Meldungen vom 18.7.2004
Artikel-Chronik
Herzblatt-Geschichten
Du bist zu dick
Die meisten Frauen haben einen Schuhtick. Männer verstehen das selten. Sie besitzen oft nur zwei Paar Schuhe und stehen kopfschüttelnd vor den meterlangen Schuhregalen der Frauen. Das liegt in den Genen. - Neue Herzblatt-Geschichten.
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Motorrad-WM
Biaggi bremst Rossis Solotour
Die Konstellation im Ringen um den WM-Titel im Motorrad-GP sieht nur auf den ersten Blick aus wie die Neuauflage eines alten Duells zweier gegensätzlicher Typen: Valentino Rossi gegen Max Biaggi. In Wirklichkeit ist es ein Machtkampf zwischen Rossi und Honda, dem Koloß aus Japan.
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Tour de France
Freie Fahrt für Klöden, und "Jan bleibt schutzlos"
Seit einer großartigen Saison 2000 mit Siegen bei Paris-Nizza und der Katalanien-Rundfahrt sowie der Olympia-Bronzemedaille war Andreas Klöden nicht wieder so recht in Tritt gekommen. Zwei Bandscheibenvorfälle und Knieprobleme hatten ihn monatelang außer Gefecht gesetzt. Nun macht ihm sogar Jan Ullrich den Weg nach oben frei.
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„Cocoonclub“
Viel Service, wenig Auskunft
Immer wieder mal taucht der Hausherr wie aus dem Nichts, tatsächlich aber aus einer Ecke auf, die man gerade nicht im Blick hat. Sven Väth, für Ungezählte Projektionsfigur für die Sehnsucht nach Party, in einer ärmellosen weißen Weste, gefolgt von zwei jungen Frauen in langen weißen Kleidern.
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Kommentar
Ohne System
So nett kann man Kritik verpacken. "Bei allem Respekt: Die Fahrer, die Jan Ullrich besiegt haben, haben alle nicht sein Talent", sagt Walter Godefroot, der Teamchef von Ullrichs Arbeitgeber T-Mobile. Warum aber, diese Frage impliziert ...
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Kommentar
Vorbild Daimler
Mit Solidaradressen hat Daimler-Chrysler gute Erfahrungen. Anfang der neunziger Jahre verzichtete die gesamte Belegschaft der damaligen Daimler-Benz AG auf zwei Prozent ihrer Gehaltserhöhung. Daraufhin entschied sich die Konzernleitung zum Neubau des Werkes in Rastatt.
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Kommentar
Deutsch-polnischer Flurschaden
Zwischen Deutschland und Polen hängt der nachbarliche Haussegen schief. Darüber konnte auch das herzliche Einvernehmen nicht hinwegtäuschen, das Staatspräsident Kwasniewski auf Anhieb mit Bundespräsident Köhler herstellte. Spannungsfrei ...
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Kommentar
Gedopt ist gedopt
Es ist, als wäre die ganze Springreiternation, eben noch auf der triumphalen Ehrenrunde durch die Soers, vom Pferd gefallen. Von wegen: Bundestrainer Kurt Gravemeier kann aus dem vollen schöpfen bei der Auswahl seiner Olympiareiter.
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Kommentar
Der neue Minister
tp. Mit Erleichterung und verhaltener Freude ist in Italiens Wirtschaft die Ernennung von Domenico Siniscalco zum neuen Schatz- und Finanzminister aufgenommen worden. Drohte doch nach dem Rücktritt von Giulio Tremonti während eines ...
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Kommentar
Unter Kontrolle
enn. Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes hängt zwischen Rot und Grün. Selbst in nächtlichen Zusammenkünften ist es den Staatssekretären der Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt nicht gelungen, ihren Zwist so rechtzeitig ...
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Ausschluß
Der D-Day des DJV
Der Vorstand sitzt vorn, doch fast auf Augenhöhe zu den Delegierten. In der Mitte hockt der Gewerkschaftschef, vom Publikum aus links gesehen, direkt neben ihm, sitzt sein Kontrahent aus Berlin, der heute sein Waterloo erleben soll.
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Mode
Die Party ist vorbei und geht weiter
Die Stimmung ist prima bei der Modemesse „Premium“ in Berlin, wo deutsche Designer ihre Linien vorstellen. Die Türsteher sind gut beschäftigt. Mode ist, wenn möglichst viele draußen bleiben müssen.
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Kommentar
Weltbild
Selig die Zeiten, als sich bei "Asterix und der Arvernerschild" die Händler Alkoholix, Schweineschmalzix, Badefix und Prognostix Tür an Tür mit dem gleichen überschaubaren Sortiment verdingten: Weine und Kohlen.
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Preismanagement
Preisführung ist eine Bringschuld
Die Geschäftsführung muß sich der Kritik der Verkäufer stellen. Gefordert wird mehr Sicherheit und Orientierung in der Festlegung von Preisen für Produkte und Kunden. Dabei helfen wertbasierte Produktpreise zur Orientierung und ein Regelwerk zur Kundendifferenzierung.
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Flüchtlingsdrama
Das Ende einer Rettungsfahrt: Cap Anamur
Ist er ein Robin Hood der Meere? Oder ein abgebrühter Kampagnen-Profi? Vor allem ist Elias Bierdel plötzlich sehr einsilbig geworden. Die Hilfsorganisation Cap Anamur hat der Sache der Flüchtlinge mit ihrer Mittelmeer-Aktion vermutlich einen schlechten Dienst erwiesen.
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Irak
Nieten für Bagdad
„Telephone FM“ auf Sendung. Seit einer Woche berichtet ein Privatradio mit öffentlichen Mitteln aus Berlin für den Irak - und das ist nicht die einzige Merkwürdigkeit.
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„Fuchs“-Affäre
Spurensuche im Transitbereich
Sein anstehender Prozeß könnte Klarheit in die Schmiergeldskandale der neunziger Jahre bringen. Wie Holger Pfahls zur Schlüsselfigur im deutschen Affärenkosmos wurde. Und weshalb er diese Rolle behalten wird.
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Die sehnsüchtigen stillen Schönen
Wahre Connaisseure haben die Zeichnungen von Christoph Heinrich Kniep (1755 bis 1825) immer geschätzt, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein zum Beispiel oder Johann Wolfgang von Goethe. Ihn begleitete der Künstler im Jahr 1787 auf der Sizilien-Reise. Und der Dichter war vom Talent seines Reisegefährten ...
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Dem Ingeniör fällt das Sprechen schwör
Warum sind Bedienungsanleitungen, die ein Ingenieur verfaßt hat, kaum zu verstehen? Der Raketenforscher Werner Albring versucht eine Erklärung. Auf den Bestsellerlisten hielt sich in diesem Frühjahr für einige Wochen ein Buch mit einem rar gewordenen Helden: dem Ingenieur. In John Griesemers Roman "Rausch" ...
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Wir wollen nicht mehr einsam sein
Es gibt zwei neue Bücher. Eins von Peter Handke und eins von Martin Walser. In dem einen kommt die deutsche Schuld vor. Im anderen Rambouillet. Im einen wird dem Protagonisten Verharmlosung der deutschen Vergangenheit vorgeworfen, ein freches Selbst-Freisprechen von jeder Schuld. Im anderen werden ...
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Die sehnsüchtigen stillen Schönen
Groß ist der Charme der Romantiker-Zeichnungen: Der Frankfurter Händler Hans-Peter Fichter hat einen Katalog dazu. Wahre Connaisseure haben die Zeichnungen von Christoph Heinrich Kniep (1755 bis 1825) immer geschätzt, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein zum Beispiel oder Johann Wolfgang von Goethe.
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Wie lange dauert's noch?
Die Pillen helfen nicht, nicht die am Morgen, nicht die am Mittag und erst recht nicht die beiden am Abend. Genausowenig wie die ärztlich empfohlene Suppe, heiße Flüssigkeit, die wärmt und von innen her aufweicht und mit viel frischer Luft wieder abgekühlt wird. Tschipo weiß es ganz genau: Er wird trotzdem träumen, Nacht für Nacht.
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Familienpolitik
"Eltern haben das Erziehen verlernt"
Familienministerin Renate Schmidt sieht die Gefahr, daß unsere Gesellschaft in zwei Teile zerfällt: Kinderlose mit hohem Einkommen und Arme mit Kindern. Die Ministerin im Interview zu berufstätigen Müttern, armen Familien und vernachlässigten Kindern.
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Aus Finnland
Einst mit Blutrinne und Rostansatz
Das Foto, das wohl in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts entstand, zeigt im Hintergrund grüne Birken und blühende Blumen am Ufer eines Sees. Aber der Mittdreißiger mit seinem Damenrad im Vordergrund trägt Handschuhe, gefütterte Stiefel und eine Pelzmütze.
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