Meldungen vom 14.5.2005
Artikel-Chronik
Aufstand in Usbekistan
Proteste weiten sich aus
Menschenrechtler befürchten, daß die Unruhen in Andischan bis zu 500 Tote gefordert haben. Die Proteste gehen weiter, nicht nur in Andischan. In Karassu an der kirgisischen Grenze haben Demonstranten eine Polizeistation und ein Zollamt in Brand gesteckt.
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Junko Tabei
Noch immer jede Woche ein Gipfel
Vor 30 Jahren bestieg die Japanerin Junko Tabei als erste Frau den Mount Everest. Die Berge lassen sie nicht los. Die 65jährige ist weiter aktiv. Engagiert kämpft sie für den Umweltschutz im Himalaja-Gebirge.
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2:0 gegen Stuttgart
Kein Fußballwunder in Bochum
Der VfL Bochum ist zum fünften Mal in seiner Vereinsgeschichte aus der Bundesliga abgestiegen. Die Westfalen gewannen beim letzten Heimspiel des scheidenden Trainers Peter Neururer gegen den VfB Stuttgart zwar mit 2:0.
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1:2 in Hannover
Hamburg wird „bitter bestraft“
Der HSV hat nur noch wenige Chancen auf einen Teilnahme am Uefa-Cup. Im Nord-Derby bei Hannover 96 verloren die Hamburger 1:2 und können damit nicht mehr aus eigener Kraft direkt ins internataionale Geschäft einziehen.
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CSU-Parteitag
„Ich lasse Dir den Glauben“
Ein Parteitag am Pfingstsamstag - eigentlich keine besonders gute Idee. Doch Edmund Stoiber blieb nichts anderes übrig, wollte er doch zeigen, daß er Jürgen Rüttgers im Wahlkampf unterstützt.
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Asien
Taiwan will unabhängig bleiben
In Taiwan hat die regierende Fortschrittspartei überraschend die Wahl einer Nationalversammlung gewonnen. Die Bevölkerung stützte damit auch Präsident Chen Shui-bian und seinen Unabhängigkeitskurs gegenüber China.
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NBA
Wenig Respekt für Nowitzki
Die Dallas Mavericks mit ihrem deutschen Nationalspieler Dirk Nowitzki haben in der NBA das erste Halbfinal-Heimspiel der Western-Conference gegen die Phoenix Suns verloren.
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Cannes
Fünf letzte Tage
Preisanwärter: Gus Van Sants „Last Days“ lehnt sich an Kurt Cobains Geschichte an und läßt den hellen Mittag von Cannes wie Mitternacht aussehen. Atom Egoyans „Where the Truth Lies“ hingegen verleiht uns ein Hochgefühl.
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Ein Buch ruft "Hilfe!"
Warum dieses Buch im normalen literarischen Programm des Piper Verlags erscheint, ohne Verweis auf seine wahre Zielgruppe - das können wohl nur die Marketing-Strategen des Hauses sagen. Die Lektüre jedenfalls gibt dazu keinen Aufschluß; sie vertieft die Fragwürdigkeit dieser Entscheidung. Der Roman "Rettet ...
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Das Idyll von Königsberg
Ein Bilderbuch mit Luftaufnahmen schaut man sich immer gern an, um so lieber, wenn das Leitmotiv "Bayern" ist. Obgleich der vorliegende Band nicht der erste seiner Art ist, sind die Chancen, nicht allzu bekannte Objekte und Perspektiven gezeigt zu bekommen, gut. Der Fotograf Gerhard Launer, der mit seiner ...
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Der Schmerz des Italienfreunds
Es gibt diese Momente im Leben von Nordländern, in denen sich ein schleichender Schmerz in der linken Brusthälfte breitmacht. Einer, gegen den kein Arzt helfen kann und auch kein Aspirin, weil er aus dem tiefsten Gemüt kommt und schnellstmöglich nach Sonne, blühenden Zitronen und Vespa-Geknatter verlangt, sprich nach Italien.
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Der beteiligte Beobachter
In den neunziger Jahren gelangte Richard Swartz mit dem Buch "Room Service" als Virtuose der literarischen Reportage zu internationalem Ruhm. Nach einem Roman legt der langjährige Osteuropa-Korrespondent des Stockholmer "Svenska Dagbladet" unter dem unscheinbaren Titel "Adressbuch" nun eine Sammlung von sieben "Geschichten" vor.
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Der Schmerz des Italienfreunds
Es gibt diese Momente im Leben von Nordländern, in denen sich ein schleichender Schmerz in der linken Brusthälfte breitmacht. Einer, gegen den kein Arzt helfen kann und auch kein Aspirin, weil er aus dem tiefsten Gemüt kommt und schnellstmöglich nach Sonne, blühenden Zitronen und Vespa-Geknatter verlangt, sprich nach Italien.
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Uneinnehmbare Festung
Der bewegendste Brief in dieser Korrespondenz mit drei Stimmen stammt von der Tochter Dorothea Sternheim, auch Mopsa genannt - nicht von der Mutter Thea Sternheim und auch nicht von Gottfried Benn: Es ist ihr Abschiedsbrief an die Mutter. Dorothea Sternheim starb mit 49 Jahren nach qualvollen Wochen und einer erfolglosen Operation an Krebs.
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Die Schrecken der Befreier
"Bei den Russen steht die Seele offen, man versteckt seine Gefühle nicht und brüllt sich an, während man hier sogar eine Barriere zu den Freunden spürt", so spricht 1999 ein in Wien lebender Russe. Das österreichisch-russische Verhältnis ist von Klischees gespickt, von Vorurteilen besetzt und - auch über mehrere Jahrhunderte betrachtet - auffallend schlecht.
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Licht des Lasters
Las Vegas ist Licht. Soviel Licht, das aus Millionen von Glühbirnen, Scheinwerfern und Neonröhren blinkt und glitzert und leuchtet und strahlt, daß sich die Stadt nachts im Himmel über der schier endlosen Wüste Nevadas reflektiert und ihr orange leuchtender Widerschein selbst aus fünfzig Kilometer Entfernung noch deutlich zu erkennen ist.
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Licht des Lasters
Las Vegas ist Licht. Soviel Licht, das aus Millionen von Glühbirnen, Scheinwerfern und Neonröhren blinkt und glitzert und leuchtet und strahlt, daß sich die Stadt nachts im Himmel über der schier endlosen Wüste Nevadas reflektiert und ihr orange leuchtender Widerschein selbst aus fünfzig Kilometer Entfernung noch deutlich zu erkennen ist.
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Der Tag, als Elvis starb: Peter Schössows wunderbares Bilderbuch eines Abschieds
Wohin einen der Kummer halt treibt! Laufen, heißt es, absorbiert. Und so trabt an einem selten schönen Frühlingstag ein kleines Gör die Parkwege ab. Mal düster brütend, Hände auf dem Rücken wie Beethoven im Sturm auf dem berühmten Bild, eine Knipsverschlußlacklederhandtasche hinter sich her schleifend und mehr Staub aufwirbelnd als das Wagenrennen in "Ben Hur".
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Die Melancholie der Erinnerung
Wenn sich - mit allem Respekt gesagt - zwei so altgediente Journalisten wie Haug von Kuenheim, zuletzt stellvertretender Chefredakteur der "Zeit", und der mit dem Norden Europas intim vertraute Fernsehmann Hans Joachim Kürtz zusammentun, muß etwas Gutes herauskommen. Tatsächlich ist ihr Buch über Ostpreußen ein schönes und lehrreiches Werk.
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Das Idyll von Königsberg
Ein Bilderbuch mit Luftaufnahmen schaut man sich immer gern an, um so lieber, wenn das Leitmotiv "Bayern" ist. Obgleich der vorliegende Band nicht der erste seiner Art ist, sind die Chancen, nicht allzu bekannte Objekte und Perspektiven gezeigt zu bekommen, gut. Der Fotograf Gerhard Launer, der mit seiner ...
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Verrisse und Lobreden sind seine Liebesschwüre
Über keinen deutschen Literaturkritiker sind zu seinen Lebzeiten so viele Bücher geschrieben worden wie über Marcel Reich-Ranicki: Es gibt Darstellungen seines Lebens und Wirkens, Sammlungen von Aufsätzen über ihn und seine Aktivitäten, Briefe und Interviews, polemische Streit- und rühmende Festschriften, ...
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Führungskräfte
Von Beruf Sohn mit Mastertitel
Führungsqualitäten sind nicht angeboren: Die ersten Absolventen des Studiengangs Unternehmensnachfolge verlassen die FH Pforzheim. Der Masterstudiengang bereitet die jungen Unternehmer auf die freundliche Übernahme vor.
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