Meldungen vom 1.7.2006
Artikel-Chronik
Picasso
Die Rückkehr: Picassos blaues De Soto-Porträt
Picasso porträtierte seinen spanischen Jugendfreund Angel Fernandez de Soto im Jahr 1903. 1995 ersteigerte Andrew Lloyd Webber das Hauptwerk der blauen Periode; nun hat Christie's die neuerliche Auktion des Porträts angekündigt - die Taxe beträgt vierzig bis sechzig Millionen Dollar.
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Qualifikation in Indianapolis
Schumacher erobert Pole Position
Michael Schumacher startet beim Großen Preis der Vereinigten Staaten von der Pole Position. Er fuhr im Qualifying für das Rennen in Indianapolis zum 67. Mal in seiner Karriere auf Startplatz eins. Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien landete im Renault nur auf Rang fünf.
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Niederlande
Neuwahl in den Niederlanden im November
Nach dem Zusammenbruch der Mitte-Rechts-Regierung wird in den Niederlanden im November ein neues Parlament gewählt. Einstweilen hat Königin Beatrix den ehemaligen Ministerpräsidenten beauftragt, Wege aus der Krise zu suchen.
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Dopingskandal
Verdacht auf Wachstumshormone bei Ullrich
Am Tag nach dem „Großen Knall“ gerät Jan Ullrich immer tiefer in den Doping-Sumpf. Ihm wird neben Blutdoping auch der Gebrauch von Wachstumshormonen und Testosteron unterstellt. Rudy Pevenage kamen die Ermittler durch mehrere SMS an Dopingarzt Fuentes auf die Spur.
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Gameshows
Bloß nicht am Rad drehen!
Das „Glücksrad“ steht schon so lange still, daß die Sender glauben: Die Zeit für Gameshows ist wieder gekommen. Ein Blick auf die ollen Kamellen, in die Programme von heute - und die Pläne für das Fernsehen von morgen.
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Tour de France
Hushovd gewinnt den Prolog
Der norwegische Radprofi Thor Hushovd hat überraschend den Prolog bei der 93. Tour de France gewonnen. Die Rundfahrt war nach dem jüngsten Dopingskandal, bei dem neben Jan Ullrich weitere Favoriten ausgeschlossen wurden, nur mit 176 statt 198 Fahrern gestartet worden.
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Börsenjournalismus
Der Mann aus dem Fernsehen
Nach zehn Jahren auf dem Parkett der Wall Street ist der prominente Börsenkommentator Markus Koch seit Mai als Berater der DWS tätig. Seinem Sender n-tv bleibt er dennoch erhalten - ein brisanter Rollenwechsel.
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„TV On The Radio“
Strandjungen der Apokalypse
Mitsummen fällt hier meist flach, ist sicher auch nicht gewollt. Mitwippen gibt ihr neues Album selten her. Wer sich gerne mal ergreifen lassen würde, den kühlen sie ab: „TV On The Radio“ aus New York sind die neue Lieblingsband der Popintellektuellen.
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Wimbledon
Agassi nimmt Abschied von Wimbledon
Andre Agassi ist in der dritten Runde des Grand-Slam-Tennisturniers in Wimbledon ausgeschieden. Der 36jährige unterlag Rafael Nadal und verabschiedete sich als Spieler für immer von den All England Championships.
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Übersteiger
Aus dem Windschatten
Der Vorrunden-Weltmeister wird fast nie Weltmeister. Denn die WM ist eine Art Tour de France, hoffentlich ohne Doping. Nur wer sich am Anfang im Windschatten hält, mitfährt, dranbleibt, nicht zu viele „Körner“ verbraucht, der ist bereit für die Gipfel, die am Ende kommen.
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Halbfinale
Italien ohne Furcht vor dem neuen Deutschland
„Wir sind kein leichtes Opfer für die Deutschen“, kündigte Italiens Torhüter Buffon nach dem 3:0 über die Ukraine an. Trainer Lippi sagte: „Ich habe erstklassige Spieler auf dem Platz, wahre Champions. Auf diese Mannschaft und ihren Teamspirit kann man nur stolz sein.“
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Fanfeste
WM-Parties bis tief in die Nacht
Berlin bleibt Fan-Hauptstadt, doch Jubel-Staus gab es auch in München, Düsseldorf, Leipzig und jeder mittleren Kleinstadt mit Fernsehanschluß und Kreisverkehr - die Polizei drückte Augen und Ohren zu und ließ die Fahnen schwenkenden Fans gewähren.
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Elfmeterschießen
Elfmeterschießen ist eine deutsche Sportart
Vier Mal mußten deutsche Mannschaften bisher bei WM-Turnieren ins Elfmeterschießen, jedes Mal gewannen sie das Nervenspiel. Von 18 Schüssen ging nur einer nicht ins Netz. Und auf die Torleute war auch immer Verlaß: Schumacher, Illgner und Lehmann hielten die Siege fest.
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Flauheit der Herzen
Liebesgeschichten, die vergangen sind, werden meistens melancholisch erzählt. Bodo Morshäuser ist eine Ausnahme. Sein Roman "Beute machen" versteht sich als Manifest einer "glücklichen Trennung", und das, obwohl der Erzähler der Verlassene ist. Nach einem Jahr begibt er sich nach Haarstadt zurück, wo er seine Geliebte Antonia häufig besuchte.
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Vielfalt an erhaltenswerter Bausubstanz
300 Fachbesucher informieren sich über Baudenkmäler in Hanau, von denen es trotz der Kriegsschäden noch viele gibt. lu. HANAU. Hanau zählt zu den hessischen Städten, die im Bombenkrieg am stärksten gelitten haben. Fast die gesamte Innenstadt, aber auch etliche Außenbezirke fielen im März 1945 dem Bombardement der Alliierten zum Opfer.
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Hundeblick ins Malerauge: David Douglas Duncan sieht Picasso und Lump
Lump tat gut daran, rechtzeitig auszusteigen. Zwar kam er mit David Douglas Duncan in dessen flügeltürigem 300 SL Mercedes ganz schön rum, aber als Herrchen und Hund an einem Aprilmorgen des Jahres 1957 vor der Villa La Californie in der Nähe von Cannes vorfuhren, beschloß Lump, einfach dazubleiben.
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Konsum statt Rausch
Die Figuren Yasmina Rezas ziehen ihr Leben wie einen Schlitten hinter sich her. Nie sitzen sie drauf. Darum reden sie so gut. Denn ihr Handeln ist Sprechen. Und manchmal wird der Schlitten philosophisch umgeladen, wie in diesem Buch. Wir vermuten: Mittlebenskrise. Dem angesehenen Spinoza-Kenner Ariel Chipman ...
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Reich genug, um zu wissen, wie reich die anderen sind
Die Eltern von Louis Auchincloss waren beunruhigt. In ihren Augen zeigte der halbwüchsige Sohn einen unschönen Hang zu Indiskretion und Tratsch, wenn er bei den Bällen der New Yorker Gesellschaft die Debütantinnen links liegenließ und sich lieber in Gespräche mit älteren Damen vertiefte. Mit diesen ...
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Hundeblick ins Malerauge: David Douglas Duncan sieht Picasso und Lump
Lump tat gut daran, rechtzeitig auszusteigen. Zwar kam er mit David Douglas Duncan in dessen flügeltürigem 300 SL Mercedes ganz schön rum, aber als Herrchen und Hund an einem Aprilmorgen des Jahres 1957 vor der Villa La Californie in der Nähe von Cannes vorfuhren, beschloß Lump, einfach dazubleiben.
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„Aufgeregter als beim Start“
Fußballfieber bei Formel-1-Piloten
Auch im Fahrerlager der Formel 1 war am Freitag Fußball Trumpf. Michael Schumacher jubelte in der Ferrari-Box: „Ich war heute mehr auf den Rasen als auf die Piste konzentriert.“ BMW-Teamchef Mario Theissen machte sich Sorgen um seine Crew: „Einige waren aufgeregter als bei einem Formel-1-Start.“
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Brasilien-Frankreich
Frankfurt leuchtet in Gelb-Grün
Zum Viertelfinalspiel zwischen dem amtierenden Weltmeister Brasilien und Frankreich, das heute abend im Frankfurter Stadion ausgetragen wird, rechnet die Stadt mit einem Zuschauerrekord. Allein 30.000 Brasilianer werden erwartet.
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Interview
„An die WM 1930 habe ich keine Erinnerung mehr“
Nur wenige Menschen können von sich behaupten, alle 18 Weltmeisterschaften miterlebt zu haben. Ludwig Ehry war 1930 20 Jahre alt. Ein deutsches Team nahm nicht teil, die Erinnerungen sind verblaßt. Mit dem „Wunder von Bern“ ist das ganz anders.
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