Meldungen vom 14.8.2005
Artikel-Chronik
Atlas Maior
Patagonien, Chile
Kein Ort auf der Welt ist so verlockend: Oder wo gibt es sonst einen See, der so grün ist, als sei er gekachelt und ein Bergmassiv, das aus einer Traumlandschaft zu stammen scheint?
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Atlas Maior
Saint Barthelemy, Antillen
Kurz nach Silvester sind die Yachten, die größer als der Hafen selbst sind, aus ihm verschwunden. Dann kann man sie endlich genießen, diese karibisch überhitzte Mischung aus Frankreich und einem bißchen New York und etwas Skandinavien.
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Atlas Maior
Venedig
Die Masse hat Recht! Oder können fünfzehn Millionen Touristen etwa irren, wenn sie in Venedig den schönsten Fleck der Erde suchen?
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Atlas Maior
Devon
Wer durch Devons Wiesen und Weiden streifen will, sollte an ein paar Dinge denken: Wachsjacke und Gummistiefel mitbringen und um Himmels willen niemals Kaffee bestellen.
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Atlas Maior
Augsburg
Von wegen provinziell: Als an der Isar nur ein paar Bären traurig im Regen herumstanden, trieb man in Augsburg bereits fleißig Handel mit der ganzen Welt.
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Atlas Maior
Chichiriviche, Venezuela
Die Inselchen in der Nähe des Fischerdorfes Chichiriviche sehen genauso aus, wie kleine Kinder Robinson-Inseln malen: ein runder Haufen weißer Sand mit drei Palmen in der Mitte.
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Atlas Maior
Tiburon, Kalifornien
In das Restaurant „The Caprice“ am Paradise Drive kommt man nicht wegen des Essens. Sondern weil der Blick auf die Golden Gate Bridge am Abend genauso ist wie der Straßenname: einfach paradiesisch.
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Neues Gastronomiekonzept für die "Frankfurter Welle"
Die Mieter von Büroflächen in der sogenannten Frankfurter Welle hinter der Alten Oper beurteilten den Gebäudekomplex positiv. Das habe erst vor kurzem eine Umfrage ergeben, sagte Ingo Hartlief, Vorstandsmitglied der Deutschen Immobilienfonds AG (Difa), im Gespräch mit dieser Zeitung.
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Stiften gehen
Professor Klaus Ring hat plötzlich viele neue Freunde: Wer vermutlich bald an der Spitze einer der großen gemeinnützigen Stiftungen Deutschlands stehen wird, braucht sich über Mangel an freundlichem Zuspruch und höflicher Post nicht zu beklagen.
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Irak
Bis zur letzten Minute
Zähes Ringen um die neue irakische Verfassung: Besonders heftig war der Streit über die Rolle des Islams und den förderalen Aufbau des Landes. Ein Kompromiß wurde offenbar bei der Verteilung der Öleinkünfte geschlossen.
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Porträt
„Du bist hier, um Tore zu schießen“
Einfach mal drauflosschießen, in Stuttgart hätte er so etwas wohl nicht gemacht. Zumindest in der vergangenen Saison nicht, als sein Trainer Sammer hieß. Bei Schalke 04 kann Kevin Kuranyi neuerdings seiner Lust am Spiel freien Lauf lassen.
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Zweite Bundesliga
Jörg Berger in Rostock entlassen
Vier Siege und 14 Tore - mit eindrucksvollen Erfolgen machen die Aufsteiger in der Zweiten Fußball-Bundesliga auf sich aufmerksam. Offenbach sprang nach dem 2:1 gegen Fürth auf Platz zwei. Dagegen gab es in Rostock bereits den ersten Trainerwechsel.
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Leitglosse
Schröders alte Rezepte
bko. Wahlkämpfe sind Werbeveranstaltungen, in denen die Konkurrenten ihr programmatisches wie personelles Angebot möglichst gut und das der Wettbewerber denkbar schlecht erscheinen lassen wollen. In beiden Disziplinen liegt der Wahlkämpfer ...
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Leitartikel
Das genügt im Nahen Osten nicht
Der Abzug von Siedlern und Soldaten aus dem Gazastreifen und vier entlegenen Orten im Westjordanland ist eine historische Wende für Israel. Scharons Schritt geht über die Verträge von Oslo hinaus, deren Mängel bis heute den Nahen Osten belasten.
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Leitartikel Wirtschaft
Der Sack kann weg
Er ist eine deutsche Erfindung: der Gelbe Sack zum Einsammeln von Leichtverpackungen. Er wird "kostenfrei" an die Haushalte verteilt, damit man leere Fischdosen, Joghurtbecher und Shampooflaschen hineinwerfen kann.
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Glosse Wirtschaft
Staatlicher Irrweg
jja. Der Chef der Commerzbank im Visier von Geldwäschefahndern - das klingt spektakulärer, als es angebracht ist. Vorstände von Kreditinstituten sind nun einmal von Gesetzes wegen verpflichtet, Vorkehrungen zu treffen, damit ihre ...
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Glosse Wirtschaft
Doppelte Buchführung
enn. Da hat Rot-Grün gerade noch einmal die Kurve gekriegt, um sich in Wahlzeiten den Zorn der Rentner vom Leib zu halten. Vor kurzem hatten die Rentenversicherer für die rund 19,5 Millionen Rentner eine neue Hiobsbotschaft parat.
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Der Bundesliga-Kommentar
Bayern leuchtet
Ach Bayern, glückliches, beneidenswertes Land, das einem wie ein immerwährendes Naturschauspiel vorkommt. Diese Berge, diese Seen und vor allem: diese klugen Leute. Man hätte gar nicht noch einmal explizit darauf hingewiesen werden ...
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Glosse Feuilleton
In Stahlwerksgewittern
Bonnie Lovellette Rooks nennt sich gern die älteste Stahlarbeiterin Amerikas. Da könnte etwas dran sein, denn im nächsten Monat wird sie neunundsiebzig. Ihren Geburtstag wird sie wohl in dem Stahlwerk verbringen, dem sie seit zweiundzwanzig Jahren zu Diensten ist.
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Kommentar Sport
Einigkeit stärkt
Gerechte Strafe für Mobbing? Am Ende stand Maurice Greene wie ein begossener Pudel da. Ohne eingreifen zu dürfen, war für ihn die WM gelaufen. Als Einzelläufer nicht qualifiziert, hatte er auf die Staffel gebaut.
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Glosse Politik
Säbelrasseln
nbu. Ein amerikanischer Präsident wird den Einsatz des Militärs in einem ernsten Konflikt nie ausschließen. Eine Weltmacht kann es sich nicht leisten, schwach zu erscheinen. Allerdings ist Bushs Warnung an die iranische Führung nicht ...
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Israel
„Erst Gaza, dann Jerusalem“
Der Unternehmer Dschamal Kleik näht in Gaza Tausende palästinensischer Fahnen und T-Shirts für die Siegesfeiern nach dem Abzug der Israelis. Die Menschen hier sind hin- und hergerissen zwischen Jubeln, Hoffen - und Bangen.
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Google Library
Buch ist nicht Website
Das Google Print Library Project hat die Digitalisierung der Bestände mehrerer Universitätsbibliotheken zum Ziel, darunter die aus Harvard, Stanford und der Oxford University. Jetzt ist das Vorhaben ins Stocken geraten: wegen Urheberrechtsbedenken.
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Glosse Politik
Zähes Ringen
ba. Es kann nicht verwundern, daß es den regionalen und religiösen Gruppierungen im Irak so ungeheuer schwer fällt, sich auf eine gemeinsame Verfassung zu verständigen, daß es noch ganz kurz vor dem vorgesehenen Termin fraglich war, ob sie fristgerecht zustande gebracht werden könne.
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Hockey-EM in Dublin
8:0-Traumstart für deutsche Frauen
Die deutschen Hockey-Damen haben bei der EM in Dublin einen Traumstart erwischt. Im Auftaktmatch sorgte das als Mitfavorit gehandelte Team von Bundestrainer Markus Weise beim nie gefährdeten 8:0 über Schottland für eine beeindruckende Tor-Gala.
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Glosse Politik
Geschichtslos
oll. Die flammende Erklärung der Erziehungswissenschaftler gegen die Ökonomisierung des Bildungssystems kommt spät, aber nicht zu spät. Sie zeigt, daß Hochschullehrer sich nicht unbegrenzt entmündigen und von wechselnden Reformmoden in Dienst nehmen lassen.
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Sportförderung in Qatar
„Geld spielt keine Rolle“
Mit viel Geld möchte das Emirat Qatar seinen Sport-Nachwuchs bis zur Weltspitze fördern. Dafür wurde mit dem „Aspire-Dome“ die größte Sporthalle der Welt gebaut. Anschauungsunterricht nimmt sich der Kleinstaat vom Persischen Golf bei Bayer Leverkusen.
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Weltjugend-Tagebuch (2)
„Kirche heißt auch Freude“
Das gegenseitige Abtasten ist Vertrautheit gewichen, Fremde sind zu Freunden geworden. In den „Tagen der Begegnung“ hat sich das Bild von Bayern für viele Besucher verändert. Melanie Mühl schreibt das Weltjugend-Tagebuch.
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Griechenland
Keine Überlebenden nach Flugzeugabsturz
Ein Flugzeug der zyprischen Fluggesellschaft Helios ist mit 121 Menschen an Bord über Griechenland abgestürzt. Nach Angaben von Rettungskräften gibt es keine Überlebenden. Mittlerweile wird ein terroristischer Hintergrund ausgeschlossen.
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Verkehr
Prestigeprojekt mit Startschwierigkeiten
Die Einführung der Lkw-Maut war von Peinlichkeiten überschattet. Erst seit Beginn des Jahres 2005 läuft das System einwandfrei. Die von der Bundesregierung erhoffte „ökologische Verkehrswende“ ist bisher jedoch nicht eingetreten.
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Porträt
Der Lauselümmel
Von „Tempo“ über den „Quickfinder“ zu „Fix & Foxi“: Eine so wundersame journalistische Biographie, wie sie Michael Hopp vorweisen kann, haben nur ganz wenige in der Medienbranche.
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Automobilbranche
Bernhard bleibt bei Volkswagen
Der Volkswagen-Manager Wolfgang Bernhard hat Gerüchte über seine Rückkehr zu Daimler-Chrysler dementiert. „Ich spiele nicht mit dem Gedanken, Volkswagen zu verlassen“, heißt es in einer E-Mail, die Bernhard an alle VW-Führungskräfte verschickt hat.
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Interview mit Trapattoni
„Ich bin nicht Gott“
Der „Maestro“ ist zurück in der Fußball-Bundesliga. Giovanni Trapattoni, der neue Trainer des VfB Stuttgart, spricht im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über Spätzle, die Bayern und den Sinn des Trainerlebens.
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Weltjugendtag
Freude an Papst und Kirche
Rund eine Million jugendliche Pilger aus der ganzen Welt werden zum Weltjugendtag in Köln erwartet. Jeder von ihnen hat unterschiedliche Gründe, für eine Woche in die Stadt am Rhein zu fahren.
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Verkehr
Mehr als 50 Verletzte bei Bus- und Zugunglücken
Bei einem Bus- und einem Zugunfall sind an diesem Sonntag in Deutschland mehr als 50 Menschen verletzt worden. In der Nacht verunglückte ein Reisebus in der Nähe der schleswig-holsteinischen Stadt Heide; am Mittag ereignete sich auf der Ostseeinsel Rügen ein Zusammenstoß zweier Züge.
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Kalter Kaffee
Die Strippenzieher. Das klingt nach Geheimnis, nach Brisanz, nach Enthüllungen, wie Konzerne die Berliner Politik tanzen lassen. Um so ernüchternder ist das vorliegende Lobbyisten-Buch: Der Stolz des Noch-Kanzlers auf den Titel "Autokanzler", das System Volkswagen, Werner Müllers Kontakte in die Energiewirtschaft - all diese Erkenntnisse haben längst die Hinterzimmer der Macht verlassen.
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Packt eure Kittel und geht
Unter Ramses III. waren die Staatsfinanzen Ägyptens so zerrüttet, daß im Oktober 1155 v. Chr. selbst die Nekropolenarbeiter von Theben, hochspezialisierte Staatsbedienstete, keinen Lohn (neun Sack Gerste) mehr erhielten. Beschwerden fruchteten nichts, so daß die Arbeiter beschlossen, die Arbeit einzustellen und sich vor dem Totentempel Tutmosis' III.
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100 Zitate für den Chef
Modern ist, wer gewinnt. 80 Prozent des Erfolgs ist, sich zu zeigen. Eine stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg. Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken. Verwechsle nie Bewegung mit Handeln. Das Leben ist unfair. Man neigt als Fahrer dazu, sich zu überschätzen.
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Scharf macht erfolgreich
Jens Weidner stieß über Umwege zur Management-Lehre. Der Kriminologieprofessor entwickelte ein Behandlungskonzept für junge Gewalttäter und stellte sich dann die Frage: Geht es auch andersherum? Läßt sich Aggression gezielt aufbauen, um im Leben besser vorwärtszukommen? Die Antwort lautet: ja. Gute Menschen machen keine Karriere, ist Weidners Kernthese.
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Endlich Herbst!
In der Buchbranche ist es ja so: an das sogenannte Frühjahrsprogramm schließt sich bei fast allen Verlagen direkt das Herbstprogramm an. Ein Sommer, ein Winter kommen nicht vor. Und jetzt ist gerade so die Zeit, in der der Herbst beginnt. Ja, das ist schrecklich, vor allem wenn die Sommerlosigkeit ...
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Die verkehrte Welt
Der Mann sitzt verloren an einem großen Konferenztisch, seine Augen sehen noch müder aus als auf dem Foto im Umschlag seines neuen Romans, und wenn man ihn mit einer seiner Figuren vergleichen müßte, dann wäre es wohl Rita, die entflohene Sklavin, die mit einer Ladung geschnitzter Spazierstöcke in einer Holzkiste von Virginia nach New York verfrachtet wird, in die Freiheit.
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100 Zitate für den Chef
Modern ist, wer gewinnt. 80 Prozent des Erfolgs ist, sich zu zeigen. Eine stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg. Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken. Verwechsle nie Bewegung mit Handeln. Das Leben ist unfair. Man neigt als Fahrer dazu, sich zu überschätzen.
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Endlich Herbst!
In der Buchbranche ist es ja so: an das sogenannte Frühjahrsprogramm schließt sich bei fast allen Verlagen direkt das Herbstprogramm an. Ein Sommer, ein Winter kommen nicht vor. Und jetzt ist gerade so die Zeit, in der der Herbst beginnt. Ja, das ist schrecklich, vor allem wenn die Sommerlosigkeit ...
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Von der Unmöglichkeit, endlich erwachsen zu werden
Als ich Bret Easton Ellis für ein Interview traf, wenige Wochen nach den Anschlägen vom 11. September in seiner völlig unterkühlten Wohnung in Manhattan, in der er heute nicht mehr lebt, erzählte er von dem Roman, den er gerade schreibe und der so ganz anders sei als alles, was er zuvor geschrieben habe.
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Scharf macht erfolgreich
Jens Weidner stieß über Umwege zur Management-Lehre. Der Kriminologieprofessor entwickelte ein Behandlungskonzept für junge Gewalttäter und stellte sich dann die Frage: Geht es auch andersherum? Läßt sich Aggression gezielt aufbauen, um im Leben besser vorwärtszukommen? Die Antwort lautet: ja. Gute Menschen machen keine Karriere, ist Weidners Kernthese.
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Managerethik ohne Zeigefinger
"Wert und Werte" - wenn ein Buch schon mit seinem Titel so schwerfällig bedeutungsvoll daherkommt, hat es beste Chancen: im Buchhandel liegenzubleiben. In diesem Fall wäre das ein wenig schade, schließlich hat Autor Ulrich Hemel eine interessante Vita und insofern einiges zu sagen. Der studierte ...
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Von der Unmöglichkeit, endlich erwachsen zu werden
Als ich Bret Easton Ellis für ein Interview traf, wenige Wochen nach den Anschlägen vom 11. September in seiner völlig unterkühlten Wohnung in Manhattan, in der er heute nicht mehr lebt, erzählte er von dem Roman, den er gerade schreibe und der so ganz anders sei als alles, was er zuvor geschrieben habe.
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Die verkehrte Welt
Der Mann sitzt verloren an einem großen Konferenztisch, seine Augen sehen noch müder aus als auf dem Foto im Umschlag seines neuen Romans, und wenn man ihn mit einer seiner Figuren vergleichen müßte, dann wäre es wohl Rita, die entflohene Sklavin, die mit einer Ladung geschnitzter Spazierstöcke in einer Holzkiste von Virginia nach New York verfrachtet wird, in die Freiheit.
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Kalter Kaffee
Die Strippenzieher. Das klingt nach Geheimnis, nach Brisanz, nach Enthüllungen, wie Konzerne die Berliner Politik tanzen lassen. Um so ernüchternder ist das vorliegende Lobbyisten-Buch: Der Stolz des Noch-Kanzlers auf den Titel "Autokanzler", das System Volkswagen, Werner Müllers Kontakte in die Energiewirtschaft - all diese Erkenntnisse haben längst die Hinterzimmer der Macht verlassen.
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Managerethik ohne Zeigefinger
"Wert und Werte" - wenn ein Buch schon mit seinem Titel so schwerfällig bedeutungsvoll daherkommt, hat es beste Chancen: im Buchhandel liegenzubleiben. In diesem Fall wäre das ein wenig schade, schließlich hat Autor Ulrich Hemel eine interessante Vita und insofern einiges zu sagen. Der studierte ...
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Packt eure Kittel und geht
Unter Ramses III. waren die Staatsfinanzen Ägyptens so zerrüttet, daß im Oktober 1155 v. Chr. selbst die Nekropolenarbeiter von Theben, hochspezialisierte Staatsbedienstete, keinen Lohn (neun Sack Gerste) mehr erhielten. Beschwerden fruchteten nichts, so daß die Arbeiter beschlossen, die Arbeit einzustellen und sich vor dem Totentempel Tutmosis' III.
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Wim Wenders
Alles war ihm beseelt
Vom Himmel in die Welt: Wim Wenders will leben, er will lieben und Geschichten erzählen, aber zuerst muß er das Kino wieder heilmachen. Denn die Welt der Bilder ist aus den Fugen. An diesem Sonntag wird der Filmregisseur sechzig Jahre alt.
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