Meldungen vom 26.6.2005
Artikel-Chronik
Herbert-Quandt-Stiftung ändert nach 25 Jahren ihre Ziele
Die Herbert-Quandt-Stiftung will sich zu einem "Impulsgeber" für die Politik entwickeln und als "Bindeglied zwischen Wissenschaft und den politischen Entscheidern" wirken. Das sagte Albrecht Graf von Kalnein, Geschäftsführender Vorstand, zum Jubiläum der Stiftung, die seit 25 Jahren besteht.
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Glenz: Keine Alternative zu Rot-Grün
Der Parteivorsitzende Wolfgang Glenz hat auf dem Unterbezirksparteitag der SPD am Samstag seine Parteifreunde aufgerufen, kämpferisch und optimistisch in die Bundestagswahl zu gehen, und gleichzeitig ein Bekenntnis zur rot-grünen Koalition in Darmstadt abgelegt.
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Interview
Struck will sich enthalten
Im Gespräch mit der F.A.S. bekräftigt Verteidigungsminister Peter Struck seine Bereitschaft, bei der Vertrauensfrage gegen Kanzler Schröder zu stimmen. Struck spricht auch über den grünen Koalitionspartner und den SPD-Abtrünnigen Lafontaine.
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Gastbeitrag
Entwicklungshilfe wirkt!
„Entwicklungshilfe ist nicht verschwendet“ - schreibt Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, im Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
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Franz-Werfel-Preis
Bischof für Kampf gegen Vertreibung geehrt
"Kein Politiker darf das von Gott gegebene Recht auf Heimat in Frage stellen." Das hat am Samstag Bischof Franjo Komarica in seiner Dankesrede zur Verleihung des Franz-Werfel-Menschenrechtspreises der Stiftung "Zentrum gegen Vertreibung" in der Paulskirche gesagt.
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Beachvolleyball-WM
Sand oder Bank
Die Brasilianer Marcio Araujo und Fabio Magalhäes haben bei der Beachvolleyball-WM den Titel erkämpft. Julius Brink und Kjell Schneider sicherten sich Platz drei und damit die erste WM-Medaille für die deutschen Beachvolleyballer.
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Ein Rekord
Wundern darf man sich schon. Da kommen rund 300 erwachsene Menschen zu einem Parteitag zusammen, Delegierte, politische Köpfe also. Sie wickeln ein paar parteiinterne Regularien ab, nehmen zwei Reden ...
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Leitglosse
In Afghanistan
Nm. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist der Tod zweier Bundeswehrsoldaten und fünf einheimischer Helfer im Norden Afghanistans Folge eines Unfalls. Den Zusatz "wie er überall hätte passieren können" sollte man besser vermeiden.
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Kommentar
Vor schwierigen Zeiten
Wie läßt sich erklären, daß ein finster dreinblickender Mann, der in seinem Wahlkampf keine Angst davor hatte, die eigene Mittelschicht, ausländische Investoren und große Teile der westlichen Welt zu verschrecken, zum Hoffnungsträger für 17 Millionen Iraner werden konnte?
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Leitartikel Wirtschaft
Zum Schutz des Wettbewerbs
In Zeiten, in denen Attacken auf den Kapitalismus wieder zum guten Ton gehören und Marktmechanismen als Gefahr für das deutsche Wirtschafts- und Sozialgefüge gelten, ist das "Grundgesetz der Marktwirtschaft" vielen kaum noch eine Erwähnung wert: das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
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DTM
Mercedes macht es spannend
Mercedes hat Audi nur eine Woche nach dem Le-Mans-Triumph der Ingolstädter in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) etwas die Partystimmung verdorben.
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Iran
Neuer Präsident für „gemäßigte“ Politik und Atomprogramm
Nach der Präsidentenwahl im Iran mahnt der Westen, der Dialog müsse fortgesetzt werden. Der ultrakonservative Wahlsieger Ahmadineschad hat derweil für seine Amtszeit eine „gemäßigte“ Politik angekündigt. Er will aber das Atomprogramm „zu friedlichen Zwecken“ ausbauen.
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Glosse Feuilleton
Brutale Neapolitaner
Wie man mit der Polizei fertig wird, dafür gibt Vittorio de Sicas Filmklassiker "Fahrraddiebe" Nachhilfeunterricht: Als der Bestohlene und ein Carabiniere den Langfingern endlich auf die Spur kommen, formiert sich spontan der gesamte ...
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Glosse Politik
Im Wechsel stabil
tens. Die Bulgaren sind Wechselwähler. Erst verjagten sie die Kommunisten, dann wählten sie nach turbulentem Zwischenspiel deren Nachfolger zurück an die Macht, um sie schließlich in Schande zu verabschieden und gegen eine Reformregierung zu tauschen.
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Glosse Politik
Der Dreizehnte
pes. Sir Reg Empey ist der 13. Vorsitzende der "Ulster-Unionisten". Die Phantasie reicht im Augenblick nicht aus, darin ein glückverheißendes Zeichen zu sehen. Der neue Vorsitzende hat die Probleme seiner Partei schon präzise beschrieben.
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Glosse Politik
Propagandacoup
rab. Jetzt gibt der NPD-Bundesvorsitzende Voigt zu, was zuvor in einem Artikel nur gemutmaßt wurde: Die Rechtsextremen sollen "von Anfang an Mitstreiter in die WASG" geschickt haben, um das sich bildende Linksbündnis aus PDS und "Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit" zu unterwandern.
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Iran
Alle Iraner wollen vom Öl profitieren
Sinkende Löhne, hohe Arbeitslosigkeit, korruptes Establishment: Der Frust vieler Iraner ist groß. Die wachsende wirtschaftliche Unzufriedenheit eines Großteils der Bevölkerung blieb im Ausland weitgehend unbemerkt.
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Tennis
Das Ende der deutschen Träume in Wimbledon
Die zweite Wimbledon-Woche findet erstmals seit drei Jahren wieder ohne deutsche Beteiligung statt. Der Optimismus, den die gescheiterten Tennisprofis verbreiten, steht in bemerkenswertem Gegensatz zu den erzielten Resultaten.
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Anleitung zur Unordnung
In Organisationen (dazu gehören vor allem Firmen) herrscht Chaos. Von dieser These geht Horst Michael Hanika aus. Und liegt damit gar nicht so falsch, wie jeder Angestellte gerne bestätigt. Also: Wie dieses Chaos ordnen? Schon die falsche Frage. Chaos ist nicht eines von vielen Problemen, das gelöst werden muß, argumentiert der Autor.
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Die Raumdeuter
Als der britische Architekt Peter Smithson im März 2003 starb, mischten sich in einige der meist kurz gehaltenen Nachrufe ungewöhnlich boshafte Töne. Seine Sozialbausiedlung "Robin Hood Gardens" sei ein Beispiel für das "Scheitern der Moderne", der rauhe Beton überhaupt "trostlos", während der Architekt selbst "in einem viktorianischen Stadthaus wohnte".
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Die Raumdeuter
Als der britische Architekt Peter Smithson im März 2003 starb, mischten sich in einige der meist kurz gehaltenen Nachrufe ungewöhnlich boshafte Töne. Seine Sozialbausiedlung "Robin Hood Gardens" sei ein Beispiel für das "Scheitern der Moderne", der rauhe Beton überhaupt "trostlos", während der Architekt selbst "in einem viktorianischen Stadthaus wohnte".
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Heuschrecken für Einsteiger
Dank der Heuschrecken-Debatte kennt Hedgefonds mittlerweile jeder. Wie sie wirklich arbeiten, wissen aber die wenigsten. "Hedgefonds für Einsteiger" leistet Abhilfe. Es beschreibt Strukturen, Strategien und die schwierige Bewertung von Hedgefonds. Der Titel ist allerdings irreführend. Für Einsteiger ist das Buch inhaltlich wie sprachlich komplex.
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Genießen unter freiem Himmel
Sonnenschein bis zum Abwinken, noch am späten Abend 25 Grad im Schatten - Regen nur noch im Fernsehen. Derartige Witterungsverhältnisse lassen sich nur im Kühlhaus, am Badesee oder in einem Gartenlokal mit Sonnenschirmen oder noch besser schattenspendenden Bäumen ertragen. Doch wohin gehen, wenn ...
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Der Thriller zur Globalisierung
Chris Faulkner arbeitet seit kurzem bei einer Bank, die Kapital in Krisengebieten der Dritten Welt anlegt. Damit das Kapital hohe Renditen abwirft, werden die Krisen mit miesen Tricks gesteuert. Das ist Faulkners Job. Schnell erkennt er, daß sein Arbeitgeber noch brutaler arbeitet als die nicht gerade zimperliche Konkurrenz.
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Der Gewinner
Jack Welch ist auch nach dem Ende seiner Karriere ein vielgefragter Mann. Zu Recht: Er hat einiges zu erzählen. Bei General Electric begann er 1960- und wurde mit 45 der bis dahin jüngste Chef des Mischkonzerns. Während seiner 20 Jahre an der Spitze überraschte er mit ungewöhnlichen und teilweise rabiaten Führungskonzepten ("Fix it, sell it or close it").
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Die Raumdeuter
Als der britische Architekt Peter Smithson im März 2003 starb, mischten sich in einige der meist kurz gehaltenen Nachrufe ungewöhnlich boshafte Töne. Seine Sozialbausiedlung "Robin Hood Gardens" sei ein Beispiel für das "Scheitern der Moderne", der rauhe Beton überhaupt "trostlos", während der Architekt selbst "in einem viktorianischen Stadthaus wohnte".
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Interview
„Wir sind schon auf Augenhöhe“
Nach Ansicht von Michael Ballack, fehlten dem deutschen Team gegen Brasilien „Cleverness und Erfahrung, um das Richtige zu machen“. Für die WM 2006 ist ihm aber nicht bange - vor allem wegen der Unterstützung der Fans.
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Kabinett-Stückchen
Außenminister Stoiber?
Halbherziges Dementi à la CSU: Ob Edmund Stoiber eine Unions-geführte Bundesregierung von München oder Berlin aus unterstützen werde, stehe „jetzt nicht zur Entscheidung“, sagt ein Sprecher.
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