Meldungen vom 27.1.2005
Artikel-Chronik
Stadionbau
CDU und SPD stimmen für Hotelprojekt
CDU und SPD haben die im Römer-Viererbündnis selbst aufgestellten Bedingungen für den Hotel-Bau am Waldstadion unterlaufen: Obwohl Projektentwickler Tom Bock bestimmte Vorgaben nicht eingehalten hat, haben sie das Projekt durchgewinkt.
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Irak
Bush: Truppen bleiben mindestens noch ein Jahr
Gewalt und Terror im Irak halten auch drei Tage vor der Wahl unvermindert an. Der amerikanische Präsident appellierte an alle Iraker, mit der Wahl den „Terroristen zu zeigen, daß sie den Marsch zur Freiheit nicht aufhalten können“.
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Irak
Der starke Mann gegen den Kleriker
Ein Wahlkreis, viele Kandidaten und ganz viele Plakate: Mit Spannung werden die ersten freien Wahlen im Irak erwartet. Sowohl im Süden als auch im Norden wird mit einer hohen Wahlbeteiligung gerechnet.
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Benefizgala
"Sleep in" und Kinderbüro erhalten 43000 Euro
Bei der Benefizgala am 5.Dezember im Schauspiel sind Spenden in Höhe von 43000 Euro gesammelt worden. Das Geld ist zu gleichen Teilen der Einrichtung "Sleep in" des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe und dem Kinderbüro der Stadt überwiesen worden.
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Römer-Spiel
Pacta sunt servanda. Und so ist dem so übergroßen politischen Bündnis im Frankfurter Römer das vorzeitige Ende gestern doch nicht bereitet worden. Der für die Stadtplanung zuständige Dezernent Schwarz ...
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Business ist Trumpf: "Embassy"
Wer hier ohne Schlips aufkreuzt, fällt auf. Zumindest mittags. Dann ist der Laden nämlich voll mit Krawatten. Und grauen Anzügen. Und Kostümen aller Art. Kein Wunder, schließlich residiert gegenüber die ...
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Der amerikanische Traum
Ein außergewöhnlicher Mensch ist er zweifellos. Er ist 63 Jahre alt, spielt gelegentlich Jazz mit Börsenchef Werner Seifert - und hat eine aufsehenerregende Karriere hinter sich. Mit einer halben Sekretariats- ...
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Visa-Ausschuß
Volmers Vernehmung verschoben
Während neue Vorwürfe gegen den früheren Staatsminister laut werden, hat die Koalition verhindert, daß sich Ludger Volmer (Grüne) dem Visa-Untersuchungsausschuß noch vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein stellen muß.
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Kommentar
Der Skandal
Der letzte Zweifel ist beseitigt. Robert Hoyzer hat zugegeben, daß er als Schiedsrichter Fußballspiele manipuliert hat, auf deren vorbestimmten Ausgang Komplizen entsprechende Wetten abgeschlossen haben.
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Kommentar
Stolpes Bekenntnis
enn. Innovation und Infrastruktur gezielter fördern, Wachstumspole stärken, aber auch in schwächeren Regionen Potentiale wecken - in seine bekannten Ausführungen zum Aufbau Ost hat Bundesostminister Manfred Stolpe diesmal ein überraschendes ...
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Kommentar
Am Markt vorbei
hpe. In schwierigen Zeiten Optimismus zu verbreiten gehört zu den Aufgaben eines Verbandspräsidenten. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbands der Automobilindustrie VDA, erledigt diesen Teil seines Auftrags gewöhnlich mit großem Eifer.
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Kommentar
Die europäische Idee
Nm. Simone Veil, die als junge Frau der Hölle des Vernichtungslagers entkam, hat bei der Gedenkfeier in Auschwitz, zusammen mit anderen Überlebenden, erschüttert und erschütternd noch einmal Zeugnis abgelegt vom absoluten Grauen; ...
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Kommentar
Studiengebühren als Prüfstein
Zwar haben die Länder im Streit über die Studiengebühren den Sieg davongetragen, aber gewonnen haben sie noch längst nicht. Es ist ernüchternd, festzustellen, wie ausgerechnet unter den klagenden Ländern schon jetzt der Staatsdirigismus einsetzt.
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Europäische Union
Die europäische Integration voranbringen
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entwirft Wolfgang Schäuble ein neues europapolitisches Konzept für die CDU. Er wirft den Mitgliedstaaten nationale Eitelkeiten und ein Abschieben der Verantwortlichkeiten auf Brüssel vor. Die Bundesregierung stärke „mutwillig die Unilateralisten in Amerika“.
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Weltsozialforum
Erst Pfiffe, dann Jubel für Lula
Der Auftritt des brasilianischen Präsidenten Lula da Silva sorgte gleich zu Beginn des Weltsozialforums in Porto Alegre für Spannung. Mitglieder des ganz linken Flügels seiner Arbeiterpartei hatten ihn bezichtigt, seine sozialpolitischen Ideen „verraten“ zu haben.
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Michael Garvens
Fischkopp im Sitzungskarneval
Vor drei Jahren ist Michael Garvens mit seiner Frau und den beiden Kindern in die rheinische Domstadt umgesiedelt. Aber mit der "Et kütt wie et kütt"-Mentalität des Kölners kann und will er sich noch immer nicht anfreunden.
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Tennis
Nach der Niederlage wieder in die Niederungen
Von der Hitze Australiens in die Kälte Frankreichs, von der Rod Laver Arena im Melbourne Park in eine zugige, schlecht beheizte Halle in Andrezieux: Der Frankfurter Alexander Waske hat viel erlebt beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres.
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Kommentar
Hart, aber herzlich
Schwer bestraft und dabei glimpflich davongekommen: So paradox die Bewertungen des Urteils gegen Martin Reichel zunächst klingen mögen - sie werden der Entscheidung des Disziplinarausschusses der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gerecht.
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Kommentar
Türkische Wahrheiten
Würde morgen verkündet, die Streichung des Armeniergenozids aus den brandenburgischen Geschichtslehrplänen sei eine Provinzposse erster Güte gewesen - die daran beteiligten Vorstadtpolitiker würden aufatmen.
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China
Die kulturelle Lücke
Ökonomen beschäftigen sich schon lange mit dem Aufstieg Chinas. Kulturell aber sind wir auf die Verschiebung der Gewichte noch gar nicht vorbereitet. Es gilt, den Bildungskanon der neuen Lage anzupassen.
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Brandenburg
Türkische Wahrheiten
Teilsieg für die Türkei: Nach der Streichung des Armeniergenozids aus den brandenburgischen Geschichtslehrplänen soll nun ein völlig neues Handbuch produziert werden, das auch die türkische Sicht vermittelt.
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Auschwitz
Literatur über den Holocaust
Die Bücher, die über den Holocaust geschrieben wurden, sind kaum zu zählen. Wir empfehlen einige der lesenswertesten: von Hannah Arendts „Eichmann in Jerusalem“ bis zu Götz Alys „Endlösung“.
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Mobilfunk
T-Mobile gewinnt kaum noch Kunden
Die Deutsche Telekom verliert im deutschen Mobilfunkgeschäft an Boden. Ihre Mobilfunk-Tochtergesellschaft T-Mobile verzeichnete im vierten Quartal nur 113 000 neue Kunden, während Vodafone 843 000 und O2 729 000 neue Kunden gewonnen haben.
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Holocaust
Ein Wort für das Namenlose
„Auschwitz“ gilt als konkretes Symbol des Massenmordes vor allem an Juden, aber auch anderen Minderheiten. Im Deutschen hat sich für die industriemäßige Judenvernichtung erst in den siebziger Jahren der Begriff „Holocaust“ durchgesetzt.
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Mobilfunk
„Nokia ist zurück auf dem Wachstumspfad“
Jorma Ollila, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Handy-Herstellers, strahlt wieder Optimismus aus: Marktanteil auf 34 Prozent gesteigert, Handy-Preise stabil gehalten, Aktienkurs erhöht. Nur die Spielesparte macht noch Probleme.
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Hintergrund
Hoyzers verpfiffene Spiele
Neun Spiele hat der ehemalige Schiedsrichter Robert Hoyzer im vergangenen Jahr im DFB-Pokal, der zweiten Liga und der Regionalliga geleitet. Die offenbar manipulierten Partien im Überblick.
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Holocaust Gedenktag
Die Mahnung der Zeitzeugen
60 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz sind nochmals Überlebende an den Ort des Leidens zurückgekehrt. Ein letzter Blick auf die grausame Vergangenheit, die „niemals vergessen“ werden soll - eine schwierige Aufgabe.
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Versammlungsrecht
Schilys Pläne umstritten
Die Pläne von Bundesinnenminister Schily zur Verschärfung des Demonstrationsrechts sorgen weiter für Streit in der rot-grünen Koalition. Daher ist zweifelhaft, ob ein für den 8. Mai geplanter Aufmarsch der rechtsextremen NPD am Brandenburger Tor verhindert werden kann.
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Islam
„Hier gibt es keine Tabus“
Traditionalisten sagen, er sei viel zu liberal: Muhammad Kalisch, Muslim und Professor für Religion des Islam in Münster, spricht über Theologie, den Koran und islamischen Schulunterricht.
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Persönlich
„Mariesche“ Heidi darf sich nicht zeigen
Mehrfach hat Heidi Klum durchgesetzt, daß Fotos von ihr nicht veröffentlicht werden dürfen. Nun ist sie drauf und dran, selbst gegen Exklusiv-Verträge zu verstoßen: Mit Live-Bildern vom Kölner Rosenmontagszug im Internet.
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Australian Open
Scharapowa vergibt drei Matchbälle
Serena Williams greift bei den Australian Open nach ihrem zweiten Triumph. Nach einem dramatischen Kampf gegen Wimbledon-Siegerin Maria Scharapowa zieht sie ins Finale ein. Gegnerin im Endspiel wird Lindsay Davenport sein.
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Naher Osten
„Ich bin sehr zufrieden“
Ein Durchbruch in den israelisch-palästinensischen Beziehungen ist schon bald möglich: Israels Premier Scharon lobt die Arbeit von Palästinenserpräsident Abbas, Unterhändler sondieren die Möglichkeit eines Gipfeltreffens.
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Schutzschild für Schuldige
Claudia Moisel: Frankreich und die deutschen Kriegsverbrecher. Politik und Praxis der Strafverfolgung nach dem Zweiten Weltkrieg. Wallstein Verlag, Göttingen 2004. 288 Seiten, 42,- [Euro].Im Juni 1940 wurde Frankreich von der Wehrmacht überrannt. Um weitere Verluste zu vermeiden, die Souveränität ...
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Verschlungene Wege nach Treblinka
Otto Dov Kulka/Eberhard Jäckel (Herausgeber): Die Juden in den geheimen NS-Stimmungsberichten 1933-1945. Droste Verlag, Düsseldorf 2004. 894 Seiten, 74,90 [Euro].Klaus-Michael Mallmann/Bogdan Musial (Herausgeber): Genesis des Genozids. Polen 1939-1941. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004.
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Die Kathedrale macht viel Mühe
Auf ein neues Buch über den Kölner Dom hat die Welt wohl nicht eben gewartet. Und wenn man sich dann noch die wenigen aktuellen Fotos dazu mit Farbstich in Leonberg einkauft, schickt man das im übrigen höchst kompetente Werk auch noch mit einem Handicap an den Start. Die Besucher dürften da wohl weiterhin bevorzugt nach anderem greifen.
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Das Attentat klebt an der Seele
Mehr Reizüberflutung als New York bietet keine Stadt. Kein Wunder also, daß dort gut dichten ist - und manche werden sogar unterstützt dabei. Das Deutsche Haus der New York University, der Deutsche Literaturfonds, die Kulturstiftung der Länder und die Max Kade Foundation fördern seit einigen Jahren Autoren und Künstler mit einem Aufenthalt in einem Apartment in der "Bleecker Street".
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Der Despot war ein Mäzen
In Weimar gibt es mehr Gedenktafeln pro Einwohner und Quadratkilometer als in den meisten Orten - da ist ein Stadtführer mit den Legenden hinter und mit den Spuren zwischen den Ruhmesinstallationen hilfreicher als die Beschreibung baulicher Pracht oder kunstsinniger Raumgestaltung. Das besorgt der Reisebegleiter ...
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Sorbet surprise, Hausmacherart
Die "Kleinen Infamien" beginnen mit einer großen: Néstor Chaffino, Kochkünstler, Konditor und Autor gastrosophischer Schweinereien, wird in einem Landhaus an der Costa del Sol ermordet. Der Kreis der Verdächtigen ist, wie beim klassischen Whodunnit, so überschaubar wie ihre Motivlage. Der Hausherr, ...
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In den Mauerspalten der Realität
Ein einzelner schwarzer Handschuh liegt auf dem Sitzplatz in der S-Bahn. Sein Zwillingsbruder ist nicht zu sehen, und die Hand, die ihm paßt, ist fort. Ringsherum andere Hände, aber keine Zwillingsbrüder. Dann, Stationen später, kommt ein Mann, nimmt den Handschuh, wirft ihn auf den nächsten Sitz und setzt sich.
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Die Verklärung ist eine Verführung
Der Rhein ist für die Deutschen mehr als ein Fluß. Er ist ein Synonym geworden für Freiheit und völkerverbindende Versöhnlichkeit, ein Paradigma für deutsche Geschichte und Kultur. Und er wurde immer wieder romantisch verklärt. Dieser Gefahr widersetzen sich die beiden Autoren dieses Bildbands. Nüchtern ...
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Die Gauchos haben's gut
Um mit all den Patagonien-Büchern, die bereits auf dem Markt sind, konkurrieren zu können, muß man sich spezialisieren. Das hat der Fotograf Philippe Bourseiller getan, auf bestechende Weise: Sein prächtiger Bildband widmet sich fast ausschließlich den Gauchos, den südamerikanischen Cowboys, die jedoch statt Kühen Schafe hüten.
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Morbidität ohne Melancholie
Havanna ist die Welthauptstadt der Morbidität, der Inbegriff des schönen Verfalls, die letzte Instanz des "carpe diem". Havanna rottet pittoresker vor sich hin als jede andere Stadt in jedem anderen armen Land der Erde. Nirgendwo sonst werden mit so viel zärtlichem Wohlwollen Autowracks und Schlaglöcher, Mauersklerosen und Wasserflecken, Rostschäden und Fensterhöhlen betrachtet.
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Der Schwarzspecht ist ein Glückspilz
Seit vier Jahre lebt Nicole Luzar in Betzenstein, einem winzigen Städtchen am südöstlichen Rand der Fränkischen Schweiz. Daß sie sich schon jetzt gut in der Region auskennt, liegt an deren Überschaubarkeit. Selbst die entfernteste Ecke ist von Betzenstein aus leicht an einem Tag zu erreichen, und wenn man sich sputet, genügt ein Jahr, um "herumzukommen".
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Neue deutsche Qualität
Christian Geulen: Wahlverwandte. Rassendiskurs und Nationalismus im späten 19. Jahrhundert. Hamburger Edition, Hamburg 2004. 411 Seiten, 35,- [Euro].Am Ende des 19. Jahrhunderts vollzog sich ein tiefgreifender Wandel des Nationalismus, der sich nicht nur radikalisierte, sondern mit der Umdeutung ...
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Vereinigte Staaten
Viele stimmen gegen Rice
Der amerikanische Senat hat Condoleezza Rice als künftige Außenministerin bestätigt - allerdings mit ungewöhnlich vielen Gegenstimmen und nach einer kritischen Anhörung. An diesem Donnerstag tritt sie, erste farbige Frau auf diesem Posten, ihr Amt an.
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Gewalt im Irak
Rumsfeld macht sich keine Illusionen
Technisch sind die Vorbereitungen für den Wahlsonntag im Irak abgeschlossen. Pentagon-Chef Rumsfeld rechnet jetzt mit einer Phase der „Uneindeutigkeit und Turbulenz“ - noch mehr Gewalt. Die Weltbank beklagt, so seien private Investitionen nicht möglich.
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England
Manchester United hat den Blues
Alex Ferguson verliert nicht gern. Daß sein einstiger Wunschspieler Manchester United den „Knock Out“ im Halbfinale des englischen Ligapokals gegen Chelsea versetzt hat, wird ihn umso mehr geärgert haben.
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Pharma
Altana-Aktie sucht ihre Richtung
Altana hat abermals den Gewinn gesteigert, will die Dividende kräftig erhöhen sowie weiter wachsen. Diese Gemengelage dürfte die neutral bewertete Aktie kurzfristig stützen. Zuletzt ließ sie aber eine klare Richtung vermissen.
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Kommentar
Auschwitz
Kein „Aufstand der Anständigen“ kann mit lautem Schreien erzwingen, daß der Mord an den Juden Europas nicht vergessen wird. Am ehesten vergißt der nicht, der Scham empfinden kann. FAZ.NET-Spezial zum Gedenken an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 60 Jahren.
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