshüter lassen die Zinsen im Euro-Raum vorerst bei vier Prozent. Doch die hohe Inflation bereitet ihnen Sorge: „Wir werden nicht zulassen, dass die Inflationsrate weiter ansteigt“, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in Frankfurt.
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Jugendgewalt in England
Kultur der langen Messer
Während die Debatte um die Prävention und Eindämmung von Jugendkriminalität in Deutschland erst beginnt, hat England schon verschiedene Methoden erprobt, harte und weiche - bisher ohne eindeutige Ergebnisse. Ein Blick über den Kanal ist dennoch lehrreich.
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Eurovision Song Contest
No Angels wollen für Deutschland singen
Die No Angels wollen Deutschland beim diesjährigen Grand Prix vertreten. Am 6. März tritt die Gruppe gegen vier weitere Teilnehmer am nationalen Vorentscheid an. Die erste deutsche Castingband versuchen sich seit zwölf Monaten an einem Comeback - bislang mit geringem Erfolg.
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Familienstudie
Die Angst vor einem „Rund-um-die-Uhr-Job“
Mit Elterngeld und Krippenplätzen soll jungen Menschen die Entscheidung für Kinder erleichtert werden. Doch das nützt wenig, wenn der richtige Partner fehlt. Die Familienstudie des Allensbach-Instituts zeigt, dass Elternsein inzwischen nur noch ein Lebensentwurf unter vielen ist.
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Modeschmuck
Bijou Brigitte leidet unter Nachahmern
Das Modeschmuckunternehmen Bijou Brigitte galt an der Börse lange als große Erfolgsgeschichte. Dann wurde das Geschäftsmodell immer mehr kopiert. Seit April 2006 geht es mit der Aktie bergab. Jetzt meldet das Unternehmen den ersten Gewinnrückgang seit zehn Jahren.
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Firmenkäufe
Investoren aus der EU bleiben willkommen
Die Bundesregierung lockert ihren Gesetzentwurf zum Schutz deutscher Unternehmen vor unerwünschten ausländischen Investoren und gibt damit dem Druck der Europäischen Kommission nach. Das erfuhr die F.A.Z. aus Regierungskreisen in Berlin.
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Hölle, gut durchorganisiert
"Ich lerne die Stadt kennen": Roberts Bemerkung erscheint in neuem Licht, als nach seinem Tod seiner Frau Iris Fotos präsentiert werden. Sie zeigen den Kulturwissenschaftler mit glücklichem Gesichtsausdruck in einem Tümpel, in Armeehosen und Arm in Arm mit halbnackten Jugendlichen. Von dem Doppelleben, ...
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Geistig frisch mit Frau Else
Gerhard Reischmann hat ein Buch über seine Heimat geschrieben. Reischmann war zwei Jahrzehnte lang Lokaljournalist in Oberschwaben, das merkt man seinem Buch an, im Guten wie im Schlechten. Anrührend und mit viel Nähe gestaltet er seine Porträts, erzählt von Spätaussiedlern und Pfarrern, vom Filmvorführer und von Kriegsgefangenen, von Schreinern und einer Dichterin.
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Überall erheben sich die Berge
Berühmte Berggipfel der Welt will dieser großformatige Bildband vorstellen, rund um den Globus wird präsentiert, was nur seine Fels- oder Gletschernase weit genug in den Himmel streckt. Mehr nicht. Gebetsmühlenartig beginnen Kapitel mit Sätzen wie diesem zum Ortler: "Im Grenzgebiet zwischen Lombardei, ...
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Es glüht der Rubin
Richard Dehmel wird nicht mehr gelesen. Die Nachwelt hat an dem Dichter nicht einlösen können, was sein Ruhm zu Lebzeiten, in der Epoche Wilhelms II., versprochen hatte. Man sollte einen Fall wie diesen - mit Liliencron steht es ähnlich - denn auch ruhenlassen und sich im Übrigen freuen an den vier, ...
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Die Herren der Hyänen
Unter den wilden Tieren der Welt haben Hyänen einen denkbar schlechten Ruf. Daran ist Alfred Brehm nicht unschuldig. In seiner Enzyklopädie "Illustriertes Thierleben", in den sechziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts erstmals veröffentlicht, beschrieb der Zoologe Hyänen als dumm, böse und feige.
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Soziologie und Sozialversicherung
Der österreichische Kulturanthropologe Andreas J. Obrecht begibt sich bei seiner Suche nach der in den postmodernen Prozessen der Globalisierung, Digitalisierung und weltweiten Vernetzung verlorenen Zeit auf vier Reisen in materiell arme und spirituell reiche, vom vermeintlichen Fortschrittsgedanken noch ...
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Kommen und Gehen
Es gab eine Zeit, da war Higley ein Dorf weit entfernt von der Großstadt Phoenix im Nirgendwo der Endlosigkeit Arizonas, verträumt und überschaubar. So wenigstens kannte es der Fotograf Andrew Phelps von seinen Besuchen als Kind bei Verwandten. Heute ist Higley eine Schlafstadt am Rand der Metropole, ...
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Einmal Oxiana und zurück
Gut, dass es die Taxifahrer gibt. Sie sind, bei Romanciers und Reportern gleichermaßen, ein beliebtes Medium, um die Welt zu erklären, und man nutzt sie gern als Sprachrohr für das, was man selbst nicht sagen möchte oder dessen man sich nicht sicher ist. Jason Elliot benutzt die Taxifahrer, aber auch Schalterbeamte und Fremdenführer bei seinen Reisen durch Iran reichlich.
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Gedanken auf der Flucht
Dieser kleine vergessene dänische Roman von 1904 fängt an, als befänden wir uns in einem französischen Zeichentrickfilm von 2003, "Les Triplettes de Belleville": "Einen staubgrauen Hügel hinauf kriecht ein Mensch mit zähen, langsamen Bewegungen ... es ist ein Radfahrer." Im Film ist es ein melancholischer ...
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Zwischen Neonlicht und Teezeremonie
Japan ist anders: rätselhafte Schriftzeichen, ungewohnte Höflichkeitsrituale, ein hochtechnisierter Alltag und zugleich buddhistische Beschaulichkeit im Zen-Garten. Diese fremdartige Welt hat den Fotografen Hans Sautter fasziniert, als er 1972 auf dem Weg nach Australien war und hier die Reise unterbrach.
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Wenn Snobs klettern
Gerade konnte man in der amerikanischen "Vanity Fair" von einem aberwitzigen, vor einigen Jahren von amerikanischen Collegestudenten durchgeführten Kunstraub lesen. Die Hintergrundgespräche, die der Reporter mit den Akteuren führte, fanden allerdings im Gefängnis statt. Ähnlich mit dem Feuer spielen ...
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Wanderungen am Abgrund
Um 1818 malte der in Greifswald geborene Caspar David Friedrich die "Kreidefelsen auf Rügen". Darauf ist der Maler selbst in Rückenansicht zu sehen. Außerdem seine junge Ehefrau Caroline Brommer und ein Freund. Man sieht die Uferböschung, die bizarren Kreidefelsen und das Meer mit zwei Segelbooten.
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Vor der Reise kommt der Küchenplan
Dies ist kein Buch, dies ist ein Schatzkästlein, weshalb "Die Entdeckung der Welt" nach anderen Kriterien beurteilt werden muss als andere Titel zum gleichen Thema. Eine kaum überschaubare Zahl an Expeditionen und Abenteurern begleitet man beim Blättern durch alle Regionen der Welt: vom Nordpol bis zum Südpol, vom Missouri bis in die Wüsten Australiens.
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Barry Callebaut
Schokolade für China
Chinesen mögen keine Schokolade. Bis jetzt. Der Schweizer Hersteller Barry Callebaut wittert in China dennoch einen Riesenmarkt und hat eine Fabrik in Suzhou gebaut. Jetzt kommt der schwierige Teil: Die „Erziehung“ der Chinesen zum Schokoladenkonsum.
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Tennis
Haas sagt ab, Kohlschreiber schlägt sich gut
„Ich bin körperlich fit, aber die Nachwehen des Eingriffs an der Schulter sind noch nicht ganz überwunden“, begründete Tennis-Profi Tommy Haas seinen Verzicht auf die Australian Open. In Auckland hat Philipp Kohlschreiber das deutsche Duell gegen Florian Mayer gewonnen.
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Kommentar
Nachlassverwalter auf Abruf?
Gut ein Jahr nach dem Sturz Stoibers und hundert Tage nach der Inthronisierung Beckstein und Hubers, sind noch keine Lichter gesetzt worden, die den matt gewordenen Schein der CSU in neuem Glanz erstrahlen ließen.
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Pakistan
Anschlag vor Gericht in Lahore
Bei einem Selbstmordanschlag in der ostpakistanischen Stadt sind nach ersten Berichten zwanzig Menschen getötet worden. Vor dem Gerichtshof war eine Demonstration gegen Präsident Musharraf geplant.
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Vorwahlen in New Hampshire
Alle wollen „Comeback Kids“ sein
Erst weinte sie, dann jubelte sie, und nun ließ sich Hillary Clinton von Titelinhaber Bill Clinton zum „Comeback Kid“ erklären. Auch der Republikaner John McCain will allen gezeigt haben, „wie ein Comeback aussieht“. Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bleibt aber offen - in beiden Lagern.
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Rohstoffe
Aktie von Alcoa nur bedingt interessant
Mit Kursgewinnen reagierte die Aktie von Alcoa auf die Vorlage der Umsatz- und Ertragszahlen für das vierte Quartal. Der Gewinn ist optisch stark gestiegen, allerdings nur aufgrund von Sondererträgen. Faktisch ist er gefallen.
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Carsharing
Teilen und sparen
Ein Auto zu teilen ist günstiger, als ein eigenes zu besitzen. Carsharing-Anbieter rechnen vor: Wer wenig fährt, spart bis zu 120 Euro im Monat.
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Piëch vor Gericht
Von Lustreisen keine Rede
Ferdinand Piëchs Vernehmung vor dem Braunschweiger Landgericht dauerte zweieinhalb Stunden. Danach sind alle in Sachen Lustreisen so klug wie zuvor - und der mächtige VW-Aufsichtsratsvorsitzende hat gezeigt, wie Manager in brenzligen Situationen ungeschoren davonkommen.
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Neapels Abfallkrise
Die Unterwelt macht Müll zu Gold
In Italien sollen jetzt Soldaten die Müllberge aus den Straßen schaffen. Der Notstand, so meinen viele, sei das eigentliche Element der Camorra. Die nepolitanische Variante der Mafia ist zwar nicht Urheberin der Abfallberge - aber sie profitiert davon.
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Fernsehen
Bruce Darnell bekommt eigene Show in der ARD
Die ARD wird von Februar an eine „Styling-Show“ im Vorabendprogramm ausstrahlen, die von dem Modeltrainer Bruce Darnell (zuvor Pro 7) moderiert werden soll. Darin will Darnell Männern und Frauen zu gutem Aussehen und damit zu größerem Selbstbewusstsein verhelfen.
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Kommentar
Piëch bleibt sich treu
VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch ändert vor Gericht nichts an seiner Devise: „Mein Name ist Hase - ich weiß von nichts“. Erhellender als für die Justiz sollte Piëchs Aussage für die Politik sein - vor allem seine Hinweise auf das VW-Gesetz.
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Hillary und Mac
Nichts ist entschieden
Die Lehre der Vorwahl in New Hampshire, bei der ein paar Tränen der kühl-berechnenden Hillary Clinton den Sympathie-Ausschlag gegeben haben könnten, lautet: Der Zweikampf mit Obama ist noch lange nicht entschieden. Bei den Republikanern liegt der Querkopf McCain gut im Rennen - gegen Clinton hätte er durchaus Chancen.
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