Meldungen vom 9.9.2005
Artikel-Chronik
Käse
Wie geronnen, so gewonnen
Käse sei bloß verdorbene Milch, glaubt die eine Hälfte der Menschheit. Nicht ganz zu Unrecht. Für die andere Hälfte gehört er in zahllosen Variationen allerdings zum täglichen Brot.
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Portrait
Zupackend
Taten statt Worte: Russel L. Honoré, Kommandant der „Joint Task Force Katrina“, sorgte mit seiner direkten und zupackenden Art für Ruhe und Ordnung in New Orleans. Portrait eines „John-Wayne-Typs“.
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Ägypten
Mubarak klarer Sieger bei Präsidentenwahl in Ägypten
Der ägyptische Präsident Husni Mubarak hat der Wahl-Kommission zufolge zum fünften Mal in Folge mit klarer Mehrheit die Wahl um das höchste Staatsamt gewonnen. Erstmals waren Gegenkandidaten zugelassen. Sie und Wahlbeobachter sprechen von Unregelmäßigkeiten.
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Erbkrankheiten
Gene zweier Mütter für einen Embryo
Forscher der Universität Newcastle planen einen spektakuläres Projekt. Aus den Genen von zwei Frauen und einem Mann wird ein Embryo erzeugt. Das Ziel: Von Müttern übertragene Erbkrankheiten sollen verhindert werden.
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Wahlkampf
Schröder fühlt sich „ermutigt“ - Kirchhof gesteht Fehler ein
CDU-Generalsekretär Kauder wirft dem Kanzler im Wahlkampf „unanständiges Verhalten“ vor. Schröder sieht sich dagegen „ermutigt“ durch aktuelle Umfragen, nach denen Schwarz-Gelb keine ausreichende Mehrheit mehr hätte. Der potentielle Finanzminister Kirchhof will „in dieser vergifteten Atmosphäre“ nicht mehr über sein Steuermodell reden.
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Frankfurter Gesichter: August Heuser
Als Befehlsempfänger zu arbeiten hat sich im Leben von August Heuser mehr oder weniger auf die 18 Monate als Wehrdienstleistender beschränkt. Zumindest war sein Drang immer groß, möglichst selbständig zu sein und Einfluß auszuüben.
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Start
Wer so etwas behauptet oder dieser Behauptung öffentlich Nachdruck verleiht, handelt böswillig. Das ist Agitation, um Konflikte zu provozieren. Mit den Tatsachen hat das nichts zu tun, nichts mit der Sachlichkeit, die bei diesem wichtigen, auch umstrittenen Projekt erforderlich ist.
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Sozialpolitik
Altenpflege in aller Öffentlichkeit
Wenn ein Grünen-Politiker ausgerechnet Paul Kirchhof als Gewährsmann anführt, läßt das aufhorchen. "Wir brauchen einen radikalen Wechsel", ruft Marcus Bocklet, sozialpolitischer Sprecher der Grünen im Römer aus.
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Hanau
Museum präsentiert den Münzschatz vom Salisberg
Am 23. Juli 1996 stießen die Mitglieder des Hanauer Geschichtsvereins auf dem Salisberg in Hanau-Kesselstadt auf ein unscheinbares Tongefäß. Schon seit vier Jahren waren sie damit beschäftigt, die Überreste römischer Kastelle sowie eines Lagerdorfs freizulegen.
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New Orleans
Mutter Natur soll es richten
Die Helfer sollen den Kontakt mit den giftigen Fluten vermeiden. Trotzdem wird das kontaminierte Wasser aus New Orleans ungeklärt abgepumpt. Die Experten hoffen auf die Selbstreinigungskraft der Natur.
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Luftschiffahrt
Neuer Anlauf für Cargolifter
Cargolifter versucht das Comeback: Mit den gleichen Personen und einem neuen Konzept. Das Unternehmen braucht Geld - und hofft auf die Alt-Aktionäre, die bei der Pleite ihr Investment verloren hatten.
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Franz Beckenbauer
Der freie Mann
Eleganz, Lässigkeit, Nonchalance. Er definierte die Position des Liberos. Anders als viele Sportlerkollegen war Franz Beckenbauer nie ein Thema für die Intellektuellen. Seine Bodenständigkeit hat er bis heute bewahrt.
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Beckenbauer zum 60.
Magier unter der Sonne
Franz Beckenbauer wird ein „Sechziger“ und formuliert seine eigene Relativitätstheorie. Seine Geburtstagswünsche: Den von ihm bewunderten Papst Benedikt XVI. kennenlernen und „daß sich die Menschen nicht so wichtig nehmen“.
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Formel 1
Selbst Schumacher ist der Regen zu stark
Land unter in Spa: Der große Regen in den belgischen Ardennen hat die Formel 1 zur Untätigkeit verdammt. Bei katastrophalen Witterungsbedingungen ließen Michael Schumacher und Co. am Freitag nachmittag ihre Boliden in der Garage.
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Leitartikel
Kontinuitäten am Nil
Da sage noch mal einer, die arabischen Autokraten seien nicht lernfähig: Nicht mit mehr als neunzig Prozent, wie bisher, sondern "nur" mit etwa siebzig oder achtzig (das genaue Endergebnis steht allerdings noch aus) hat Muhammad Husni Mubarak die Präsidentenwahl gewonnen.
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Leitartikel Wirtschaft
Der Sturm und die Versicherer
In der Not ist der Ruf nach dem Staat naheliegend. Angesichts der überfluteten Stadt New Orleans, angesichts von Tausenden Todesopfern und noch viel mehr Menschen, deren Häuser vernichtet sind, wird die Forderung nach Lösungen wieder lauter, die über die finanzielle Soforthilfe hinausgehen.
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Glosse Wirtschaft
Europa und der Ölpreis
hig. Wie gut es ist, daß die Wirtschaftspolitik der EU vom gern beschworenen Ideal des Gleichklangs ein ganzes Stück entfernt ist, zeigt sich an den Reaktionen auf den hohen Ölpreis. Dem Beobachter bietet sich ein bunter Strauß an ...
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J.K. Rowling
Unkorrumpiert vom Ruhm
Einzug ins Pantheon der großen Briten: Der Künstler Stuart Pearson Wright hat die „Harry Potter“-Schöpferin J. K. Rowling für die Londoner National Portrait Gallery verewigt. Eine Bildbetrachtung.
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Glosse Wirtschaft
Liebesgrüße der Kollegen
nf. Das demoskopische Zwischenhoch für die Sozialdemokraten ruft nun auch die Gewerkschaften auf den Plan. Gaben sie sich in den vergangenen Wochen mit ihren Wahlempfehlungen noch betont zurückhaltend, um die Union als drohenden ...
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Filmfestival Venedig
Neureiche Ruinen
Gegengift zum adriatischen Idyll beim Filmfestival in Venedig: Das Gastgeberland präsentiert sich mit vier Filmen, von denen allerdings nur einer überzeugen kann - und der läuft nicht im Wettbewerb.
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Glosse Politik
Selektives Recht
rve. Am Tag nach ihrer Entlassung hat die ukrainische Regierung vor dem Obersten Gericht des Landes in jenem Streit recht bekommen, der Anlaß für ihren Sturz war. Mehr als eine hübsche Pointe ist das nicht, denn das grundsätzliche ...
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Kommentar
Kein künstliches Koma
Die Lage ist geradezu unübertrefflich günstig. Erst wenn Politiker und Meinungsforscher von einem Kopf-an-Kopf-Rennen sprechen, kommen die Bürger in den vollen Genuß ihres Wahlrechts. Liegt das Ergebnis hingegen über Wochen ...
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Glosse Politik
Der leidende Dritte
pes. Da könnten sich die Interessen zweier Akteure auf der Weltbühne treffen. Der Papst möchte, wie überall, auch in China über Bischofsernennungen selbst befinden. China ist an diplomatischen Beziehungen zum Heiligen Stuhl interessiert.
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Glosse Politik
Fleck
K.F. Am 5. Februar 2003 hatte der damalige Außenminister Powell einen denkwürdigen Auftritt im UN-Sicherheitsrat; heute empfindet er ihn als Schandfleck. Denn die Behauptung, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen, hat sich als falsch erwiesen.
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Nach Klinik-Aufenthalt
Chirac versäumt UN-Gipfel in New York
Lächelnd und entspannt hat der französische Präsident das Pariser Militärhospital Val-de-Grâce verlassen. Vor einer Woche war er dort wegen Sehstörungen eingeliefert worden. Allerdings: Sechs Wochen darf er nicht fliegen, wird deshalb auch den UN-Gipfel in New York verpassen.
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Glosse Feuilleton
Sooo
Was läßt sich aus der Welt der Dreijährigen doch alles für das wirkliche Leben abgucken! Nehmen wir den Menschen als ganz gewöhnliches Gewohnheitstier. Dreijährige können schon nach einmaligem Gebrauch eines Spielzeugs drastisch ihre Sehgewohnheiten wechseln.
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Bundesliga
In Nürnberg geht es nur langsam voran
Was die „Club“-Anhänger derzeit frustriert, ist der schwache, spielerisch nahezu trostlos anmutende Start des noch sieglosen 1. FC Nürnberg in die neue Saison. Da ausgerechnet die Münchener Bayern kommen, besteht wenig Aussicht auf Besserung.
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Kommentar Sport
Showdown in Blenheim
Das Wort Revanche wird geflissentlich gemieden. Aber natürlich ist es eine Revanche, wenn man Leuten begegnet, mit denen man noch eine sportliche Rechnung zu begleichen hat. Denen will man es bei passender Gelegenheit mal so richtig zeigen.
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Schönbohms-Wahlkampf
„Ein gewisses Unbehagen bleibt“
Vor Wochen hatte er noch mit seiner umstrittenen Äußerung zur Ursache von Gewalttaten im Osten Aufsehen erregt. Jetzt muß sich der brandenburgische Innenminister Schönbohm im Wahlkampf der Menge stellen - und seinen Fehler gestehen.
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Motormarkt
Eine Auto-Premiere jagt die nächste
Die IAA 2005 in Frankfurt steht in den Startlöchern. Unzählige Auto-Neuheiten sollen wieder eine Million Zuschauer anlocken. Besonders den chinesischen Hersteller, die mit Kampfpreisen aufwarten, wird große Aufmerksamkeit zuteil.
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Download: Erste-Hilfe-Leitfaden
Bevor der Notarzt kommt
Die meisten Menschen machen nur einmal in ihrem Leben einen Erste-Hilfe-Kurs - meist beim Erwerb des Führerscheins. Um das verblaßte Wissen aufzufrischen, hält die F.A.S. hier den Leitfaden „Erste Hilfe. Bevor der Notarzt kommt“ zum kostenlosen Download bereit.
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Käse
Es lebe der Quark
Käsers kleine Helfer: Würchwitzer Millnkäs schmeckt recht würzig. Aber jedermanns Sache ist die mit Hilfe von Spinnenspeichel gereifte Spezialität nicht.
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Bastian Pastewka
Die Rolle seines Lebens
Es hat lange keine so gelungene deutsche Comedyserie gegeben: In „Pastewka“ spielt der Komiker Bastian Pastewka sich selbst - als ängstlichen Neurotiker, dessen faule Kompromisse in Katastrophen münden.
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Karrieresprung
Hauptsache Chef?
Wer Karriere machen will, so die weit verbreitete Annahme, muß Personalführung übernehmen. Stimmt nicht, meint der Personalberater Gunnar Kunz. Im Gespräch mit FAZ.NET erläutert er die Vorzüge einer Fachlaufbahn.
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Nothilfe
Der Sturm und die Versicherer
Nach dem Wirbelsturm Katrina liegt der Ruf nach dem Staat nahe. Doch eine staatliche Pflichtversicherung könnte Fehlanreize schaffen. Staatseingriffe sind besser von Fall zu Fall beschließen als ihn zu einem System zu machen. Die Nothilfe ist eine Sache der Politik, sie sollte nicht Versicherungsmathematikern überlassen werden.
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Die neue Mobilmachung
Die erste wichtige Publikation von André Glucksmann handelte 1967 unter dem Originaltitel "Le discours de la guerre" vom Krieg. Mit diesem "Discours de la haine", der unter dem verkürzten Titel "Haß" nun auf deutsch vorliegt, scheint sich ein Kreis zu schließen. Ganz so gradlinig ist die vierzigjährige Denkentwicklung dieses Intellektuellen also nicht.
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Schau und lies
Die Anfertigung von Kulturgeschichten hat mittlerweile eine institutionalisierte Motorik ergriffen, die die wissenschaftliche Erörterung von Alltagsgegenständen in immer erhöhter Frequenz in den Erkenntnishorizont des ob dieser Fülle langsam ermüdenden Lesers rücken will. Die Kulturgeschichte des Aquariums, ...
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O wie so trügerisch
Günter Buchstab (Herausgeber): Brücke in eine neue Zeit. 60 Jahre CDU. Herder Verlag, Freiburg 2005. 374 Seiten, 15,- [Euro].Mit Sympathie für die sechzig gewordene Jubilarin erzählen die hier versammelten zehn Essays die "Erfolgsgeschichte der CDU" zugleich als "Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik" ...
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Kein Reisender sieht sich ganz
Es hat etwas Unwirkliches, viele hundert Seiten eines Autors zu lesen, der von zahllosen Reisen in zahllosen Ländern schreibt und immer wieder schreibt. Das Unwirkliche entsteht aus der Wiederholung der Riten des Reisens, und man kann es nur ertragen, weil sich keiner dessen bewußter ist als der Autor.
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Held von Ostafrika
Heinz Gustafsson: Namibia, Bremen und Deutschland. Ein steiniger Weg zur Freundschaft. Aschenbeck & Holstein Verlag, Delmenhorst 2004. 704 Seiten, 39,80 [Euro].Will man dem Verhältnis der Deutschen zu ihren ehemaligen Kolonien über das formale Ende des deutschen Kolonialreiches im Versailler ...
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Ziel erkannt
FRIEDENSGUTACHTEN. Die Analyse von Deeskalationsstrategien bildet den roten Faden der dreiundzwanzig Einzelbeiträge des Friedensgutachtens, das auch in diesem Jahr durch das Bonn International Center for Conversion, das Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen, die Hessische ...
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Er folgte immer nur anderen
Die Texte, die hier zur Wirtschaftsethik der Weltreligionen unter dem Titel "Das antike Judentum" publiziert werden, sind nicht nur sehr umfangreich (die Bände umfassen 1157 Seiten), sondern müssen wohl auch sehr bedeutend sein. Denn bis auf die kleine Studie "Ethik und Mythik/rituelle Absonderung" ...
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Nur in Nischen geduldet
Tina M. Campt: Other Germans. Black Germans and the Politics of Race, Gender, and Memory in the Third Reich. The University of Michigan Press, Ann Arbor 2004. 283 Seiten, 29,95 $.Alles kulturelle Werden und jeglicher zivilisatorischer Fortschritt waren nach Adolf Hitlers Auffassung an die "arische Führungsrasse" gebunden.
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Mit Wasser gegen Gewehre
Felicitas Becker/Jigal Beez (Herausgeber): Der Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika 1905-1907. Ch. Links Verlag, Berlin 2005. 235 Seiten, 22,90 [Euro].Alles begann damit, daß im Juli 1905 eine Frau und zwei Männer Baumwollpflanzen in der Kolonie Deutsch-Ostafrika aus einer Plantage ausrissen und damit ihren Unmut über die Steuerpolitik des Gouverneurs zum Ausdruck brachten.
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Familie
Der verunsicherte Mann
Die Debatte um die Greisenrepublik und ihre Folgen dreht sich allein um die Frau und ihre Gründe, keine Kinder zu wollen. Dabei gibt es weit mehr Männer als Frauen ohne Nachwuchs. Über sie wissen wir fast nichts.
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Bahn
Der ICE 3 lernt Französisch
Von 2007 an verkürzt sich die Fahrt von Frankfurt nach Paris um 2 1/2 Stunden - dank der neuesten ICE-Generation. Bis dahin muß jedoch die Zugtechnik noch an die Eigenheiten der unterschiedlichen Bahnwelten angepaßt werden.
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Irak-Krieg
Powell: „Schandfleck meiner Karriere“
2003 sprach der frühere amerikanische Außenminister Powell vor dem UN-Sicherheitsrat über angebliche irakische Massenvernichtungswaffen. Nun hat er diesen Auftritt bedauert: „Es gab Leute beim Geheimdienst, die zu der Zeit wußten, daß einige der Quellen nicht verläßlich waren.“
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Brennstoffpreis
Die große Unbekannte
Die Hersteller fahren mit gemischten Gefühlen zur IAA: Denn der Frust an der Zapfsäule entzieht Kaufkraft und führt zu Zurückhaltung beim Autokauf. Aber gerade jetzt lohnt sich der Umstieg auf ein verbrauchsarmes Fahrzeug.
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Finanzmarkt
Francioni wird Chef der Deutschen Börse
Die Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Börse AG ist beendet: Reto Francioni, Chef der Schweizer Börse in Zürich, soll nach Informationen der F.A.Z. Nachfolger von Werner Seifert in Frankfurt werden.
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Kommentar
Ausfuhr und Arbeitslosigkeit
Versteht man unter dem Begriff Wettbewerbsfähigkeit, wie gut es einem Land wirtschaftlich geht, sind Export und Leistungsbilanzüberschuß als Maßstab nicht geeignet. Das Problem der Volkswirtschaft liegt in der Binnenwirtschaft.
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Regierungsbilanz
Die schönste Form der Hausbesetzung
Mit der gegenwärtigen Regierung gelangten Politiker an die Macht, die einen Wechsel symbolisierten und einige gesellschaftspolitische Anpassungserfolge erzielten. Auch solche an unangenehme Realitäten. Sieben Jahre Rot-Grün.
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Öffentliche Haushalte
Da ist noch viel Spiel
Die Kassen des Staates sind leer. Aber keiner redet über die Ausgaben. Warum eigentlich nicht? Zuviel Staat drosselt das Wirtschaftswachstum. Vorschläge, wo wir überall sparen könnten. FAZ.NET-Spezial
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Nachwahl in Dresden
„Ernsthaftes juristisches Problem“
Nach dem Tod einer NPD-Direktkandidatin wird im Wahlkreis Dresden I nicht am 18. September, sondern erst später gewählt. Bei einem äußerst knappen Wahlausgang könnte das Einfluß auf die gesamte Wahl haben. Die Linkspartei hat schon eine Klage angekündigt.
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