Meldungen vom 18.6.2004
Artikel-Chronik
Golf
Alexander Cejka übersteht mit Mühe den Cut
Alexander Cejka hat trotz eines mißglückten Starts bei den US Open die Qualifikation für die beiden Schlußrunden geschafft. Die Führung teilten sich der Amerikaner Phil Mickelson und der Japaner Shigeki Maruyama.
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Gruppe C
Dänemark auf dem Weg ins Viertelfinale
Dänemark, Titelträger von 1992, hat sein zweites Turnierspiel gegen Bulgarien mit 2:0 gewonnen und damit gute Aussichten auf das Erriechen des Viertelfinales. Bulgarien muß nach der Vorrunde die Heimreise antreten.
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Kurs halten - notfalls bis zum Kentern
So schnell kann den Matrosen Marcel van den Bos nichts erschüttern. Wind und Wetter nicht und auch nicht die Spekulationen über eine Absage des Börsengangs der Postbank in den Medien, die sein Schiff in Fotomontagen schon im Zustand des Sinkens zeigten.
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EU-Gipfel
Beichtstuhl, Makler und Prozente
Trotz weitverbreiteter Zuversicht, daß ihnen die Einigung gelingen werde, ringen die Staats- und Regierungschefs der EU weiterhin hart um die künftige Machtverteilung zwischen den Mitgliedsstaaten.
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Frankfurter Gesichter: Wolfgang Busch
Er hätte viele stattliche Häuser bauen können, statt dessen hat er mehr als 20 Jahre lang eines verwaltet. Wolfgang Busch, Kanzler der Goethe-Universität seit 1981, wäre sicher ein guter Architekt oder Ingenieur geworden.
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Fahrgemeinschaften
Für 15 Euro nach München
Von Frankfurt nach Düsseldorf oder München für 15 Euro. Das klingt nach einem Lockvogelangebot der Deutschen Bahn, ist es aber nicht. Als Bahnfahrer muß man bei solchen Preisen schon Wochen im voraus gebucht haben.
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Notwendige Eingriffe
Spät, aber noch nicht zu spät: Die geplante Verschärfung des hessischen Polizeigesetzes ist der überfällige Versuch, Bürger und Polizisten besser vor den Gefahren im Zeitalter des internationalen Terrorismus zu schützen.
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Kommentar
Am Rande
Nein, die FDP ist nicht vom Pech verfolgt. Sie richtet sich aus eigener Kraft zugrunde. Mit dem Stuttgarter Wirtschaftsminister ist nur wieder einer erwischt worden - die Schiebereien, um die es da geht, sind noch nicht einmal restlos aufgeklärt.
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Eintracht Frankfurt
Christian Lenze macht beidfüßig Wirbel
. Seit Tagen schon ist er im Gespräch, und jetzt ist er wirklich da: Die Frankfurter Eintracht hat am Freitag als achten Neuzugang Christian Lenze an sich gebunden. Lenze, 27 Jahre alt, kommt vom Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück und wird zumindest bis zum 30. Juni 2006 in Frankfurt bleiben.
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England
„Es gab keine Spielerrevolte“
Keine Revolte sondern eine alltägliche Taktik-Besprechung mit den Spielern habe es bei der englischen Nationalmannschaft gegeben, sagt der Teamchef Sven-Göran Eriksson.
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Geschmackssache
Wut, daß es McDonald's gibt
Der Geschmack eines Hamburgers entspricht etwa einem Biß in die entspannte Unterarm-Muskulatur: Im Schnellrestaurant wird der Sinn fürs Eßbare ausgetrieben. Eine Polemik gegen das schlechte Essen.
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Kommentar
Letten-Fang
Deutschland gegen Lettland, ein Spiel, das keine Großmutter hinter dem Ofen hervorlockt? Erika Kahn, 1922 in Lettland unter ihrem Mädchennamen Alksnis geboren, ist 82 Jahre später bei der Fußball-Europameisterschaft jedenfalls eine gefragte Gesprächspartnerin.
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Kommentar
Russische Freiheit
mwe. Niemand weiß, wie eine Pleite des russischen Ölkonzerns Yukos aussehen würde. Offenkundig jedoch ist, daß der russische Staat sich direkt oder indirekt einen großen Anteil an dem Ölkonzern sichern will.
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Kommentar
Absage oder billiger
dri. High Noon bei der Postbank: Das Auftragsbuch ist geschlossen, und die Beteiligten, allen voran der Eigentümer Deutsche Post und die beiden Konsortialbanken Deutsche Bank und Morgan Stanley, müssen an diesem Wochenende entscheiden, ob und zu welchen Konditionen die Postbank an die Börse kommt.
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Rudern
Über die komischen Kanadier lacht niemand mehr
Der Weg zur Goldmedaille in Athen, davon sind die kanadischen Ruderer überzeugt, führt über den langen Schubschlag. Das hat bei der Konkurrenz zunächst amüsiertes Lächeln provoziert. Doch heute lacht niemand mehr. Dies ist die beste Methode, ein Boot schnellzumachen. Die Deutschen scheinen sie nicht zu verstehen.
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Dopingprävention
Der Nada fehlt noch das Geld für eine Wurzelbehandlung
Über das wirksamste Verhütungsmittel gegen den organisierten Sportbetrug dürfte es in der organisierten Dopingbekämpfung gar keinen Richtungsstreit geben: Beides, Prävention und Bestrafung, müßte gleichzeitig passieren. "Weil beides gleich wichtig ist", versichert Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Vorstandsmitglied der Nationalen Anti-Doping-Agentur.
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Leichtathletik
Sina Schielke will Verlieren trainieren
Gegen internationale Konkurrenz hinterherzulaufen und trotzdem technisch sauber zu bleiben, das muß Sina Schielke noch üben. Aber weil ihr mangels Klasse die großen Leichtathletik -Meetings verwehrt bleiben, kommt der Europacup für die 23 Jahre alte Sprinterin gerade recht, um ein bißchen Verlieren zu trainieren.
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Kommentar
Döner im Quartett
Die Berliner Dönerbuden gibt es jetzt als Quartettspiel, das die globalen Erfolgskriterien auf den Kopf stellt. Es gewinnen die ältesten, billigsten, erreichbarsten, heimatverbundensten und familiärsten Anbieter.
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Fernsehgebühren
Immer mehr geht nicht mehr
Unvorsichtig hat Kurt Beck angekündigt, daß die Rundfunkgebühr erst zum 1. April 2005 erhöht werde. Der ARD-Chef plant Widerstand. Doch die Länder sollten sich nicht unter Druck setzen lassen.
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Automobile
Opel verliert an Eigenständigkeit
Opel muß einen Großteil der Zuständigkeiten an die Europazentrale der Konzernmutter GM abgeben. Der weltgrößte Autobauer leitet Opel, Saab und Vauxhall künftig aus Zürich. Stellen sollen nicht abgebaut werden.
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EU-Gipfel
Blair kritisiert Schröder und Chirac
Im Streit um den neuen Kommissionspräsidenten und die geplante EU-Verfassung haben sich die Fronten verhärtet. Die britische Regierung warnte Deutschland und Frankreich davor, andere Länder zu „überrollen“.
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Wellenreiter
Ein amerikanischer Grenzfall
Übt nun auch Steven Spielberg Kritik an der Abschottungspolitik der Bush-Regierung? Er läßt Tom Hanks einen Osteuropäer spielen, der an der Einreise nach Amerika scheitert. Der Film aber ist eher ein Märchen.
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Die lichten Erfahrungen hinter der Kamera im Schatten der Körper der Künstler
Das Buch schließt mit einer schönen Geschichte. Ein deutscher Fernsehregisseur erzählt, wie er im Lastwagen eines Freundes nach Paris kommt, um Jean-Luc Godards Film "Passion" (1982) zu sehen. Müde von der langen Reise, sieht er den Anfang des Films - den Kondensstreifen des Flugzeugs, das einen Strich über die blaue Leinwand zieht -, um darauf den Rest des Films zu verschlafen.
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Jenseits der Bikinilinie
Verlassene Männer erregen Mitleid, erst recht, wenn sie ihr Unglück so herzzerreißend und wortmächtig beklagen wie Gerhard Kellings Ich-Erzähler in seinem Roman "Jahreswechsel". Dieser Hanskreuf, ein "Frauenmensch", wird plötzlich von der Frau, die er liebt und braucht und mit der er alt werden wollte, allein gelassen.
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Probier mal Schlangenfleisch
"Seltsames wird von Hermippus, dem römischen Weisen, dem Pfleger / Weiblicher Jugend, erzählt, Glaubliches doch, wie mir deucht. / Hundertundfünfzehn Jahre, so liest man, vom stärkenden Anhauch / Kindlicher Lippen genährt, lebte der treffliche Greis": So lauten die wundersam anmutenden Verse, die Eduard Mörike 1860 für Karl Wolff, den Rektor des Stuttgarter Katharinenstifts, schrieb.
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Verstümmelte Lieder
Er schrieb, wie er gelebt hat, und er lebte wie eine Figur von Vittorini oder Volponi, mit einem Schuß Pasolini. Selbst sein Tod war romanesk: Er ist 1995 nicht eigentlich ertrunken, sondern im Meer verschwunden. Offene Übergänge sind auch die vier Romane, in denen sich Sergio Atzeni zwischen 1986 und 1996 zur Sprache gebracht hat.
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Schwarz die Mondsichel zu Füßen der Madonna in Grün und Blau
Aus Wut hätten die mexikanischen Indios die Spanier nach der Eroberung durch Cortez am liebsten "in Kakao gekocht und gegessen". Auch führten sich die Spanier als die denkbar schlechtesten Missionare auf. Mit soviel Gewalt und Korruption konnte man kein Land für das Christentum gewinnen, denn es gab immerhin eine sensible und qualifizierte aztekische Elite, die sich nichts vormachen ließ.
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Nelly Furtado
Weil ich ein Mädchen bin
Die kanadische Sängerin Nelly Furtado, Sängerin der EM-Hymne „Forca“, erfüllt wie selbstverständlich sämtliche Klischees des Mädchenbilds. Auch auf Tournee ist sie vor allem damit beschäftigt, Mädchen zu sein.
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Nationalmannschaft
Früh reif
Erfrischend anders: Schweinsteiger, Lahm, Friedrich, die neue deutsche Jugendlichkeit. Gut geschulter Nachwuchs gehört im Methusalem-Land zumindest im Fußball wieder zur Normalität.
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Geheime Gefangene
Bush verteidigt Rumsfeld
Während Menschenrechtler der amerikanischen Regierung vorwerfen, ein weltweites Netz geheimer Gefängnisse zu unterhalten, stützt der amerikanische Präsident seinen Verteidigungsminister.
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Karmann
Der Cabrioboom endet 2007
Der traditionsreiche Fahrzeughersteller Wilhelm Karmann GmbH, Osnabrück, kennt derzeit kaum Kapazitätsprobleme, ist für die kommenden Jahre jedoch nicht mehr ganz so optimistisch gestimmt.
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Karrieresprung
Präventiv gegen das Ausbrennen
Unternehmen müssen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter sichern - auf daß sie dauerhaft leistungsfähig bleiben können, fordern Experten. Einige Firmen betreiben bereits ein systematisches Gesundheitsmanagement.
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EU-Gipfel
„Es wird ein langer Tag werden“
Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich in der Nacht zum Freitag nicht auf einen neuen Präsidenten der EU-Kommission einigen können. Favorisiert sind der konservative Brite Chris Patten und der liberale Belgier Guy Verhofstadt.
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Börsen
Frankfurter Börse hält an Parketthandel fest
Die Frankfurter Wertpapierbörse will nach Ende des gesetzlichen Bestandsschutzes für die ehemaligen amtlichen Kursmakler Mitte 2005 am Parketthandel festhalten. Das Geschäft soll stärker auf Kleinanleger zugeschnitten werden.
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Strizz
„La La La“
Die Comic-Serie „Strizz“ von Volker Reiche erscheint in werktäglich neuer Folge auf FAZ.NET und in der F.A.Z.
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