Meldungen vom 26.11.2004
Artikel-Chronik
Preise
Die Sieger des Gewinnspiels
Unter allen Teilnehmern des Gewinnspiels „Wählen Sie den Reformer / Blockierer des Jahres“ wurden attraktive Preise verlost. Wer gewonnen hat, erfahren Sie hier.
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Literatur
Die wichtigsten Bücher des Jahres
Junge Debütanten und alte Meister: Die Literaturredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat rechtzeitig zur Weihnachtszeit die wichtigsten Titel des Bücherjahres 2004 zusammengestellt.
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Die Gewinne
Eine Fahrt mit dem Orient-Express
Eine Reise mit dem Venice-Simplon-Orient-Express von Venedig nach Paris gewinnen zwei Personen. Der Zug ist einzigartig in Service und Komfort und entführt seine Fahrgäste in das Goldene Zeitalter des Reisens.
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Die Gewinne
Wellness im ungarischen Heviz
Entspannen, Ausruhen, Sich-wohl-fühlen und Sich-verwöhnen-lassen. Zum einwöchigen Wellness-Urlaub vor der authentischen Kulisse des Thermalbades Heviz in Ungarn lädt der Gesundheit- und Fitness-Spezialist Fitreisen.
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Die Gewinne
Pirouetten drehen in Schweden
Hinauf in den kalten Norden Schwedens geht es für zwei Gewinner. Der ADAC Hessen-Thüringen lädt zwei Personen ins Land der Elche, um dort spektakuläre Fahrübungen auf Eis und Schnee zu vollführen.
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Die Gewinne
Wohlfühlurlaub am Scharmützelsee.
In unberührter Natur, direkt am Scharmützelsee, liegt das erste A-ROSA Resort für exklusiven Wohlfühlurlaub. Zwei Gewinner genießen sieben Verwöhntage mit Beauty- oder Körperbehandlung oder zwei Greenfees.
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Die Gewinne
Ein Reise in Thailands Norden
Auf einem Bambusfloß, einem Fahrradsattel oder einem Elefantenrücken durch Thailand: Gebeco lädt zwei Personen auf eine 18tägige Wander- und Entdeckungsreise im Norden des Landes ein.
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Ukraine
Iwan Ukrainez, 35 Jahre
Er ist bei der ukrainischen Staatsbahn beschäftigt und unterstützt Juschtschenko. Damit riskiert Ukrainez seinen Job. Die Eisenbahner müssen der Regierung die Treue halten und sind dem Präsidenten verpflichtet.
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Ukraine
Larissa Rudenko, 31 Jahre
Die Anwältin arbeitet im Büro eines Parlamentsabgeordneten der Opposition. Sie will, daß die Regierung sich in ihrem Land an die Verfassung hält. Diese werde von Janukowitsch und seiner Gruppe mit den Füßen getreten.
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Ukraine
Julia Pantschak, 50 Jahre
Sie will „diesen Kampf gewinnen“. In diesem Land soll die Mehrheit entscheiden und „nicht irgendeine Mafia“. Deswegen tritt sie für Juschtschenko ein. Julia Pantschak ist seit 26 Jahren Biologielehrerin.
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Ukraine
Maxim Bannikow, 30 Jahre
Er ist der Chef des Lagerstabes und berichtet, daß die Organisation in den Camps viel zu chaotisch ist. „Wenn die Macht das Lager angreift“, meint er, „wird keiner von uns weglaufen“.
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Ukraine
Olga Scholominska, 22 Jahre
Sie ist Lehrerin für die ukrainische Sprache, und vor drei Tagen zusammen mit ein paar Freunden aus Lemberg in Kiew angekommen. Olga Scholominska will in einem demokratischen Land leben.
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Millionärssohn Grimm ermordet
Nach sechs Wochen quälender Ungewißheit sind die schlimmsten Befürchtungen Gewißheit geworden: Der Mitte Oktober verschwundene Frankfurter Unternehmersohn Andreas Grimm ist nach Einschätzung der Polizei Opfer eines Gewaltverbrechens im Drogenmilieu geworden.
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Wieder Musik und Budenzauber auf dem Opernplatz
Das im Sommer veranstaltete "Opern Air"-Festival vor der Alten Oper soll offenbar kein Einzelfall bleiben: Impresario Marek Lieberberg rechnet damit, daß er die Genehmigung für den Aufbau von Bühne und Tribünen auf dem Platz auch 2005 erhalten wird, wie er auf Anfrage sagte.
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Umstrittendes Schulgesetz im Landtag verabschiedet
Kultusministerin Karin Wolffs (CDU) umstrittenes "3.Gesetz zur Qualitätssicherung in hessischen Schulen" ist beschlossene Sache. Die Ministerin sprach von einem "Richtungsentscheid" und strich als herausragende Neuerung die Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur von 13 auf zwölf Jahre heraus.
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Wolfgang Brenner liest zugunsten der Aktion "F.A.Z.-Leser helfen"
Da wäre man gerne dabei gewesen. Damals im Sommer, als im "Promi" die Sektkorken knallten. Immerhin steht das Frankfurter Nordend nicht alle Tage im Zentrum literarischer Debatten. Denn diesmal ging es ausnahmsweise einmal nicht um Sex und Politik und Ideale, diesmal gab es wirklich was zu feiern.
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Frankfurter Gesichter: Walter Köster
Für Walter Köster sind Schulmedizin und Homöopathie keine feindlichen Lager, sondern "sie sollten Hand in Hand arbeiten". Deshalb telefoniert der Arzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie auch regelmäßig mit Radiologen, Internisten und Kardiologen, um über Patienten und deren Befunde zu sprechen.
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Irmer
Volksparteien müssen ein breites politisches Spektrum abdecken, um für viele Bürger wählbar zu sein. So gilt zum Beispiel in der hessischen CDU seit Alfred Dreggers Zeiten der Grundsatz, sich von niemandem rechts überholen zu lassen.
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NBA
„Ein Negativabzug der Gesellschaft“
Die Risse in der glitzernden NBA-Fassade sind tief und häßlich. Enthemmte Gewalt und rassistische Konflikte lassen sich in der amerikanischen Basketball-Profiliga nicht länger verdrängen.
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Börse
Hohe Dividenden machen Aktien attraktiv
Die Ausschüttung der Dax-Unternehmen steigt um 40 Prozent. Der Raum für Kursgewinne ist begrenzt. Für Dividendenjäger hat der M-Dax nach den Kursgewinnen für Neueinsteiger an Attraktivität verloren.
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Dollar-Schwäche belastet Exportwerte
An den europäischen Börsen haben die Aktienkurse zum Wochenschluß nachgegeben. Insbesondere Exportwerte standen unter Abgabedruck, nachdem der Dollar gegenüber dem Euro auf einen historischen Tiefststand fiel.
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Die Gewinne
Zur Ayurveda-Kur nach Sri Lanka
Am Unakuruwa Beach, einem der schönsten Strände Sri Lankas im Süden der Insel liegt das Eva Lanka Resort. Die Airline Srilankan fliegt zwei Gewinner dorthin für eine einwöchige Ayurvedakur.
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Die Gewinne
Traumreise nach Bali
Zwei Gewinner reisen mit Airtours und Singapore Airlines in zwei Four Seasons-Häuser: Die Villen des Resort Bali at Jimbaran Bay liegen nur wenige Schritte vom Strand und bieten absolute Privatsphäre am Pool.
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Die Gewinne
Ein Wochenende in München
In den Genuß eines außergewöhnlichen Wochenendes im schönen München kommen zwei Gewinnner. Sie besuchen die Bayerische Staatsoper und wohnen im Hotel Kempinski Vier Jahreszeiten.
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Die Gewinne
Ein Wochenende in Mailand
Zwei Gewinner genießen zwei luxuriöse Nächte im Park Hyatt Mailand und Anreise mit Air Berlin. Das Hotel liegt im Herzen der Stadt: nur wenige Schritte von Domplatz und Scala entfernt.
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Die Gewinne
Mit dem Hausboot durch Frankreich
Leben oder besser - Boot fahren - wir Gott in Frankreich: Der Hausbootanbieter Connoisseur lädt vier Personen ein, sich eine Woche lang auf den Wasserstraßen Frankreichs als Freizeitkapitäne zu vergnügen.
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Die Gewinne
Eine Woche auf Fuerteventura
Die Insel Fuerteventura ist die ungewöhnlichste der Kanarischen Inseln. Zwei Gewinner fliegen mit LTU und genießen eine Woche all inclusive Aufenthalt im Occidental Hotels & Resorts.
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Die Gewinne
Studienreise nach China
Studiosus lädt zu einer Studienreise ins Reich der Mitte ein. Die Hauptstadt Beijing, die alte Hauptstadt Xian, das "neue" Hongkong, Shanghai und vieles mehr können zwei Gewinner an 16 Reisetagen kennenlernen.
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Die Gewinne
Nach Zypern mit Aldiana
Fliegen Sie mit Aldiana für eine Woche nach Zypern in einen der hochwertigsten und neuesten Club aus der Club Familie. Zwei Personen können dort eine Woche lang verwöhnen lassen.
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Telenovela
Lisa, Lisa
Was das ZDF kann, läßt bei Sat.1 nicht lange auf sich warten: Im Februar des nächsten Jahres soll dort dem Vernehmen nach die zweite selbstproduzierte Telenovela im deutschen Fernsehen starten.
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Die Gewinne
Urlaub in El Gouna, Ägypten
Zwei Gewinner fliegen für eine Woche in die wohl exklusivste Feriendestination Ägyptens: El Gouna. Air Berlin und das Sultan Bey Hotel laden an die Urlaubsregion am Roten Meer bei Hurghada ein.
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Kommentar
Es reicht - reicht es?
V.Z. Auch in dieser Haushaltswoche wurde mit grandiosen Vorwürfen nicht gegeizt. Doch konnte man sich am Ende des Eindrucks nicht erwehren, daß die meisten Beteiligten eher lustlos ans Werk gegangen waren.
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Kommentar
Die Magie des Kanons
Der moderne Mensch hat gelernt, ohne Gewißheiten zu leben. Wohin er schaut, ob in sich hinein oder in die Welt hinaus, überall öffnen sich Abgründe und stürzen Fundamente ein. Kunst ist davon nicht ausgenommen, im Gegenteil; das ...
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Deutscher Ladenhüter
hmk. Wirtschaftsminister Wolfgang Clement mag sich noch so sehr Mühe geben, die Einigung zur Fusionsrichtlinie als akzeptablen Kompromiß darzustellen. Ein Blick in den Gesetzestext entlarvt: Der "Kompromiß" ist für das deutsche Modell der Mitbestimmung ein Begräbnis erster Klasse.
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Kommentar
Feindliche Koexistenz
Web. Manchmal geht der Versuch einer friedlichen Koexistenz daneben, noch bevor man so recht damit begonnen hat. Die einen fordern vehement den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, die anderen lehnen ihn strikt ab. Am Ende werden beide Seiten nicht bekommen, was sie wollen.
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Kommentar
Keine außergewöhnliche Stagnation
In den vergangenen drei Jahren sagten Ökonomen der deutschen Binnenkonjunktur einen moderaten Aufschwung voraus. In den vergangenen drei Jahren lagen die Prognostiker daneben. Was läuft falsch in Deutschland?
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Blockiererin: Nahles
Bürgerschreck
Andrea Nahles macht Politik ganz in der Tradition Oskar Lafontaines. Obwohl das Konzept der Bürgerversicherung von einigen Genossen als „politisches Meisterstück“ gefeiert wird, stößt die SPD-Politikerin damit in der Bevölkerung nur auf wenig Zustimmung.
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Eminem
Der Haßprediger bittet zum Tanz
Eminem weiß, was er uns schuldig ist: Auf „Encore“, seiner vielleicht letzten Platte, feuert er auf seine Haßobjekte wie Madonna, Michael Jackson und George W. Bush - und mäßigt doch seine Aggressionen.
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Bundeswehr
Fall von Mißhandlung auch in Ahlen?
Das Verteidigungsministerium hat die Teilstreitkräfte angewiesen, ihre Ausbildungspraxis auf mögliche Fehler zu überprüfen, und untersucht, ob es weitere Fälle von Mißhandlungen von Soldaten gegeben hat.
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Louvre
Die Nacht kommt als Diana
Wie die gereinigten Bildflächen zum Gesamtkunstwerk verschmelzen und ohne jeden Spiegel ein gleichmäßiges Licht verteilen, grenzt an ein Wunder: Im Louvre wird an diesem Samstag die Galerie d'Apollon wiedereröffnet.
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Bundestag
Vorerst kein Sudan-Einsatz
Der Bundestag hat sich am Freitag nicht mit dem geplanten Bundeswehr-Einsatz in Sudan befaßt, nachdem Zweifel aufgekommen waren, ob die Sicherheit der eingesetzten Soldaten gewährleistet sei.
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EU-Haushalt
Milliardenbetrug mit EU-Geldern
Betrügereien mit EU-Geldern haben deutlich zugenommen: Die Schadenssumme erhöhte sich in einem Zeitraum von 12 Monaten auf rund 1,5 Milliarden Euro, berichtet Olaf, das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung.
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Topographie des Terrors
Jetzt aber zügig
Wie geht es weiter mit der Berliner „Topographie des Terrors“? Die Gedenkstättenlandschaft hat sich seit den Anfängen des Projekts tiefgreifend gewandelt. Erwogen wird eine Fusion mit dem Holocaust-Mahnmal.
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Kommentar
Öl, Gas, Volk
Der Mensch lebt nicht vom Öl allein. Das kann man leicht sagen, aber kann man es auch leicht leben? Daß man es nicht kann, nährt die zynische und gewissermaßen coole Haltung, die Rußlands Präsident Putin - demnächst vielleicht Ehrendoktor ...
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Kino
In Jon Turteltaubs "Vermächtnis der Tempelritter" gibt sich Amerika großzügig
Das neuste Spektakel aus Jerry Bruckheimers Produktionsschmiede heißt „Das Vermächtnis der Tempelritter“, allerdings nur in Deutschland; in Amerika trägt der Film den Titel „National Treasure“. Und dieser Nationalschatz ist seit 1776 versteckt, doch die Gründerväter haben Hinweise auf den Aufbewahrungsort hinterlassen. Denen geht Nicolas Cage in steter Konkurrenz zu einer gewissenlosen Truppe von Gegenspielern nach. Leider aber entwickelt die Handlung nur soviel Spannung wie eine Vorabendserie.
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Banken
IKB-Aktie läuft auf ein neues Rekordhoch zu
Die Nebenwerte-Rally läuft weiter. Charttechniker sehen den MDax vor neuen Höhen. Gleiches winkt der IKB-Aktie. Der Mittelstandsfinanzierer steigert seine Marge aus Krediten und den Gewinn. Dazu ist die Aktie nicht teuer.
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Ski nordisch
Künzel in Kuusamo Fünfte
Die Tschechin Katarina Neumannova hat beim Weltcup-Auftakt der Skilangläuferinnen im finnischen Kuusamo das Freistil-Rennen über 10 km gewonnen. Als beste deutsche Läuferin belegte Claudia Künzel den fünften Platz.
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Sachbuch
Reiche Ernte
Wer die Welt verstehen will, der muß in die Welt hinaus: mit dem Schiff oder auf anderen Bildungswegen. So wie Alexander von Humboldt, Joachim Fest und Wolfgang Reinhard.
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Sachbuch
Kleine Lektionen
Georg Simmel machte die Türen der Schulen auf und ließ die frische Luft einer Lebendigkeit hinein. Aber auch Michael Friedman und Thomas Kapielski beleben das Denken.
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Sachbuch
Schönes Scheitern
George Steiner lehrt uns über den Meister und seinen Schüler, Susan Neiman erforscht das Böse. Und Umberto Eco zeigt auf, daß die Geschichte der Schönheit eine der Schönheiten ist.
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Sachbuch
Scharfe Thesen
Habermas und Bush, Heidegger und Marx: Inspirierende Kombinationen, die zum Erkenntnisgewinn führen, aber nicht in die Depression.
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Sachbuch
Tiefe Wasser
Gut, wahr und schön: Michel Foucaults Suche nach einem neuen Modell der Macht, Giorgio Agambens Analyse des Ausnahmezustands, Philippa Foots Naturauffassung des Guten.
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Sachbuch
Junge Hoffnungen
Drei Autoren profilieren sich mit einem ersten oder zweiten Werk als Hoffnungsträger am Bücherhimmel - und lassen uns teilhaben am Wissen übers Mittelalter, die alten Griechen und die Hirnforschung.
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Neues Gesetz
Mehr Rechte für homosexuelle Lebenspartner
Der Bundesrat ließ am Freitag Neuregelungen für schwule und lesbische Paare passieren. Homosexuelle Lebenspartner sind damit künftig Eheleuten rechtlich weitgehend gleichgestellt. Bayern wehrt sich vor allem gegen die Stiefkindadoption.
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Sachbuch
Gute Ratschläge
Deutsche Probleme: Die Kinder nerven, der Rücken schmerzt, und im Bett herrscht Flaute. Hier sind drei Bücher, die Abhilfe schaffen.
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Sachbuch
Große Würfe
Leidenschaftliche und radikale Denker mischen sich wieder unter die Leute: Erkenntnisse über Kierkegaard, den deutschen Idealismus und die fünf Wegscheiden der Weltgeschichte.
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Kriminalität
Vermißter Millionärssohn ist tot
Die Polizei hat einen 22 Jahre alten Drogendealer verhaftet, der Andreas Grimm aus Frankfurt umgebracht haben soll. Mehrere Tatwerkzeuge mit Blutspuren wurden sichergestellt. Jetzt sucht die Polizei nach der Leiche des Studenten.
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Wellenreiter
Das Tabu der klugen Frau
Barbara Schöneberger ist eine Abbildungskarrierefrau, Anke Engelke nicht intellektuell, Sabine Christiansen Doris Day, Annette Schavan humorlos: Die Kabarettistin Maren Kroymann analysiert das eigene Geschlecht.
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Literatur
Große Würfe
Zu den schönsten Entdeckungen gehören Bücher, von denen man sich viel verspricht, die aber die Erwartungen noch übertrumpfen: Terézia Mora, José Manuel Prieto und Amos Oz haben sie geschrieben.
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Literatur
Junge Hoffnungen
Es gab in diesem Jahr weniger Debüts als in den Jahren zuvor, aber daß die Menge auf die Qualität keinen Einfluß hat, zeigen drei Beispiele: Franziska Gerstenberg, Thomas Stangl und Anne Zielke.
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Literatur
Alte Meister
Dieter Forte, Alice Munro und Les Murray mögen nicht als Kandidaten für den Nobelpreis gehandelt werden, haben aber drei der wichtigsten Bücher des Jahres geschrieben.
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Literatur
Frische Verse
Wortfindungen blitzen auf wie exotische Insekten: Brigitte Oleschinski, Jan Wagner und Marion Poschmann beweisen, daß das Gedicht die kürzeste Gattung der Erzählkunst ist.
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Literatur
Kleine Wunder
Ein deutsch-deutsches Märchen von Antje Ravic Strubel, ein polnischer „Fänger im Roggen“ von Dorota Maslowska und eine unwahrscheinliche Amour fou von A. L. Kennedy: wundersame Überraschungen.
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Literatur
Erzählte Leben
Die Lebensgeschichte zählt längst zu den beliebtesten Genres: Bemerkenswert Biographisches über Schiller, Stalin und Harry Graf Kessler.
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Literatur
Tiefe Stürze
Ranzige Routine von Peter Handke, Nicholson Bakers Hilflosigkeit gegenüber George W. Bush und Thomas Brussigs ehrenvolles Scheitern am Wenderoman: die Enttäuschungen des Jahres.
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Steven Theede
Denn er wußte, was er tat
Der Yukos-Chef Steven Theede steckt in einer Zwickmühle: Mit einem Insolvenzantrag kann er die Zerschlagung des Ölkonzerns vorerst verhindern, doch macht er sich mit einem solchen Antrag möglicherweise strafbar.
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Bundesrat
Länderkammer stoppt rot-grüne Gesetze
Der unionsdominierte Bundesrat hat neue Regelungen zur Einwanderung abgelehnt. Weitere Vorhaben der Koalition fanden in der Länderkammer keine Zustimmung, darunter auch das Gesetz zur Kinderbetreuung und das Streichen der Eigenheimzulage.
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Das Porträt im Spiegel des Porträts
Man kann dieses Buch aus zwei sehr verschiedenen Blickwinkeln lesen: Als Sammlung biographischer Skizzen, die der Autor aus ganz unterschiedlichen Anlässen angefertigt hat und die hier in einer Art Buchbindersynthese zusammengefaßt worden sind. Oder aber als einen fortlaufenden Dialog des Verfassers ...
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Korrektur der Welt
Am 10. März des Jahres 1302 verurteilte die Stadt Florenz Dante zum Tod. Das Urteil fiel in Abwesenheit des Angeklagten; Dante hatte nach dem Sieg der papstfreundlichen Partei der Schwarzen Guelfen die Stadt verlassen. Er hat die geliebte und gehaßte Heimatstadt, die "schönste und angesehenste Tochter Roms", nie wieder gesehen.
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Kleine Wunder
WER WÜRDE WOHL eine Wette darauf abschließen, daß man eine Liebesgeschichte erzählen kann, in der ein aus seiner Zeit gefallener Cyrano de Bergerac eines Tages an der Tür einer eigenbrötlerischen Radiosprecherin klingelt und beide sich gegenseitig die Sünden und Verfehlungen ihres Lebens erzählen? Die schottische Schriftstellerin A.
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Junge Hoffnungen
UNSER ÜBERBLICK über die wichtigsten, besten und überraschendsten Neuerscheinungen dieses Jahres beginnt mit jenem Genre, das wie kein anderes in den letzten Monaten ins Hintertreffen zu geraten drohte. Denn nach dem ans Hysterische grenzenden Debütanten-Boom vergangener Jahre krähen jetzt immer weniger Hähne immer leiser nach dem deutschen Erstlingswerk.
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Die Wandbühne der Giganten
Mit Michelangelos Sixtinischer Decke beginnt diese grandiose Anthologie der Freskenzyklen des sechzehnten Jahrhunderts, des Cinquecento, und sie endet kaum weniger großartig mit der Galleria des Palazzo Farnese, ausgemalt von den Brüdern Carracci. Michelangelo beginnt seine Arbeit 1508, die Carracci beenden ihre 1604.
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Fehlt das Wort, spricht die Kugel
So einfach war das einmal, das Leben auf der Straße in Literatur zu verwandeln: "Ein Roman ist ein Spiegel, der über eine Landstraße spaziert: Bald füllt er ihre Augen mit Himmelblau, bald mit dem Schmutz der Pfützen. Und der Mann, der den Spiegel in der Kiepe trägt, wird von ihnen unmoralisch genannt", hat Stendhal geschrieben, um den Vorwurf zu kontern, es mangele seinen Büchern an Moral.
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Sie müssen sich gar nichts vorstellen, es genügt, daß Sie sehen
Über Kunst wird viel geschrieben, aber kaum noch geurteilt. Die zeitgenössische Produktion definiert sich über eine Ablehnung aller Normen und Kriterien und entzieht sich damit a priori der Bewertung. So ist es ein Glücksfall, wenn es noch jemand wagt, als entschiedener Kunstrichter aufzutreten und Urteilsblitze zu schleudern.
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Schönes Scheitern
GEORGE STEINER hat schon viele allseits gelehrte Bücher geschrieben, und er ist darüber so berühmt geworden, daß er sich selbst und anderen zu einem Meister geworden ist, und er hat, vielleicht deswegen, nun ein Buch über den Meister und seine Schüler geschrieben. Das Buch selber nimmt nicht den ...
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Frische Verse
WIE ZAUBERFORMELN kommen viele der neuen Gedichte von Brigitte Oleschinski daher, es sind oft nur kurze, wie abgerissen wirkende Satzfragmente: "die Wespen- / gespenster in ihren Erdnestern / knistern / auch". In lyrisch verdichteten Notizen von ihren Reisen unter anderem nach Indonesien blitzen immer wieder überraschende Wortfindungen auf wie exotische Insekten.
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Schildkrötengeheimnisse
Was macht man mit einer Waldschildkröte, wenn es kalt wird? Im Naturkundemuseum erhält der kleine Michael einen überraschenden Rat: Im Gemüsefach des Kühlschranks wird Sam ihren Winterschlaf halten. Aber als er sie ein paar Monate später in die Frühlingssonne setzt, muß der Junge einsehen, daß das Gehege im Vorgarten und die Wasserwanne für sie kein Ersatz sind für den Wald und den Fluß.
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Vier Dinge braucht der Mann
Ist es mehr als eine Mode, daß inzwischen nur noch von "Afroamerikanern" gesprochen wird? Wer im Zeitungsarchiv nach alten Artikeln über schwarze Musiker sucht, sieht, daß man damals "Neger" sagte. Niemand regte sich darüber auf. Die Fortschrittlichkeit, die in dem Wort "schwarz" einmal zu stecken ...
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Schwere See für Leichtmatrosen
Dieser Roman erscheint mit über siebzig Jahren Verspätung. Ruth Landshoff-Yorck hatte ihn 1932 fertiggestellt, und der Rowohlt-Verlag wollte ihn als mondän-ironischen Frauenroman im Stil der damals so berühmten Vicki Baum auf den Hauptstadtmarkt werfen. Doch die Autorin, die damals neben zahlreichen Feuilletons ...
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Es ist der Purpur des Kaktus, bei dem ich mich glücklich fühle
Weißt du, wo die Blumen sind? Die Glocken-Funkia, die Zimmerlinde, die Flußrose, der Kriechende Phlox? Wo sind sie geblieben, die exotischen Pflanzen aus fünf Kontinenten, die Purpurbohne, die Flaumige Akazie, der Flammende Wüstenginster, die Rost-Feige, der Moschus-Federbusch? Dereinst waren sie ...
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Die feinen Hände der Muttergottes
Ein weiterer Band in der Ausgabe der Schriften Pawel Florenskijs liegt vor, und damit eine neue Möglichkeit, Einblick in eines der erregendsten philosophischen und theologischen Werke zu nehmen, das seit gut einem Jahrzehnt auf deutsch erschienen ist. Jeder, der auch nur eine Seite liest, ist frappiert von ...
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Sammeln für ein deutsches Handbuch
Nur wenige gewinnen in der Wissenschaft das Stückchen Ewigkeit, daß ihr Name zum Synonym wird. Man spricht vom "Kleinen Pauly", vom "Pschyrembel" und vom "Dehio". Georg Dehios (1850 bis 1932) Name wurde zum Synonym für das "Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler", das 1899 begonnen und 1905 bis 1912 erschienen war.
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Salto im Vorgarten der Kunstgeschichte
Mit einer gewissen Verspätung hat die Einsicht, daß Skandale dem Verkauf von Büchern förderlich sind, auch die Kunstwissenschaft erreicht. Schon der Titel von Volker Gebhardts Schrift "Das Deutsche in der deutschen Kunst" suggeriert, das Buch sei die späte Antwort auf eine Frage, die Kurt Karl Eberlein 1934 mit seiner Schrift "Was ist Deutsch in der Deutschen Kunst?" stellte.
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Ein Mann, zwei Frauen, ein Kaminfeuer
So leicht hat sich Maurice Blanchots komplexe Welt noch selten geöffnet wie auf der Spur des Erzählers und des Übersetzers in dem Eingangssatz dieses Buchs. "Die mit ihr lebende Freundin war abwesend; Judith öffnete mir die Tür." Mögen wir auch auf der Schwelle schon über die Partizipialkonstruktion stolpern, einen Fuß jedenfalls haben wir drin in der Wohnung und damit im Text.
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Souverän ist, wer über Abstand gebietet
Damals war Thomas Mann sein Gott. Das "Thüringer Tagblatt" nahm aus der Feder des Berliner Studenten ein "Tagebuch bei der Lektüre des Josephsromans" zur Publikation an, das in mehreren Folgen "unter dem Strich" gedruckt wurde, als klassisches Feuilleton. Am 29. Juli 1950 erreichte den Autor dieses kritischen Fortsetzungsromans eine Zuschrift des Lesers, auf den es ankam.
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Geistig leben in der DDR
Am 5. Juli 1963, irgendwo im Osten der DDR. "Weißt Du vielleicht, was Politökonomie ist? Ich nicht", ereifert sich ein zorniger alter Mann, der seiner Brieffreundin schreibt, einer 33 Jahre jüngeren Frau in Leipzig. Er will nicht ins "Räsonnieren" geraten, die Zeilen enden freundlich: "Stell Dir ...
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Tannen und Fichten auf dem Holzweg
Mit einer mächtigen alten Tanne hat alles begonnen. Damals, im Sommer 1950, nahm der junge Forststudent Georg Meister an einer Exkursion in den nordbayerischen Frankenwald teil. Der Professor führte die Studenten durch einen zusammenbrechenden Fichtenforst zu einer der letzten alten Tannen und stellte beim ...
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Der Kniff, Deutschland das Reich vergessen zu lassen
Ich selbst habe nichts." So beschloß Michel Foucault seine Vorlesung des Studienjahres 1978/79 am Collège de France. Auf den Tonbändern, die jedes seiner Worte aufzeichneten, ist nach Ende des gewohnt konzentrierten Vortrags Stimmengewirr zu hören, über das sich manchmal Foucaults Stimme erhebt, um einzelne Fragen zu beantworten.
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Sammeln für ein deutsches Handbuch
Nur wenige gewinnen in der Wissenschaft das Stückchen Ewigkeit, daß ihr Name zum Synonym wird. Man spricht vom "Kleinen Pauly", vom "Pschyrembel" und vom "Dehio". Georg Dehios (1850 bis 1932) Name wurde zum Synonym für das "Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler", das 1899 begonnen und 1905 bis 1912 erschienen war.
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Die Kuppel kennt keinen Glauben
Vier Tage nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat David Macaulay mit der notwendigen Fortsetzung seines fast fünfundzwanzig Jahre alten Buches "Sie bauten eine Kathedrale" begonnen. "Sie bauten eine Moschee" erzählt die Geschichte des mächtigen Admirals Suha Mehmet Pascha, der im Oktober ...
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Wenn ein schlimmer Zufall des Lebens uns das Glück raubt
Daß aus dem, was der Fall ist, nicht ohne zusätzliche Voraussetzung folgt, was zu tun ist, daß aus Sein kein Sollen folgt, daß Tatsachenurteile und Werturteile durch eine logische Kluft voneinander geschieden sind und daß Werturteile nicht wahrheitsfähige Behauptungen, sondern Ausdruck der subjektiven Einstellungen ...
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Reingewaschen von allen fremden Gedanken
Auf vorzügliche Küche legte er Wert, und dennoch glich sein Leben in den eigenen Augen dem eines Kettensträflings im Steinbruch: Gustave Flaubert ächzte, je älter er wurde, unter der sich selbst aufgeladenen Last eines literarischen Ideals, das sich der präzisen Definition beharrlich entzog; während ...
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Große Fragen für kleine Leser
WARUM SIND WIR DA? Warum sind wir so, wie wir sind? Warum gibt es Krieg? Die interessantesten Kinderbücher des Jahres beschäftigen sich mit den großen Fragen des Lebens. "Die große Frage" heißt denn auch schlicht das neue Bilderbuch von Wolf Erlbruch, eine Wiegengabe für viele Babys, die in Frankreich in diesem Jahr zur Welt kamen.
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In Herz und Kopf ein unbezähmbarer Aufruhr
Ich tauche auf aus elf Stunden und neun Minuten mit der Stimme Gottfried Benns. Ich tauche auf aus meinem eigenen Leben. Neben mir liegen Schulhefte, datiert 1957 bis 1961. Ich schrieb mit grüner Tinte Gedichte hinein, die mir damals gefielen - ich war am Anfang vierzehn, am Ende achtzehn Jahre alt. Zunächst waren es Gedichte von Kästner, Mascha Kaléko, Rilke, Hofmannsthal, Goethe, Werfel.
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Junge Hoffnungen
JUNG SIND ALLE Hoffnungen, und die Alten, die sich die Hoffnung bewahren, bleiben gerade dadurch jung. So dürfen wir hier junge Hoffnungen durchaus altersunabhängig definieren - als Autoren, die sich mit einem ersten oder zweiten Werk als Hoffnungsträger am Bücherhimmel profilieren. Wer in dem neuronal ...
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Die Wandbühne der Giganten
Mit Michelangelos Sixtinischer Decke beginnt diese grandiose Anthologie der Freskenzyklen des sechzehnten Jahrhunderts, des Cinquecento, und sie endet kaum weniger großartig mit der Galleria des Palazzo Farnese, ausgemalt von den Brüdern Carracci. Michelangelo beginnt seine Arbeit 1508, die Carracci beenden ihre 1604.
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Große Würfe
ZU DEN SCHÖNSTEN Entdeckungen jedes Lesers gehören Bücher, von denen er sich viel verspricht, die aber seine Erwartungen noch übertrumpfen. Die Ungarin Terézia Mora, Bachmann-Preisträgerin des Jahres 1999, veröffentlichte mit "Alle Tage" ihren ersten Roman. Mit Abel Nema erschafft sie einen Fremdling, ...
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Der Wicht als Wille und Wohnung
Die Zeiten, in denen man einem Dichter der klassischen Literaturperiode einen Gefallen tun konnte, indem man ihn zu einem modernen erklärte, sind vorbei. So würde Jean Paul, der in seiner Jugend so erfolgreiche, in seinen späteren Jahren dagegen und erst recht in seinem Nachleben ein wenig ins Abseits geratene ...
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Scharfe Thesen
NICHT ICH SPRECHE, die Depression spricht durch mich - ein Gedanke, der schon manch einem Depressiven geholfen hat, sich nicht mit der Depression, die ihn umklammert, zu verwechseln - sondern wie Alain Ehrenberg durchzuatmen und auf bessere Zeiten zu hoffen. Diese Faustregel, so wertvoll sie individualpsychologisch ist, hat im weltpolitischen Maßstab enttäuscht.
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Wenn Ihr's nicht fühlt, Ihr werdet's nicht erjagen
Lesen, staunen, stutzen - dieser Dreiklang stellt sich schon auf den ersten Seiten von Ulrich Völkleins überlangem Vorwort ein. Da wird uns vollmundig eine "Saga des besseren Teils des deutschen Bürgertums" versprochen, wird zugleich angekündigt: "Dieses Buch ist keine Demontage, sondern der Prozeß ...
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Forschen gegen Hollywood
Als der Reiseschriftsteller Pausanias in den sechziger Jahren des zweiten Jahrhunderts nach Christus Sparta besichtigt, läuft er durch eine Stadt, die zum Denkmal ihrer selbst geworden ist. Überall Statuen, Ehrengräber, Heiligtümer der griechischen Götter; die Akropolis wird, ausgerechnet, von einem ...
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Wir wollen kein Zuckerbrot
"Ich ging im deutschen Winter / von Osten hier nach West / auf meinen Wangen froren / die Eiskristalle fest." So beginnt Gerald Zschorschs Gedicht "Grenzübertritt". Wir kennen diesen Ton von der ersten Strophe in Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen". Die Anspielung soll mitgehört werden, denn hier sprechen zwei Autoren aus ähnlicher Erfahrung.
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Verlagserfolg im Bergkristall
Sieht so eine Männerfreundschaft aus? In seiner Autobiographie "Als wär's ein Stück von mir" erwähnt Carl Zuckmayer seinen langjährigen Verleger Gottfried Bermann Fischer nur an drei Stellen - freundlich im Ton zwar, aber doch knapp in der Sache. Das ist um so erstaunlicher, als sich die Geschäftsbeziehung der beiden über zweiundvierzig wechselvolle Jahre hinzog.
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Gott mit uns!
Daß das Deutsche Reich 1870/71 auf den Schlachtfeldern Frankreichs gegründet wurde, ist bekannt. Wie aber entstand die deutsche Nation? Sehr interessante Antworten auf diese Frage liefert Christian Rak. Er analysiert Privatbriefe, Dienstberichte, Feldpredigten, Erlebnisreportagen und Kriegserinnerungen der im deutsch-französischen Krieg tätigen Feld- und Lazarettgeistlichen.
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Tausendundzweite Nacht
Gibt es eine vergleichbare Anthologie arabischer Prosa in der arabischen Welt? Vermutlich nicht. Denn einige der Erzählungen, die Miriam Kronstädter und Hans-Joachim Simm jetzt in dem überaus lesenswerten Band "Wortmagier des Orients" herausgegeben haben, dürften den Ärger der Fundamentalisten erregen. Vor ...
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Globale Konfiguration
Der Tübinger Professor emeritus für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte Gerhard Schulz, der in diesem Jahr kurz vor seinem 80. Geburtstag verstorben ist, hinterläßt ein großes wissenschaftliches OEuvre. In seinem letzten Werk hat er eine Art Resümee seiner zeitgeschichtlichen Studien gezogen. Unter ...
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Salto im Vorgarten der Kunstgeschichte
Mit einer gewissen Verspätung hat die Einsicht, daß Skandale dem Verkauf von Büchern förderlich sind, auch die Kunstwissenschaft erreicht. Schon der Titel von Volker Gebhardts Schrift "Das Deutsche in der deutschen Kunst" suggeriert, das Buch sei die späte Antwort auf eine Frage, die Kurt Karl Eberlein 1934 mit seiner Schrift "Was ist Deutsch in der Deutschen Kunst?" stellte.
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Welch ein Spaß!
Vater liest Zeitung, Mutter muß zur Arbeit. Und niemand hat Zeit für die kleine Zackarina, die spielen möchte, herumtollen und im Meer planschen. Denn warum wohnte man wohl direkt am Wasser, und wofür sonst wäre der Sommer da? Wie Eltern und Kind einander nicht verstehen: Mit der Unerschütterlichkeit ...
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In der Nacht eines Gottes, der nie war
Plötzlich, Mitte der neunziger Jahre, als ein für seine Skepsis bekannter Autor vom Blatt aufsieht, steht ein Engel im Zimmer: "Ein ganz gemeiner Engel, vermutlich unterste Charge." Er erscheint in Enzensbergers Gedicht "Die Visite" und belehrt uns, daß der Mensch nicht weiß, wie entbehrlich er ist.
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Virtuose ohne ideologische Scheuklappen
An neueren Bismarck-Biographien besteht kein Mangel. Auf Lothar Galls immer noch unübertroffene Bismarck-Biographie von 1980 folgten in den letzten zwei Jahrzehnten weitere Biographien, umfängliche Werke und knappere Lebensbilder. Ihnen fügt sich nun ein Taschenbuch an. Welche Perspektive, die einen erneuten biographischen Anlauf rechtfertigt, liegt ihm zugrunde?Rainer F.
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Streit um den trockenen Rest der Welt
Angst hat der Knabe nicht, und auch mit der Brüllerei mag der Säugling nicht anfangen, obwohl er allen Grund dazu hätte: Er treibt allein in einem kleinen Körbchen, das ihn kaum zu fassen vermag, über eine sanft gekräuselte Wasserfläche, die weit und breit kein Ufer erkennen läßt. Etwas Schilf zeigt immerhin an, daß es hier wohl nicht allzu tief ist.
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Erzählte Leben
ALS SCHILLER 1789 seine Antrittsvorlesung in Jena hielt, glaubte er noch, daß "die Tat lebt und weiter eilt", während der Name ihres Urhebers hinter ihr zurückbleibt. Heute, da auch Taten oft Schall und Rauch sind, zählt die Biographie zu den beliebtesten Genres. Ein Mann auf der Kippe - so zeigt Rüdiger Safranski Friedrich Schiller.
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Gefangen im Café Europa
Die freien Frauen": Schon der Titel dieses Romans will seinen Inhalt konterkarieren. Der Schutzumschlag des Buchs setzt demgemäß das Wort "freie" kursiv; "Die sogenannten freien Frauen" soll man das wohl verstehen. Das ganze Buch ist gewissermaßen in Anführungszeichen zu lesen.Irina Liebmann ...
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Ein Dreier mit dem Soziologen
Fast alles, was sozial geschieht, geschieht unter der Beobachtung Dritter. Bald ist es das Publikum, bald das Wahlvolk, bald sind es die Konsumenten, die Eltern, die Kinder oder die Gerichte, deren Existenz beim sozialen Handeln in Rechnung gestellt wird. Daß es Dritte gibt, diszipliniert ungemein, und es erhöht zwischen Ego und Alter die Chancen auf Konsens.
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Dino war wie Eiskrem
Das lesen doch hier wieder nur die Falschen! Welcher Vierzehnjährige verirrt sich schon auf eine Kinderbuchseite? Egal: Auch Eltern oder Lehrer werden mit Gewinn erfahren, was es mit dem schon vor seinem Erscheinen in England berüchtigten Sex-Buch von Melvin Burgess auf sich hat. Jenes Melvin Burgess, ...
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Tiefe Wasser
MAN BRÄUCHTE einen Autor, der die Thesen dieser drei Bücher zu einem neuen, zu einem vierten Buch verknüpft. Was, wenn man die in Michel Foucaults Geschichte der Gouvernementalität angestellte Suche nach einem neuen Modell der Macht mit Giorgio Agambens Analyse des Ausnahmezustands sowie mit Philippa ...
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Die Gazelle nahm den kleinen Hayy aus der Kiste und mit nach Hause
In Arnold Zweigs Novelle um den Staufer Friedrich II. ("Der Spiegel des großen Kaisers") taucht manchmal auch ein "behelmter Schwarzbart im Turban" namens Abu Bekr ibn Tophail auf, "den der Glaube an den Vorherbestimmer gleichmütig im Wechsel des Glücks senkrecht hielt wie eine Fahrtboje in den Wellen der Flut".
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Große Würfe
UM DEN DÄNISCHEN Philosophen Sören Kierkegaard war es eine Weile ruhig gewesen, als hätte er hinter einer Tür gestanden und dem Treiben bloß zugeschaut. Mit Joakim Garffs rasanter Biographie ist er wieder unter die Leute geraten, und alle, die dachten, daß der große Existentialist immer nur daheim mit ...
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Hierher kommt der Teufel, um zu seufzen
Die Geschichte beginnt mit einer Autofahrt durch das winterliche New York 1961, zum Restaurant des Ex-Boxers Jack Dempsey, der dem Ich-Erzähler wenig Talent für eine Boxkarriere bescheinigt. Dieser namenlose Junge aus einem weltfernen "north country fair" vagabundiert durch die Metropole wie ein ...
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Kleine Lektionen
DER TITEL von Thomas Kapielskis Notaten hätte wahrscheinlich Georg Simmel gut gefallen. Er hätte wahrscheinlich auch den soziologischen Sinn des Wortes "Müslima" goutieren können, das Kapielski in die westliche Welt der Gebildeten einführt. Und wahrscheinlich hätte Simmel bei seinem klugen pädagogischen Unterricht auch an eine Kreuzberger Müslima gedacht.
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Tiefe Stürze
SCHRECK, LAß NACH! Peter Handke hat eine Liebesgeschichte geschrieben, in der die ganzen alten abgestandenen Handke-Phrasen noch einmal so ranzig-routiniert und buttersäuresüß aus dem Handgelenk aufs Papier geschlenkert werden, daß sie dort flach und schrumpelig liegenbleiben wie ein Käsesoufflé im Abendwind.
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Reiche Ernte
LANGE IST Alexander von Humboldt aus eigener Tasche durch die Welt gereist, bis er den klassischen "Kosmos" schreiben konnte. Lange saß Wolfgang Reinhard allein, aber zusammen mit der Idee einer historischen Anthropologie in den Bibliotheken und hat gelesen, bis er die lebendigen "Lebensformen Europas" schreiben konnte.
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CHRISTIAN GEYER, Redakteur im Feuilleton dieser Zeitung, hat ein Buch über das aktuelle Thema Hirnforschung herausgegeben. Der Band dokumentiert die lebhafte Debatte, die zwischen Hirnforschern, Philosophen und Strafrechtlern über die Frage geführt wird, welche Konsequenzen sich aus den neuesten neurowissenschaftlichen Experimenten für unser Menschenbild ergeben.
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Schreiben verdient keine mildernden Umstände
Samarkand. Das war das letzte magische Wort zwischen uns. 1995 hatte das Goethe-Institut mich zu einer Reise in die neu sich etablierenden zentralasiatischen Länder eingeladen und gelockt mit dem Hinweis, Jurek Becker fahre auch; und als er hörte, daß ich dabeisein sollte, rief er mich an: "Dann müssen ...
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Wenn Kinder keine Probleme machen
Eine Frau trifft einen Mann. Der Mann sieht gut aus, und die Frau sieht gut aus, die beiden finden sich also gut. Und weil es schon so gut angefangen hat, werden sie denn auch die Nacht miteinander verbringen. Und noch eine Nacht und noch eine Nacht. Doch dann, eines Morgens, zieht sich der Mann ...
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Streit um den trockenen Rest der Welt
Angst hat der Knabe nicht, und auch mit der Brüllerei mag der Säugling nicht anfangen, obwohl er allen Grund dazu hätte: Er treibt allein in einem kleinen Körbchen, das ihn kaum zu fassen vermag, über eine sanft gekräuselte Wasserfläche, die weit und breit kein Ufer erkennen läßt. Etwas Schilf zeigt immerhin an, daß es hier wohl nicht allzu tief ist.
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Gute Ratschläge
DEUTSCHE PROBLEME: Die Kinder nerven, der Rücken schmerzt, und im Bett herrscht Flaute. In dieser dreifachen Not könnte helfen: eine aufnahmewillige Oma, ein freundlicher Masseur, ein neuer Partner. Doch eine solche Lösung über alle angestammten menschlichen Bindungen hinweg bringt nur Unordnung und Umwege ins alte Leid.
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Dreijähriger mit Galoschen
Der legendäre russische Journalist "Onkel Giljai" erinnerte sich später genau an jenen Abend, als jemand eine Begebenheit zum besten gab, bei der ein Hund in einen Zirkus geraten war. Anton Tschechow, ebenfalls anwesend, machte daraus die zum Klassiker gewordene Geschichte "Kaschtanka". Sie wurde ...
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Nur das Schwierige ist erregend
Auf eine solche Idee muß man erst einmal kommen: "Lezama zu lesen ist eine der härtesten und oft auch ärgerlichsten Tätigkeiten, die es geben kann" - so einen Satz, und den auch noch aus der Feder eines bedeutenden Autors wie Julio Cortázar, auf den Umschlag eines sechshundertfünfzigseitigen Romans zu setzen würde heute wohl keinem Marketingchef mehr einfallen.
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Mit spitzen Ohren und stumpfer Feder
Die Deutschen verdanken Jacques Delors einiges. Von 1985 bis 1994 als Präsident der EG- beziehungsweise der EU-Kommission in Brüssel tätig, war der Franzose maßgeblich daran beteiligt, daß die Vereinigung Deutschlands im europäischen Rahmen reibungslos über die Bühne ging. Delors selbst erinnert sich gerne an "jene tiefbewegenden, hoffnungsfrohen Jahre .
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Sie müssen sich gar nichts vorstellen, es genügt, daß Sie sehen
Über Kunst wird viel geschrieben, aber kaum noch geurteilt. Die zeitgenössische Produktion definiert sich über eine Ablehnung aller Normen und Kriterien und entzieht sich damit a priori der Bewertung. So ist es ein Glücksfall, wenn es noch jemand wagt, als entschiedener Kunstrichter aufzutreten und Urteilsblitze zu schleudern.
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Hißt die Schweizer Fahne!
Krisen kennzeichnen im ersten Monat des entscheidungsträchtigen Jahres 1933 das Leben des Bonner Theologieprofessors Karl Barth. Bisherige theologische Kampfgenossen werden von ihm - mal mehr, mal weniger höflich - unter Häresieverdacht gestellt, die Ehekrise spitzt sich zu, die Grippe verwandelt ...
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Verhinderte Endkämpfer
Ein wichtiger "Baustein" für eine moderne Seekriegsgeschichte der Jahre 1914 bis 1918, die mehr sein muß als nur die Beschreibung geschlagener Schlachten, versenkter Handels- und Kriegsschiffe oder umstrittener Operationsplanungen, liegt jetzt geschlossen vor. Seit 1999 hat Gerhard Granier in vier ...
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Es ist der Purpur des Kaktus, bei dem ich mich glücklich fühle
Weißt du, wo die Blumen sind? Die Glocken-Funkia, die Zimmerlinde, die Flußrose, der Kriechende Phlox? Wo sind sie geblieben, die exotischen Pflanzen aus fünf Kontinenten, die Purpurbohne, die Flaumige Akazie, der Flammende Wüstenginster, die Rost-Feige, der Moschus-Federbusch? Dereinst waren sie ...
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Alte Meister
DIE MENSCHEN bereiten einander auf Erden die Hölle: Darauf reagiert der eine mit Gefühlstaubheit, der andere flieht in die Einsamkeit, der dritte verliert den Glauben an die Sprache. Dieter Forte mag zwar, anders als Alice Munro und Les Murray, nicht für den Nobelpreis gehandelt werden, doch hat er uns, genau wie diese, eines der wichtigsten Bücher des Jahres beschert.
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Zur heiligen Teestube
Dem beliebten amerikanischen Gedankenspiel "Seven degrees of separation" zufolge ist jeder Mensch des Universums über maximal sieben Personen mit jedem beliebigen anderen verbunden. Wer also die richtige Kontaktkette in Gang setzt, kann sieben Briefe, E-Mails oder Anrufe später mit dem Papst, dem Dalai Lama oder dem amerikanischen Präsidenten in Verbindung stehen.
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Wolfgang Zöller
Der Nüchterne
Weil Wolfgang Zöller (CSU) bislang im Schatten der Selbststilisierung eines Horst Seehofer stand, konnte er auch über unkonventionelle Wege in der Gesundheitspolitik nachdenken. Nun löst er Seehofer als stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion ab.
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Thanksgiving
Ein Weckruf von Heidi Klum
Werbung, wie man sie sich gefallen läßt: Viele Amerikaner werden an diesem Freitag morgen durch die Telefonstimme des Supermodels Heidi Klum in den Tag gesäuselt. Rechtzeitig, um die Einkäufe nach Thanksgiving zu tätigen.
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Comic
Mehr Japan wagen
Auf dem deutschen Manga-Markt stehen alle Zeichen weiterhin auf Zuwachs, doch künftig wird es enger. Seit diesem Monat tummelt sich mit Tokyopop ein neuer Verlag im asiatischen Comicsegment.
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Literatur
Schriftsteller Arthur Hailey ist tot
Sein Roman „Airport“ lieferte in der Verfilmung mit Burt Lancaster und Dean Martin die Vorlage für zahlreiche Katastrophenfilme. Im Alter von 84 Jahren ist der britische Schriftsteller Arthur Hailey gestorben.
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Schwimmen
Abstand oder Ausstieg?
Berufseinstieg als Beschäftigungstherapie. Hannah Stockbauer hat nach dem Schock bei den Olympischen Spielen ihr Leben neu geordnet. Ob die mehrfache Weltmeisterin ihre Schwimmkarriere fortsetzen wird, ist ungewiß.
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Dementi
Viva: Sarah Kuttner soll bleiben
Die Musiksender MTV und Viva haben ihr Schweigen über das Schicksal mehrerer Sendungen gebrochen. Viva teilte mit: „Die 'Sarah Kuttner Show' läuft wie gehabt auf Viva.“ Was genau damit gemeint ist, blieb aber offen.
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Steuern
Steuertips zum Jahresende (Teil I)
Wegen der anstehenden Senkung des Spitzensteuersatzes lohnt sich Steuern sparen für Anleger und Immobilienbesitzer in diesem Jahr besonders. Lutz Schumann, Chefredakteur des Steuer-Schutzbriefs, verrät die besten Steuertips.
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Karrieresprung
Zurück auf Los
Beim früheren Arbeitgeber wieder anzuheuern, mag manchem undenkbar erscheinen. Ein Schritt zurück muß es längst nicht immer sein. Voraussetzung für einen guten Wiedereinstieg ist ein souveräner Abschied.
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Steuern
Steuertips zum Jahresende (Teil II)
Wegen der anstehenden Senkung des Spitzensteuersatzes lohnt sich Steuern sparen für Anleger und Immobilienbesitzer in diesem Jahr besonders. Lutz Schumann, Chefredakteur des Steuer-Schutzbriefs, verrät die besten Steuertips.
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Uefa-Cup
Stuttgarter Mißerfolg im dichten Nebel
Stuttgart hat beim SC Heerenveen durch ein 0:1 den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde des Uefa-Pokals verpaßt. Der VfB darf sich in der abschließenden Partie gegen Dynamo Zagreb keinen Ausrutscher erlauben.
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Uefa-Cup
Schalke 04 im Achtelfinale
Schalke 04 hat seine Erfolgsserie unter Trainer Ralf Rangnick fortgesetzt und kann dank dem Sieg über Ferencvaros Budapest schon jetzt für die K.o.-Runde im Uefa-Pokal planen.
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