Meldungen vom 29.12.2008
Artikel-Chronik
Offensive gegen Hamas
Eine „Strategie für den Sieg“
Israel will die Hamas im Gazastreifen in die Knie zwingen. Den Luftangriffen könnte schon bald eine Bodenoffensive folgen. Doch die Trennung zwischen Terroristen und Zivilisten, von der Israels Regierung redet, entspricht nicht der Realität.
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Der Kommentar
Reform im Stillen
Seit einem Jahr ist die Goethe-Universität eine Stiftung. Seitdem ist Hessens größte Hochschule Besitzerin ihrer Liegenschaften, mit den Dozenten können Gehälter frei verhandelt werden. Davon soll die Lehre profitieren.
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Sieg für Maria Riesch
Mit Selbstvertrauen am Zauberberg
Maria Riesch hat beim Slalom von Semmering ihren achten Weltcup-Sieg gefeiert. Die 24 Jahre alte Partenkirchenerin behauptete ihre Führung nach dem ersten Lauf mit einem wilden Ritt im Finale vor 13.000 Fans am „Zauberberg“ vor den Toren Wiens.
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Verkehr
Von Februar an Knöllchen für Plakettensünder
Kampf dem Feinstaub: Seit Anfang Oktober dürfen nur noch Autos in die Frankfurter Innenstadt einfahren, die eine Feinstaubplakette erhalten haben. Und von februar an werden die Ordnungsbehörden, die bisher noch Milde walten lassen, an Plaketten-Muffel Strafzettel verteilen.
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Eishockey in Amerika
Ein Kunstprodukt als Naturereignis
Man nehme viel Größenwahn, eine Prise Nostalgie, Schneegestöber und nennt es „Winter Classic“ - Eishockey unter freiem Himmel soll in Amerika die Massen locken. Die Rechnung ging auf. Das nächste Spiel wartet schon am Neujahrstag 2009.
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Naher Osten
Israel im Dilemma
Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung. Aber das militärische Vorgehen gegen die Hamas ist mit großen Opfern unter der palästinensischen Zivilbevölkerung verbunden. Eine gefährliche Eskalation ist in der Operation „Gegossenes Blei“ angelegt.
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Die D-Mark
Zu gut versteckt
In Büchern, Gardinen oder Sofapolstern: Die D-Mark taucht an überraschenden Stellen immer wieder auf. Wann auch immer die D-Mark auftaucht, sie kann umsonst und ohne Umtauschfrist zu einer Bundesbank-Filiale gebracht und in Euro gewechselt werden.
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Katastrophenbilanz
Das Wetter fordert immer mehr Opfer
2008 gab es zwar weniger Naturkatastrophen als im Vorjahr; die Zahl der Opfer ist dennoch gestiegen. Die Katastrophenbilanz der Münchener Rückversicherung weist auf die wachsende Vernichtungskraft hin. Am teuersten für die Versicherer war mit Blick auf die versicherten Schäden der Hurrikan Ike im September.
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Moderne Seele
Psychokram
Die Soziologin Eva Illouz wettert gegen das durchpsychologisierte Leben und gegen eine Ethik, die kein sinnloses Leiden anerkennt. Doch wie könnte Leid als sinnlos erkannt werden, wenn wir unsere Umwelt nicht ständig psychologisch durchdringen würden? Ein Lob auf unsere Verstiegenheiten.
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Muslime in Aufruhr
Zorn, Hass und Rachegelüste
Die Wut gegen Israels Militärschläge entlädt sich in Massendemonstrationen. Sie illustrieren zugleich die tiefe Kluft zwischen der „arabischen Straße“, die nicht tatenlos zusehen will, und den Regierungen, die das Geschehen ratlos verfolgen. Kann Al Qaida mit einer Welle neuer Rekruten rechnen?
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Wetterbilanz
Trüber Sommer: Aber 2008 war zu warm
Obwohl der Sommer wechselhaft und nur mäßig warm war, lag die Durchschnittstemperatur in Deutschland im zu Ende gehenden Jahr 2008 bis zu 1,5 Grad über dem langjährigen Mittel. Ungewöhnlich warm waren die Monate Januar, Februar und Mai.
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Tour-de-Ski-Kommentar
Die Hassliebe der Langläufer
Die Tour de Ski befindet sich in diesem Winter in ihrem dritten Jahr. Nach zwei Flops lässt sich die diesjährige Auflage passabel an. Die Langläufer verbindet eine Hassliebe mit der Tour. Denn sie belohnt die Protagonisten nur, wenn sie durchhalten.
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Offensive gegen Hamas
Israel will „Krieg bis zum bitteren Ende“
Mit unverminderter Härte setzt Israel die Bombardierung des Gazastreifens fort. Die Zahl der Todesopfer stieg nach palästinensischen Angaben auf mehr als 300. Der israelische Verteidigungsminister Barak spricht von einem „Krieg bis zum bitteren Ende“. Die Operation sei akribisch geplant und werde mit Verantwortung ausgeführt.
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Ehud Barak
Der Einzelkämpfer
Mitten im Wahlkampf hat der israelische Verteidigungsminister die Möglichkeit, sich auf den ersten Platz der Kandidatenliste für das Amt des Premiers zu schieben. Der Krieg gegen die Hamas ist die große Chance für Ehud Barak - aber auch ein Risiko.
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Mit Verweis auf das Grundgesetz
Verdi fordert gesetzliches Kündigungsverbot
Seit Monaten verhandelt die Gewerkschaft mit den Bank-Arbeitgebern. Doch die Banken wollen sich nicht auf Beschäftigungsgarantien einlassen. Jetzt fordert Verdi ein gesetzliches Verbot von Kündigungen in Unternehmen, die noch Gewinne erwirtschaften. Es sei verfassungswidrig, wenn rentable Firmen Beschäftigte entlassen.
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Die Frage der Woche
Wollen Sie weniger Geld für den Konsum ausgeben?
Der Einzelhandel äußert sich zufrieden über das Weihnachtsgeschäft. Für 2009 rechnet er aber wegen der Folgen der Finanzkrise und der Rezession mit einer Flaute. Die Menschen werden mehr sparen, wie es heißt. Was meinen Sie: Trifft diese Erwartung zu - wollen Sie weniger Geld ausgeben?
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Sport-Kommentar
Im dreizehnten Monat
Was ist 2008 liegengeblieben im Sport? Es ist einiges. Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Zeit für geistige Gipfelstürmer mit unendlich viel Raum für Träume und Hoffnungen. Wo, wenn nicht im Sport, sollte das möglich sein?
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Eskalation in Nahost
Merkel gibt Hamas die alleinige Schuld
Angela Merkel sieht die alleinige Verantwortung für die neuerliche Eskalation bei der Hamas. „Die Bundeskanzlerin legt Wert darauf, dass bei der Beurteilung der Situation im Nahen Osten Ursache und Wirkung nicht vertauscht werden“, ließ sie mitteilen.
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Gazastreifen
„Die Hamas ist vorbereitet“
Die Hamas hat die Waffenruhe genutzt, um sich auf einen Angriff vorzubereiten, vermutet das israelische Militär. Das Tunnelsystem unter dem Gazastreifen sei ausgebaut worden, „eine eigene Welt“ sei unter der Oberfläche entstanden.
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Paradiesisches All
Gutes Wasser auf dem Mars
Man hatte sich daran gewöhnt, dass einst auf dem Mars zu findendes Wasser auf die Möglichkeit früheren Lebens auf diesem Planeten schließen lässt. Doch warum ist dann die Freude bei der Nasa so groß, wenigsten eine lebensfreundliche Region mit dem „richtigen“ Wasser gefunden zu haben?
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Rentenmarkt
Gilts und Pfund - wenig reizvoll
Unbeirrt laufen die Kurse der europäischen Staatsanleihen immer weiter nach oben, allen voran die deutschen und die britischen. Letztere bieten jedoch internationalen aufgrund der schwachen Währung kaum Reize. Das Pfund ist schwach wie nie.
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Von Rom zum Tattoo
Segeln auf der Lateinwelle
Latein boomt auf dem Buchmarkt und in den Schulen: Erhabenheit statt trockener Wortkunde und knochiger Grammatik. Die Antike wird zum Erfahrungsreservoir und Lateinkenntnisse zum Rüstzeug für das kulturelle Selbstverständnis.
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Abstrakte Malerei
Frankreichs Bauhaus war eine Frau
Mit welchem Künstler begann die abstrakte Malerei? Mit Kandinsky, Mondrian, Kupka? Dass auch die Malerin, Kostüm- und Stoffbildnerin Sonia Delaunay zu den ersten Künstlern gerechnet werden muss, die sich der Abstraktion zuwandten, zeigt jetzt eine Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld.
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Afrika
Somalischer Präsident Yusuf tritt zurück
Nach dem Ministerpräsidenten ist auch der somalische Präsident Abdullahi Yusuf zurückgetreten. Er hatte es nicht vermocht, den Islamisten Einhalt zu gebieten. Die stehen nun vor Mogadischu und könnten schon bald die Regierungstruppen überrennen.
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Segeln auf der Lateinwelle
"Primum, duces nostros linguae Latinam non iam studere triste non videtur": Auf den ersten Blick scheint nichts dabei zu sein, dass unsere Herrschenden kein Latein mehr lernen. So begann eine Glosse, die die "New York Times" auch auf Latein veröffentlichte. Darin beklagte der britische Kolumnist ...
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Wo Individuen in Populationen verschwinden, ist Unrecht nicht weit
Der an der Columbia University in New York lehrende Historiker Matthew Connelly wuchs in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als jüngstes von acht Geschwistern auf. Diese Erfahrung, so versichert er, sei jedoch nicht der Hauptgrund dafür gewesen, ein Buch über die Geschichte der Bevölkerungskontrolle zu schreiben.
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Weich wie ein Fels
Der Wind hat dieses Lied erzählt: Ein Vogel verirrt sich, landet auf einer steinigen Insel weit draußen und wird von der nächsten Böe wieder fortgetragen. Fast nichts scheint geschehen, aber doch beginnt sich alles zu ändern: Die Felsen nämlich haben jetzt eine Sehnsucht in sich, vermissen die grazile Erscheinung.
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Höhere Mächte befahlen: 1914 schwarz malen!
Man konnte den Ersten Weltkrieg die Urkatastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts nennen, weil die Zeitgenossen sich auf die Suche nach tieferen Ursachen verwiesen sahen. Dumme Zufälle und staatshandwerkliche Fehler reichten, so schien es, zur Erklärung eines so gewaltigen Ereignisses nicht aus, wollten vielmehr in ihrer Kumulation ihrerseits erklärt werden.
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Bücher zur Krise
Wie schnell sich die Zeiten ändern: Standen noch vor zwölf Monaten Bücher zur langfristigen Entwicklung des Kapitalismus im Mittelpunkt des Jahresrückblicks 2007, so wird das Jahr 2008 auch in der Wirtschaftsliteratur von der Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Mindestens ein Dutzend Bücher befinden ...
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Liebe mal hundert
Die arabische Sprache kennt mehr als hundert Wörter für Liebe, sagt die Orientalistin Claudia Ott. Wir glauben es gern: Die hundert Liebesgedichte des Orients, die sie in einem schönen Band versammelt, geben eine Ahnung von der Fülle der orientalischen Liebesthematik. Der Perser Hafis fasst das in ...
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Dreifaltigkeit des Terrors
Ihre Wortwahl in einem Interview mit dem Nachrichtensender ABC dürfte die künftige amerikanische Außenministerin im kommenden Jahr noch einholen. "Wir wären in der Lage, sie komplett auszulöschen", sagte Hillary Clinton im April in der Sendung "Good Morning America", als sie nach ihrem Vorgehen gegen die iranische Führung gefragt wurde.
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Ehebruch und Gespräche
Die Angst des Kritikers: dass all seine liebevoll geschmiedeten Rezensionen und Beiträge nach kurzem nur noch geistiges Altblech sind, das der Stunde des Recyclings vergebens entgegenrostet. Nein, nein, das darf nicht sein. Und so bemüht sich jeder, der genug Prominenz in die Waagschale werfen kann, um die Bündelung seiner Service-Kleinkunst zum Buch.
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Chaos stiften auf vierzehn Zeilen
Die Entdeckung Amerikas", so überschrieb Rudolf Borchardt 1935 sein hochgestimmtes Plädoyer für die Dichterin Edna St. Vincent Millay. Doch er musste einräumen, dass sie bereits wieder verkannt sei und "in die Sphäre hochgezogener Brauen und gerümpfter Nasen emporgestiegen". Diese Verkanntheit erschien ihm als das "zweite Stadium des Ruhms".
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Kulturhauptstadt 2009
Denn daran führt kein Weg vorbei
Im kommenden Jahr wird Linz Europäische Kulturhauptstadt. Und steht wieder mal vor der Frage: Wie löst man ein Problem namens Adolf Hitler? Kaum eine andere Kulturhauptstadt der vergangenen Jahre musste eine solch problematische Vergangenheit präsentieren.
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Vertrag von Lissabon
Londons Presse und Irlands Nein
Im Juni haben die Iren den Vertrag von Lissabon abgelehnt. Ein EU-Papier macht dafür den wachsenden Einfluss europaskeptischer Medien aus Großbritannien verantwortlich. Der Vorsitzende der Journalistengewerkschaft in Irland warnt vor einer „simplen“ Schuldzuweisung.
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Bangladesch
Wahl zwischen zwei alten Feindinnen
Bangladesch wartet auf das Ergebnis der Parlamentswahl von diesem Montag. Zwei frühere Ministerpräsidentinnen konkurrieren miteinander: Sheik Hasina, Tochter des Staatsgründers, und Khaleda Zia, deren Vater das Land als Militärherrscher regierte.
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Finanzkrise
Jeder für sich
Eine Wiederholung der Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre ist so lange nicht wahrscheinlich, wie die Politik die Fehler jener Zeit nicht wiederholt. Eine Schlüsselrolle kommt dem designierten amerikanischen Präsidenten Obama zu.
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Devisenmarkt
Geopolitik belastet den Schekel
Der israelische Schekel wertet ab. Die Währung wird kurzfristig belastet durch die geopolitischen Turbulenzen. Mittelfristig spürt das Land die globale Wirtschaftskrise, der man mit Zinssenkungen und expansiver Fiskalpolitik begegnet.
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Thailand
Thaksin-Anhänger umstellen Parlament
In Thailand haben am Montag tausende Anhänger des 2006 gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra das Parlamentsgebäude umstellt. Die Anhänger der „Demokratischen Allianz gegen Diktatur“ wollen protestieren, bis das Parlament aufgelöst und eine Neuwahl angesetzt wird.
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Aktienstrategie
Fünf wichtige Trends im Jahr 2009
Der Ausblick auf das Jahr 2009 ist ungewisser als in vielen Perioden zuvor. Von der Deflation bis zur Geopolitik: Marktfaktoren, die den Anlegern im kommenden Jahr einen Geldsegen bescheren oder aber ihnen schlaflose Nächte bereiten könnten.
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Belgien
Van Rompuy soll neue Regierung bilden
Der flämische Christdemokrat Herman van Rompuy soll neuer belgischer Ministerpräsident werden. König Albert II. beauftragte den bisherigen Präsidenten des Abgeordnetenhauses am Sonntag mit der Regierungsbildung. Van Rompuy hatte bisher stets erklärt, auf das Amt zu verzichten.
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Blick auf die Märkte
Der Dax zeigt sich freundlich
Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag nach den Weihnachtsfeiertagen fest in den Handel gestartet. Händlern zufolge wird der Handel „zwischen den Jahren“ traditionell ruhig verlaufen. Die Vorgaben sind leicht positiv.
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Medienschau
Hometrack: Britische Häuserpreise fallen mit Rekordrate
MAN sichert sich stärkeren Zugriff auf ScaniaKreise - Drei japanische Versicherer vor Mega-FusionKuwait bläst 17-Milliarden-Projekt mit Dow Chemical abBau-Tochter von Panasonic schließt drei weitere WerkeKrones erwartet Orderrückgang im 4. QuartalCitigroup stützt südkoreanische TochterRBS verhandelt weiter über Verkauf der VersicherungssparteAmazon verzeichnet bislang bestes WeihnachtsgeschäftMedien: Fitch senkt angeblich Ausblick für Aareal BankHometrack: Britische Häuserpreise fallen mit RekordrateProteste: Amtsantritt der Regierung Thailands verzögertPapademos deutet weitere Zinssenkungen anHaasis: Krise für Landesbanken-Fusionen nutzen
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Gaza
Gegossenes Blei
Nach dem israelischen Luftangriff auf Gaza spricht die Hamas von einem „Vernichtungskrieg“ und beansprucht die nationale Opfermythologie der Palästinenser für sich. Die Israelis verniedlichen die Militäroperation mit einem Codenamen, der aus einem Kinderlied stammt.
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Münchner Optimismus
Gute Preise und neue Stellen
Seine Prognose für das kommende Jahr ist alles andere als sorgenvoll: Der Münchner Galerist Raimund Thomas bietet seinen Kunden zwar niedrigere Preise an, stellt aber gleichzeitig sieben neue Mitarbeiter ein.
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Nahost-Krise
Messlatte Libanon-Krieg
Seit Wochen ist die nur noch scheidende israelische Regierung von der Opposition zum Waffengang gegen die Hamas gedrängt worden. Alle Augen ruhen nun auf Verteidigungsminister Ehud Barak. Er hat jetzt im Gaza-Krieg die Chance, die immer ungünstiger werdenden Umfrageergebnisse umzukehren.
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Zum Tod von Samuel P. Huntington
Der Ohrwurm
Seine These vom Zusammenprall der Kulturen hat eine Karriere gemacht, die ihresgleichen sucht. Doch der Politologe Samuel P. Huntington wollte sich nicht als ideologischer Polarisator des Westens gebrauchen lassen. Jetzt ist er im Alter von 81 Jahren gestorben.
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