Meldungen vom 1.10.2007
Artikel-Chronik
Universitäten
Es hapert am Marketing
Die deutschen Hochschulen schlagen aus ihrer Attraktivität zu wenig Kapital und vermarkten ihre Qualitäten kaum, beklagt das Institut der Deutschen Wirtschaft. Britische und amerikanische Universitäten seien aktiver.
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Julija Timoschenko
Die Charismatische
Nach der Revolution in Orange könnte Julija Timoschenko den zweiten Triumph ihrer politischen Laufbahn feiern. Sollte ihr Wahlblock gewinnen, hätte sie die Chance, abermals an die Spitze der ukrainischen Regierung zu treten. Ein Porträt.
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Zweite Bundesliga
Kaiserslautern bleibt sieglos
Der 1. FC Kaiserslautern droht frühzeitig den Anschluss auf die Nichtabstiegsplätze in der Zweiten Fußball-Bundesliga zu verlieren. Am Montagabend kamen die Lauterer bei Kickers Offenbach nur zu einem torlosen Remis.
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Nadine Angerer
Nummer eins mit Diplom
Wenn es im Kollektiv der deutschen Weltmeisterinnen eine hervorstechende Spielerin gibt, dann ist sie es. Nadine Angerer parierte im Endspiel einen Elfmeter und blieb das ganze Turnier ohne Gegentor. Ihren Status als Nummer eins hat sie dennoch nicht sicher.
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Leitzins
Beobachter sehen EZB in einer Zwickmühle
Die Mehrheit der Experten erwartet nicht, dass die EZB den Leitzins senkt. Und das, obwohl teures Öl und steigende Lebensmittelpreise für Inflationsdruck sorgen. Der teure Euro birgt allerdings Wachstumsrisiken. Man darf gespannt sein auf die Ansage der Zentralbank.
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Radsport
Feld der Feindseligkeiten
Am Beispiel der WM zeigte sich wieder das weitreichende strukturelle Problem des Radsports. Dessen Organisation ist zu heterogen. Wenn man nicht in einem Sumpf versinken will, müssen schnelle Erfolge her. Ein Gastbeitrag von DOSB-Präsident Thomas Bach.
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UBS-Chef im Porträt
Der Aufräumer
Der UBS-Vorstandsvorsitzende Marcel Rohner krempelt die angeschlagene Schweizer Großbank um. Mit der Entscheidung für das integrierte Geschäftsmodell verlässt er den Kurs seines Ziehvaters Wuffli. Dessen Fehler traten während der Finanzmarktkrise zutage.
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Kommentar
Frankfurter Weltmeisterinnen
Der Frauenfußball im Land hat mit der WM-Titelverteidigung einen großen Schritt nach vorn getan. Mit dem 1. FFC Frankfurt liegt das nationale Zentrum des sportlichen Aufschwungs in Frankfurt.
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Ukraine
Für Geld die blaue Fahne schwenken
Im Angesicht der Wahlniederlage lässt der ukrainische Ministerpräsident Janukowitsch ganze Busladungen an Demonstranten aus der Ostukraine nach Kiew karren. Viele sind für kleines Geld gekauft, um die blaue Fahne zu schwingen.
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Sputnik
Unverhoffte Grüße aus dem All
Vor 50 Jahren lauschten die Frankfurter Funkamateure den Sputnik-Signalen und hofften auf Grüße aus dem Weltall. Es waren aufregende Tage in einem aufregenden Jahrzehnt.
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Branchen (113): Stahlindustrie
Klasse statt Masse
Mit anspruchsvollen Stahlprodukten widerstehen deutsche Hersteller dem Druck des Marktes. „Der Stahlbedarf in Deutschland ist so hoch, wie man es nach der Wiedervereinigung noch nie erlebt hat“, sagt Hans-Jürgen Kerkhoff, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
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Pendler
Zur Arbeit in den nahen Osten
Direkt an der früheren deutsch-deutschen Grenze ist in Thüringen einkleines Gewerbegebiet entstanden. Viele Pendler aus den anliegenden hessischen Dörfern verdienen dort ihr Geld.
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Verkehr
Kein Geld für neue Autobahnen
Der Autobahnbau in Hessen droht in den nächsten Jahren völlig zu stagnieren. Das Bundesverkehrsministerium hat bisher nicht für einen einzigen Kilometer Geld zugesagt.
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Bruce Springsteen
Der amerikanische Freund
So wuchtig und unverhohlen gitarren- und saxophonlastig hat man den Boss und die Seinen lange nicht gehört: Mit „Magic“ hat Bruce Springsteen ein überzeugendes, erfreuliches, fast zeitloses Album vorgelegt.
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Stipendien
„Ein Riesenglück“
Studien belegen es: Zu wenige Ausländerkinder schaffen es auf eine deutsche Uni. Drei Stipendiaten erzählen, wie es ihnen gelang, ganz gezielt gefördert zu werden.
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Ausstellung
Die Stadt berühren
In der Ausstellung „Verwendungsnachweis“ im Zollamt, der Dependance des Museums für Moderne Kunst, zeigen junge Stipendiaten der Jürgen-Ponto-Stiftung ihre Arbeiten.
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Rekordjagd
Dow auf neuem Allzeithoch
Der Dow-Jones-Index hat am Montag einen neuen historischen Höchststand erreicht. Der Index der wichtigsten amerikanischen Aktienwerte kletterte bis auf 14.056,09 Zähler und brach damit den alten Rekord vom Juli.
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Frankfurt
Konfusion in der Immobilienbranche
„Die Party ist vorbei“, sagt ein auf Immobilien spezialisierter Anwalt. Und er klingt nicht einmal traurig, wenn er über die Auswirkungen der Bankenkrise auf das Transaktionsgeschäft mit Büroimmobilien spricht.
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Bahn-Tarifkonflikt
Schells Strategie der blutigen Nasen
Zielsicher reißt Manfred Schell, der Gewerkschaftsboss der Lokführer, derzeit alle Brücken ein, die Moderatoren und Verhandlungspartner für ihn bauen. Schade. Denn eigentlich könnte eine Konkurrenz der Gewerkschaften eine gute Sache sein. Ein Kommentar von Melanie Amann.
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Agenda 2010
Rolle rückwärts in der Arbeitsmarktpolitik
Die SPD stellt ein Herzstück der Agenda 2010 zur Disposition: die Befristung des regulären Arbeitslosengeldes auf höchstens ein Jahr für jüngere und auf achtzehn Monate für ältere Arbeitslose. Doch es ist geradezu fahrlässig, den eingeschlagenen Kurs wieder zu verlassen. Heike Göbel kommentiert.
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Messerundgang
Dieses Licht bleibt an
Das Art Forum in Berlin ist ein ambitioniertes Unternehmen, wie die Sonderausstellung und das Motto „About Beauty“ belegen. Der Aufwand lohnt sich, ist doch die Kunstschau auf bestem Weg zur wichtigsten deutschen Messe für aktuelle Kunst zu werden.
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Pädophilie
Ein grausames Experiment
Vor fünf Jahren verfasste die Bischofskonferenz Leitlinien für den Umgang mit pädophilen Geistlichen - geholfen haben sie nicht, wie der jüngste Fall im Bistum Regensburg zeigt. In Fulda ließ Bischof Müller Fragen offen. Von Daniel Deckers.
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50 Jahre Raumfahrt
Der Merkur
An den Merkur arbeitet sich seit August 2004 die amerikanische Sonde Messenger heran. Einmal ließ sie sich dazu von der Erde und zweimal von der Venus den richtigen Schwung geben. Merkur wurde erst einmal von einer Sonde besucht.
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50 Jahre Raumfahrt
Wettlauf zum Mond
Der Wettlauf zum Mond war offiziell die Rache John F. Kennedys an der Frechheit der sowjetischen Ingenieure, die der amerikanischen Raumforschung mit dem Sputnik zuvorgekommen waren. Auch Richtung Mond lagen die sozialistischen Sonden lange vorne.
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50 Jahre Raumfahrt
Die Venus
Es war der erste Planet überhaupt, der Besuch von uns bekam: Im Mai 1961 flog die sowjetische Sonde Venera 1 an der Venus vorbei, allerdings war der Funkkontakt da schon abgerissen. Im Dezember 1962 schaffte es auch der US-Apparat Mariner 2 zur Venus.
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50 Jahre Raumfahrt
Kometen und Asteroiden
Vergleichsweise spät wurden Kometen und Asteroiden zum Ziel unbemannter Raumsonden. Erst die Wiederkehr des Halleyschen Kometen 1986 brachte ein so prominentes Ziel mit sich, dass sofort ein neues Weltraumrennen nötig wurde.
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50 Jahre Raumfahrt
Stadt am Himmel
Der Traum von einer Stadt am Himmel nahm mit Saljut 1 erstmals Gestalt an: Ihr Start eröffnete am 19. April 1971 das Zeitalter der Weltraumstationen - und einen weiteren Wettlauf zwischen Ost und West.
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50 Jahre Raumfahrt
Die Sonne im Mittelpunkt
Um die Sonne kreisen am Ende fast alle Planetensonden, die zunächst der Erdanziehungskraft entfliehen, aber nicht als Orbiter oder Landegerät bei einem anderen Planeten bleiben. Nur eine Handvoll Missionen hatte von vornherein eine solche Umlaufbahn als Ziel.
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Russland
Putin will künftige Regierung führen
Russlands Präsident hat es als „realistisch“ bezeichnet, eine künftige Regierung als Ministerpräsident zu führen. Putins Amtszeit im Kreml endet im kommenden Frühjahr. Schon lange wurde darüber spekuliert, auf welchen Wegen der 54-Jährige versuchen wird, Macht zu behalten.
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50 Jahre Raumfahrt
Neue Linse, neues Glück
Die ersten Bilder, die das Weltraumteleskop Hubble am 20. Mai 1990 zur Erde sendete, waren vor allem eines, nämlich unscharf. Weil der gekrümmte Spiegel um wenige Mikrometer falsch geschliffen war.
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50 Jahre Raumfahrt
Hauptsächlich Schrott
Etwa 26.000 größere künstliche Flugkörper umkreisen derzeit die Erde, doch nur rund 950 davon - knapp 7 Prozent - sind funktionierende Satelliten. Die übrigen 93 Prozent sind Weltraumschrott.
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50 Jahre Raumfahrt
John Glenn - Astronaut und Senator
Im Alter von 77 Jahren bestieg John Glenn - einer der allerersten Astronauten und später amerikanischer Senator - im Oktober 1998 zum zweiten Mal ein Raumschiff, das Space Shuttle Discovery. Damit hält er bis heute den Rekord für Weltraum-Geriatrie.
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50 Jahre Raumfahrt
Geld und Macht
Seit Anbeginn sind Geld und Macht wichtige Triebkräfte der Entwicklung der Weltraumtechnik, nicht nur die reine Forschung. Raketen können Sprengköpfe oder Spionagesatelliten tragen - aber genauso gut kann man ihre Dienste auch vermarkten.
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50 Jahre Raumfahrt
Der Mars
Den Amerikanern ist der Mars, was den Sowjets die Venus war. Schon im Juli 1965 lieferte die Nasa-Sonde Mariner 4 die ersten Nahaufnahmen. Sie zeigten den Planeten so kalt und trocken, wie er ist.
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50 Jahre Raumfahrt
Heftige Beschleunigung
Die stärksten Gefühle verbinden sich mit jenen wenigen Sonden, deren Raketen so heftig beschleunigen, dass es sie nach jahrelanger Reise gegen die Schwerkraft der Sonne aus dem Sonnensystem schleudert.
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50 Jahre Raumfahrt
New Horizons
„New Horizons“ heißt die fünfte Sonde, die das Sonnensystem verlassen wird. Im Januar 2006 als schnellster Raumflugkörper aller Zeiten gestartet, schoss sie schon nach neun Stunden am Mond vorbei, nach rund 13 Monaten passierte sie Jupiter.
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50 Jahre Raumfahrt
Der erste Taikonaut
Der erste Taikonaut - eine Wortschöpfung nach dem chinesischen Wort für Weltraum - umkreiste am 15. Oktober 2003 mit seiner Kapsel Shenzhou 5 die Erde. Sein Name, Yang Liwei, wird nie so populär werden wie der des Kosmonauten Juri Gagarin als erstem Raumfahrer überhaupt.
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Unternehmensanleihen
Rückstau löst sich langsam auf
Nachdem das Neuemissionsgeschäft ab Mitte Juli nahezu komplett zum Erliegen gekommen war, beginnt sich der sommerliche Rückstau auf dem Markt für Euro-Unternehmensanleihen allmählich aufzulösen. Nun bewegt sich das Volumen fast wieder auf dem Niveau des Vorjahresmonats.
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Glosse Wirtschaft
Tabula rasa
da. Marcel Rohner macht Tabula rasa. Der neue Vorstandsvorsitzende der Schweizer Großbank UBS kündigt einen hohen Quartalsverlust an und wird wegen der amerikanischen Hypothekenkrise zahlreiche Mitarbeiter entlassen.
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Glosse Wirtschaft
Blutige Nasen
ama. Schade, dass nicht Mai ist. Mai 2008, genauer gesagt. Dann würde sich ein großes Hindernis im Tarifstreit der Bahn mit ihren Lokführern in den Ruhestand verabschieden: Gewerkschaftschef Manfred Schell.
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Glosse Politik
Nach der Wahl
K.F. Nach der Wahl ist vor der nächsten Krise in Kiew? Es ist beunruhigend, dass der prorussische Ministerpräsident Janukowitsch, der Wahlfälscher von 2004, am Tag nach der ukrainischen Parlamentswahl, wieder Anlass zu entsprechenden ...
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Glosse Politik
Bonsoir, Herr Kommissar
Mü. Die Europäische Union will im Anti-Terror-Kampf mit den Vereinigten Staaten mithalten. Vor kurzem regte sich noch Protest gegen die Weitergabe und Speicherung der Daten von Fluggästen an die amerikanischen Sicherheitsbehörden.
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Bankenkrise
Citigroup erwartet starken Gewinneinbruch
Die Hypothekenkrise in Amerika trifft zunehmend die Großbanken. Jetzt ist die Citigroup dran: Im dritten Quartal erwartet sie einen Gewinneinbruch von 60 Prozent. Am Morgen hatte schon die Schweizer Großbank UBS einen Verlust angekündigt.
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Kommentar Sport
Nur eine nationale Größe
Die Fußball-Bundesliga will im Ausland verstärkt für sich werben. Das ist gut. Auf dem Weg zu neuen Vermarktungsufern schickt die Deutsche Fußball-Liga (DFL) als ersten Botschafter für erstklassigen Fußball made in Germany Borussia Dortmund auf Reisen.
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Wahlkampf
IG Metall streitet über Werbung für Ypsilanti
Die Unterstützungserklärung des Frankfurter IG-Metall-Chefs Schild für SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti stößt inner- und außerhalb der Gewerkschaft auf Kritik. Unterdessen gab der nordhessische SPD-Chef Schaub bekannt, kein Ministeramt anzustreben.
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Persönlichkeit
Der zweite Eindruck zählt
Personalchefs sollten sich mehr Zeit bei der Rekrutierung von Bewerbern nehmen, fordert ein Wissenschaftler der Uni Osnabrück. Der erste Eindruck eines Menschen täusche oft - und berge Gefahren fürs Unternehmen.
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„Berliner Rede“
Köhler beklagt wachsende Ungleichheit
Deutschland müsse die Globalisierung als Chance begreifen, um Wohlstand und soziale Sicherheit zu bewahren, sagt der Bundespräsident in seiner „Berliner Rede“ und fordert „mutige“ Reformen. Gleichzeitig mahnte Köhler: „Der Aufstieg der einen darf nicht der Abstieg der anderen sein.“
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Bahn-Tarifstreit
Lokführer wollen am Freitag abermals streiken
Der Tarifstreit bei der Bahn ist auf einer neuen Eskalationsstufe angekommen: Die Lokomotivführer kündigten jetzt neue Streiks für kommenden Freitag an. Das Tarifangebot, das die Bahn der GDL in der vergangenen Woche vorgelegt hatte, nannte Gewerkschaftsboss Schell einen „Witz der Woche“.
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Fechten
Heidemann mit Feuer zur Degen-Weltmeisterin
Die Fechter haben ihre Erfolgsserie bei der WM in St. Petersburg fortgesetzt. Britta Heidemann holte Gold mit dem Degen und damit die dritte deutsche Medaille. Dabei ließ sie sich auch nicht vom Feuer in der Halle beeindrucken.
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Später als geplant
Briefmonopol fällt erst 2011
Die EU-Staaten haben sich auf den Zeitplan für den endgültigen Fall der letzten Briefmonopole verständigt. Die zuständigen Minister beschlossen, dass die europäischen Postmärkte ab dem Jahr 2011 liberalisiert sein sollen. Elf Staaten bekomen eine Gnadenfrist bis 2013.
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Zwangsversteigerungen
Ein Haus im Schlussverkauf
Jedes Jahr werden 60.000 Immobilien zwangsversteigert. Käufer können bis zu 30 Prozent sparen. Wer sich das Bieten ums Eigenheim aber hektisch und chaotisch vorstellt, der irrt. Dyrk Scherff war zu Besuch in einem Wiesbadener Auktionssaal.
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Diana
Prozess geht in die nächste Runde
Der Diana-Thriller geht weiter. Nun vor dem Obersten Gericht in London. Gut zehn Jahre nach dem Tod der Prinzessin Diana und ihres Begleiters Dodi Al Fayed in Paris dreht sich wieder alles um diese Frage: Unfall oder Mord?
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Wetter
„Gunter“ lässt es zeitweise regnen
Tief „Gunter“ schwächt sich in den kommenden Tagen ab, seine Ausläufer bringen aber in Hessen noch viele Wolken und zeitweiligen Regen. Doch am Donnerstag sollen die Frühnebelfelder meist rasch Platz für die Sonne machen.
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Devisen
Der Reiz der schwachen Währung
Zumindest in armen Ländern kann eine schwache Währung das Wachstum beflügeln. So erleichterte auch die absichtlich unterbewertete D-Mark den Aufstieg der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg. Genau so machen es heute die Chinesen.
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Der Namensschöpfer
Mehr als Schall und Rauch
Was haben Megaperls, Xetra, Vectra, Smart, Cayenne, Actros und Evonik gemeinsam? Ihren Schöpfer: Manfred Gotta kreiert seit mehr als 20 Jahren Namen für die Industrie. Der Start seiner Firma war nicht ganz einfach, selbst Gottas Mutter sagte: „Aus dir wird nie etwas.“
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Solon AG
Wiese dritter Mann im Vorstand
Die Berliner Solon AG, Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaiksystemen, hat ihren Vorstand erweitert. Gero Wiese übernimmt als Chief Operating Officer (COO) die Bereiche Produktion, Vertrieb und IT.
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Reisebuchverlag
BBC kauft Lonely Planet
Reiseführer von „Lonely Planet“ sind vor allem bei Rucksacktouristen beliebt. Der erste Titel ist vor über 30 Jahren erschienen. Jetzt beteiligt sich die britische Rundfunkanstalt BBC an dem australischen Reisebuchverlag.
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Burma
Junta lässt Gambari warten
Die burmesische Militärführung hat den Empfang des UN-Gesandten abermals verschoben. Gambari hatte zuvor Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi getroffen.
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Georges Moustaki
Die Freiheit ist eine Frau
Georges Moustaki hat einst für Edith Piaf komponiert und später Hymnen für Hippies gesungen. Jetzt tritt er wieder auf. Eine Fragestunde über Israel, Deutschland und den Traum, die Welt zu verändern.
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Kunst und Bank
Die neuen Sammelstellen
Das Frankfurter Städel Museum expandiert, ein teurer Neubau ist geplant und eine Bank spendiert zusätzlich ihre Sammlung für Gegenwartsfotografie. Alles Jubelmeldungen? Niklas Maak misstraut der Harmonie von öffentlichem und unternehmerischem Kunstinteresse.
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Restitution
Wieder Klimt
Nun soll auch Leonard Lauder ein Gemälde Klimts restituieren. Georges Jorisch bemüht sich um die Ansicht einer Blumenwiese. Das Werk aus dem Jahr 1906 soll sich im Besitz seiner Großmutter Amalie Redlich befunden haben.
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Elke Heidenreichs Opernbuch
Was für Geschichten!
Wie ließe sich das Phantastische der Kunstgattung Oper besser erschließen als durch die Augen der Kinder? Elke Heidenreichs und Christian Schullers „Das geheime Königreich - Oper für Kinder“ ist ein traumhaftes Buch, und zwar nicht nur für Kinder.
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WM-Kommentar
Die goldenen Jahre haben begonnen
Im WM-Finale trafen zwei Fußballwelten aufeinander. Die Unterschiede sind grundlegend. Während Frauenfußball in Brasilien ein Minderheitenprogramm bleibt, wird für die Deutschen nicht nur ein Sommermärchen wahr. Michael Horeni kommentiert.
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Flughafenausbau
Die Null-Lösung
Stark vergilbt, hängen in den Städten rund um den Frankfurter Flughafen noch Plakate, die „Nachtflugverbot ohne Ausbau“ fordern. Doch der Trend geht zu Ausnahmen vom Nachtflugverbot - aus Furcht, sie seien „rechtlich unabweislich“, meint Helmut Schwan.
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Bücher und Graphik
Tag der Ernte
Ein reiches Angebot an Büchern und Graphik bietet Kiefer in Pforzheim. Aus dem 16. Jahrundert stammt eines der Schlaglichter. Auf den fünfzehn Holzstichen in dem Band „Memorabiles evangelistarum figurae“ finden sich außergewöhnliche Variationen der Evangelistensymbole.
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Online-Marketing
Werbung in Suchmaschinen kann teuer werden
Bei Google oder Yahoo wird Werbung nach Klicks bezahlt. Doch die Preise sind nicht fest: Eine Auktion entscheidet darüber, wie viel die Anzeige kostet. Mit 5 Cent ist man dabei, aber nur auf den unteren Plätzen. Wer ganz nach oben will, zahlt sogar 5 Euro je Klick.
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Fonds
Abenteuerliche Index-Anlagen
Indexfonds sind beliebt und rentabel. Deshalb gibt es immer neue. Doch die kreativsten Angebote sind die schlechtesten. „Anleger sollten keine Designer-Indizes nutzen, mit denen sie am Ende doch wieder aktiv investieren,“ heißt es.
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Es steht viel auf dem Spiel
Eine iranische Bombe oder die Bombardierung Irans" - mit diesen Worten hat der französische Präsident Sarkozy das Dilemma des Westens im Nuklearstreit mit Iran beschrieben. Zugleich markierte seine alarmierende Rede eine Positionsverschiebung in der französischen Iran-Politik, die nun erstmals von dem ...
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Der Kurvendeuter
Seit September 2003 bringt Wieland Staud alle vierzehn Tage freitags den Lesern dieser Zeitung technische Finanzmarktanalyse nahe. Den 43 Jahre alten Badener zeichnet aus, dass er die oft als Hokuspokus verschriene Technische Analyse leicht, locker und mit viel Gespür für die menschliche Seele zu vermitteln weiß.
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Kollaborateur Adenauer?
Im Oktober 1940 verkündeten Hitler und Henri-Philippe Pétain, der Staatschef Vichy-Frankreichs, "Zusammenarbeit" beziehungsweise "collaboration" zwischen beiden Seiten. Damit war ein Begriff geprägt worden, der aufgrund seines besonderen Entstehungskontexts in den folgenden Jahrzehnten eine bemerkenswerte Eigendynamik entfalten sollte.
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Hochschule Babelsberg
Film ab!
Die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg bereitet Studenten praxisnah auf das Leben in der Filmbranche vor. Das Motto lautet: Selber Machen.
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Was für Geschichten!
Was ist ein traumhaftes Sachbuch, woran ist es zu erkennen? Erstens bis drittens: ein traumhaftes Sachbuch ist daran zu erkennen, dass es gute Unterhaltung ist. Nein, nicht notwendigerweise so, wie Sie jetzt gleich denken mögen: Unterhaltung ist kein Kniefall vor dem Seichten. Traumhafte Unterhaltung bedeutet ...
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Blutrausch, von Zeit zu Zeit
Er ist gefürchtet als Erscheinung, aber gern genommen als Erklärung, er ist geächtet und gesucht zugleich: Der nach dem Zweiten Weltkrieg überwunden geglaubte Rassismus erlebt in der Epoche der Globalisierung eine unerwartete Konjunktur. Müssen heute also bedauernswerte Inder in einer Pizzeria Zuflucht vor ...
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Wofür Prinzessin Diana und Mutter Teresa heute so alles herhalten sollen
"Es wird seinen Weg machen", sagten früher die Lehrer etwas resigniert von einem Kind, das zwar ihren Erziehungsbemühungen erfolgreich widerstand, dafür aber früh eine natürliche Lebenstüchtigkeit erkennen ließ. So ist es auch mit dem neuesten Werk von Manfred Lütz: Es wird ohne Zweifel seinen Weg ...
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Wer erschlug die Stinkratte?
Die "Tragödie von Stillwater" beginnt im Morgengrauen. Ein Hahn kräht, die ersten Lichter werden angezündet, und der Wagen des Bäckermeisters zieht seine Runden durch die kleine Stadt in New England. Mit einer Milchkanne in der Hand macht sich ein Dienstmädchen auf den Weg. Sie ist spät dran und ...
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Ohne Druck
Anfang Oktober 1922 schrieb die "Jüdische Rundschau": "Obwohl nicht Teil des faschistischen Programms, sind antisemitische Tendenzen in faschistischen Kreisen stark verbreitet." Diese Formel - ausgesprochen am Vorabend des "Marsches auf Rom" - bringt hellsichtig ein Problem auf den Punkt, das in ...
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Aufmarsch der Gladiatoren
Für den Verlag muss es eine echte Herausforderung gewesen sein, in einem halben Jahr drei Sammelbände zur Programmatik der Sozialdemokratie vorzulegen, in denen insgesamt gut 150 Autoren unterzubringen waren. Die Zeit drängte: Mit dem "Bremer Entwurf", den der SPD-Vorstand im Januar 2007 zur Diskussion stellte, ...
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Die Weltretterin
Wer eine Reise tut, kann viel erzählen. Heidemarie Wieczorek-Zeul eilt seit 1998 als Entwicklungsministerin um die Welt, um die Globalisierung gerechter zu gestalten. Sie hat aus ihren Erfahrungen und Begegnungen ein Buch gemacht. Sie nimmt den Leser mit, mit zu den Großen und den Kleinen der Welt, ...
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Die verleugnete Tochter
Das Schicksal meldet sich mit einem Klopfen: Auch Manuel Ritter, als Hals-Nasen-Ohren-Spezialist mit akustischen Störungen vertraut, kann sich dieser Einsicht nicht entziehen. Es beginnt mit einem Klopfen an die Scheibe. Der Arzt befindet sich auf der Rückfahrt von einer Tagung, als eine fremde Frau ans Zugfenster klopft.
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Dynamische Inkompetenz
"Meine ganz eingehenden Untersuchungen haben ergeben, dass hinsichtlich der rationellsten Gestaltung der Verwaltung der DAF noch viel getan werden muss. Ich kann den augenblicklichen Zustand teilweise nur als unhaltbar bezeichnen." Dies war die wesentliche Aussage des Gutachtens, das der Wirtschaftsprüfer ...
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Nato
Neuer Streit entlang alter Fronten
Auch jenseits vom Afghanistan-Einsatz und der Kontroverse über Amerikas Raketenschild streiten langjährige europäische Nato-Mitglieder mit Washington über die Aufgaben des Bündnisses. Amerika will mehr gegen Terrorismus tun - und möglichst schnell Georgien aufnehmen.
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Private Equity
Kleinere Brötchen
Wegen der Kreditkrise herrscht Flaute bei den großen Übernahmen. Deshalb sichern sich Private-Equity-Gesellschaften nun vermehrt kleine Anteile börsennotierter Gesellschaften.
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Online-Werbung
"Der Markt ist aufgewacht"
"Auch die Großunternehmen geben jetzt im Internet Vollgas. Der Markt ist aufgewacht." Google-Manager Philipp Schindler hat einen Sinneswandel unter deutschen Führungskräften ausgemacht. Kein Wunder: Der Online-Anteil an den Werbebudgets beträgt schon 12 Prozent.
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Moschee-Streit
Rumoren im Ramadan
Über den Bau einer neuen Moschee in Frankfurt-Hausen wird heftig diskutiert. Im kleinen Stadtteil Hausen haben viele Menschen Angst vor einer dritten Moschee. Unruhe macht sich breit.
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DSL-Markt
United Internet zettelt den nächsten Preiskrieg an
"Wir haben die günstigste Kostenstruktur in der ganzen Internetindustrie. Sollte die Konkurrenz die Preise senken, werden wir weiter runtergehen", sagte Ralph Dommermuth, Chef von United Internet. Jetzt macht er ernst und löst den nächsten Preiskampf aus.
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Theater
Kein Kind seiner Zeiten
Er ist der einzige Welttheaterregisseur, den wir haben, ein theatralischer Superunternehmer, der für einen Vierundzwanzigstunden-„Faust“ Sponsorenmillionen bewegt: Zum siebzigsten Geburtstag von Peter Stein.
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Fußball
Ehemaliger Manager Geenen gestorben
Der ehemalige Fußball-Manager Edgar Geenen ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Wie die Münchner Polizei bestätigte, wurde er erhängt in seiner Wohnung gefunden. Geenen war für Uerdingen, 1860 und Nürnberg tätig.
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Bürokratieabbau
Stoiber in Brüssel
Zum Bürokratieabbau zieht Stoiber für die nächsten drei Jahre nach Brüssel. Schon kommt Kritik: Barroso gehe es nicht zuletzt darum, einem Polit-Rentner einen Platz im Scheinwerferlicht zu garantieren. Tatsächlich hat Stoiber einen klaren Auftrag mit vielen Rätseln.
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CSU
Die neuen alten Männer
Zu den Lebenslügen der ewigen Mehrheitspartei gehört die kecke Behauptung, Stoibers Ablösung durch zwei seiner engsten Mitstreiter beweise die Erneuerungskraft der CSU. Auf dem Parteitag war nicht zu übersehen, wie es sich mit deren neuen Kleidern verhält. Ein Kommentar von Albert Schäffer.
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Umstrittenes Arp-Museum
Den Spuk beenden
Auch nach Eröffnung sind die entscheidenden Streitfragen des Arp-Museums in Rolandseck keineswegs beantwortet: Was sind die hier gezeigten Werke des Bildhauers Hans Arp wert? Es geht um einiges Geld, umstrittene Nachgüsse und Gerüchte.
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Daimler
Ein Bonus für jede Lebenslage
Bevor Daimler wieder Daimler heißen darf, haben die Aktionäre das Wort. Die Hauptversammlung am Donnerstag bietet noch einmal die Chance zur Abrechnung mit der Ära Schrempp. Der Konzern beendet derweil das Kapitel Chrysler, wie er es begonnen hat: mit Millionen-Prämien für das Management.
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Banken
UBS erwartet wegen Kreditkrise Verlust
Die Schweizer Großbank UBS rechnet wegen der internationalen Kreditkrise im dritten Quartal mit einem Verlust vor Steuern von 600 bis 800 Millionen Franken. Der Finanzchef und der bisherige Leiter der Investmentbank müssen gehen.
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Afghanistan
Zerstörtes Land
Präsident Karzais Versöhnungsangebot an die islamistischen Taliban wirkt surreal. Nichts spricht dafür, dass ausgerechnet sie gern ihre Bomben in Entwicklungswerkzeuge tauschen wollten, doch von Fremden daran gehindert würden, meint Klaus-Dieter Frankenberger.
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Verkaufsoffener Sonntag
Rummel auf der Zeil
Rund 300.000 Besucher waren am verkaufsoffenen Sonntag in Frankfurt. Doch während die Geschäfte auf der Zeil überfüllt waren, blieben die Läden in den Stadtteilen weitgehend geschlossen oder leer.
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Banken
UBS-Aktie derzeit nicht erste Wahl
Bis zu 800 Millionen Franken Verlust wird die UBS aufgrund notwendiger Abschreibungen auf hypothekenbesicherte Anleihen im dritten Quartal ausweisen. Dies dürfte den Aktienkurs in den kommenden Monaten belasten, auch wenn man im Gesamtjahr in der Gewinnzone bleiben will.
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Drei Welten in zwei Jahren
Er war Kronprinz in Frankreichs Baustoffkonzern Saint-Gobain, dann plötzlich arbeitslos. Als Chef von Airbus ging er schon nach drei Monaten. Heute will Christian Streiff die Autos von Peugeot Citroën in die Spur bringen.
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Wer würde nicht gerne mal auf eine entlegene Südseeinsel reisen? Im Internet ist das ganz einfach. Hier erfährt der Interessierte dann auch, auf welcher Insel „Skimpy Kleidung Handlung verursacht“ und wo es sich ungeniert brüllen lässt.
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Kasparow kandidiert bei Präsidentenwahl
Der frühere Schachweltmeister Garri Kasparow tritt für das Oppositionsbündnis „Das andere Russland“ bei der Präsidentenwahl an. Gegen Putins noch zu ernennenden Wunschkandidaten ist er aber praktisch chancenlos.
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Fernsehkritik
Aus der Wehrwirtschaft
Die Quandts sind eine der reichsten und mächtigsten Industriellendynastien dieses Landes. Herbert Quandt baute BMW zum Weltkonzern aus. Sein Vater Günther war im Dritten Reich „Wehrwirtschaftsführer“. Jetzt zeigte das Erste mit dem Dokumentarfilm „Das Schweigen der Quandts“ die bislang unerzählte Geschichte dieser Familie. Von Michael Hanfeld.
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Contergan-Folgen
Der lange Schatten einer Katastrophe
Am 1. Oktober vor fünfzig Jahren wurde das Schlafmittel Contergan zugelassen. Die Arzneimittelkatastrophe nahm daraufhin ihren Lauf. Heute gehen die Contergan-Kinder von damals auf die Fünfzig zu. Für sie sind die damit verbundenen Folgen besonders dramatisch.
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Neue Bayernhüte
Die Comic-Serie „Strizz“ von Volker Reiche erscheint in werktäglich neuer Folge in der F.A.Z. und auf FAZ.NET.
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