Meldungen vom 4.3.2006
Artikel-Chronik
BND-Affäre
FDP will Ausschuß
Die FDP-Fraktion wird nach Aussage ihres Parlamentarischen Geschäftsführers Jürgen Koppelin auf ihrer am Montag beginnenden Klausur für einen Untersuchungsausschuß zur „BND-Affäre“ stimmen.
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O-Töne
„Im Augenblick bin ich sprachlos“
Der 24. Spieltag war ein kurioser: die Bayern verlieren erstmals vor eigenem Publikum, Hertha läßt sich von Köln vorführen und Schalke bleibt unter Trainer Slomka weiter ungeschlagen. Was die Trainer zu den Ergebnissen der sechs Partien sagen.
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Medien
Murdochs coole Seite im Internet
Der Internetdienst „Myspace“ hat 59 Millionen Mitglieder. Die Seite ist ein sogenanntes „soziales Netzwerk“. Diese Gemeinschaften gelten als eines der angesagtesten Gebiete im Internet. Der Erfolg lockt die Großen der Medienbranche.
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Karrieresprung
Tratschen ja, aber richtig
Wieviel Klatsch im Büro ist erlaubt? Einerseits ist es von Vorteil, über die Abläufe und Entwicklungen im Unternehmen informiert zu sein, andererseits gelten indiskrete Mitarbeiter nicht viel. Strategie und Fingerspitzengefühl sind gefragt.
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Formel 1
Schumacher wettet auf eigenen Titelgewinn
Angriffslustig wie lange nicht mehr fiebert Michael Schumacher seiner vielleicht letzten Saison in der Formel 1 entgegen und bläst eine Woche vor dem Auftaktrennen im Wüstenstaat Bahrain zur Attacke auf seinen achten WM-Titel.
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Monarchie
Prinz Sverre Magnus ist getauft
Lag's am mehr als achtzig Jahre alten Taufkleid? Oder daran, daß recht wenige Gäste anwesend waren? Der norwegische Prinz Sverre Magnus fand seine Taufe jedenfalls nicht sehr spaßig.
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Chemie
Clariant will Werk Höchst strategisch ausbauen
Wer über Clariant redet, kommt an Höchst nicht vorbei. Denn der Industriepark im Frankfurter Westen ist der größte Standort des Schweizer Konzerns auf der Welt und auch für dessen Forschung und Entwicklung bedeutend. Und er soll strategisch gestärkt werden.
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Stell dir vor, es ist Krieg
Daisy, fünfzehn, magersüchtig aus Protest gegen ihre Familiensituation und aus Angst, "aufgeschwemmt" zu werden "wie ein Schwein", wird von New York zu Verwandten nach England geschickt. Dort soll sie zu einer anderen Lebenseinstellung und ein paar Pfunden mehr kommen. An die seit Jahren drohende nebulöse ...
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Noch zehn Minuten bis Buffalo
Wie gut, daß diese Geschichten unter dem Decknamen "Balladen" daherkommen. Würde man nur ihren Inhalt skizzieren und als Vorlesestoff empfehlen, käme man heutzutage nicht weit; viele Erwachsene bevorzugen zahnlose Texte für Kinder. Andererseits kann das Wort elendigste Erinnerungen an Deutschstunden wecken.
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Wir entscheiden selbst, wann es weh tut
Es sagt einiges über unsere Zeit und ihre Bücher aus, daß die Natur als das Entlegene, Seltsame, Exotische erscheint und daß einem die Menschen weniger entlegen, seltsam und exotisch vorkommen, die mit ihren Neurosen, Sehnsüchten und Komplexen in den Städten aufeinanderhocken, obwohl sie da mindestens so einsam sind wie nur je ein Landbewohner fernab der Zivilisation.
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Wer noch ein Lied hat
An den Abend im Literarischen Colloquium Berlin Anfang Februar 1986 erinnere ich mich recht gut. Auf dieser Veranstaltung im Rahmen des Schriftstellertreffens "Die Uneinigkeit der Einzelgänger" las auch ein noch fast unbekannter Banater Lyriker seine Gedichte. Er las engagiert und vibrierend vor Leben.
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Unverdrossen aufklärend
Karl-Heinz Bohrer hat der Literaturwissenschaft kürzlich eine schöne, traditionsbewußter Haushaltsführung abgeschaute Metapher ins Stammbuch geschrieben: Sie möge doch im Übereifer der Modernisierung nicht ihr bestes Porzellan zum Fenster hinauswerfen, nur weil weniger Menschen daraus trinken wollten.
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Wedekinds poetische Milchzähne
Kinder sind widerspenstige Wesen, nur mühsam auf den rechten Weg zu artigen Mitgliedern der Erwachsenenwelt zu bringen. Iß deine Suppe auf, kippel nicht mit dem Stuhl und achte die Nachtruhe, sonst, ja sonst: stirbst du den Hungertod, fällst hinten über oder endet dein nächtlicher Ausflug katastrophal.
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Auch Gott braucht Zeugen
Der "Mensch" wurde schon öfter zu Grabe gelegt, zuletzt bei Foucault, Derrida und Deleuze in den siebziger Jahren. Die Theorie eilte damals der Wirklichkeit voraus. In diesem 1957 erstmals erschienenen, 1977 überarbeiteten Text ist der "letzte Mensch" tot, bevor er stirbt, zumindest für den Erzähler. "Da, ...
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Kapitalmarkt
Die Rückkehr der Biotechnologie
Der Kapitalmarkt zeigt ein neues Interesse an der Biotechnologie. Nach schwierigen Jahren verzeichnen Unternehmen ansteigende Mittelzuflüsse. Auch der „Nachholbedarf“ kleinerer Biotechnologiewerte profitiert davon.
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