Meldungen vom 29.8.2008
Artikel-Chronik
Logistik
Wir sind der Flughafen
Wer sorgt dafür, dass 3000 Tonnen Zierfische oder 140.000 Tonnen Post ihr Ziel erreichen? Viele Experten sind am Flughafen Frankfurt rund um die Uhr im Einsatz. Wir stellen fünf von ihnen vor.
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Auf einen Espresso
Entlang dem Wachturm
Amerikanische Konjunktur und Wiederaufflammen der Finanzkrise: Von Hoffnungen hin und her gerissen, kehrt keine Ruhe auf den Märkten ein. Die Hauptversammlung der IKB war in dieser Woche ein Trauerspiel. Nicht gerade in Blüte stehen aber auch andere deutsche Banken.
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2:0 in Karlsruhe
Geschockte Kölner gewinnen trotzdem
Schrecksekunde in der Bundesliga: Im Freitagsspiel in Karlsruhe brach der Kölner Özat plötzlich zusammen. Er war einige Minuten bewusstlos - später in der Kabine aber wieder ansprechbar. Trainer und Spieler hatten Tränen in den Augen. Köln siegte 2:0.
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Parteitag der Linken
„Totschlag wird in Kauf genommen“
Auf dem Parteitag der Linken hat Bodo Ramelow, Bundesvorstandsmitglied der Partei, den Verfassungsschutz attackiert: „Wo ist der Verfassungsschutz, wenn der braune Mob überall fröhliche Urständ' feiert?“, fragte Ramelow unter dem Beifall der Delegierten.
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Attraktiv und arrogant
Der Porsche-Fahrer
Der Sex-Appeal des Porsche-Piloten ist ähnlich ausgeprägt wie die Schönheit der Mini-Fahrerin. Insofern wären die beiden das Traumpaar der deutschen Autobahn - jedenfalls wenn es nach den Klischee-Eigenschaften geht.
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Kaukasus-Konflikt
Tiflis beruft Diplomaten aus Moskau ab
Georgien hat die diplomatischen Beziehungen mit Russland suspendiert. Derweil wurde ein Übereinkommen bekannt, das besagt, dass Südossetien nach einer Übergangszeit Russland einverleibt werden soll. Moskau dementierte, Öllieferungen in den Westen unterbrechen zu wollen.
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Wiesbaden
Kraftakt für die Jawlensky-Gesamtschule
Am Standort der Ludwig-Erhard-Schule im Stadtteil Dotzheim soll im nächsten Jahr eine Integrierte Gesamtschule eröffnen. Der Unterricht wird auf den Vor- und Nachmittag verteilt, Unterricht im Klassenverband und sogenannte offene Angebote, Konzentrations- und Entspannungsphasen wechseln sich ab.
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Sparsam und hässlich
Der Dacia-Fahrer
Die rumänische Billigmarke mag vieles können, Pluspunkte im Sozialprestige verschafft sie sicher nicht. Wer in den Wagen steigt, muss damit leben, von der Umwelt als mäßig gebildeter, tendenziell hässlicher Arbeiter angesehen zu werden.
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Kommentar
Auf dem Weg zum Schulfrieden
Kompliment an die Planungsgruppe der IGS Alexej Jawlensky: In anderthalb Jahren eine neue Schule auf die Beine zu stellen, dazu gehört eine ganze Menge Enthusiasmus und Zuversicht, dass sich der Einsatz lohnen wird.
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Schlank und zurückhaltend
Die Fiat-Fahrerin
Die Italiener und die Frauen. Da drängeln sich die Klischees. Am Steuer eines Fiat sitzt demnach die eher junge Frau mit eher geringem Gehalt. Arbeiterin oder einfache Angestellte, ohne Hochschulabschluss.
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Fröhlich und bescheiden
Der VW-Fahrer
Er verkörpert das gesunde Mittelmaß; mittelmäßig gebildet, mittleres Einkommen, nicht ganz jung, aber auch nicht alt. Eher schlank als dick steht er vor unserem geistigen Auge, bescheiden und in der Regel fröhlich. In Maßen spießig.
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Seriös und spießig
Der Mercedes-Fahrer
Ernst, ältlich - und ein Spießer. Das ist der Ruf des Mercedes-Fahrers. Und die Liste der negativen Klischees ist noch länger: Unsportlich, eher dick, arrogant. Der Smart allerdings, wird als höchst sympathisches Auto wahrgenommen.
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Wild und männlich
Der BMW-Fahrer
BMW-Fahrer werden mit ähnlichen Klischees assoziiert wie Porsche-Fahrer: Am Steuer des BMWs sitzt demnach meist ein wilder Raser: männlich, sportlich, überheblich. Entscheidender Unterschied zum Porsche-Fahrer: beruflich weniger erfolgreich.
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Bieder und gut gelaunt
Der Opel-Fahrer
„Jeder Popel fährt 'nen Opel“ - gegen diesen Spruch kämpfen die Rüsselsheimer Marketingstrategen unverdrossen an. Mit mäßigem Erfolg. Die einzige, wirklich positive Eigenschaft, die Opel-Fahrern zugeordnet wird, ist ihre Bescheidenheit.
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Dick und schüchtern
Der Ford-Fahrer
Offenbar hat sich noch nicht herumgesprochen, wie die Fachpresse die mutigen neuen Ford-Modelle lobt. Entsprechend muss der Ford-Fahrer viel Häme aushalten: Kein Autofahrer gilt laut unserer Umfrage als unsportlicher, kaum einer als hässlicher.
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Hübsch und weltläufig
Der Peugeot Fahrer
Die Marke steht in den Köpfen der Deutschen offenbar für weltläufiges Understatement - und das wird mit positiven Eigenschaften in Verbindung gebracht. Die typische Peugeot-Fahrerin ist demnach höflich und bescheiden, ziemlich hübsch, schlank und gut gelaunt.
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Jung und sexy
Der Mini-Fahrer
Der typische Mini-Fahrer ist eine Fahrerin. Jung, eher unter 30, gerne Studentin. Demoskopisch betrachtet entspricht sie dem Traum von einer Frau: hübsch, weltläufig, fröhlich, sportlich, draufgängerisch.
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Konjunktur
Japans Regierung will die Wirtschaft stützen
Die japanische Regierung will mit Ausgaben von rund 11,2 Milliarden Euro die sich abschwächende Wirtschaft stützen. Das Hilfsprogramm sieht Kreditgarantien und Subventionen gegen den hohen Benzinpreis vor. Die Neuverschuldung soll aber nicht steigen.
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Alitalia
Berlusconis dreister Rettungsplan
Berlusconi will die besseren Stücke der Fluggesellschaft Alitalia abtrennen und sie zu einem Vorzugspreis an ein neues Konsortium von Unternehmern weiterreichen. Um die maroden Reste kümmert sich dann der italienische Staat: Ein dreister Rettungsplan.
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Dresdner Bank
Ein gutes Ende
Für die Commerzbank könnte am Sonntag ein alter Traum wahr werden. Durch den Kauf der Dresdner Bank könnte sie in ihrem Heimatmarkt zur Deutschen Bank aufschließen. Für die Einsicht, dass ein Versicherer keine Bankgeschäfte betreiben sollte, hat die Allianz viel Lehrgeld bezahlt.
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1. FC Nürnberg
Es kann nur einen geben
Nürnberg, eine Lebensaufgabe! Viele sind gekommen. Nur einer ist geblieben: Michael A. Roth. In 18 Jahren als Vereinspräsident hat der gewiefte Kaufmann für Auslegeware vom Flokati bis zum Perser 14 Trainer in den Teppich gerollt und in die Wüste geschickt.
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Overath
Nicht mit einem von "Pro NRW"
Andreas Heider wäre gerne zur Benefizveranstaltung zugunsten der Kirche St. Lucia in Immekeppel gekommen. Bis der Overather Bürgermeister erfuhr, dass der Vorsitzende des einladenden Kirchbauvereins Mitglied bei "Pro NRW" ist.
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Modetrends
Kleidungsstück mit politischer Aussage
Im Zeichen weltethischer Verantwortung: Die Jeans ändert mal wieder ihre Form. Von der derzeit verbreiteten Röhrenjeans geht es zum modischen Gegenteil. Die Schlaghose stand ursprünglich für schwere Arbeit, während die Röhrenjeans eine unpolitische Provokation ist.
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Madonna in Berlin
Der Besuch der alterslosen Dame
Mitten auf der Bühne thront Madonna und lässt sich als Königin des Pop huldigen. Allein: Sie wird nicht sesshaft bleiben. Sie kann sich auf ihren Lorbeeren nicht ausruhen. Ihr Berliner Konzert entrollt sich als Orgie disziplinierter Dynamik.
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Cologne Open
Zurück zur gemeinsamen Stärke
Köln legt einen mustergültigen Start hin: Mit „Cologne Open“ behaupten die Galerien ihre Stellung auf dem Kunstmarkt. Unser Rundgang ist der Beweis, dass hier alles geboten wird, was auch international zu finden ist.
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Daimler
Rendite-Schlitten aus Untertürkheim
Mit einer Rendite von 5,88 Prozent auf drei Jahre legt der Autokonzern eine Anleihe auf, die sich sehen lassen kann. Für vergleichbare Emissionen aus dem Unternehmensbereich bekommen Anleger derzeit spürbar weniger.
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Energieeffizienz
Ein trügerisches Gütesiegel
Gerd Hauser ist der Vater des deutschen Energieausweises für Gebäude. Doch sein Produkt ist nicht so geworden, wie er wollte. Nun warnt Hauser vor bauphysikalischem Murks. So manches Gebäude, das ein Platin-Siegel anstrebt, sei in Wirklichkeit eine Energieschleuder.
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Window Rock (Arizona)
Kein Kautabak mehr im Casino
Der Streit, ob die jährlichen Milliarden-Einnahmen aus dem Glücksspiel der Indianer bloß in die Taschen Weniger fließen oder der Mehrheit zugute kommen, ist eine Art „Seelenstreit“. Jetzt erregt auch ein geplantes Rauch- und Tabakverbot die Gemüter.
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Heiteres Antisemitenraten
Das Frauenjournal "Emma", 1977 gegründet, war gerade drei Jahre alt, als es eine Geschichte veröffentlichte, die kein erwachsenes Magazin seinen Lesern zumuten würde: eine Reportage aus den von Israel besetzten Gebieten, in der beschrieben ...
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Wolfgang Wagners Abschied
Bayreuther Endspiel
Am Sonntag will Wolfgang Wagner sein Amt als Leiter der Bayreuther Festspiele niederlegen. Ob die neu eingereichte Bewerbung von Nike Wagner und Gérard Mortier tags darauf eine Chance auf ernsthafte Prüfung erhalten wird, scheint noch nicht ausgemacht.
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Broder antwortet auf Bahners
Heiteres Antisemitenraten
„Was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen?“ - Unter dieser Frage hat Patrick Bahners in der F.A.Z. analysiert, dass Henryk M. Broder Evelyn Hecht-Galinski Antisemitismus vorgeworfen hatte. Jetzt antwortet der Publizist.
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Obamas Nominierungsshow
Augen auf im Denver-Glamour!
Die Republikaner werfen Obama vor, den Starkult anzuheizen und Politik mit den Mittel der allerseichtesten, ja parishiltonesken Berühmtheitsindustrie zu betreiben. Dabei waren es einst ihre Politinszenatoren, die ganze Präsidentschaften in duftigste Bilderbäder tauchten.
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Dresdner und Commerzbank
Fusionsversuche der vergangenen 10 Jahre
Die Dresdner Bank und die Commerzbank kommen wohl bald zusammen. Im Jahr 2000 haben die beiden Institute schon einmal vergeblich versucht, ihre Geschäfte zusammenlegen. In den vergangenen 10 Jahren haben beide Häuser häufiger Anlauf genommen, sich mit anderen zusammen zu tun. Eine Übersicht.
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Konsumgüter
Einhell-Aktie widersteht Gewinnwarnung
Eine Gewinnwarnung brachte den Aktienkurs des Herstellers von Heimwerkerbedarf und Gartenartikeln Einhell am Freitag vorübergehend unter Druck. Doch die Verluste waren bald überstanden. Das macht Hoffnung auf ein Ende des Abwärtstrends.
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Obamas Nominierung
Ein amerikanischer Moment
Mit einer herrlich uneuropäischen Inszenierung von Gefühl, Show und Politik haben Amerikas Demokraten Maßstäbe gesetzt - und Geschichte geschrieben: Ja, Barack Obama kann der 44. Präsident der Vereinigten Staaten werden. Seine Kandidatur markiert einen Wendepunkt.
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Wall Street
Der große Schlussverkauf
Selbst mit starken Abschlägen könnte die Investmentbank Lehman Brothers auf ihren Vermögenswerten sitzen bleiben. Steht ein groß angelegter Notverkauf ähnlich jenen zur Zeit der Sparkassenkrise bevor?
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Glosse
Das Alien
Demnächst reist ein Freund nach Chicago. Dort stehe Sightseeing mit dem Segway, diesem komischen Einachser, auf dem Programm. Ob er das überhaupt mitmachen solle? Aber ja, natürlich, unbedingt, ein tolles Erlebnis, wenn man es noch nicht ausprobiert hat.
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Ana Ivanovic
Kaum ganz oben, geht es stetig bergab
Ana Ivanovic machte bei den US Open wie immer eine gute Figur - nur leider ein sehr schlechtes Spiel. Die laut Statistik beste Tennisspielerin der Welt unterlag der Nummer 188. Für einen Tag war Julie Coin die Heldin auf der Tour.
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Kafkas Sätze (47)
Die Sehnsucht des Trapezkünstler
Einen Brief an den Herausgeber einer Zeitschrift, dem Kafka einen Beitrag zugesagt hatte, schließt der Autor mit einem Satz über die Situation, die in Kafkas Schreiben und Leben dominiert wie keine andere. Gerhard Neumann über die Kommunikationsaporie des Jahrhunderts.
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HSV
Hamburger Einkaufsrausch
Der HSV übt sich abseits des Platzes im Millionenspiel. Kurz vor Schließung der Transferliste verpflichtet der Klub Marcell Jansen, Alex Silva und wohl auch noch Thiago Neves. Damit sind die Hamburger den Transferkönigen vom VfL Wolfsburg dicht auf den Fersen.
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Kampf ums Weiße Haus
Obama: „Acht sind genug!“
Barack Obama hat die heiße Phase des amerikanischen Wahlkampfs eingeläutet. Nacht acht Jahren sei es an der Zeit, das Weiße Haus den Republikanern zu entreißen. Inhaltlich sachlich, aber in scharfem Ton rechnete er vor mehr als 80.000 Zuschauern mit der Bush-Ära und seinem Rivalen John McCain ab.
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Formel 1
Ex-Weltmeister Phil Hill mit 81 Jahren gestorben
Die Formel 1 trauert um ihren ersten amerikanischen Weltmeister. Phil Hill, der 1961 nach dem Unfalltod des deutschen Piloten Wolfgang Graf Berghe zu Trips den Titel mit einem Ferrari einfuhr, ist im Alter von 81 Jahren an den Folgen der Parkinson'schen Krankheit gestorben.
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Kaukasus-Konflikt
Die Nato kreuzt im Schwarzen Meer
Russische Militärs sind besorgt über die steigende Zahl von Nato-Kriegsschiffen im Schwarzen Meer. Nun gingen drei russische Kriegsschiffe vor der abtrünnigen Region Abchasien vor Anker. Eine weitere Verstärkung ist nicht geplant - auch wenn man dazu in der Lage sei.
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Was Filme in meinem Körper anrichten
Tränen, feuchte Hände - wen hat es im Kino nicht schon zu Tode erschreckt, jäh in den Sessel gedrückt? Einen Film zu sehen bedeutet viel mehr, als nur bewegte Bilder anzuschauen. Das klassische Kino der Hollywoodtradition verfügt über die wohl wirkungsvollste Methode, den Zuschauer im Film gefangenzunehmen. Der ...
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Träger von Hitlers Gewaltpolitik
Schon zwei Jahrzehnte vor der umstrittenen Wanderausstellung "Verbrechen der Wehrmacht", die 1995 das Thema medienwirksam an die Öffentlichkeit bringen sollte, hatte der Kölner Historiker Andreas Hillgruber festgestellt, dass die Wehrmachtführung direkt oder indirekt "in die Verantwortung für den Ausrottungskrieg ...
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Beeindruckende Infrastruktur
Militärisch betrachtet, sind die Vereinigten Staaten die einzige globale Supermacht. Gestützt auf ihre überragenden Waffenarsenale, dienen ihre weltweit errichteten Militärbasen der Machtprojektion in allen Erdteilen. Die Vereinigten Staaten haben zirka 860 überseeische Militärbasen unterschiedlicher Größe; mit 93 Ländern haben sie Stationierungsabkommen abgeschlossen.
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Erst mal hinsetzen und gar nichts tun
Keine Angst! In diesem Buch geht es nicht um die Bekenntnisse einer wieder fromm gewordenen Seele. Gewiss, man kann mit der persönlichen Geschichte der Verfasserin ein bisschen Trommelwirbel machen: Andrea Fischer, prominente Grüne, Mitglied des Deutschen Bundestags, Bundesministerin für Gesundheit von 1998 bis 2001 (Rücktritt wg.
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Das Harte unterliegt
Was der Göttinger Literaturwissenschaftler auf kaum mehr denn hundert Seiten als Konzentrat vorlegt, wiegt leicht dicke Monographien auf. Wer Texte so subtil und klar wie Heinrich Detering von literaturgeschichtlichen, ästhetischen, philosophischen, religions- und sozialgeschichtlichen Zusammenhängen her zu deuten versteht, kann auf angestrengte literaturtheoretische Klimmzüge verzichten.
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Die Qual der Wahl
Dieses Buch kommt zur richtigen Zeit. Es enthält sechzehn überaus lesbare und informative Geschichten amerikanischer Präsidentschaftswahlen von George Washington bis zur Gegenwart. Der Autor nimmt nicht in Anspruch, die ausgebreitete Literatur zum System der Präsidentschaftswahlen um eine neue These zu ...
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Denotatives Desaster
Eine Frau studiert Bachs Goldberg-Variationen ein, eine nach der anderen: Sie hat sie schon einmal gespielt. Damals waren ihre beiden Kinder noch ganz klein. "Die Frau hieß einfach nur ,Frau', vielleicht auch ,Mutter'. Es gab Probleme mit der Benennung. Es gab viele Probleme. Im Bewusstsein der Frau ...
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Der letzte Papierdieb
Zuletzt, auf der Fahrt hinauf in den Wald, hat Cremer Johnny Cashs "I See a Darkness" gehört. Um sich dann die Pistole an die Schläfe zu setzen. Als er Wochen später in der Klinik aus dem Koma erwacht, ist das Lied wahr geworden. Cremer sieht nur noch "Darkness". Achtzehn Jahre hat er sich buchstäblich weggeschossen.
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Mehr als eine Randerscheinung
Rolf-Dieter Müller legte vor wenigen Jahren eine beachtenswerte Darstellung des Zweiten Weltkrieges vor, den er als "letzten deutschen Krieg" präsentierte. Nun erinnert er daran, dass ein Kernstück - Hitlers Krieg gegen die Sowjetunion - hinsichtlich der beteiligten Akteure so rein deutsch gar nicht war.
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Aussichtsloses Leben
Hoffnungslos. Nicht einmal ein matt aufscheinendes Licht am Ende des Tunnels. Weder in dieser Welt noch im Todeskampf. "Ich kann nicht mehr sehen. Ich habe Angst, ich habe Angst, hilf mir, es ist so dunkel!", stammelt die Frau Silvio Contins, kurz bevor sie stirbt. Zufällig das Opfer einer Geiselnahme geworden, muss sie hilflos mit ansehen, wie ihr Sohn erschossen wird.
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Thema Kaukasus bei Maybrit Illner
Mit dem Rückzug ist es vorbei
Die Talkshow von Maybrit Illner im ZDF am Donnerstagabend war eine Sensation. Denn sie bot politisches Fernsehen in Reinkultur. Ein Zyniker würde sagen, dass es erst irgendwo Krieg geben muss, bevor so etwas passiert. Und zwar einen, von dem sich auch die Deutschen betroffen fühlen.
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Krise im Kaukasus
Heftiger Schlagabtausch im Sicherheitsrat
In der Georgien-Krise haben sich Russland und die Vereinigten Staaten im UN-Sicherheitsrat abermals einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Die Amerikaner warfen den Russen eine Verletzung der UN-Charta vor. Russland bezichtigte die Vereinigten Staaten der „Scheinheiligkeit“ und „Doppelmoral“.
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Flut in Indien
Eine Million Menschen sind vom Wasser eingeschlossen
3,5 Millionen Inder sind auf der Flucht vor den Fluten, die durch die Monsun-Regenfälle entstanden sind. Eine Million Menschen sind vom Wasser eingeschlossen und können nur durch Hubschrauber mit Lebensmitteln versorgt werden. Premierminister Singh spricht von einer „nationalen Katastrophe“.
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Hessen
SPD und Grüne an der Schmerzgrenze
Und der Sieger ist: Oskar. Wenn sich die Linkspartei in Lollar trifft, kann ihr Bundesvorsitzender Lafontaine nicht viel falsch machen. Die SPD wird vor eine schwierige Entscheidung gestellt werden: auf die Bedingungen der Linken einzugehen, oder den Marsch an die Macht abzubrechen.
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Bundesgerichtshof
Schon „schwarze Kassen“ sind strafbar
Erstmals hat sich der BGH mit den Schmiergeldzahlungen bei Siemens befasst. Die Richter entschieden, dass bereits das Führen „schwarzer Kassen“ eine strafbare Untreue darstellt. Staatsanwälte wollen jetzt aus diesem Grundsatzurteil „Honig saugen“.
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Verhaltensforschung
Wann Kinder teilen lernen
Schimpansen sind für altruistische Kooperation noch nicht zu haben, doch Menschenkinder beginnen damit bereits im Alter von eineinhalb Jahren. Nun hat eine Untersuchung gezeigt, wie diese Fähigkeit sich bei drei bis achtjährigen Kindern entwickelt.
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Tropensturm „Gustav“
Jetzt ist auch New Orleans in Gefahr
Knapp 70 Menschen hat „Gustav“ bereits das Leben gekostet. Der Tropensturm könnte wieder Hurrikan-Stärke erreichen, befürchten Meteorologen. „Gustav“ nimmt nun Kurs auf die Cayman-Inseln und die amerikanische Küste. Nach den Erfahrungen mit „Katrina“ bereitet man sich dort gründlich vor.
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Tropensturm „Gustav“
New Orleans ist wieder in Gefahr
Durch den Tropensturm „Gustav“ sind bislang schon 22 Menschen gestorben. Jetzt zieht er von Haiti weiter in Richtung Kuba und Jamaika. Auch New Orleans, vor drei Jahren von Sturm „Katrina“ heimgesucht, bereitet sich auf das Unwettervor.
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Fondsbericht
Dachfonds auf dem Vormarsch
Unter die Spitzengruppe der Mischfonds mit stabilem Ertrag haben sich einige Dachfonds geschoben. Besonders Produkte mit defensiver Ausrichtung profitieren vom unsicheren Umfeld für Aktien von ihren hohen Anlageanteilen in Renten- und Geldmarktfonds.
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60 Jahre Jeans
Als die Amihosen laufen lernten
Vor 60 Jahren holte Albert Sefranek die Jeans nach Deutschland - das erfolgreichste Kleidungsstück der Nachkriegszeit. Er hat sie gefunden und neu erfunden. So gut, dass man Mustang noch heute oft für eine amerikanische Marke hält.
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Karrieresprung
„Autorität kann man sich erarbeiten“
„Wenn Sie nicht tun, was ich sage, fliegen Sie raus.“ Ein solches Chefgebaren gilt den meisten als persönliches Armutszeugnis. Aber wie gelingt es, Mitarbeiter unabhängig von Machtstrukturen zu führen und welche Fallstricke lauern? Ein Interview.
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Computer
Dell-Aktie fällt tief
Tief fällt der Kurs der Aktie des Computer-Herstellers Dell am Freitagmorgen. Angesichts schwacher Quartalszahlen und hohem Druck auf Preise und Margen im Markt erscheinen Abschläge auch auf längere Sicht gerechtfertigt.
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Immobilienrecht
Rechteck
Selbstverständlich ist es verlockend, für einen Vermieter die Renovierung der Wohnung in festen Abständen vorzuschreiben. Doch diese Klausel hat das Kammergericht Berlin nun gekippt. Damit ist eine weitere Renovierungsklausel in einem Formularmietvertrag für unzulässig erklärt worden.
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Frühaufsteher
Deutsche Aktien kaum verändert
Die wichtigsten deutschen Aktienindizes sind am Freitag wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Die Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Japan waren leicht positiv.
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Einigung im Honorarstreit
Mehr Geld für die Ärzte
Monatelang haben Ärzte und Krankenkassen um die Arzt-Honorare gerungen. Jetzt ist eine Entscheidung gefallen. Die Vergütungen der rund 145.000 Kassenärzte und Psychotherapeuten steigen im nächsten Jahr insgesamt um mindestens 2,5 Milliarden Euro.
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Bologna, aber ohne Prozess
La dolce vita studentesca
Jeder Student kennt Bologna - theoretisch. Dort verabredeten Europas Bildungsminister, ihre Studienordnungen zu reformieren. Aber auch praktisch hat die Stadt in Oberitalien viel zu bieten: Sie ist eine ideale Studentenstadt.
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Medienschau
Russland erwägt angeblich Kürzung der Öllieferungen
Die Norddeutsche Affinerie übertrifft die Prognosen, Alibaba.com steigert den Nettogewinn um fast 160 Prozent, Intesa Sanpaolo profitiert von höheren Zinseinnahmen, Bouygues wächst in allen Bereichen außer dem Fernsehen, L'Oréal wächst trotz der Dollarschwäche, Nintendo hebt dank erfolgreicher Konsolen-Verkäufe Ausblick und Dividendenziel an, Indus steigert den Gewinn überproportionalDell verzeichnet einen Gewinneinbruch, Samsung kassiert auch das Gewinnziel für das Gesamtjahr, der Puma-Eigner PPR erzielt weniger Nettogewinn als erwartet, Abschreibungen auf Anleihen drücken Novell in die roten Zahlen, Carrefour steigert den Gewinn weniger stark als erwartetIndiens Wachstum verlangsamt sich, Lehman Brothers erwägt den Abbau von weiteren 1200 Stellen und Südkoreas Woori plant den Einstieg bei einer europäischen Investmentbank. Die ASEAN schafft ein Freihandelsabkommen mit Indien, Australien und Neuseeland.
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Gasreserve
Abhängigkeit macht erpressbar
Als die Opec-Staaten 1973 den Ölhahn zudrehten, traf das den Westen unvorbereitet. Dann wurde Vorsorge getroffen. Seit 1974 verfügt auch Deutschland über eine strategische Öl-Reserve von neunzig Tagen. Jetzt wird auch über eine nationale Gasreserve nachgedacht. Warum eigentlich nur im Flüsterton?
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Weniger Bewerber
„Dramatische Dimensionen“ bei der Bundeswehr
Die Bundeswehr hat große Probleme, Zeit- und Berufssoldaten zu rekrutieren. Zeitweise nehme der Rückgang schon dramatische Dimensionen an. Offiziersanwärter quittierten ihren Dienst, ehe ihre Karriere beginne; gefährliche Auslandseinsätze wie etwa der in Afghanistan sind der Grund.
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Rohstoffe
Die Hausse sollte man nicht zu früh abschreiben
Viele Rohstoffe haben in den vergangenen Wochen den größten Preisrutsch aller Zeiten erlebt. Das ist ein schwerer Schlag für diejenigen, die auf einen weiteren Anstieg der Notierungen gesetzt haben. Dabei ist die langjährige Hausse nicht zwangsläufig zu Ende.
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