Meldungen vom 28.10.2004
Artikel-Chronik
"Sammelklagen in Amerika nutzen"
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz rät: Auch deutsche Anleger profitieren von Prozessen im Ausland. Es geht um „große Summen“.
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Baseball
Der Fluch ist gebannt
Das lange Warten und der gehässige Spott haben ein Ende: Die Boston Red Sox haben in Rekordtempo mal wieder die Meisterschaft im Baseball gewonnen - zum ersten Mal seit 86 Jahren.
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Automobile
VW verdient mit Autos kein Geld mehr
Volkswagen verdient im Automobilgeschäft kein Geld mehr. Und jetzt auch noch der Tarifkonflikt: Die IG Metall kündigt bereits für Freitag erste Warnstreiks an, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
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Justiz
Eindruck der Käuflichkeit
Der Bundesgerichtshof hat den Freispruch des ehemaligen Wuppertaler Oberbürgermeister Kremendahl (SPD) aufgehoben. Er hat sich jedoch bemüht, Schneisen in das Korruptionsstrafrecht zu schlagen.
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Gesundheit
Deutsche Wehmut
Unsere Depression: Die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland birgt viele Unklarheiten und kaum zu ermessene Ausprägungen. Klinisches über einen Volkszustand
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Ab nach China
Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Roth (CDU) ist ohne Zweifel eine kluge Frau. Aber nicht immer. Zum Beispiel dieser Tage in Guangzhou, jener Millionenstadt in China, mit der Frankfurt durch eine Städtepartnerschaft ein bißchen verbunden ist.
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Kein EU-Recht auf Kanalinsel
Die rechtlichen Bedingungen für Sportwetten in Hessen sind seit kurzem noch verwirrender als ohnehin. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) gab bekannt, er habe im Hauptsacheverfahren seine vorläufige Entscheidung zugunsten eines englischen Anbieters von Sportwetten revidiert.
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Gesunde Ernährung
Olivenöl zum Frühstück
Mediterranes Wohlbefinden: Auf einem Kongreß zur Gesundheitsförderung in Spanien stand das Olivenöl und seine positive Wirkung im Mittelpunkt. Aber auch andere Lebensmittel verringern Wehwehchen.
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Messen
Messe Frankfurt setzt große Hoffnungen auf China
Es ist nicht so, daß die Deutschen in der Textilbranche überhaupt keine Zukunft mehr hätten. Immerhin 15 der 1000 Aussteller auf der Stoff-Messe "Intertextile Shanghai" dieser Tage in der Millionenstadt im Osten Chinas kommen aus der Bundesrepublik.
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Werder Bremen
Sprungfedern im Schuh
Erst als sie nach 66 Minuten wegen einer "Notbremse" dezimiert waren, zeigten die Fußballprofis von Werder Bremen im Spitzenspiel beim VfB Stuttgart ihr wahres Gesicht. Aus dem 0:1 machten Klose und Valdez noch einen späten Triumph.
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Automobile
Mercedes belastet Daimler-Chrysler
Der Modellwechsel, der Kampf mit Qualitätsmängeln und gesunkene Verkaufszahlen des Smart lassen bei Mercedes den operativen Gewinn sinken. Für das Gesamtjahr bekräftigte Daimler-Chrysler dennoch die Prognose.
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Wahl in Amerika
Das große Patt
Keine Industrie, illegale Einwanderer, die für zwei Dollar die Stunde arbeiten, etliche Schulabbrecher: In New Mexico müßte John Kerry ein Volksheld sein. Doch so einfach ist die Sache nicht. Besuch in einem „Schlachtfeld-Staat“.
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Kommentar
Versorgt
Dt. Schön, daß das auch einmal wieder gesagt wurde: Die Freude und Erfüllung, die Kinder schenken, wiegen alle Lasten und Sorgen auf, die Eltern mit ihnen haben. Es stand gerade der Familienministerin gut an, daß sie bei der Verabschiedung des Tagesbetreuungs- Ausbaugesetzes daran erinnerte.
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Kommentar
Wieder in Rom
Was ist das für eine Einigkeit, die 48 Stunden nach der Manifestation der Zerstrittenheit heute in Rom vorgeführt wird? Die Staats- und Regierungschefs von 25 Staaten unterzeichnen einen Vertrag, mit dem sie "Europa" eine Verfassung ...
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Härte
rit. Besser hätte das Timing nicht sein können. Ausgerechnet an dem Tag, an dem VW und IG Metall zum fünften Mal über einen neue Haustarif verhandelten, veröffentlicht der Automobilkonzern seine Neunmonatszahlen.
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Schmerzen
enn. Die Zeiten, in denen die Renten jedes Jahr ein wenig wuchsen, sind vorbei. Schon jetzt verkünden die Rentenversicherer, daß den Rentnern auch im nächsten Jahr eine "Nullrunde" droht. Vermutlich wird es sogar noch schlimmer kommen.
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Zeitfragen
Am Rhein die nicht nachlassende Feier, am Main der immer ärger nagende Frust: unterschiedlicher könnte - gemessen an den ursprünglichen Zielen - die Lage nicht sein. Der Aufsteiger Mainz 05 in der Bundesliga auf dem aufsteigenden Ast, der Absteiger Eintracht Frankfurt auf dem absteigenden.
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Eintracht Frankfurt
Kampf um jedes kleine Erfolgserlebnis
Die Eintracht, nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen liegend? Alles halb so schlimm, findet Friedhelm Funkel. Der Trainer der Frankfurter Zweitligamannschaft hat schon Schlimmeres erlebt. "An anderen Stationen hatte ich schon weitaus schwierigere Situationen gehabt.“
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Kommentar
Programmgeschädigt
Den Satz werden wir garantiert demnächst wieder zu hören bekommen: "Im Laufe der Saison gleicht sich alles aus", pflegen Spieler wie Trainer nach für sie glücklichen Momenten auf Kosten des Gegners zu sagen.
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Kommentar
Kämpfe, Kind!
Mit glühendem Gesicht in eine andere Welt entfliehen, eins werden mit dem Helden, schweißnasse Hände in die Armlehne krallen und hinterher, nach sanfter Landung im Hier und Jetzt, in die Nacht hinaustreten.
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Medien
Bush, der Goldesel
Michael Moore war hier mal Chefredakteur, aber nur für vier Monate: Das links-alternative Magazin „Mother Jones“ hat vor der Amerika-Wahl Hochkonjunktur. Das verdankt es auch dem Präsidenten.
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Kino
Heiteres Norwegen: Morten Tyldums Kinodebüt "Buddy"
Wenn ein Filmautor drei junge Männer zu einem hoffnungsvollen Trio zusammenführt und er es nur einigermaßen geschickt anstellt, die Lebens- und Liebeskonflikte mit einer Portion Humor zu pointieren, ist ihm der Kinoerfolg fast schon sicher.
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Internet
Arcor attackiert die Telekom
Das Telekommunikationsunternehmen senkt seine Internet-Tarife um bis zu 50 Prozent, um der Deutschen Telekom Paroli bieten zu können. Zusätzlich bietet Arcor den ersten Pauschaltarif für Festnetzgespräche an.
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Irak
Sprengstoff-Schwund: „Das waren die Russen“
Russische Spezialkräfte seien für das Verschwinden von fast 400 Tonnen Sprengstoff im Irak verantwortlich, verlautet es aus dem Pentagon. Nun behauptet eine irakische Terrorgruppe, im Besitz des hochexplosiven Materials zu sein.
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Wellenreiter
Zündeln im Osten, kiffen im Westen
Fünfzehn Jahre nach dem Mauerfall listet die „Zeit“ Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen auf: Die Westler pflegen ihre Körper besser, Ostler ihre Zähne. Und ostdeutsche Häuser brennen schneller.
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The Corrs
Keltische Süßigkeiten
Sie singen so engelsgleich glockenrein, fiedeln, zupfen und flöten, daß es eine wahre Pracht ist: Die irische Familienband „The Corrs“ ist auf Deutschland-Tournee. Eine der schönen Schwestern fehlte - aus gutem Grund.
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Zweite Liga
Ratlos, aber keine Krise
Die Frankfurter Eintracht trennt nur noch ein Punkt von einem Abstiegsplatz. Von einer Krise will Trainer Funkel aber nichts hören. Ratlosigkeit macht sich bei den Hessen breit, die eigentlich oben mitspielen wollten.
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Automobile
VW-Aktie steht unter „Kostenvorbehalt“
Mit leichten Kursgewinnen reagiert die Aktie von VW auf Umsatz- und Ertragszahlen zum dritten Quartal. Dabei ist der Nettogewinn zum siebten Mal in Folge gefallen, die langfristige Perspektive ist eher gedämpft.
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Umweltschützer für Kerry
Wer hätte das gedacht: Für jeden zehnten Amerikaner ist Umweltschutz das wichtigste Wahlthema überhaupt. Das sagt jedenfalls der „Sierra Club“, die älteste und größte Umweltschutzorganisation, für die mit Bushs Umweltpolitik die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden sind. Zu Hause grollend den Müll zu trennen nütze aber nichts, mahnt die Vereinigung: Bei dieser Wahl müßten Umweltschützer auch ihre Stimme abgeben.
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Snowboardfahrer für Kerry
Ursprünglich hieß die Kampagne „Snowboarders for Dean“. Aber nachdem Snowboardlehrer Neil Korn seinen ehemaligen Schüler, den früheren Gouverneur von Vermont, Howard Dean, nicht mehr unterstützen konnte, da dieser im Vorwahlkampf ausgeschieden war, taufte er seine Aktion kurzerhand in „Snowboarders for Kerry-Edwards“ um. Immerhin sei auch Kerry begeisterter Wintersportler und Windsurfer.
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Veteranen für Kerry
Ein Heer von einer Million Veteranen soll John Kerry den Weg ins Weiße Haus ebnen. Das ist jedenfalls Ziel der Initiative „Veterans for Kerry“, zu deren Unterstützung Kerrys Wahlkampfmannschaft namhafte, ranghohe und hochdekorierte ehemalige Militärs rekrutiert hat. Sie bescheinigen Kerry, daß er in Vietnam Heldenmut bewiesen habe und einen besseren Oberkommandierenden der Streitkräfte als Bush abgeben werde.
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Punks für Bush
Menschen wie Michael Graves sind eine Seltenheit - sowohl unter Republikanern, die nicht viele Punkrocker zu ihren Anhängern zählen, als auch unter Punkmusikern, die Bush mehrheitlich schrecklich finden. Die Mitglieder der Vereinigung „Conservative Punk“ sehen zwar nicht aus, als gehörten sie zum republikanischen Establishment, aber sie reden so. Und Graves ist überzeugt, daß es „keinen besseren Kandidaten gibt als Bush“.
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Texaner für Kerry
Der „Lonestar Iconoclast“, das Lokalblättchen von Crawford, empfiehlt, John Kerry zu wählen, obwohl doch der prominenteste der wenigen hundert Einwohner George W. Bush heißt. Zudem haben sich Texaner zu den Initiativen „Texas for Truth“ und „Texans for Kerry“ zusammengeschlossen. Die Misere im Irak, der Ansehensverlust Amerikas im Ausland und die Lage der Wirtschaft ließen die Liebe zum Landsmann erkalten.
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Rodeoreiter für Bush
Eigentlich gibt es nur drei Dinge im Leben von Rodeoreiter Robert Becker: „Jesus Christus, die Familie und Rodeo“. Aber seit „Pazifisten in Europa“ und „radikale Linke“ in den Vereinigten Staaten Bush als „Cowboy“ beschimpfen, setzt der Betreiber des Internetportals „Christian Bull Riders“ sich auch für die Wiederwahl des Familienmenschen, Gläubigen und Reiters Bush ein. Denn Beckers Helden sind immer schon Cowboys gewesen.
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Bibliothekare für Kerry
First Lady Laura Bush war zwar Bibliothekarin (ja, sie hat wirklich gearbeitet, Frau Heinz Kerry!) - aber Bücherei- und Bibliotheksmitarbeiter üben heftige Kritik an der Regierung ihres Mannes. Die „Librarians Against Bush“ halten ihm vor, eine „Kultur der Angst“ geschaffen zu haben. Durch das Antiterrorismusgesetz „Patriot Act“ sehen sie uramerikanische Werte wie den Schutz der Privatsphäre und die Meinungsfreiheit bedroht.
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Ihre Leichen leben noch
Macht nichts, wenn Sie ihn damals in "Malcolm X" oder "Tage des Donners" übersehen haben. Die Verlage haben ja auch seinen Erstling übersehen, der erst jetzt auf deutsch herauskommt, nachdem sein zweiter Roman, "Rausch", monatelang auf der Bestsellerliste stand. An Grönland hat da keiner gedacht, so wenig wie an die eher kleinen Filmrollen von John Griesemer.
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Moskau, das hausbackene Weib!
Kann man Rußland lesen - und verstehen? Swetlana Geier, die Revisionistin unter den Russisch-Übersetzern, tritt den Beweis an, daß dies möglich ist. Die Frage ist nur: Läßt sich die russische Literatur auf ein halbes Dutzend Bände reduzieren? Swetlana Geier hat es mit glücklicher Hand verstanden, ...
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Probleme der Vergangenheit
Die Auvergne und die Cevennen gehören gewiß nicht zu den bevorzugten Reiseregionen Frankreichs. Selbst in der Hochsaison kann es einem vorkommen, daß man auf einem der wunderschönen Nebensträßchen im Zentralmassiv oder im Quellgebiet der Loire stundenlang umherfährt, ohne allzu viele Touristen anzutreffen.
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Spannungsfeld der Weltreligionen
Es ließen sich wohl Bände mit Stimmen über Jerusalem füllen, denn wie keine andere Stadt auf dieser Erde hat sie das Denken der Menschen bewegt: als Zentrum der drei großen Weltreligionen, als Ort, von dem das Heil ausgehen sollte, nach einer islamischen Legende die Stätte des Jüngsten Gerichts, ...
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Nicht einfach, nicht ehrlich: Japan-Fotos
Als Japan Mitte des neunzehnten Jahrhunderts durch den Druck Amerikas die selbstgewählte Isolation aufgab und nach mehr als zweihundert Jahren wieder Ausländer durchs Land reisen ließ, war die Fotografie schon erfunden. Von Beginn an wurde deshalb der neue Kontakt mit dieser fremden, schwer verständlichen ...
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Sogtest du nikt mol, du hättest einen Unkel?
Der schönste Satz, den Stan Laurel und Oliver Hardy jemals auf deutsch gesprochen haben, ist reines Latein. "Gaudeamus igitur, juvenes dum sumus!" singt Mr. Hardy, der bekanntlich einst in Georgia nicht nur die Rechte, sondern am Konservatorium auch Gesang studiert hat - und Mr. Laurel, der überhaupt ...
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Stilleben des Stillstands
Der polnische Schriftsteller Mariusz Wilk lebt seit 1993 im selbstgewählten Exil auf den geschichtsträchtigen Solowjezki-Inseln im Weißen Meer. Der Archipel ist für ihn pars pro toto, "Essenz und zugleich Antizipation" Rußlands. So nahm das Schisma der russisch-orthodoxen Kirche von dem 1429 gegründeten Kloster seinen Ausgang.
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Schande des Vorurteils
Daß Graf Dracula hier zu Hause war, Bären und Wölfe heimisch sind und sich die Füchse gute Nacht sagen, ist bekannt. Damit erschöpft sich aber auch schon der durchschnittliche Wissensstand über die Karpaten. Anders als das zweite große Gebirge Europas, die Alpen, sind sie - wenn auch nicht so dramatisch ...
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Veteranen für Bush
Veteranen, die den Einzug Kerrys ins Weiße Haus verhindern wollen, spielen im Wahlkampf eine prominente Rolle und helfen Bush in Meinungsumfragen. Aufsehen erregte vor allem die Kampagne der „Swift Boat Veterans for Truth“, einer Gruppe von Vietnam-Veteranen, die behaupten, John Kerry sei nicht der Kriegsheld, als der er sich präsentiere - und er habe damals seinen Vorgesetzten fast genötigt, ihn auszuzeichnen.
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Punks für Kerry
Kerry spielt Gitarre. Aber das ist nicht der Grund dafür, daß die „Punkvoter“ zur Wahl des Demokraten auffordern. (Zumal ein richtiger Punk eben nicht Gitarre spielen kann, es aber trotzdem tut.) „Punkvoter“-Gründer Mike Burkett, besser bekannt als „Fat Mike“, ist überzeugt, daß Bush schädlich für Amerika sei. Bushs Wahlsieg im Jahr 2000 habe der Punkmusik allerdings geholfen. „Denn jetzt gibt es etwas, das die Leute Scheiße finden.“
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Rennfahrer für Bush
Kerry mag die Schöngeistigen für sich einnehmen, aber Motorsportler unterstützen mehrheitlich Bush. Schon im Sommer gingen ehemalige Rennfahrer der Nascar-Liga, der populärsten Motorsportliga Amerikas, für den Texaner auf Stimmenfang. Und nun, im Endspurt des Wahlkampfs, helfen Motorsportlegenden wie Bill Elliot dem Präsidenten, Wähler in vier der am heftigsten umkämpften Bundesstaaten zu mobilisieren.
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Motorradfahrer für Bush
Kerry fährt zwar eine Harley-Davidson, aber die Motorradfahrer, die sich im September in Florida versammelten, kamen zur „Bikers For Bush Support Rally“. Geboten wurden dröhnende Motoren, dröhnende Ansprachen und patriotische Lieder. Ein motorradbegeisterter Kerry-Anhänger, der Gleichgesinnte suchte, hat dagegen niemanden gefunden, der die Kampagne „bikers4kerry“ unterstützen wollte.
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Radfahrer für Kerry
Besonderen Protest hatte sich die Gruppe „Bikes Against Bush“ für den Parteitag der Republikaner in New York ausgedacht: Radfahrer sollten Anti-Bush-Botschaften mit Hilfe eines speziellen Druckers vom Fahrrad auf die Straße sprühen. Aber dazu kam es nicht: Joshua Kinberg wurde von der Polizei verhaftet, als er Journalisten seine Pläne erläuterte. Nun muß sich der Fahrradkünstler als Graffiti-Schmierfink vor Gericht verantworten.
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Rotlicht für Kerry
Finanzielle Einbußen fürchten Stripclubbetreiber, falls die Moralwächter von George W. Bush vier weitere Jahre in Washington regieren. Deshalb haben mehrere Nachtclubs ihre Kunden aufgefordert, sich als Wähler registrieren zu lassen. Auch gaben sie ihnen den guten Rat, ihr Kreuz am 2. November an der richtigen Stelle zu machen, wenn sie das gewohnte Unterhaltungsprogramm auch künftig genießen wollten.
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Energieunternehmer für Bush
Mehr als 1,7 Millionen Dollar hat die amerikanische Energieindustrie Präsident Bush seit 1998 gespendet, soviel Geld wie keinem Politiker. Kein Wunder, daß das Washingtoner „Center for Public Integrity“, das den Einfluß des Geldes auf die Politik verfolgt, die Regierung Bush eine „Ölregierung“ nennt. Zudem versuchte sich Bush, bevor er in die Politik ging, selbst als Manager in der Erdölindustrie.
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Japaner für Bush
Manche Texaner mögen ihn im Stich lassen - da bekommt Bush Unterstützung aus dem fernen Japan. Regierungschef Junichiro Koizumi will sich zwar nicht in Inneramerikanisches einmischen, doch stehe er Bush nahe und „würde ihm daher wünschen, daß er gut abschneidet“. Noch deutlicher der Generalsekretär der regierenden Partei LDP, Tsutomu Takebe: Wenn Bush nicht gewählt werde, sehe er „Schwierigkeiten“ heraufziehen.
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Blaulicht für Bush
Die Polizeigewerkschaft „Fraternal Order of Police“ hofft, daß Bush die Wahl gewinnt. Er habe in vier Jahren erfolgreich die Waffenkriminalität bekämpft, für den Schutz von Polizisten und für die soziale Absicherung der Polizistenfamilien gesorgt. Auch der Interessenverband der New Yorker Feuerwehr unterstützt Bush. Die Internationale Feuerwehrvereinigung hält es dagegen mit Kerry, der für Hoffnung und Optimismus stehe.
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Medien
„Bild“ druckt Gegendarstellung von Pocher
Die „Bild“-Zeitung hat am Donnerstag auf ihrer Titelseite eine Gegendarstellung des Komikers Oliver Pocher abgedruckt. Das Blatt hatte Pocher fälschlicherweise vorgehalten, einen Kinderschänder zu schützen.
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Hörgeräte
Der Natur immer ähnlicher
Das Hörsystem Acuris ist das erste, bei dem das Hörgerät für das linke Ohr mit dem für das rechte kommunizieren kann. Möglich macht das die integrierte e2e-(ear-to-ear)wireless-Funktechnik, das nach Herstellerangaben kleinste Funksystem der Welt.
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Strizz
„Muß das sein?“
Die Comic-Serie „Strizz“ von Volker Reiche erscheint in werktäglich neuer Folge auf FAZ.NET und in der F.A.Z.
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