Meldungen vom 31.1.2004
Artikel-Chronik
Fall Gerster
BA-Interimschef Weise wehrt sich
Eine Woche nach der Entlassung des Chefs der Bundesagentur für Arbeit (BA), Florian Gerster, ist jetzt auch Interimschef Frank-Jürgen Weise unter Druck geraten. Weise, der als aussichtsreicher Kandidat für die Gerster-Nachfolge.
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Köln - Gladbach
Lauth zwei, Lautern eins
Nationalspieler Benjamin Lauth sichert München 1860 mit seinen beiden Treffern ein 2:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die schwachen Pfälzer verpassen es, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.
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Pharma
Aventis schließt Gegenangebot nicht aus
Aventis schließt im Übernahmekampf mit dem französischen Pharma-Konkurrenten Sanofi-Synthélabo ein Gegenangebot nicht aus, sagt Aventis-Chef Landau im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
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Handel
Beate Uhse prüft Einstieg bei Condomi
Europas größter Erotikkonzern Beate Uhse ist am angeschlagenen Kondomhersteller Condomi interessiert. Entschieden sei nichts. Sowohl von „strategischer Beteiligung“ als von Übernahme ist die Rede.
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Wir müssen unter Druck sicher handeln können
"So sieht eine Gallenblasenentfernung aus. Da kommt die Clip-Zange. Schauen Sie mal." Christoph Wullstein hat die Video-Einspielung des minimalchirurgischen Eingriffs auf seinem Bürobildschirm aufgerufen. Der Laie muß schlucken und erkennt zunächst wenig ...
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Das venezianische Notizbuch
Aus dem banalen Hier und Heute in eine ferne Vergangenheit zu schweifen ist ebenso reizvoll wie ein futuristisches Abenteuer in fremden Galaxien. Der historische Roman und die Science-fiction-Literatur leben von der Sehnsucht ihres Publikums, sich aus der Realität wegzuträumen. Wie aber, wenn es tatsächlich ...
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Es waren Golfbälle in der Luft
Hätte Herman Melvilles Bartleby - kaum vorstellbar - Nachfahren gehabt, wäre Roubauds Romanheld Laurent Akapo gewiß ein entfernter Enkel von ihm: Seine Geburt 1933 bedeutet eine zeitliche Koinzidenz mit dem Machtantritt eines sattsam bekannten Diktators, die Laurents Vater John Akapo gar nicht schätzte. Aufgewachsen ...
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Speed Kings
Gespenster schnattern nicht. Sie rasseln höchstens mit ihren Ketten oder lassen Vorhänge flattern und Kerzen erlöschen. So jedenfalls jene Untoten, die der Horrorfilm von seinen literarischen Vorbildern aus vergangenen Jahrhunderten ererbt hat. Deshalb spielen solche Geschichten gern in alten Gemäuern, die irgendeine Durchschnittsfamilie nichtsahnend gekauft hat.
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Stadtneurotiker und Zeitungssüchtige
Ob sie am Ende zusammenbleiben, ist nicht ganz so klar. Der Schluß von "Warum Brasilien?" spielt in der Wohnung des Pariser Starschriftstellers Frédéric Beigbeder. Heftig hatte er sich mit Christine Angot, die jetzt mit ihrem Freund Pierre Rozynès und anderen bei Beigbeder zum Nachtessen eingeladen ist, gestritten.
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Mir ist mimsig
Alice, die vom Wunderland her einiges gewohnt war, fand das Gedicht "sehr hübsch, aber ziemlich schwer zu verstehen". Irgendwie klingt es englisch. "'Twas brillig, and the slithy toves / Did gyre and gimble in the wabe: / All mimsy were the borogoves, / And the mome raths outgrabe." Auf jeden Fall, so viel kriegt man schon beim ersten Lesen des Ganzen mit, hat jemand wohl etwas getötet.
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