Meldungen vom 19.9.2005
Artikel-Chronik
Fondsmarkt
Sieger im August: Dividendenfonds
Listen sind immer eine interessante Veranstaltung: Wer sind die Größten, Schönsten, Ältesten, wer ist der Schnellste, wer am erfolgreichsten - die jüngste Liste des BVI spricht für Dividendenfonds.
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„Jamaika-Koalition“
Bundestag tropical
Was braucht ein deutscher Politiker, um eine Regierung zu bilden? Natürlich Dreadlocks, Dormagen und Jackson Browne. Seit der Wahl ohne Wahlsieger plagen sich die Machthungrigen mit karibischen Gefühlen: „Jamaica, say you will“!
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Fayencen aus Hanau
Die Herstellung von Fayencen, auch Majolika genannt, hat in Hanau eine lange Tradition. In der "Beletage" im ersten Stockwerk des Museums Schloß Philippsruhe legen kunstvoll dekorierte Gefäße, Teller, Schreibwerkzeuge oder Fächerplatten Zeugnis des lange vergangenen Kunsthandwerks ab.
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Das beste Ergebnis holt Michael Roth
Der Mann heißt Michael Roth, er gehört der SPD an, und er ist der Champ der Bundestagswahl in Hessen: Mit 51,8 Prozent holte er im nordhessischen Wahlkreis mit dem etwas sperrigen Namen Werra-Meißner-Hersfeld-Rotenburg das beste Landesergebnis bei den Erststimmen.
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F.A.Z.-Wahlanalyse
Vier Sieger, ein Verlierer
Die Union verlor ihren Vorsprung wegen Merkels Reformkurs und Kirchhofs Steuerplänen. Die FDP freut sich über einen Zustrom an Wählern, die das Vertrauen in die Kompetenzen der SPD verloren haben. Die F.A.Z.-Wahlanalyse.
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Vor der Wahl
Scherze gibt es, über die mag man nicht lachen. Dieser gehört dazu: nach Berlin zu fahren und den dort bei der Bundestagswahl ramponierten Akteuren den "Vierer" nach Frankfurter Muster schmackhaft zu machen.
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Jugendsozialarbeit
Kompetenz im Musikkeller
Ein paar Stöpsel in die Ohren, und die beiden Gitarristen, der Schlagzeuger und der Sänger können loslegen mit einem Stück von "Metallica". Laut und ganz bei der Sache. Einen richtigen Namen haben die ...
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Finanzwerte
"Euronext soll Deutsche Börse kaufen"
Die Fünf-Länder-Börse Euronext konzentriert sich weiter auf eine Übernahme der London Stock Exchange. Medienbericht, wonach einflußreiche Aktionäre Euronext zu einer Transaktion mit der Deutschen Börse gedrängt hätten, wird im Umfeld des Unternehmens bestritten.
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Union nach der Wahl
Mitten in Kampfhandlungen
Der Tag nach Merkels Debakel war geprägt von „einmütigen“ Voten und „einhelligen“ Meinungsäußerungen. Den schlechten Wahlausgang wollte vorerst niemand analysieren - zumindest nicht offiziell. Wie lange die Rückhaltsbekundungen andauern werden, ist offen.
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Kosmologie
Ein Quasar ohne Begleitung
Ein ungewöhnlicher Quasar am Südhimmel regt derzeit die Phantasie von Astronomen an. Denn das hell leuchtende Objekt, das Forscher aus Belgien, der Schweiz und Deutschland entdeckt haben, muß offenbar ohne die sonst übliche Begleitung auskommen.
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Klassik
Wenn Beethovens Neunte zu Staub wird
"Zerfallsprodukt von Geschaffenem, kosmische Materie, als Ablagerung Nachricht von Zeit" notierte sich der Komponist Helmut Lachenmann zum Begriff "Staub", der im Jahr 1985 auch Titel eines neuen Orchesterwerks werden sollte.
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Beispiel
Lufthansa
Die Lufthansa kommt Eltern mit großer Flexibilität bei der Arbeitszeit entgegen. Daneben unterstützt die Fluggesellschaft in zehn deutschen Städten eine Notfallbetreuung, falls die Tagesmutter einmal krank ist.
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Beispiel
Vaude
Das Bergsport-Unternehmen Vaude aus Tettnang am Bodensee unterhält ein Kinderhaus für 30 Kinder zwischen einem und zehn Jahren. Fällt eine Stunde an der Grundschule aus, springt das Kinderhaus ein.
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Beispiel
Hessischer Rundfunk
Beim Hessischen Rundfunk gibt es seit fünf Jahren eine Kindertagesstätte für die Zeit der Kita- und Schulferien. Der Clou: Die Betreuer sind Pensionäre der Sendeanstalt.
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Arbeitgeber
Die Stunde der Agenten
Arbeitgeber beauftragen Agenturen, Kinderbetreuung zu organisieren. Das Geschäft boomt. Auch für die Unternehmen zahlen sich familienfreundliche Angebote an die Arbeitnehmer aus.
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SPD nach der Wahl
Sozialdemokratische Rechenspiele
Der Kanzler und Parteichef Franz Müntefering dividieren die Union auseinander und erklären die SPD zur stärksten Partei. Gerhard Schröder solle Kanzler bleiben, werde Kanzler bleiben, müsse Kanzler bleiben, verkünden die Sozialdemokraten.
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Glosse Wirtschaft
Im Schrittempo
hig. Auch ein knapper Vorsprung ist ein Vorsprung. Ob er Angela Merkel die Kanzlerschaft sichert, wird davon abhängen, ob sich die Union bequemt, ihr endlich geschlossen zu folgen. Schon jetzt aber ist klar, daß einer Kanzlerin Merkel ...
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Eintracht Frankfurt
Mit Leidenschaft die Bayern ärgern
Für die Kollegen vom Boulevard war die Schlagzeile wie gemacht. "Frankfurt tanzt Cha-Cha-Cha." Jüngst nach dem 1:1 der Frankfurter Eintracht beim Hamburger SV. Aller Voraussicht nach aber nicht ein zweites Mal an diesem Dienstag gegen den großen FC Bayern.
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Leitartikel Wirtschaft
Konfusion
Diese Wahl hat keine Sieger. Die FDP hat nur ein eingeschränktes Mandat für echte Reformen erhalten. Den gemeinsam mit der Union erbetenen Auftrag für die Sanierung Deutschlands haben die Wähler nicht erteilt.
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Am Tag danach
Farbenspiele um die Macht
Nach dem Wahl-Patt vom Sonntag suchen die Parteien nach Wegen zur Regierungsbildung. Schröder und Merkel wollen regieren, aber mit wem? Erst mal reden alle mit allen, nur die Linkspartei bleibt außen vor. Und die FDP hat Gespräche mit der SPD abgelehnt, öffnet sich aber für eine „Jamaika“-Koalition.
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Leitartikel
In der Traufe
"In dieser ernsten Situation braucht unser Land eine Regierung, die ihre Ziele mit Stetigkeit und mit Nachdruck verfolgen kann. Dabei ist die Bundesregierung auf die Unterstützung durch eine verläßliche, handlungsfähige Mehrheit ...
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Leitglosse
Soviel dazu
V.Z. Soviel zum Thema Reformen. Oder glaubt noch irgend jemand, daß in absehbarer Zukunft ein Politiker in Union oder SPD darauf setzt? Angela Merkel und Gerhard Schröder haben sich, die eine etwas mehr, der andere etwas weniger, mit Reformen identifiziert - und die Quittung erhalten.
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Japan
„Ohne Reformen kein Wachstum“
Japans Wahlschlacht ist geschlagen, der Kantersieg von Ministerpräsident Junichiro Koizumi gefeiert, nun geht's ans Eingemachte. Der Regierungschef läutet die letzten Runden im Rennen um die Privatisierungen der riesigen Staatsbetriebe ein.
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Glosse Feuilleton
Pessoas Bücher
Nur hundert Meter entfernt vom Grab Henry Fieldings im Lissabonner Stadtteil Estrela steht das Haus, in dem der Dichter und Schriftsteller Fernando Pessoa seine letzten Lebensjahre verbrachte, ein unauffälliges Haus, er starb dort ...
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Adrian von Hammerstein
Die Kapitulation
Adrian von Hammerstein hat einen ungünstigen Zeitpunkt gewählt. Wenn die von Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld berichtete Version stimmt, verläßt Hammerstein die Leitung der Krisensparte SBS auf eigenen Wunsch.
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Glosse Politik
Der neue Coup
Nm. Einer der Vorteile, welche die SPD unter der Führung Schröders gegenüber der Union in den vergangenen Jahren hatte, war es, daß sie immer für eine Überraschung gut war und deshalb politisch in die Initiative kam.
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FDP
Westerwelle schließt Schwarz-Gelb-Grün nicht aus
Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat ein Zusammengehen von Union, FDP und Grünen in einer Regierungskoalition als möglich bezeichnet. Seine Partei werde „jede Chance wahrnehmen, damit es eine schwarz-gelbe Regierung geben kann“.
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Glosse Politik
Kein Durchbruch
pes. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Wunder, ist in Wirklichkeit immer noch eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Die Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm haben zu einem vorläufigen Ergebnis geführt.
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Kommentar
Machos und der Mainstream
Die Assauers - vorher schon Calmunds, irgendwann sogar Hoeneß' - der Bundesliga sind eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Wie anderswo auch sind die leisen, glatten, austauschbaren, angepaßten Fach- und Sachbearbeiter des Fußballs längst dabei, sich Machtpositionen anzueignen.
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Regierungsbildung
Schlägt jetzt „Köhlers Stunde“?
Soll sich der Bundespräsident bei der schwierigen Aufgabe der Regierungsbildung einmischen oder nicht? Staatsrechtler sind sich in dieser Frage uneinig. Köhler selbst wolle sich zunächst zurückhalten, hieß es aus dem Bundespräsidialamt.
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Pager
Träger Dinosaurier
Pager waren in den neunziger Jahren angesagt, als es darum ging, schnell Kurznachrichten zu empfangen. Jetzt gibt es wieder ein neues Modell: den E-Skyper. Doch er kann mit einem modernen Handy heute nicht mehr mithalten.
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IAA 2005
Opel auf dem Weg aus der Dauerkrise
General Motors Europe ist in einer merkwürdigen Situation: Die Führungsriege schielt nach neuen Jobs, doch der Betrieb scheint nicht gelähmt. Opel startet durch, und die Konkurrenz muß sich in acht nehmen - etwa vor dem neuen Antara.
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Rente
Wer will schon bis 70 arbeiten?
Das Thema Rente hat im Wahlkampf keine Rolle gespielt. Dabei gibt es viel zu tun: Die Deutschen müßten länger arbeiten, heißt es. Aber die Unternehmen stellen Ältere nur höchst selten ein.
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Technologie
Siemens streicht mindestens 2.400 Stellen
Der Siemens-Konzern will in seinen Problemsparten mehrere tausend Arbeitsplätze streichen. Allein beim IT-Dienstleister SBS sollen in Deutschland 2.400 Stellen abgebaut werden. Weiterer Arbeitsplatzabbau ist im Kommunikationsbereich Com geplant.
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Wahlforscher
„Vorbehalte gegen Merkel“ sorgen für Einbruch der Union
In ihren Analysen machen Wahlforscher vor allem die mangelnde Zustimmung zur Kanzlerkandidatin verantwortlich für das schlechte Abschneiden der Union. Angesichts der „personalen Dominanz“ Schröders bei der Aussicht auf eine große Koalition hätten CDU und CSU ihre Wähler nicht mobilisieren können.
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Koalitions-Optionen
Wer könnte mit wem regieren?
Nach der Bundestagswahl ist die Machtfrage offen. Große Koalition ohne Merkel oder Schröder? „Jamaika“-Bündnis? Rot-Rot-Grün? Theoretisch sind mehrere Koalitionen möglich, praktisch umsetzbar erscheinen aber nur wenige: Die denkbaren Konstellationen.
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Basketball-EM
Nowitzki Matchwinner gegen Rußland
Die deutschen Basketballer haben sich durch einen knappen Sieg gegen Rußland als Gruppenzweiter für das Qualifikationsspiel um den Einzug in das Viertelfinale der Europameisterschaft qualifiziert. Der nächste Gegner ist die Türkei.
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An der Decke des Eigensinns: Künstlerinnen im Atelier
Eines schönen Tages wird aus einem Haus irgendwo in einer Stadt ein Kunstwerk getragen, und das Kunstwerk, das wird darauf weggefahren - Kunstwerke trägt man nicht so mir nichts dir nichts durch die Gegend, vor allem nicht, wenn es sich um Kunstwerke berühmter Künstlerinnen handelt. Irgendwann ist ...
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Nach der Wahl ist vor der Wahl
Der Aufstieg vom Tellerwäscher zum Konzernchef - wie das geht, weiß man aus tausend Geschichten. Der Quereinstieg zum Politiker - das wird weniger oft erzählt, ist aber zumindest ebenso geschichtenträchtig. Nehmen wir Mr. Smith. Er war eigentlich nur ein kleiner, unbescholtener Bürger aus einem kleinen, vergleichsweise unbedeutenden Staat in den Vereinigten Staaten.
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Städte für Menschen
Jens Friedemann/Rüdiger Wiechers (Herausgeber): Städte für Menschen. Grundlagen und Visionen europäischer Stadtentwicklung. Fritz Knapp Verlag, Frankfurt 2005, 390 Seiten, 36,80 Euro.Wohin steuern unsere Städte? Diesen Fragen widmen sich mehr als zwei Dutzend bekannte Persönlichkeiten, darunter ...
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Stochern im Nebel
Eric Laurent: 9/11/01. Die Wahrheit. Aus dem Französischen von Enrico Heinemann. Piper Verlag, München 2005. 271 Seiten, 18,90 [Euro].Selbstverständlich wird man die Wahrheit über die Terroranschläge vom 11. September 2001 aus diesem Buch nicht erfahren. Es sei denn, man weiß sie schon. Der Autor ...
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Gegen den Abschied von der Mitverantwortung
Gabriele Stief/Hartmut Contenius: Nur wer mitgestaltet, überlebt. Gewerkschaft als Motor. Aufbau-Verlag, Berlin 2005, 202 Seiten, 14,90 Euro.Haben die Gewerkschaften noch eine Zukunft? Die Frage, die Gabriele Stief und Hartmut Contenius in ihrem Vorwort stellen, hat natürlich nur rhetorischen Charakter.
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Der Flamenco stört die Feier
Der Einbruch des Fremden in eine geordnete Welt ist das Standardthema vieler Geschichten, die mit Zerfall und Zerstörung enden. Das Verborgene und Verdrängte wird ans Tageslicht gebracht, und alles gerät ins Wanken. Manchmal kündigt sich zugleich ein neuer Aufbruch an. Das alles verändernde Fremde ...
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Wenig Bereitschaft zu Reformen
Anne van Aaken/Gerd Grözinger (Herausgeber): Ungleichheit und Umverteilung. Metropolis-Verlag, Marburg 2004, 300 Seiten, 34,80 Euro.Politiker glauben, daß die Bevölkerung für grundlegende Reformen mit mehr privater Eigenverantwortung und weniger direkten staatlichen Eingriffen kaum zu gewinnen ist.
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An der Decke des Eigensinns: Künstlerinnen im Atelier
Eines schönen Tages wird aus einem Haus irgendwo in einer Stadt ein Kunstwerk getragen, und das Kunstwerk, das wird darauf weggefahren - Kunstwerke trägt man nicht so mir nichts dir nichts durch die Gegend, vor allem nicht, wenn es sich um Kunstwerke berühmter Künstlerinnen handelt. Irgendwann ist ...
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Der Souverän hat gesprochen
Nach der Hinrichtung Karls I. im Jahre 1649 entspann sich ein regelrechter Propagandakrieg zwischen den Anhängern des gestürzten Monarchen und den puritanischen Revolutionären. Die Monarchisten deuteten das Schicksal des Königs als eine imitatio Christi. Noch in seinem Sterben erwies sich danach der Monarch als der einzig legitime Repräsentant seines Volkes.
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Wenn der Schmerz des Gewecktwerdens fehlt
Takeuchi Yoshimi (1910 bis 1977) zählt zu Japans großen Nachkriegsdenkern, Sinologen und Modernisierungskritikern. Seine sperrigen, politisch engagierten und unbestechlichen essayistischen Texte nehmen sowohl westliche kulturelle und politische Standards als auch die japanische Imitationskunst aufs Korn.
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Wie paranoid ist diese Maschine?
Über dem Computer liegt ein Fluch. Je nachdem, mit welchem Anspruch man an ihn herantritt, mag er einem klug oder dumm erscheinen. Wer nur Daten regelgerecht verarbeitet wissen will, der gerät noch immer in aristotelisches Staunen angesichts der Geschwindigkeit, mit der die Impulse durch das elektromagnetische ...
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Foltern gilt nicht . . .
Karen J. Greenberg/Joshua L. Dratel (Herausgeber): The Torture Papers. The Road to Abu Ghraib. Cambridge University Press, Cambridge 2005. XXXIV und 1249 Seiten, 27,50 £.Alfred W. McCoy: Foltern und foltern lassen. 50 Jahre Folterforschung und -praxis von CIA und US-Militär. Aus dem Amerikanischen von Ulrike Bischoff. Verlag Zweitausendeins, Frankfurt/M.
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Mitte? Welche Mitte?
Vorspann: Kafkas Maus flitzt durch das Bild, auf die Falle zu. Stimme aus dem Off: "Du mußt nur die Laufrichtung ändern!" Die Laufrichtung? Das Leben! Soviel Rilke steckt in jedem. Bei Raul Zelik klingt das so: "In der WG-Küche in der Adalbertstraße 73 frittierten die rumänischen Nachbarn friedlich ...
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Popkomm
Früher war mehr Lametta
Nirgendwo ist es besser, wo wir nicht sind: Die zweite Berliner Popkomm lebte von Scheinereignissen und von alten Themen, die schon vor zwei Jahren in Köln kalter Kaffee waren. Die Musikmesse steuert im Leerlauf in die Zukunft.
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Dortmund
Wahlpanne sorgt für Tausende ungültige Stimmen
Mehr als 10.000 ungültige Stimmen in Dortmund: Bei der Versendung der Briefwahl-Unterlagen sind die Wahlzettel der beiden Wahlkreise vertauscht worden. „Eine Wahlanfechtung steht allemal im Raum“, sagte der Leiter des Dortmunder Wahlamtes.
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Hurrikan
Tausende kehren nach New Orleans zurück
Bürgermeister Ray Nagin gibt New Orleans Stadtteil für Stadtteil für Rückkehrer nach der Hurrikan-Katastrophe frei. Möglicherweise zu früh: Der Tropensturm „Rita“ zieht in Richtung der von „Katrina“ verwüsteten Küste.
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CSU
Grenzenlos enttäuscht
Ungläubige Gesichter am Wahlabend der CSU in München. Die Partei rutschte unter die magische Grenze von 50 Prozent. Da konnten die Bayern nur das Mantra ihres Nationalheros Franz Beckenbauer beschwören: Schau'n mer mal!
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Nach der Wahl
Die Grünen besichtigen ein Soufflé
Ampel, Schwampel, Opposition? Die Grünen mögen sich noch nicht festlegen, welche Rolle sie in der kommenden Legislaturperiode spielen wollen. Aber das Gefühl, doch noch ein Türchen zur Macht zu sehen, tut ihnen offenkundig gut.
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Emmy-Verleihung
Gar nicht verzweifelte Hausfrauen
Amerika hat in der Nacht zum Montag seinen wichtigsten Fernsehpreis verliehen. Große Gewinner waren die auch bei uns laufenden Serien „Lost“, „Alle lieben Raymond“ und „Desperate Housewives“. FAZ.NET-Bildergalerie.
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Bildergalerie
Ein Debakel - Was für ein Sieg
Dieses Wahlergebnis ist ein Debakel für die Union und ihre Kanzlerkandidatin Merkel. Doch die Chuzpe, mit der Schröder nun abermals seinen Führungsanspruch als Kanzler vorbringt, läßt die Lage nach der Wahl noch schlimmer aussehen als die rot-grüne Bilanz, die vor dem 18. September zu ziehen war. Kommentar mit Bildergalerie.
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Wirtschaftspolitik
Was jetzt Vorrang hat
Was nach der Wahl zu tun ist: Arbeitsmarkt deregulieren, Sozialsysteme sanieren, Abgabensystem reformieren. Sechs Ökonomen des Kronberger Kreises fordern von der künftigen Bundesregierung eine neue Wirtschaftspolitik.
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Konsum/Mode
Esprit-Aktie strebt weiter nach oben
„The sky's the limit“ scheint das Motto für die Aktie des internationalen Modeunternehmens Esprit Holdings zu sein. Das Unternehmen wächst weiterhin deutlich und profitabel. Der Trend der Aktie zeigt unbeirrt nach oben.
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Patt im Bundestag
Beide Lager ohne Mehrheit
Rot-Grün hat bei der Bundestagswahl die Mehrheit verloren, Schwarz-Gelb keine bekommen. Dennoch sehen sich sowohl Schröder als auch Merkel vom Wähler beauftragt, das Land zu regieren. Die Union kommt auf 225 Sitze im Bundestag, die SPD auf 222. FDP und Linkspartei/PDS haben deutlich hinzugewonnen. Die Grünen sind stabil geblieben.
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Automesse
„Der IAA fehlt der Spirit“
Eine Million Besucher sollen den Verlockungen schöner Models und Modelle erliegen. Doch der Internationalen Automobilausstellung fehlt der Gigantismus früherer Jahre. Der Zwang zum Sparen ist nicht zu übersehen.
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