Meldungen vom 23.10.2004
Artikel-Chronik
Kunst
Moor, Mode, Modersohn
Viel Matsch und viel Gefühl: Die Künstlerkolonie Worpswede weiß sich gut zu verkaufen. Ein ganzes Jahrhundert nach der ersten Zusammenkunft einer jungen Künstlergarde hat sich einiges verändert.
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Englische Premier League
Arsenal kann kommen - Glazer bitte nicht!
Vor dem Spitzenspiel kämpft Manchester United gegen die Übernahme durch den amerikanischen Multimillionär Malcolm Glazer. Für Sonntag ist die nächste Abwehraktion geplant: ein "Anti-Glazer-Marsch" vor dem Spiel gegen Arsenal und dann im Stadion 60000 Schilder mit der Aufschrift "Stop Glazer".
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Wilhelm Genazino
Loblied auf die Langeweile
Der Romanautor Wilhelm Genazino hat den Georg-Büchner-Preis 2004 erhalten, den ihm die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung im Juni zugesprochen hatte - für die „Psychogeschichte“ der Bundesrepublik.
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Haushalt
Eichel sucht nach Spar-Ideen
Fehlende Steuereinnahmen lassen sich für den Bund nur in Milliarden rechnen. Reißt die Bundesregierung wieder die Defizitvorgaben der EU? Angeblich plant Finanzminister Eichel schon neue Einschnitte.
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Schulterschluß
DGB unterstützt SPD wieder im Wahlkampf
Der Deutsche Gewerkschaftsbund beteiligt sich doch wieder am Wahlkampf der SPD. “Stark im Norden - sozial gerecht“ heißt die Veranstaltung in Schleswig, wo der DGB-Vorsitzende Sommer zusammen mit SPD-Chef Müntefering auftreten will.
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Präventivschlag
Der 1997 gestorbene Ideenhistoriker Isaiah Berlin genießt in englischen Intellektuellenkreisen Kultstatus. In den Chor der Bewunderung mischt sich allerdings jetzt ein Mißklang, der wiederum den Protest der Verehrer Berlins hervorgerufen hat.
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Trivialmaschine
Auf den Glanzbroschüren, mit denen die deutschen Universitäten neuerdings Wettbewerb um studentische Kunden vortäuschen, fehlt selten die blau-gelbe Wertmarke "bologna process: towards the european higher education area".
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Von "Anfangen" über "Istanbul" bis "Weltliteratur"
Die akademische Festschrift gilt als sperriges, urdeutsches Gut. Selbst in den Vereinigten Staaten bezeichnet man solche Publikationen gern mit dem Lehnwort, das aus der großen Zeit der deutschen Wissenschaft stammt.
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Konstruktion des Asozialen
Unter den Drangsalierten, Verfolgten und durch das nationalsozialistische Regime Ermordeten bilden die Zigeuner, die heute oft als Sinti und Roma angesprochen werden, eine besondere Gruppe. Hitler und ...
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Das große Kriegsspiel
War über den Schlieffenplan von 1905 nicht längst schon alles gesagt? Das angebliche Siegesrezept des scheidenden Generalstabschefs vom Dezember 1905 gilt doch als eine der Hauptursachen des Ersten Weltkriegs.
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Das Menetekel von Tschernobyl - Robert Polidoris Aufnahmen aus der Sperrzone
Vor nunmehr achtzehn Jahren schrieb eine unbekannte Hand ein paar Worte auf die Tafel eines Kindergartens, die dort bis heute zu lesen sind: "Eine Rückkehr gibt es nicht. Lebt wohl! Pripjat, 28. April 1986". Die Schrift an der Wand hat sich bewahrheitet, sie ist das Menetekel von Tschernobyl.Zwei Tage zuvor hatte ein Sicherheitstest zum schlimmsten Reaktorunfall aller Zeiten geführt.
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Kisuaheli müßte man können: Hudson Talbotts animierendes Afrika-Buch
Reisen mit Kindern sind anstrengend. Erst recht in Afrika ist das so, wo die touristische Infrastruktur noch nicht zum geschmeidigen Räderwerk entwickelt ist. Doch als Gegenwert für alle Strapazen wird der Reisende mit Kindern in Afrika Erfahrungen machen, die unmittelbarer sind als anderswo und ...
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Sex ist nur ein Trost
MADRID, 22. OktoberSeit zehn Jahren hatte Gabriel García Márquez kein erzählerisches Werk mehr veröffentlicht. 1994 war der Roman "Von der Liebe und anderen Dämonen" erschienen, danach die große journalistische Reportage "Nachricht von einer Entführung" und der erste Band seiner Memoiren, der allerdings ein eminent literarisches Buch mit beachtlichen erzählerischen Qualitäten ist.
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Das Menetekel von Tschernobyl - Robert Polidoris Aufnahmen aus der Sperrzone
Vor nunmehr achtzehn Jahren schrieb eine unbekannte Hand ein paar Worte auf die Tafel eines Kindergartens, die dort bis heute zu lesen sind: "Eine Rückkehr gibt es nicht. Lebt wohl! Pripjat, 28. April 1986". Die Schrift an der Wand hat sich bewahrheitet, sie ist das Menetekel von Tschernobyl.Zwei Tage zuvor hatte ein Sicherheitstest zum schlimmsten Reaktorunfall aller Zeiten geführt.
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Die Unverdrossene
Polleke gehört zu den selbstbewußten Mädchen, die mit fast allen Schwierigkeiten fertig werden. Manchmal ist sie stärker als ihre Eltern, und klüger als ihre Freunde ist sie auf jeden Fall. Dabei hat sie reichlich Kummer mit ihrer Familie. Ihr drogensüchtiger Vater sucht in einer Sekte Zuflucht, und die Mutter will mit Pollekes Lehrer eine neue Ehe eingehen.
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Niemals vertrauen!
Harry Potter hat es weder mit seinen Muggel-Verwandten noch mit Lord Voldemort und dessen Helfern leicht. Verglichen mit Zauberlehrling Nathanael, der im Mittelpunkt der neuen "Bartimäus"-Trilogie steht, erscheint er jedoch wie ein verzogener privilegierter Fratz. Der englische Autor Jonathan Stroud ...
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Ganze Tage in den Bäumen
Die besten Zeiten von North Fork, schreibt David Guterson, "waren längst vorbei, eher näherte man sich den schlechtesten Zeiten. Niemand wußte, wie es weitergehen sollte, die Ära der Holzwirtschaft war vorbei und nur noch ein Kapitel der Geschichte, an das ein Museum erinnerte. Manche Familien zogen fort, wo immer die Hoffnung auf Arbeit sie hinlockte.
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Bücher
Der Ratgeber "Das neue Auto" will einen Überblick rund um den Neu- und Gebrauchtwagenkauf sowie Informationen zu Kosten, Finanzierung und Versicherung geben. Das Buch ist für 9,80 Euro bei allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale zu kaufen. Es kann aber auch gegen einen Versandkostenaufpreis ...
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Die Schlachten der Weltkriege im Kinderzimmer
Es gehört zu den Tragödien der menschlichen Existenz, daß uns in der Regel jene am schlimmsten verletzen, die unserem Herzen am nächsten sind. Deshalb sind auch Familien von jeher ein Hort nachhaltiger Kränkungen, die oft ein Leben lang währen. Aber gibt es auch den umgekehrten Fall? Gibt es wirklich ...
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Kunst
Gute Beispiele verderben schlechte Sitten
Baden-Baden hat wieder zu leuchten begonnen: Die Kunst der Sammlung Frieder Burda ist nun in einem Museum zu sehen, das zum Modell taugt. Der Sammler selbst trägt die Baukosten und den Unterhalt des Hauses.
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