Meldungen vom 9.1.2005
Artikel-Chronik
Spenden
Wohin nur mit dem vielen Geld?
Der wirtschaftliche Schaden durch die Flut in Asien ist vergleichsweise gering. Trotzdem hat die Wohltätigkeitsindustrie Hochkonjunktur: Spenden beruhigen das Gewissen. Die Katastrophenlogistik wird dabei vergessen.
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Gesundheit
Trotz Aufklärung mehr Aids-Kranke
Die Verbreitung von Aids hat katastrophale Dimensionen angenommen. Im Jahr 2003 waren weltweit 2,9 Millionen Tote infolge der Immunschwächekrankheit zu beklagen, 4,8 Millionen Menschen infizierten sich.
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Wie in Abu Kamal
Am Sonntag ohne Mantel über den Flughafen Hahn spaziert, überall herrschte Aufbruchstimmung, am Boden und in der Luft. Auch in Wiesbaden und Frankfurt flanierten die Menschen in aufgeräumter Stimmung an den Flußufern entlang, es hätte nur noch gefehlt, daß jemand - es war der 9.
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Koch-Biographie
"Alles, nur nicht beliebig"
Wenn Dirk Metz von etwas besonders angetan ist, dann läßt er es andere wissen. Und wenn es dabei auch noch um seinen Chef geht, um Ministerpräsident Roland Koch, dann möchte er, daß alle davon erfahren, möglichst weltweit.
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Fernsehmarkt
Pro Sieben will Neun Live übernehmen
Pro SiebenSat.1-Chef Guillaume de Posch hatte das Ziel vorgegeben, den Anteil des Konzernumsatzes aus anderen als Werbequellen zu verdoppeln. Jetzt interessiert sich der größte deutsche TV-Konzern für die Mehrheit an Euvia Media.
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Drogen
Großer und lukrativer Markt
Alle Bemühungen der europäischen Drogenfahnder konnten den Rauschgifthandel nicht entscheidend Eindämmen. Und dabei wurde in den letzten Jahren Rekordmengen von Drogen sichergestellt.
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Katastrophengebiet Aceh
Ein Feldlazarett für die Hölle
Die „Schnellen Einsatzkräfte Sanitätsdienst“ der Bundeswehr sind in Banda Aceh angekommen. Sie bereiten das Eintreffen ihres „leichten Rettungszentrums“ vor, das von seinen Kapazitäten her mit einem kleinen Kreiskrankenhaus zu vergleichen ist.
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Eta
„Ihre Tränen sind meine Freude“
Der Eta-Terrorist de Juana Chaos bestellte noch 1998 im Gefängnis Langusten, Champagner und Torte, um einen Mord seiner Organisation zu feiern. Jetzt soll er wegen guter Führung gentlassen werden.
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Kommentar
Augen auf und durch
Vielen Dank, RTL, für diesen aufbauenden Moment der unschuldigen Schadenfreude. Günter Jauch und Dieter Thoma bibberten wie zwei pitschnasse Hühner im ergiebigen Hochsauerland-Regen und im kalten Wind.
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Oper
In die offene Form
Der Prototyp einer „offenen Form“ der Barockoper ironisch überzeichnet: Pier Luigi Pizzis Inszenierung von Vivaldis „Orlando furioso“ in San Francisco aus dem Jahre 1990.
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Fragen zum Fall Osthoff
Getrübte Freude
Auf die Freude über das Ende der Entführung Susanne Osthoffs hat sich ein Schatten gelegt, denn das Verhalten der Deutschen ist widersprüchlich. Selbst Kontakte zu Saddam-Seilschaften werden nicht ausgeschlossen. Aus Ungereimtheiten entstehen Fragen. FAZ.NET-Spezial zum Geiseldrama.
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Oper
In den Wahnsinn
Paisiellos Musikdrama „Nina o sia La pazza per amore“ faziniert mit kalkulierter Einfachheit - wenn die Sängerin der Hauptpartie das Format einer Format Sopranistin wie Cecilia Bartoli besitzt.
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Oper
In ein Niemandsland
Brudermord und unerfüllte Liebe in einer traumhaften Atmosphäre. Pierre Strosser hat 1987 Debussys Meisterwerk „Pelleas“ in Szene gesetzt, als habe ihm Jean Cocteau dabei über die Schulter geblickt.
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Oper
In die Einsamkeit
Benjamin Brittens hat im Jahr 1945 mit „Peter Grimes“ die englische Nationaloper des 20. Jahrhunderts geschaffen. Tim Albery hat die düstere Sozialreportage 1994 mit kongenialer Einfühlung inszeniert.
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Kommentar
Handreichungen
Dt. Bevor die Union noch einmal ein "Jahr der Geschlossenheit" ausruft, täte die CSU gut daran, es nicht wieder mit dem traditionellen Treffen in Kreuth beginnen zu lassen. Besser wäre es, diesen Termin auf das Ende des alten Jahres ...
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Kommentar
Spenden und handeln
Die privaten Spenden für die Flutopfer in Asien haben auch in Deutschland ein solches Ausmaß erreicht, daß nicht wenige sich fragen, ob nicht an anderen notleidenden Ecken und Enden der Welt die Helfer plötzlich mit leeren Händen ...
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Mode
Ski Heil - dank Dior
Designer haben eine neue Zielgruppe entdeckt: die Skihaserl. Chanel und andere Couture-Häuser bieten nicht nur Jacke wie Hose aus wetterfestem Nylon, sondern auch das passende Skigerät.
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Kommentar
Bist du nicht willig
nf. Ist es gerecht, wenn eine Krankenschwester in einem Universitätsklinikum länger arbeiten muß als in einem kommunalen Krankenhaus? Ist es dem Betriebsklima förderlich, wenn die eine auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten muß ...
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Kommentar
Der Münzwurf
dri. Die Zunft der Währungsexperten ist - wieder einmal - auf dem falschen Fuß erwischt worden. Statt den Weg des angeblich geringsten Widerstands zu gehen, nämlich weiter abzuwerten, hat der Dollar gegenüber dem Euro allein in der ...
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Kommentar
Vergleichbar
Hundertdreißigtausend Kinder wurden im Jahr 2002 in Deutschland abgetrieben, im Jahr darauf waren es hundertachtundzwanzigtausend. Rechnet man ein Jahrzehnt zusammen, dann kommt man auf eine Zahl, bei der sich ganz leise die Ahnung ...
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Thomas Strunz
„Ich bin die beste Wahl“
Er gibt sich angriffslustig - und bringt als Manager Siegermentalität zum VfL Wolfsburg. Sportchef zu sein ist für ihn ein Traumjob. Der Ruf vom faulem Profi „Struuunz“ ist schon lange Schnee von gestern.
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Christian Ulmen
Der Feind in meinem Bett
Er war MTV-Moderator und spielte für Leander Haußmanns Film den „Herrn Lehmann“. Wer es aushält, Christian Ulmen ein Wochenende lang als „Mein neuer Freund“ auszugeben, gewinnt in einer neuen Spielshow 10 000 Euro.
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Fußball
Uli Hoeneß fordert höhere TV-Gebühren
Der Manager des FC Bayern will mit den Übertragungsrechten an der Bundesliga 500 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Er fordert von den TV-Anstalten mehr Geld: „Wir sollten die Zuschauer stärker belasten.“
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Mädchenträume unter dem Eukalyptusbaum
Die Verfilmung ihres Romans "Nirgendwo in Afrika" hat Stefanie Zweig angeregt, über ihre Schulfreundinnen ein Buch zu schreiben FRANKFURT. Hätte Caroline Link nicht ihren Roman "Nirgendwo in Afrika" (2001) verfilmt - das neue Buch der Frankfurter Autorin Stefanie Zweig, "Es begann damals in Afrika", wäre nicht entstanden.
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Verliebt, gehörnt, gerächt, gefallen
Es ist ein Schlachtfeld. Bücher liegen herum wie die römischen Soldaten im Teutoburger Wald. Blutend und dampfend und stinkend. Manche zucken noch. Die Gymnasialzeit hat für mich einen beträchtlichen Teil der Weltliteratur zerstört. Bücher sind niedergekämpft, erstochen und gewürgt worden. "Hamlet", "Animal Farm" vom wohlmeinenden Englischlehrer.
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