Meldungen vom 5.9.2005
Artikel-Chronik
Lions
Gruden geht, Plante kommt doch
Der erst vor einer Woche verpflichtete Verteidiger John Gruden wird aus gesundheitlichen Gründen nun doch nicht für die kommende Saison lizenziert. Stattdessen unterzeichnete Eishockeyprofi Philippe Plante einen Einjahresvertrag bei den Frankfurt Lions.
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Stadtentwicklung
Bockenheimer Warte wird für 116000 Euro renoviert
Das Stückchen Beton ist leicht, löchrig und nicht mehr da, wo es hingehört. Statt im "Gefach", dem Raum zwischen den Balken des Fachwerks zu stecken, liegt es in der Hand von Christine Hammel. Die steht auf einem Gerüst an der Bockenheimer Warte und dreht das Stückchen hin und her.
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Ernst des Lebens
Alle Jahre wieder finden die gleichen Rituale statt. "Der Unterricht nach Stundentafel ist zu hundert Prozent abgedeckt", tönt es zu Beginn des Schuljahres aus dem Kultusministerium. Die GEW hingegen ...
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Stadtgeschichte
Erinnerung an die „Kaisermacher“
Sechsundachtzig beschriebene Pergamentseiten und ein Siegel, eine sogenannte Bulle, aus Gold - die Goldene Bulle. Man nennt sie häufig das Grundgesetz des Alten Reiches, des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das Napoleon 1806 zertrümmert hat.
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Familienpolitik
Mehr als eine Fußnote
Rot-Grün entdeckte erst in der zweiten Legislaturperiode, daß Demographie und Familie Zukunftsthemen sind. Mit einer „nachhaltigen Familienpolitik“ versuchten sie, Anreize zu einer höheren Geburtenrate zu geben.
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Senioren
Ein Zeichen gegen den Jugendkult
Die „Altenpolitik“ der rot-grünen Familienministerinnen blieb ein Randthema. Renate Schmidt, seit 2002 Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde, hat sich bemüht ein „Klima der Solidarität“ zu schaffen.
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IAA 2005
Eine Million Besucher erwartet
Die diesjährige IAA wartet mit 80 Weltpremieren auf. Neben den schillernden Ständen der rund 1000 Aussteller sollen Attraktionen wie eine Schlaglochpiste für Geländewagen Besucher nach Frankfurt locken.
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Sumatra
149 Tote bei Flugzeugunglück in Indonesien
Ein Passagierflugzeug mit 117 Menschen an Bord ist kurz nach dem Start in ein Wohngebiet auf der indonesischen Insel Sumatra gestürzt und in Flammen aufgegangen. 102 Insassen der Maschine und 47 Menschen am Boden kamen ums Leben.
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Darmstadt: Der Lotus-Effekt im Alltag
DARMSTADT. Johann-Dietrich Wörner besitzt eine hübsche dunkelgrüne Krawatte mit einem Emblem, das auf den Botanischen Garten der Technischen Universität Darmstadt verweist. Aber der Binder des Hochschulpräsidenten ...
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Duell-Aussage Merkel
Kirchhofs neue Töchter
Gleich vier Mal betonte Angela Merkel, daß die vier Töchter von Paul Kirchhof es schaffen, Beruf und Familie zu vereinbaren. Der Finanzfachmann hat auch wirklich vier Kinder: Zwei Töchter und zwei (verheiratete) Söhne.
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Kunst
Leuchtender Rittersporn und dunkler Tann
Wenn das der Herrgott wüßte. Die ganze Welt, einst so hübsch eingerichtet mit Himmel und Hölle, offenbart auf Marie Holzers großer Bühne nicht die Spur von Hoffnung noch Verdammnis. Kein Grund freilich, gleich die Nerven zu verlieren beim Rundgang der 12. Wiesbadener „Zusammenkunst“.
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Filmfestival Venedig
Heiliger Haudrauf
Das amerikanische Kitsch- und Kampfkino präsentiert zwei neue Filme auf den Festspielen in Venedig: Ron Howards „Cinderella Man“ und Cameron Crowes „Elizabethtown“ fallen durch ihre Belanglosigkeit auf.
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Leitartikel
Schulanfang als Ermutigung
Erwartungsvoll, ein wenig aufgeregt, vor allem aber fröhlich und stolz, dem Kindergartenalter entwachsen zu sein, betreten in diesen Tagen und Wochen Schulanfänger zum ersten Mal ihren Klassenraum. Sie sind voller Neugierde.
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Ölboom
Entspannung im Ölhandel
Freigabe strategischer Reserven hilft zumindest temporär zur Verhinderung von Versorgungsengpässen. Deutschland liefert zehn Prozent der Gesamtmenge. Der Benzinpreis bleibt unverändert hoch.
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Richard Thompson
Wütend singt sich's gut
Der Folkrocker Richard Thompson in Hamburg: Er singt, seufzt, klagt und zürnt. Und gibt dem Publikum den Gitarrengott, den es nun mal verlangt. Zweiundzwanzig Lieder, zwei Zugabeblöcke und mithin drei Abgänge: ein großartiges Konzert.
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Leitartikel Wirtschaft
Nächste Ausfahrt China
Totgesagte leben länger. Diese etwas angestaubte Redewendung paßt auf die deutsche Textil- und Modeindustrie wie ein Hemd vom Maßschneider. Sie hat in den vergangenen Jahrzehnten einen beispiellosen Aderlaß hinnehmen müssen.
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Glosse Wirtschaft
Italienischer Rücktritt
tp. Italiens Notenbankchef Antonio Fazio soll zurücktreten. Das fordern nicht länger nur Bankmanager hinter vorgehaltener Hand, sondern nun auch Mitglieder der Regierung und der Präsident des italienischen Unternehmerverbands.
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Glosse Wirtschaft
Auslaufmodell
nf. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen. Vor wenigen Tagen waren es die Milliardenaußenstände, um deren Einzug sich - mit kaum meßbarem Erfolg - fast 700 Mitarbeiter kümmern.
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Fernsehduell-Analysen
Die große Kluft
Unterschiedlicher konnte die Wahrnehmung nicht sein: Die Mehrheit der professionellen Beobachter sah nach dem TV-Schlagabtausch die CDU-Vorsitzende als Überraschungssiegerin. Für die von Demoskopen befragten Fernsehzuschauer war hingegen mehrheitlich der Kanzler der Gewinner.
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Einzelhandel
Navigation durch den Supermarkt
Elektronische Hilfen sollen den Einkauf unterstützen und den Umsatz fördern. Dank innovativer Preisetiketten gibt es vielleicht bald kein Anstehen an der Kasse mehr, weil Waren automatisch eingescannt werden.
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Kommentar Sport
Niederlage für den Sieger
Die Richter des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) haben schon viele Tugenden bewiesen, sogar solche, die über das juristische Fachgebiet weit hinausgehen. Manchmal zum Beispiel geben sie Kommentare zu einem ihrer Urteile ab, ...
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Fernsehduell
Alle wollen Sieger sein
Sowohl Union („Merkel auf Augenhöhe“) als auch SPD („Wahl jetzt völlig offen“) beanspruchen den Sieg nach dem Fernsehduell. 21 Millionen Zuschauer verfolgten den verbalen Schlagabtausch zwischen Kanzler und Kandidatin, die meisten davon bei der ARD.
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Glosse Politik
Unklarheit
Dt. "Nicht überraschend" findet Angela Merkel, daß die FDP am kommenden Wochenende ihren Fraktionsvorsitzenden Gerhardt als Anwärter auf das Amt eines Außenministers auf den Schild heben will. Es konnte ja auch niemandem verborgen ...
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Fernsehduell
Pädagogische Sendung
In der Kanzlerschule: Gerhard Schröder belehrt Angela Merkel. Der Kanzler hatte die Hände vor dem Bauch übereinander gelegt, als stützte er sich auf den Knauf eines Schwertes, das er neunzig Minuten lang nicht zücken mußte.
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Glosse Politik
Einschnitt
K.F. Selbst wenn das Ausmaß der Katastrophe im Süden der Vereinigten Staaten beispiellos ist, selbst wenn es Kompetenzwirrwarr und Koordinationschaos auch anderswo gibt, so hat die Senatorin Clinton einfach recht: Die Nation war ...
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Glosse Politik
Demonstrationen
wgl. Seit langem gab es einmal wieder Demonstrationen für Abdullah Öcalan. In Istanbul und anderen Orten forderten Kurden seine Freilassung. Der Gründer und Kopf der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), die sich - bis man seiner in einer ...
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Breitband
Wettrüsten im Internet hat begonnen
8, 16, 18, 20 und nun 50 Megabit je Sekunde: Die Internetunternehmen überbieten sich zur Zeit mit Geschwindigkeitsrekorden. Dabei sind viele Deutsche froh, überhaupt einen DSL-Anschluß zu haben.
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Linkspartei
Der Charmeur und der Chef
Die Linkspartei im Wahlkampf, das sind Gregor Gysi und Oskar Lafontaine. Die Rollen sind verteilt: Der Ostdeutsche schlägt einen moderateren Ton an und kokettiert mit drollig-unterwürfiger Pose vor dem früheren SPD-Vorsitzenden, der weiter spricht wie ein Chef.
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Der geschrumpfte Atom-Gau
Ein neuer Untersuchungsbericht im Auftrag internationaler Organisationen kommt zu einem verblüffenden Ergebnis. Statt Hunderttausender Opfer habe es durch die Reaktorkatatstrophe in Tschernobyl allenfalls 4000 gegeben.
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Glosse Feuilleton
Britannien im Bild
Bestenlisten sind in England zu einer Art Nationalsport geworden. In letzter Zeit hat die BBC mit reger Anteilnahme der Öffentlichkeit den meistgeliebten Roman ermittelt ("Herr der Ringe"), sie hat über den größten Briten abstimmen ...
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Nationalmannschaft
Bierhoffs Kritik an den Kritikern
Oliver Bierhoff hat die massive Kritik am deutschen Nationalteam nach der 0:2-Niederlage in der Slowakei als unfair, überzogen und teilweise respektlos zurückgewiesen. „Es kann kein stetiges Wachstum geben“, sagte der Team-Manager.
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Chronik
Die schwersten Seilbahnunglücke der vergangenen Jahre
Seilbahnunglücke, bei denen mehrere Menschen getötet wurden, sind in den vergangenen Jahren in Europa verhältnismäßig selten geworden. Das folgenschwerste Unglück geschah vor knapp fünf Jahren im österreichischen Kaprun, wo 155 Menschen ums Leben kamen. FAZ.NET dokumentiert schwere Unglücke der vergangenen zwanzig Jahre.
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US Open
Ein Hauch von Chance gegen den Maestro
Nicolas Kiefer trifft nach seinem Erfolg über den Franzosen Arnaud Clement im Achtelfinale der US Open nun auf Titelverteidiger Roger Federer. „Ich traue mir zu, Roger zu schlagen“, sagte Kiefer selbstbewußt.
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Taifun
„Nabi“ vor der Südküste Japans
Die ersten Ausläufer des Taifuns „Nabi“ haben die japanische Südküste erreicht. Die Behörden warnen vor starken Regenfällen und Sturmböen. Ein Mann starb, fünf Menschen wurden verletzt.
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Wo Volkswagen seine Autos baut
Autos werden im VW-Konzern mit 343.000 Beschäftigten in einem internationalen Netz von Werken und Standorten gebaut. Im Inland hat die Volkswagen AG 102.500 Mitarbeiter in Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Kassel, Emden und Salzgitter.
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Unternehmen
Weniger Firmenpleiten in Hessen
In Hessen sind im ersten Halbjahr deutlich weniger Firmen Pleite gegangen als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl sank um zehn Prozent. Damit hat sich der Trend des ersten Vierteljahrs fortgesetzt.
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Energie
Deutschland zapft Ölreserve an
Weiter schlechte Nachrichten für Autofahrer: Bei den Benzinpreisen ist keine Entspannung in Sicht. Daran ändert auch die Freigabe eines Teils der strategischen Ölreserve Deutschlands nichts.
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Versorger
Aktie von Enel zeigt wieder mehr Energie
Enel war im vergangenen Jahr eine der besten Aktien im EuroStoxx 50. Dieses Jahr gilt das Gegenteil. Außer der schönen Dividende gab es fast nichts zu verdienen. Allerdings zeigt die Notiz dieser Tage wieder etwas Leben.
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Frankreich
Sorgen um Chirac
Drei Tage nach seiner Aufnahme im Militärkrankenhaus Val-de-Grâce in Paris wird angesichts eines kargen medizinischen Bulletins über den Gesundheitszustand des französischen Präsidenten spekuliert. Chirac habe eine „gute Nacht“ verbracht, teilten seine Ärzte mit.
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Kasseler Kampfszenen (6)
Die Vorhut des Volkes
Wolfgang Gerhardt ist kein Freund der großen Gesten. Die Vernunft fuchtelt nicht mit den Händen. Und er möchte, sagt er in Kassel, sich nicht beim Aufwachen gleich überlegen müssen, was die Bundesregierung nun wieder will.
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Textilindustrie
Nächste Ausfahrt China
Die deutsche Textil- und Modeindustrie ist seit langem auf die Globalisierung eingestellt. Bleibt zu hoffen, daß ein Ende des Quotenstreits mit China den Blick nun wieder auf die Chancen der Marktöffnung in den Vordergrund rücken - für die Verbraucher ebenso wie für die vitale Branche.
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Sonntagsökonom
Der Steuerwettbewerb ist schwach
Jeder Bäcker muß sich anstrengen, um durch knusprige Brötchen zu einem möglichst geringen Preis Kunden zu gewinnen. Der Steuerwettbewerb sollte die Regierungen zu ähnlichem Verhalten anregen. Dazu ist die Konkurrenz zu schwach.
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Hurrikan Katrina
Welche Fonds liegen in Katrinas Bahn?
Standard & Poor's haben untersucht, welches Ausmaß die Folgen von Katrina für diverse Branchen wie Öl und Gas bis hin zu Versicherungsgesellschaften haben. Außerdem werden Fonds aufgelistet, die Aktien von betroffenen Unternehmen enthalten.
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Zum Tod von Ekkehard Schall
Meister des F-Effekts
Selbst seine drei Berufe durchdrangen sich dialektisch: Er war Schwiegersohn von Bertolt Brecht, Mitaufseher des Brechtschen Erbes, und außerdem hatte er den Beruf des Schauspielers. Ekkehard Schall starb im Alter von 75 Jahren.
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Überepochaler Lernprozeß
Eckard Michels: Von der Deutschen Akademie zum Goethe-Institut. Sprach- und auswärtige Kulturpolitik 1923-1960. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2005. VI und 266 Seiten, 39,80 [Euro].Das im Jahr des Dichtergedenkens 1932 gegründete "Goethe-Institut zur Fortbildung ausländischer Deutschlehrer" ...
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Bei Suppen hört der Spaß auf
Hector ist ein manischer Sammler. Er sammelt Käseetiketten, Aperitifspießchen, Briefmarken und - die Augenblicke, in denen seine Frau Brigitte die Fenster putzt. Nach einem vergeblichen Selbstmordversuch hatte er sich schon von seiner Sammelleidenschaft geheilt geglaubt, doch lernt er just seine ...
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Kartellrechtliche Praxis
Thomas Kapp: Kartellrecht in der Unternehmenspraxis. Was Unternehmer und Manager wissen müssen. Verlag Dr. Gabler, Wiesbaden 2005, 283 Seiten, 44,90 Euro.Kartellrecht berührt die Geschäftspraxis von Unternehmen in vielfältiger Weise. Das reicht von Unternehmenskooperationen, vom Vertrieb über Unternehmenszusammenschlüsse und Unternehmenskäufe bis hin zur Mißbrauchskontrolle.
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Im Raum sehen
Heinz Brill: Geopolitische Analysen. Beiträge zur deutschen und internationalen Sicherheitspolitik (1974-2004). Biblio Verlag, Bissendorf 2005. 459 Seiten, 34,- [Euro].Geopolitik gehört in Deutschland noch immer zu den Tabuthemen. Wer sich mit ihr beschäftigt, muß sich schützen. Am besten ist es deshalb, man stützt sich auf auswärtige Quellen.
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Kleiner Bär, großer Komplex
"Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig" - so etwas hat man schon lange nicht mehr auf den Vorsatzblättern von Romanen gelesen. Justine Lévy, die Tochter des französischen Meisterdenkers Bernard-Henri Lévy, verschmäht solche Feigenblätter. Sie schreibt einen Schlüsselroman, zu dem im Lieferschein der Schlüssel gleich mitgereicht wird.
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Hornberger Schießen
Noam Chomsky: Keine Chance für Frieden. Warum mit Israel und den USA kein Palästinenserstaat zu machen ist. Aus dem Amerikanischen von Michael Haupt. Europa Verlag, Hamburg, Leipzig, Wien 2005. 266 Seiten, 19,50 [Euro].Alan M. Dershowitz: Plädoyer für Israel. Warum die Anklagen gegen Israel aus Vorurteilen bestehen.
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Anekdotenreich
JASSIR ARAFAT. Im November jährt sich sein Tod zum ersten Mal, und in Städten wie Gaza und Ramallah vergilben die Poster mit dem Gesicht des palästinensischen Präsidenten: Der Wechsel an der Spitze der palästinensischen Autonomiebehörde verlief reibungsloser als von vielen erwartet. Schon Anfang 2004 ...
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Eigeninteressierte Akteure
Manfred Neumann/Jürgen Weigand (Herausgeber): The International Handbook of Competition. Edward Elgar, Cheltenham 2005, 360 Seiten, 142,50 Euro.Die Analyse von Wettbewerb gehört seit ihren Anfängen zum Kerngebiet der Wirtschaftswissenschaften. Etwa in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts bildete ...
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Schenk mir einen Keks, Dalai Lama!
Wer sich heute in einer Buchhandlung einmal vor das "Fernöstliche Weisheiten"-Regal stellt, den schwindelt geradezu ob der unüberschaubaren Dalai-Lama-Literatur. Gibt es einen automatischen Titelgenerator? Oben wirft man ein Porträtfoto und Gutmenschs Lieblingsworte hinein, unten kommt blitzgeschwind ein neuer Buchtitel heraus.
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Kostbarkeit für Rechtshistoriker
Gelehrtenbriefwechsel unserer Zeit werden normalerweise geringgeschätzt. Was haben sie schon zu sagen außer freundlichem Gedankenaustausch, Universitäts- und besonders Berufungsangelegenheiten, Zusendung von Sonderdrucken oder Beschaffung von Druckkostenzuschüssen? So scheint es im Grunde hier auch.
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Illusion einer Traumkombination
In jüngster Zeit las man ein paar "Minderheitenvoten" von Fachpsychologen, aus denen großer Unmut über den Hype der Hirnforschung spricht. So heißt es in einem "Manifest" (F.A.Z. vom 16. Juni), das sechs Psychologieprofessoren in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift "Gehirn & Geist" veröffentlichten: ...
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Europäische Kompromisse
Heinz Kleger (Herausgeber): Der Konvent als Labor. Lit Verlag, Münster 2004. 864 Seiten, 34,90 [Euro].Die Dokumentation zur Idee einer europäischen Verfassung und Arbeit des Konvents präsentiert nicht nur eine Fülle von Entwürfen, Positionen und Diskussionen, sondern liefert auch einen ausführlichen Kommentar zu beiden Projekten.
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Die Waffenfreude der Werksgemeinschaft
Der dort oben im Dunkeln in der Rüstung eines Ritters auf dem Pferde sitzt, ganz zugeklappt und abgeriegelt in gespannter Harmlosigkeit, gleichsam nur auf das Hühott der Geschichte wartend, die ins Feld hinaus führt - das ist Gustav Krupp von Bohlen und Halbach im Sommer 1913, damals Chef der Krupp ...
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Kritik an Bush-Regierung
Hurrikan Kanye
Amerika hat eine zweite Trümmerfront: Ein friedfertiger Rapper hat der Regierung Bush Rassismus vorgeworfen. Und hinweggefegt, was in der Debatte über die Rettungsaktionen nach „Katrina“ noch an artigem Einvernehmen übrig war.
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Fernsehduell
„Es war mindestens ein Patt“
Kann das Fernsehen Wahlen entscheiden? Zumindest unentschlossene Wähler können durch das Fernsehduell beeinflußt werden. Ein prominenter Parteienforscher hat keinen Sieg von Schröder gesehen: „In der A-Note, bei den Inhalten, war Angela Merkel mindestens gleichauf mit dem Kanzler.“
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Fernsehduell
Das erste Streitgespräch
Arbeitsmarkt, Kündigungsschutz, Steuen - 90 Minuten lang stritten der Kanzler und die Kandidatin über die Themen des Wahlkampfs. Viel Zeit verwandten sie auf die Steuerpläne des Unions-Finanzexperten Paul Kirchhof.
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0:2 in der Slowakei
„Ein Rückschritt im gesamten Spiel“
Bundestrainer Klinsmann zeigt sich über das 0:2 gegen die Slowakei „in keinster Weise“ beunruhigt. Kapitän Michael Ballack fordert dagegen nach dem enttäuschenden Auftritt eine Aussprache, und Franz Beckenbauer trauert der Confed-Cup-Begeisterung nach.
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Didi Hallervorden
Der müde Slapsticker
„Nonstop Nonsens“ hat sein Image zementiert: Seither assoziiert die Welt mit Dieter Hallervorden vor allem ein Geräusch - „Palim, Palim“. Und den Satz: „Ich hätte gerne eine Flasche Pommes frites.“ An diesem Montag wird der Komiker siebzig Jahre alt.
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Banken
UBS verkauft Privatbanken an Julius Bär
Die Großbank UBS verkauft drei Privatbanken mit rund 119 Milliarden SFR betreuten Kundenvermögen und insgesamt 1.700 Mitarbeit an Julius Bär. Durch diese Akquisition wird Bär der größte Schweizer Vermögensverwalter.
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Filmfestival Venedig
Tausend Tonnen Walfett
Blutige Rituale im Bauch eines Walfangschiffs, kontemplative Klosterruhe und eine dicke Frau treffen in Venedig zusammen. Filme von Matthew Barney, Philipp Gröning und Steven Soderbergh beim Filmfestival.
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