Meldungen vom 30.10.2005
Artikel-Chronik
Burn-out
Strategien gegen das Burn-out-Syndrom
Ob Student, Lehrer oder Manager. Das Burn-out-Syndrom kann jeden erwischen. Schätzungen zufolge leidet in Deutschland jeder vierte Berufstätige daran. Doch das Absinken der eigenen Leistungskurve durch Streß oder Arbeitssucht nehmen die Betroffenen entweder nicht wahr oder nicht ernst genug. Denn dieser Prozeß geht schleichend voran. Hat das kräftezehrende „Brennen" nach den ersten Berufsjahren einmal nachgelassen, stellt sich im Normalfall eine gesunde Balance zwischen Leistungs- und Erholungsphasen ein. Machen sich aber dauerhaft Zeichen von Lustlosigkeit, Reizbarkeit und Anspannung bemerkbar, raten Psychologen zu erhöhter Aufmerksamkeit. Überdruß und Überforderung belasten zunehmend Körper und Seele. Nicht selten sind Herzinfarkt und schwere Depressionen die Folge. Wer also ständig perfekt sein möchte, mehr Energie verbraucht als auftankt und mit seiner Lebenszeit nicht vernünftig haushaltet, sollte diese Warnsignale ernst nehmen. Wenn erste körperliche, geistige oder emotionale Erschöpfungszustände auftreten, muß aber nicht gleich ein Termin beim Therapeuten vereinbart werden. Ein gezielter Blick in die umfangreiche Ratgeberliteratur kann bereits helfen, das Burn-out-Syndrom auszubremsen.
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Krankmacher Karriere
Lieber Work-Life-Balance statt Burn-out-Syndrom
Höher, schneller, weiter: Wer die Karriereleiter besteigt, muß sich jeden Tag aufs neue gegen die Konkurrenz behaupten und einem extrem hohen Erfolgsdruck standhalten. Dabei wird oft nicht beachtet, daß zuviel Druck - egal, ob er von außen oder innen kommt - mit der Zeit richtig krank machen kann.
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Bildung
Fachhochschule setzt stärker auf Forschung
Forschung an der Fachhochschule Frankfurt - das ist zu zwei Fünfteln Forschung von Claus Reis. Rund 40 Prozent aller Drittmittel, die der FH in den Jahren 2002 bis 2004 zuflossen, hat der Sozialexperte für seine Projekte eingeworben - gut 2,5 Millionen Euro.
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Reformation
Pfarrer Myers und der Mut in der Kirche
Es sind nur ein paar Meter zwischen der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg und seinem Büro, aber manchmal braucht Jeffrey Myers für den Weg eine halbe Stunde. Hier ein Gespräch mit einem Touristen, dort ein kurzes Treffen mit einem Gemeindemitglied - der Seelsorger nimmt sich Zeit.
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Arabisches Fernsehen
Homer heißt jetzt Omar
Fastenzeit ist Fernsehzeit. Im Ramadan steigen die Einschaltquoten, und die arabischen Sender versuchen sich in neuen Formaten: Von Terrorismuskritik in Seriengestalt bis zu den islamisierten Simpsons.
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Kürbiswahn
Hallo-was? Das fragten bis vor einigen Jahren noch viele, wenn sich im Spätherbst an den Straßenrändern die ersten Kürbishalden zeigten. Inzwischen ist es schon für Kindergartenkinder selbstverständlich, ...
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Patrick J. Fitzgerald
Der Ankläger
Patrick J. Fitzgerald war Sonderermittler im Fall der enttarnten CIA-Agentin Plame. Mit Mut, Eifer und unbändigem Durchsetzungswillen brachte er den wichtigsten Mitarbeiter von Vizepräsident Cheney um seinen Posten.
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Kickers Offenbach
Boysen wird laut, aber es nützt nichts
Betretene Gesichter allenthalben. Ob Sportdirektor Uwe Bein, Präsident Dieter Müller, Vizepräsident Thomas Kalt oder Ehrenpräsident Waldemar Klein - es hat schon fröhlichere Zeiten gegeben am Bieberer Berg als nach jenem peinlichen und ernüchternden 1:3 gegen Wacker Burghausen.
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Eishockey
Kopflos und ratlos - die Lions treffen das Tor nicht mehr
. Am Samstag abend, zur besten Sendezeit, wurde im Ersten Deutschen Fernsehen die Frage gestellt: "Verstehen Sie Spaß?" Zur gleichen Zeit, in der Frankfurter Eissporthalle, wurde die Frage tausend und einmal beantwortet. Die Antwort: Nach dem 0:4 gegen Duisburg machen die Lions derzeit keinen Spaß.
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Vogelgrippe
Verunsicherung bei Züchtern und Besuchern von Geflügelschauen
Am Wochenende sind die Fachleute bei der alljährlichen Rassegeflügelschau des Landesverbands der Rassegeflügelzüchter Hessen-Nassau meist unter sich geblieben. Viele Züchter kannten sich, tauschten Glückwünsche und Anekdoten aus und diskutierten über Neuigkeiten aus der Welt der Gefiederten. Ganz oben auf der Agenda stand jedoch die Debatte um die Vogelgrippe.
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Irak
„Ich wollte Bush vom Krieg abbringen“
Silvio Berlusconi, der als einer der engsten Verbündeten Amerikas im Irak-Krieg gilt, wollte Präsident Bush nach eigenen Worten von einer Intervention abhalten. Der italienische Premier, der 3000 Soldaten in den Irak schickte, will von dem Unterfangen nie überzeugt gewesen sein.
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Leitglosse
Machtfrage
Dt. Fünf Wochen lang schien die SPD ihrer Führung mit geradezu mustergültiger Disziplin zu folgen. Wie ein Mann stand sie zunächst hinter der Forderung, Schröder müsse Kanzler bleiben, um dann ebenso geschlossen auf die neue Linie einzuschwenken.
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Leitartikel
Bildung statt Lutherbonbons
Mehrere zehntausend orangefarbene Tüten mit Lutherbonbons haben nordelbische Gemeinden schon lange vor dem Reformationsfest bestellt. In Hannover will die Bischöfin die Bonbons selbst in der Fußgängerzone verteilen.
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Glosse Wirtschaft
Ungleiche Brüder
mas. Die Union sucht noch ihre Rolle im Koalitionspoker. Während eine Reihe von Finanzpolitikern wie Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt davor warnt, das gigantische Haushaltsloch vornehmlich über Steuererhöhungen zu schließen, bereitet der Hesse Roland Koch genau dies vor.
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Glosse Wirtschaft
Wider den Pessimismus
dri. Die Stimmung an den Finanzmärkten ist wieder einmal schlechter als die Lage. Es geht die kollektive Angst um, daß die Zentralbanken mit Leitzinserhöhungen das zarte Konjunkturpflänzchen abwürgen könnten.
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Planespotting
„Eine Macke, aber eine positive“
Er schaut sich gerne Flugzeuge an. Manchmal fliegt er nach Amerika, um den ganzen Tag am Flughafen zu stehen. Dort trifft er dann Gleichgesinnte. Und er träumt vom neuen Airbus. Ein „plane spotter“ im Interview.
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Der Bundesliga-Kommentar
Chemie-Baukasten
Bayern als Modell für Deutschland? Wäre es so, die aktuelle Gleichung für die WM müßte so lauten: Knapper Überdurchschnitt minus Inspiration plus Ballack gleich Erfolg. Im Deutschland- wie im Bayern-Team sieht es derzeit aus, als halte nur der Faktor Ballack die Rechnung so eben im Plus.
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Glosse Politik
Besonnen
pes. Regierungen tendieren nach Terroranschlägen leicht zu Aktionismus. Auch in Indien ist nach den Bombenexplosionen in der Hauptstadt hektische Betriebsamkeit entfacht worden. Zehntausende Polizisten sind im Einsatz.
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Glosse Politik
Ehrlicher Blair
nbu. Das ist schon eine bemerkenswerte Kehrtwende: Der Klimaschutz war eines der wenigen Themen, bei denen Tony Blair in den vergangenen Jahren den Mustereuropäer zu geben pflegte. Trotz aller Sonderbeziehungen zu Washington stand die britische Regierung stets in Treue fest zum Kyoto-Protokoll.
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Glosse Politik
Enthüllungen
D.D. Die brasilianische Zeitschrift "Veja" will herausgefunden haben, daß der kubanische Diktator Castro im Jahr 2002 drei Millionen Dollar für den Arbeiterführer Lula erübrigt habe, um dessen Chancen als Präsidentschaftskandidat zu befördern.
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Glosse Feuilleton
Klarsprech
Zunächst einmal bitten wir Sie dringend, die Anleiterbarkeit zu sichern. Andernfalls kann Ihnen nämlich die angeforderte Grunddienstbarkeitsbewilli- gungserklärung nicht sicher überstellt werden. Was das dann für den Brandüberschlagsweg, ...
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Vogelgrippe
Panikmache oder Pannenhilfe?
Die Welt fürchtet sich zurecht vor der Vogelgrippe, obwohl ein für den Menschen ansteckendes Virus bisher gar nicht existiert. Warum der Vogelgrippe-Alarm trotzdem notwendig und zugleich gefährlich ist.
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Linkspartei
Lothar Bisky: „Das steigert meine Wut“
Noch einmal wird sich Lothar Bisky als stellvertretender Bundestaspräsident zur Wahl stellen. Es gehe darum, daß die Linkspartei gleich behandelt werde, begründete er im Interview seine Gründe, es noch einmal zu versuchen.
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Herzblatt-Geschichten
Es ist alles eins
Uschi Glas hat geheiratet! Eine Synthese aus Sakrament und Hopsasa, Segen und Rambazamba, Heiligem und Riesenjux, schreibt die Fachpresse. Ob das stimmt? Die Herzblatt-Geschichten vom Wochenende.
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Koalitionsverhandlungen
Weniger Steuer auf Lebensmittel?
An der Frage, wie der Bundeshaushalt zu konsolidieren sei, droht im schlimmsten Fall die angestrebte große Koalition zu scheitern. Die Standpunkte von SPD und Union sind weit auseinander, heißt es. Bewegung in den Gesprächen gebe es bisher nicht.
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Der Fehlentwicklungsroman
"Dies ist ein zutiefst geheimnisvoller Krieg", sagte der britische Militärhistoriker Sir John Keegan dieser Zeitung schon nach wenigen Tagen der amerikanischen Offensive im Irak. Dabei erscheinen uns heute jene Tage des Vorrückens auf Bagdad aber noch als die übersichtlichste Phase des Konflikts. Der ...
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"Auf Mexikaner können Sie sich nicht verlassen"
Seit seiner These vom "Clash of Civilizations" gilt Samuel P. Huntington als Kassandra der Politikwissenschaft. Auch mit seinem neuen Buch "Who Are We? Die Krise der amerikanischen Identität" (Europa-Verlag, 540 Seiten, 28,90 Euro) beweist der 78jährige Professor aus Harvard sein Talent für die Dramatisierung offensichtlicher Probleme.
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Enten des Untergangs
Die Enten sind schon da. Als weiche Küken in Todesangst, als grell erleuchtete Mastenten im perfekt austarierten Wachstumslicht im Stall, als immer fressende Zartfleischentchen, als kollegenfressende Kannibalen, wenn es doch mal zu hell war im Stall, im Kohlendioxydnebel dann, wenn ihre Zeit gekommen ...
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Aus der Redaktion
Stefan Niggemeier, Medienredakteur dieser Zeitung, hat mit Michael Reufsteck ein Fernsehlexikon geschrieben, nein: "Das Fernsehlexikon" (Goldmann, 49,90 Euro). Es informiert unterhaltsam über mehr als 7000 Sendungen und erscheint kommende Woche.
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In der Stille der Nacht
Als Haruki Murakami Mitte Zwanzig und noch kein Schriftsteller war, also in den siebziger Jahren, nahm er einen Kredit auf, pachtete einen Raum in Kokubunji, etwas außerhalb von Tokio, und eröffnete einen Jazz-Laden. Das sei eine tolle Zeit gewesen, hat er einmal gesagt. "Wenn man bei der Arbeit ...
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Reformen in Deutschland
Die Angst vor dem Aufbruch
Die Deutschen haben Reformen notwendig gefunden und doch den Parteien die Zustimmung zur eigenen Überzeugung versagt. Jetzt haben alle einen Kater. Bis auf die Politiker. Gibt es einen Reformer des Jahres 2005? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist auf der Suche.
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Bombenexplosionen
Mehr als 50 Tote in Neu Delhi
Drei Tage vor dem wichtigen Hindu-Fest „Diwali“ sind bei einer mutmaßlichen Bombenserie in Neu Delhi mehr als 50 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die Polizei spricht von einem „klaren Terrorakt“. Auch Indiens Ministerpräsident Singh macht „terroristische Elemente“ für die Explosionen verantwortlich.
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Marathon
Bis zu 200.000 Zuschauer an der Laufstrecke erwartet
Schon jetzt steht fest, daß zumindest ein Rekord beim Messe Frankfurt Marathon am Sonntag gebrochen werden wird: Mit mehr als 16.000 Athleten ist das Teilnehmerfeld so groß wie nie. 200.00 Zuschauer werden erwartet. Zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien fahren nur eingeschränkt.
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