Meldungen vom 6.3.2005
Artikel-Chronik
Wahlen
Entscheidung in Darmstadt fällt erst in der Stichwahl
Die Oberbürgermeisterwahl in Darmstadt wird am 20. März in einer Stichwahl zwischen Wolfgang Gehrke (CDU) und Walter Hoffmann (SPD) entschieden. Keiner der sechs Kandidaten konnte am Sonntag im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereinigen.
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Demütigende Niederlage
Das Wort Sensation paßt: Burkhard Albers wird neuer Landrat im Rheingau-Taunus-Kreis. Es ist ein überraschend klarer Sieg des SPD-Bewerbers über einen konservativen Landrat in einem konservativen Landkreis und eine demütigende Abstrafung, die vor allem eine Ursache hat: Bernd Röttger.
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Ausstellung
"Mein Garten": Mit Pinocchio in den Frühling
Es ist Sonntag, kurz nach elf Uhr. Während die Frankfurter Innenstadt wie ausgestorben daliegt, herrscht ein reges Kommen und Gehen an den Pforten des Palmengartens. Gerade tritt ein älteres Ehepaar aus dem Ausgang, schwer beladen mit Blumenkästen und einer Engelsfigur aus Terrakotta.
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Rußland
Orangensaft zum Hering?
In Rußland wird ein Staatsmonopol für „waffenfähigen" Alkohol gefordert. Es ist zu bezweifeln, ob diese Idee die Russen vom Trinken abhält, denn der Volksmund weiß: Wer keinen Wodka trinkt, ist krank oder ein schlechter Mensch.
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Zweite Liga
Die Eintracht zittert sich der Spitze entgegen
Auf diesen Sieg sollten sich die Eintracht-Profis nichts einbilden. Sicherlich, auch das siebte Heimspiel in Folge im Frankfurter Waldstadion hat die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel für sich entschieden, aber nur das Ergebnis war erfreulich.
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FSV Mainz 05
Tag der großen Gefühle
Es war in der 77. Minute, als der Freiburger Stürmer Wilfried Sanou allein auf das Tor von Mainz 05 zulief. Torhüter Wache hatte der Mann aus Bobo-Dioulasso in Burkina Faso längst passiert, jetzt mußte er den Ball nur noch ins leere Tor schieben. Doch Manuel Friedrich hatte etwas dagegen.
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Halbmarathon
Handschuhe zur Begrüßung
Am Tag zuvor waren Viola Bor, Grace Malot und Joseph Samoei in Frankfurt eingetroffen, und als erste Hilfestellung wurden den drei Kenianern wärmende Handschuhe besorgt. Es war bitterkalt beim Start des Frankfurter City-Halbmarathons vor dem Nordwestzentrum, als Bürgermeister Achim Vandreike die 2416 Teilnehmer auf die 21,1 Kilometer lange Strecke schickte.
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Syrien
Baschar al Assads erste Meisterprüfung
Die aktuelle Krise wird über die Zukunft von Assad entscheiden und über die Syriens. Selbst nach einem Abzug der Soldaten blieben die nichtuniformierten Agenten der syrischen Geheimdienste im Libanon.
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Biathlon-WM
Endlich
Die 34 Jahre alte Uschi Disl, die bisher ungekrönte Nummer eins, hat zwei Titel jetzt für sich ganz alleine. Der eigentlich längst abgeschriebene Traum geht bei den Titelkämpfen in Hochfilzen in Erfülllung.
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Formel 1
Formel Zufall
Die modifizierten Regeln beschäftigen zu Saisonbeginn die schnellste Motorsportserie der Welt. Aber was bringen die unkalkulierbaren Neuerungen? Vielleicht ein bißchen Unterhaltung, aber keine interessanten Überholmanöver, keine Rad-an-Rad Duelle. Statt dessen bietet diese Lotterie im ersten Teil den zweifelhaften Vergleich von Rennpferden mit Ackergäulen.
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Italien
Sgrena vermutet Hinterhalt der Amerikaner
Nach ihrer Freilassung aus irakischer Geiselhaft hat die italienische Journalistin Giuliana Sgrena schwere Vorwürfe gegen die amerikanische Armee erhoben. Ihre Geiselnehmer hatten sie vor den Amerikanern gewarnt. Der italienische Geheimdienst schließt dagegen einen Hinterhalt aus.
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Leitartikel
Transrapid
Gerne wird die These aufgestellt, die Außenpolitik Bundeskanzler Schröders lasse sich im Kern als Förderung des Außenhandels definieren. Richtig daran ist, daß er die Interessen der Exportwirtschaft - wie es besonders bei seinen ...
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Leitglosse
Fischers Schauspiel
kum. Außenminister Fischer hat in der Visa-Affäre bislang eine Verantwortlichkeit zur Schau getragen, in der Gutwillige die Rolle des tragischen Opfers erkennen sollen. Der Minister wußte demnach lange Zeit von nichts, wollte nur ...
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Glosse Wirtschaft
Fünf Jahre danach
dri. Es ist ein Jahrestag, an den sich Anleger nur ungern erinnern: Am 7. März 2000 kletterte der Deutsche Aktienindex Dax auf ein Rekordhoch von 8136 Punkten. Der Tag selbst vermittelte deutschen Aktionären zwar das Gefühl, sie seien allesamt Finanzgenies.
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Glosse Wirtschaft
Untauglich
jja. Die Entfesselung ökonomischer Kräfte durch Abschaffung rechtlicher Hemmnisse ist ein hehres Ziel der Europäer. Doch weil nicht jede Rechtsregel ohne Sinn ist, haben die Urheber der umstrittenen Dienstleistungsrichtlinie einen ...
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Leitartikel Wirtschaft
Der geschenkte Gaul
Werner Müller hat nie einen Hehl daraus gemacht, welche Pläne er mit dem Essener RAG-Konzern hegt. Als der frühere Wirtschaftsminister im Juni 2003 den Vorstandsvorsitz des aus der Ruhrkohle AG entstandenen Konglomerats übernahm, ...
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Fußball
Fürth strauchelt, Frankfurt holt auf
Eintracht Frankfurt und 1860 München haben den Aufstiegskampf in der zweiten Liga wieder spannend gemacht. Die beiden besten Rückrundenteams setzten ihre Aufholjagd mit Siegen fort und verkürzten ihren Rückstand auf Rang drei auf drei Punkte.
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Glosse Politik
Prozeßflut
Mü. In der SPD sind einige aufgewacht: Innenminister Schily hat im Kabinett seinen Unmut über das geplante Antidiskriminierungsgesetz zum Ausdruck gebracht. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Steinbrück sorgt sich vor der Landtagswahl um die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen.
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Glosse Feuilleton
Maßlos
Emmanuel Le Roy Ladurie ist der Sohn eines adligen Großgrundbesitzers, der Petain und Vichy eine Zeitlang als Minister diente. Er selber büßte für den familiären Sündenfall als strammer Marxist. Le Roy Ladurie ist einer der führenden ...
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Glosse Politik
Hallo, mein Freund
wie. Sieben Sekunden und fünf Worte hatte Präsident Bush vor kurzem in Brüssel für den spanischen Ministerpräsidenten Zapatero übrig. Das "Hallo, mein Freund, wie geht's?" im Vorbeigehen klang dazu, als spräche der Wolf mit Rotkäppchen.
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Glosse Politik
Abfälliges
wgl. "Wer ist schon Hansjörg Kretschmer?" soll der türkische Außenminister Abdullah Gül gesagt haben, als man ihm die kritischen Worte des EU-Botschafters in Ankara hinterbrachte. "Immerhin der EU-Botschafter!" könnte man antworten, ...
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Theater
Übern Strindhügel gerutscht
Ein Spiel im Spiel im Spiel: Wo so viel auf demselben steht, kann viel verlorengehen. Yasmina Rezas „Spanisches Stück“ ist in Wiesbaden gelandet und kommt uns plötzlich ziemlich schwedisch vor.
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Fußball
Fußball-Urgestein Löring gestorben
Hans „Jean“ Löring, als Präsident von Fortuna Köln einst eine der schillernden Figuren des deutschen Fußballs, ist tot. Der „Schäng“, wie er von seinen Freunden genannt wurde, erlag im Alter von 70 Jahren einem Krebsleiden.
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Der Bundesliga-Kommentar
Abwehrfestung Europa
Optimisten seien vor dem nächsten Bundesliga-Gipfel am kommenden Sonntag, wenn es zum Showdown zwischen Schalke 04 und dem FC Bayern München kommt, gewarnt. Wo Spitzenspiel draufsteht, ist nur selten Spitzenspiel drin.
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Herzblatt-Geschichten
Otto mit der Ledermaske
Jeder verfolgt einen anderen Weg zum Glück: Otto Schily peitscht seinen Pressesprecher aus, Prinz Charles prüft Körbchengrößen und wir lesen die „Bunte“. Die Herzblatt-Geschichten vom Wochenende.
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Kommentar Sport
Formel Zufall
Ist das nicht herrlich? Renault vorne, Red Bull im Rennen, McLaren-Mercedes mittendrin, der Weltmeister hinten! Es leben die neuen Regeln. Jetzt geht's los mit der großen Sause. Vielleicht. Nur hat das nichts mit den Regeländerungen zu tun.
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Visa-Affäre
Fischer und die Schlange
Außenminister Fischer kennt die Mißstände bei der Visa-Vergabe schon seit Juni 2000. Damals besuchte er die Botschaft in Kiew, zwängte sich durch die Schlange der Ausreisewilligen und vernahm die Klagen des Botschaftspersonals.
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Film
Rote Wäsche muß Elektra tragen
Jennifer Garner ist nicht schlecht in dem Superheldinnenfilm „Elektra“ - auch Euripides und Sophokles könnten sich nicht beschweren. Aber die Schauspielerin hätte bessere Filme verdient.
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Wirtschaftspolitik
Es riecht scharf nach Voodoo
Als Ministerpräsident in Düsseldorf und als „Superminister“ in Berlin: Wolfgang Clement ist ein Meister der Ankündigung von zukünftigen Erfolgen - und ein Motor der Nordrhein-Westfalisierung unserer Republik.
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Karibisches Lebensgefühl
"Wir sind keine Schnapsverkäufer, wir vermarkten ein Lebensgefühl", sagen die Marketingstrategen des Bacardi-Konzerns. Und das beinhaltet: Palmen, blauer Karibikhimmel und schöne Mädchen, die zu Salsarhythmen die Hüften schwingen. Aber das ist nicht alles. In der Geschichte der Familie Bacardi spiegelt sich die Geschichte Kubas.
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NEUE REISEBÜCHER
Für den Tisch Die Hamburger Zeitschrift "mare" ist bestimmt das schönste Reisemagazin Deutschlands. Dabei ist es gar kein Reisemagazin, auch wenn es seine Leser nach Tahiti, Grönland oder in die Camargue entführt, sondern ein Heft zur See, oder vielmehr: ein Seh-Heft. Es ist hierzulande selten geworden, so ...
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Karibisches Lebensgefühl
"Wir sind keine Schnapsverkäufer, wir vermarkten ein Lebensgefühl", sagen die Marketingstrategen des Bacardi-Konzerns. Und das beinhaltet: Palmen, blauer Karibikhimmel und schöne Mädchen, die zu Salsarhythmen die Hüften schwingen. Aber das ist nicht alles. In der Geschichte der Familie Bacardi spiegelt sich die Geschichte Kubas.
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NEUE REISEBÜCHER
Für die Tasche Reinhold Messner, der Grenzgänger aus Südtirol, bleibt sich, seinen Maßstäben und seinem Tempo treu. Nur mit dem Unterschied, daß er heute nicht einen Achttausender nach dem anderen bezwingt, sondern ein Museum nach dem anderen eröffnet und ein Buch nach dem anderen schreibt.In ...
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Mehr Staat wagen!
Die Ohren sind von der sekundenschnellen Fahrt in den 49. Stock des Toronto Dominion Tower noch ganz bedrückt, man blinzelt sich durch den Flur der Riesenkanzlei von McCarthyTétrault, an moderner Kunst und eifrigen Junganwälten vorbei, und es kommt einem bekannt vor: Alles wie bei John Grisham. Amerikanische ...
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Witziges Investment
Als Elfjähriger hatte er seine ersten Aktien, mit 14 Jahren verdiente er bereits 175 Dollar pro Woche. Heute wird sein Vermögen auf etwa 36 Milliarden Dollar geschätzt. Über Warren Buffetts Erfolgsgeschichte lachen die wenigsten. Jetzt kann man wenigstens darüber schmunzeln. Die japanische Cartoonistin ...
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Erbrecht für Ehepaare
Jährlich werden in Deutschland etwa 160 Milliarden Euro vererbt, so schätzt man. Eine unglaubliche Summe: Jeden Tag gehen damit mehr als 400 Millionen Euro über. Wieviel Probleme dieses viele Geld verursacht, davon können nicht nur die Erben stundenlang erzählen, sondern auch Rechtsanwälte und Richter.
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Das Sorglos-Paket
Wer durch einen Unfall oder Krankheit nicht mehr eigenverantwortlich handeln kann, kommt nicht mehr dazu, seine Wünsche zu äußern. Deshalb ist es richtig, seinen Willen schon frühzeitig zu formulieren. Dafür haben die Journalistin Bettina Blaß und der Rechtsanwalt Johannes Fiala einen Ordner mit 209 verständlichen Blättern und praktischen Tips zusammengestellt.
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Karibisches Lebensgefühl
"Wir sind keine Schnapsverkäufer, wir vermarkten ein Lebensgefühl", sagen die Marketingstrategen des Bacardi-Konzerns. Und das beinhaltet: Palmen, blauer Karibikhimmel und schöne Mädchen, die zu Salsarhythmen die Hüften schwingen. Aber das ist nicht alles. In der Geschichte der Familie Bacardi spiegelt sich die Geschichte Kubas.
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Danke der Nachfrage
Die vorsintflutlich anmutende Schlacht zwischen deutschen Angebots- und Nachfrageökonomen tobt munter weiter. Nun stößt der früher beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und heute bei den Gewerkschaften tätige Gustav A. Horn ins Horn der Nachfrageökonomen. Nicht krampfhaftes ...
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In der Verjüngungsmaschine
Jenny Erpenbeck, 37, ist die große Poetin unter den jüngeren deutschen Schriftstellerinnen. Niemand schreibt so präzise und leise und gewaltig wie sie. Ihr erstes Buch, "Die Geschichte vom alten Kind", war der Bericht einer Aussetzung, die Geschichte des radikalsten Außenseiters, der sich denken läßt. Dann schrieb sie Erzählungen und Theaterstücke, die sie zum Teil selbst inszenierte.
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Auf Butterfahrt mit Oskar Lafontaine
Wir leben in Zeiten rasanten Wandels, schon morgen früh kann nicht mehr gelten, was heute abend noch unverbrüchlich schien. Da freut man sich über Dinge, die Dauer haben. Es können auch Personen sein. Oskar Lafontaine zum Beispiel. Im Praktischen war er zwar stets ein Politiker gewesen, der nicht nach dem Buchstaben, sondern freihändig aus der Situation heraus handelte.
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Boxen
Sturm besiegt Schenk durch K.o.
Der Leverkusener Profiboxer Felix Sturm hat den Magdeburger Bert Schenk durch K.o in der zweiten Runde besiegt. Sturm kann nun auf einen WM-Kampf hoffen, Schenk droht das Ende seiner Karriere.
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