Meldungen vom 12.1.2004
Artikel-Chronik
Medizin
Wo der Ton ankommt
Wie hoch das menschliche Ohr einen Ton hört, kommt darauf an, welche Stellen der Schnecke stimuliert werden. Das könnte neue Techniken in implantierten Hörgeräten fördern.
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Darmstadt
Leiterin der Sozialverwaltung hört auf
Vor einem dreiviertel Jahr sind die ohnehin umfänglichen Kompetenzen der Leiterin der städtischen Sozialverwaltung, Wilma Mohr, noch einmal erweitert worden. Damals wurde ihr die Leitung des Jugendamts übertragen.
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Kommentar
Fall mit zwei Seiten
Margret Härtel wird am Mittwoch das Angebot des Gerichts wohl annehmen, das Strafverfahren gegen sie einzustellen. In Hanau werden ihr inzwischen viele Bürger auch wünschen, ohne Verurteilung davonzukommen.
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Konsum
Aktie von Foot Locker gut unterwegs
Foot Locker scheint mehr zu verdienen als von Analysten erwartet. Die Börse in New York honoriert diese Nachricht mit deutlichen Kursgewinnen. Die Aktie scheint zum Dauerläufer zu werden.
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Hai-Attacke
Die Balance wiederfinden
Bethany Hamilton surft weiter, obwohl ihr ein Hai einen Arm abriß. Vor zehn Wochen überlebte die 13 Jahre alte Hawaiianerin die Attacke eines fünf Meter langen Tigerhais.
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Kommentar
Verbalintervention
dri. Wenn Notenbanker sich zu Wechselkursen äußern, müssen sie auf die Dramaturgie achten. Wer gleich mit der Tür ins Haus fällt, läuft Gefahr, daß er mehr kaputtmacht als repariert. Jean-Claude Trichet, der noch nicht einmal hundert ...
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Kommentar
Ohne Vertrauen
Kno. Endlich bekommt Deutschland das überfällige neue Gentechnikgesetz. Doch sind die Regelungen nicht von dem Vertrauen in die Produkte der agrochemischen Industrie gekennzeichnet, das nötig wäre, um Deutschland auf diesem Zukunftsmarkt ...
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Tischtennis in China
Das Ping und Pong der Liebe
Hinter jedem erfolgreichen Mann, pflegt man im Westen zu sagen, steht immer auch eine Frau. Die chinesische Kultur glaubt dagegen, daß Frauen der Untergang der Männer sind. Das aktuelle Beispiel eines Frauen-Opfers ist der weltbeste Tischtennisspieler Ma Lin.
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Kommentar
Reifende Früchte
Dt. Entscheidungen fallen, wenn sie reif sind. Reif gemacht werden sie aber lange vorher. Dem Prozeß des Reifens in Sachen Wehrpflicht und Zivildienst kann man in diesen Tagen zuschauen. Da bekräftigt ein Verteidigungsminister noch ...
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Kommentar
Mehr Altersvorsorge aus eigener Kraft
Ausgerechnet ein Unternehmen aus der Finanzbranche, dessen Führung eigentlich ein Gespür für vertrauensbildendes Vorgehen haben sollte, hat sich mit Entscheidungen zu seinen Betriebsrenten in die Schlagzeilen gebracht.
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Kommentar
McEnroes Roßkur
John McEnroe kann von Glück reden, daß er sich auf den Tennisplätzen in aller Welt oder in der Familie daheim ausgetobt hat - und nie bis ins Kentucky-Derby verrannte. Als Pferd. Denn nur für die äußerst seltene Rasse der strafmündigen ...
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Videospiel
Blindes Vertrauen
Französische Lehrer haben das erste Videospiel für Sehbehinderte und Blinde entwickelt. Realistische Akustik und ein sensibler Joystick ermöglichen Blinden das multimediale Vergnügen.
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Mondbesiedlung
Luna, die strenge Geliebte
Was die Menschheit erwartet, wenn sie die nächstgelegenen nichtirdischen Räume erobert, haben sich unruhige Visionäre in ihren nervösen Träumen - in Literatur, Film und Comic - längst ausgemalt.
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Düsseldorfer Schauspielhaus
Nein, hier stirbt keiner
Hundert Jahre nach der Uraufführung in Sankt Petersburg inszeniert Jürgen Gosch Maxim Gorkis „Sommergäste“ als unbedingtes Zeitstück im Düsseldorfer Schauspielhaus, das Teilen des Premierenpublikums ein so nie gehörtes Buh entlockte.
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Irak
Downing Street dementiert frühe Kriegsplanung
Auch die britische Regierung wehrt sich gegen Behauptungen des früheren amerikanischen Finanzministers O'Neill, die Entscheidung zum Krieg gegen Saddam Hussein sei bereits zu Beginn der Bush-Amtszeit im Januar 2001 gefallen.
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Kate Moss
Ohne Gesichtsverlust
Kate Moss ist das Gesicht der neunziger Jahre und konnte ihre Popularität ins neue Jahrzehnt retten. Kate Moss ist Model, Mythos und Mutter. Ziemlich viel für jemanden, der seinen 30. Geburtstag feiert.
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Tennis
Schüttler und Kiefer weiter ohne Sieg
Ohne Sieg in diesem Jahr werden Rainer Schüttler und Nicolas Kiefer bei den Australian Open in Melbourne antreten: Schüttler verlor in der ersten Runde in Sydney, Kiefer in Auckland. Trotzdem geben sich beide gelassen.
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Beamte
„Staatsdiener müssen beweglicher werden“
Während Innenminister Schily eine umfassende Reform des Berufsbeamtentums mit neuen Arbeitszeiten und mehr Leistung fordert, verteidigt deren Verbandsvertreter Heesen den Status, damit der Staat „funktionsfähig“ bleibe.
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Hintergrund
Nicht auf freiem Feld
Bei ihrer Gesetzgebung zur Gentechnik bewegt sich die Bundesregierung nicht auf freiem Feld. Vielmehr muß Ministerin Künast verschiedene EU-Auflagen erfüllen.
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Fußball
Freitag vor Bundesliga-Comeback
Spiele am Samstagmittag oder Sonntagmittag will niemand, dagegen scheint eine Rückkehr des Freitagabends ins Programm wahrscheinlich. Mit einem zusätzlichen Spieltermin wollen die Vereine die TV-Einnahmen steigern.
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Kinovorschau
Erscheinungen der Vergangenheit
Heimsuchungen im Kino dieser Woche: Eine Frau erhält Besuch von ihrer vergessenen Tochter, ein Witwer sieht seine verstorbene Frau durch ein Fernrohr, und Leonardo DiCaprio wird von seinem Frühwerk eingeholt.
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Tennis
Und noch eine Absage von Haas
Wieder wird es nichts mit dem Comeback nach langer Verletzungspause: Vor dem Grand-Slam-Auftakt zwickt Tennis-Profi Thomas Haas die Armmuskulatur, deshalb wird er nicht in Melbourne starten.
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Wellenreiter
Lustige Wahnvorstellungen
Wach zu bleiben, auch wenn's schwerfällt, wird nicht länger nur von TV-Zuschauern erwartet. Eine britische Reality-Show ließ ihre Kandidaten vor laufender Kamera an Schlafmangel leiden. Mit zweifelhaftem Erfolg.
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Konzernsteuerung mit Blick nach vorn
Die Globalisierung und Verflechtung der Kapitalmärkte setzen einen neuen Bedingungsrahmen für unternehmerisches Handeln. Und auch Änderungen im nationalen Gesellschaftsrecht zwingen die Unternehmen, die Darstellung ihrer wirtschaftlichen Lage an die Bedürfnisse des Kapitalmarkts anzupassen. Dieser Band versammelt die Redebeiträge einer Tagung zum Thema "Das Rechnungswesen im Konzern".
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Im Gegenlicht, wie bereits erwähnt
Ihre Bildbände stehen in vielen Bücherschränken, seit geraumer Zeit gibt es eingehende Untersuchungen über jeden der beiden, aber erstmals werden sie durch das vorliegende Buch einander gegenübergestellt - die Fotografen Werner Hege und Herbert List. Das, was beide verbindet und woran sich daher ...
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Wirtschaftsbücher: Neu auf dem Markt
Ronald Bogaschewsky (Herausgeber): Integrated Supply Management. Einkauf und Beschaffung: Effizienz steigern, Kosten senken. Deutscher Wirtschaftsdienst, Köln 2003, 444 Seiten, 48 Euro.Der Einkauf - lange vernachlässigt in industriellen Unternehmen - ist in den vergangenen Jahren erheblich aufgewertet worden.
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Viel zu früh und immer wieder
Wer die Liebe als literarisches Programm annonciert, spielt mit dem Feuer. Er lockt die Erwartungsphantasie des Lesers. Was aber, wenn die ausgelegten Zündschnüre nirgendwohin führen und der aufgestachelte Leser düpiert zurückbleibt? In den zwölf Geschichten, die der Verleger Jochen Jung vorlegt, wird ...
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Tiefe Einsichten durch IAS
Edgar Löw (Herausgeber): Rechnungslegung für Banken nach IAS. Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler, Wiesbaden 2003, 836 Seiten, 64,90 Euro."Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig": So leitet der Herausgeber dieses ...
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Ohne impotente Himmelstendenz
Sein Leben lang blieb Richard Wagner ein nicht nur politisch operierender und argumentierender Künstler, sondern auch fixiert auf revolutionäre Gedanken, umstürzlerische Hoffnungen, anarchistische Obsessionen im Haß aufs Bestehende, ein Radikalsozialist: angesichts des Staatsgepränges bei der Festspieleröffnung wie ...
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Der Weltgeist läßt bitten
Wer Klaus Roths Buch über die Genealogie des Staates lesen will, braucht Zeit, viel Zeit, in jedem Fall mehr Zeit, als dies heutigen Lesegewohnheiten und Zeitbudgets, auch und gerade in akademischen Kreisen, entspricht. Vermutlich wird das Buch mehr pensionierte Studienräte denn Studenten und Nachwuchswissenschaftler als Leser haben.
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Hinweis
FRIEDRICH KITTLER. Genaugenommen, so steht es im Vorwort der Festschrift, müßte man Friedrich Kittler als einen "Codebreaker" der folgenden Disziplinen bezeichnen: der Literaturwissenschaft, Mediengeschichte, Computerwissenschaft, Mathematik, Kulturwissenschaft, Gräzistik. Kittler, ein Denker, der ...
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Teufelchen bewachen die Lust
Von "Ewigkeit" und "Schätzen" ist im Buchtitel die Rede. Zwei große Worte, die nicht passen wollen zu der kleinen Pommerschen Evangelischen Kirche mit ihren 432 Kirchen und Kapellen, von denen wohl nur die Backsteingebirge der Kirchen in den Hansestädten Stralsund und Greifswald auch noch in Bayern bekannt sein dürften.
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Das Untier in der eigenen Brust
Elsa Morante (1912 bis 1985) hat bis heute literarischen Erfolg. Geschadet hat ihr dabei gewiß nicht, daß sie seit 1941 mit einem der großen Namen der italienischen Literatur verheiratet war, mit Alberto Moravia. Eine schöne, sensible junge Frau, die unbedingt Schriftstellerin werden wollte, und ...
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Personalvermittler
„Adecco, oh je“
Die Aktien des weltgrößten Personalvermittlers Adecco sind am Montag in Zürich dramatisch eingebrochen. Der Grund: ein verschobener Jahresbericht - Bilanzmanipulation nicht ausgeschlossen.
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Fernsehen
In der Maske des Clowns
Für die BBC unternahm Donal MacIntyre Undercover-Recherchen, die bis zu einem Jahr dauerten. Die Bilder, die er mitbrachte, erschütterten England. Von heute an zeigt Vox drei Produktionen aus dem vergangenen Jahr.
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Psychologie
Das Gehirn als Festplatte
Der Mensch kann sein Vergessen kontrollieren. Er kann und er tut es. Er manipuliert damit seine Erinnerungen derart, daß er sich letzten Endes des Betrugs - und Selbstbetrugs - nicht mehr bewußt ist.
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China
Schikanen
Frau Zeng ist eine integre, allseits geachtete Rechercheurin und Journalistin. Jetzt darf sie Urlaub zu Hause machen. Wie China Reporter verfolgt, die über Sars berichten.
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