Meldungen vom 13.3.2004
Artikel-Chronik
Kalifornien
Mysteriöses Massaker
Grausiger Fund für die Polizei im kalifornischen Fresno: In einem Haus entdeckten sie neun aufeinander gestapelte und grausig zugerichtete Leichen, daneben zehn aufgeschichtete leere Holzsärge. Sieben der Toten sind Kinder.
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Technologie
Siltronic hat viele Schwächen
Wenigstens stimmt die Informationspolitik. Seit Samstag finden Anleger wie versprochen den Börsenprospekt von Siltronic im Internet unter "aktie.siltronic.com". Das 200 Seiten starke Werk ist zwar noch unvollständig, weil der Angebotspreis erst morgen bekanntgegeben wird.
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SPD
Warnung vor der „Schill-Partei von links“
Die mögliche Gründung einer neuen Linkspartei sorgt bei der SPD für große Unruhe. Der ehemalige SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine rechnet mit einer Parteineugründung, sollte die rot-grüne Koalition ihren Kurs fortsetzen.
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0:2 in Hamburg
Hertha sieht Rot
Hertha BSC verliert im Abstiegskampf wichtige Punkte und zu allem Übnerfluß auch noch zwei Spieler. Bei der 0:2-Niederlage beim Hamburger SV mußten die Berliner mit nur neun Akteuren beenden.
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4:2 gegen Wolfsburg
Leverkusen „heilfroh“
Nach einer schwarzen Rückrundenserie mit nur einem von möglichen 18 Punkten gelang Leverkusen mit 4:2 gegen Wolfsburg der Befreiungsschlag. „Das war amateurhaft“, schimpfte VfL-Trainer über sein Team.
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Affäre Wildmoser
Eine Familie, zwei Kassen?
Der Sohn hat ein Teilgeständnis abgelegt, aber der Vater bleibt im Visier der Ermittler. Gegen Karl-Heinz Wildmoser bestehe weiter „dringender Tatverdacht“, heißt es aus der Staatsanwaltschaft.
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Erotik
Beate Uhse will profitabler werden
Beate-Uhse-Chef Lindemann über seine Wachstumsstrategie im Geschäft mit Erotikartikeln und das Gebot für Penthouse in Amerika im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
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Terror
Schröder ruft zur Wachsamkeit auf
Während der Bundeskanzler darauf hinwies, es gebe nach den Anschlägen von Madrid keine neuen Erkenntnisse über akute Gefahren, hat der Reisekonzern Tui bestätigt, im Februar eine Terror-Warnung erhalten zu haben.
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Dressurreiten
Nicht nur Satchmo zickt
Ihr Hannoveranerwallach legt sich für Isabell Werth in Dortmund nicht gerade ins Zeug. Auf dem Weg nach Athen wird es für sie schwer, zumal es in der deutschen Dressurreiterei zusätzlich wieder einmal um Intrige und Mobbing geht.
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Schnipsel zu Stasi-Akten
Die Entscheidung über eine Puzzle-Software zur Rekonstruktion wird immer wieder vertagt. Mit ihrer Hilfe könnten die Stasi-Akten statt in einigen hundert schon in fünf Jahren komplett zusammengesetzt sein.
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Das Taumeln der Erde im All
Warum fallen eigentlich die Pinguine, die auf der unteren Seite des Globus leben, nicht ins Weltall? Fragen dieser Art sind vermutlich allen Eltern und Großeltern bekannt und haben sie wahrscheinlich auch manchmal schon in Verlegenheit gebracht. Geht es um Astronomie, fällt Rudolf Kippenhahn, der ...
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Sein Schuß traf
Die Sache mit dem Hut auf der Stange, den der Tell nicht grüßen wollte, kennen so gut wie alle deutschsprachigen Schweizer. Für diese Weigerung wurde er scharf bestraft: Er sollte aus fünfzig Schritt Entfernung mit seiner Armbrust einen Apfel treffen, der seinem kleinen Sohn auf den Kopf gelegt worden war.
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Nur Gerüchte sind überflüssiger: Madonnas zweites Bilderbuch
Die Pop-Diva hatte es ja schon angedroht; nun ist nach den "Englischen Rosen" (F.A.Z. vom 15. September 2003) der zweite Madonna-Fanartikel, der eine Kinderpredigt sein will, erschienen. "Mister Peabodys Äpfel" heißt die Geschichte, in der es um die ungute Wirkung von Gerüchten geht. Verdeutlicht wird ...
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Das Blatt, die Welt und ich
Auch der strenge Pauker Gottfried Benn machte Ausnahmen. In seinem Vortrag über "Probleme der Lyrik" von 1951, zu dessen reinigendem Fegefeuer immer noch alle angehenden Dichter verurteilt sein sollten, schlug er Gebote in eherne Tafeln und versah sie gleich mit Öffnungsklauseln: 1. Keine Andichtung unbelebter Gegenstände! Ausnahme: Eichendorff.
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Souveräner Begleiter auf dem schmalen Weg der wenigen
Zum Reisen braucht er in frühen Jahren wenig, einen Rucksack, einen Schlafsack, ein Zelt. Auf Fotografien sieht man ihn in einem Faltboot über Flüsse paddeln. Erhart Kästner war ein Leben lang fern der großen Straßen unterwegs auf der Suche nach dem unbefleckten Leben. Als er dann mit der Wehrmacht in den Krieg zog, fand er sein geliebtes Griechenland.
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