Meldungen vom 22.2.2004
Artikel-Chronik
Kommentar
Luft aus Berlin
Kann man diese Aufholjagd verstehen? Siebzehn Spiele lang haben sich die Fußballprofis der Frankfurter Eintracht mehr oder weniger vergeblich gemüht, halbwegs Anschluß an einen der rettenden Plätze zu halten, und es dabei auf die kümmerliche Ausbeute von nur zwölf Punkten gebracht.
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Offenbacher auf "Knollejagd" in Frankfurt
Hunderte, tausende weit ausgestreckte Arme. Fordernde, fast verzweifelte, hungrige Blicke aus einem Meer bunt bemalter Gesichter. Dicht aneinandergedrängt sind diejenigen, die sich einen Platz in den vorderen Reihen erkämpft haben, eng sind sie an die eisernen Absperrgitter gepreßt.
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Haiti
Rebellen nehmen zweitgrößte Stadt Haitis ein
Die gegen Präsident Aristide kämpfenden Rebellen in Haiti haben ihre Attacken deutlich ausgeweitet. Dem Friedensplan hat Aristide zwar unterdessen mit Einschränkungen zugestimmt, die Opposition bat aber um Bedenkzeit.
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Eppstein: Ein Schmuckstück unter alten Schindeln
Es ist ein ungastlicher Ort. Wer zu den gut 1500 Pendlern zählt, die täglich am Eppsteiner Bahnhof ein- und aussteigen, der schlägt derzeit wohl eine schnellere Gangart ein und verläßt das Gelände in Windeseile.
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Kommentar
Schöne Wahl
Frei und fair sei die Parlamentswahl gewesen, behauptet der geistliche Führer Irans, Chamenei, in selbstzufriedener Pose - nachdem der von ihm kontrollierte Wächterrat mehr als 2000 reformorientierte Kandidaten von den Listen gestrichen hatte.
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Opernball
Mit Blumen im Haar aufs Tanzparkett
"Es war eine rauschende Ballnacht": Auf den Frankfurter Opernball, der in diesem Jahr zum 22.Mal stattfand, trifft der Satz zu. Wenn auch weniger Wiener Walzer, Slowfox und Polka getanzt wurde, als man in einem so altehrwürdigen Haus wie der Alten Oper erwartet hätte.
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Kommentar
Ende der Illusionen
Bei aller Kritik an seiner autokratischen Amtsführung muß sich Wladimir Putin einen Vorwurf nicht gefallen lassen: Rußland sei unberechenbar. Das unterscheidet ihn von seinen Vorgängern. Putin hat ein klares Programm: Zentralismus, Wachstum, Restauration.
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Zweckmäßig
Die Nachfrage nach Wohnraum in den Großstädten des Rhein-Main-Gebiets, vor allem in Frankfurt und Wiesbaden, ist enorm. Also, sollte man denken, müßten sich genug Investoren finden, die für ein entsprechendes Angebot sorgen.
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Kommentar
Teufelskerl oder Lachnummer
An tollen Tagen wie diesen gehen die Superlative für die tollen Torhüter aus. Da steht plötzlich ein Neunzehnjähriger namens Michael Rensing im Tor des FC Bayern und erledigt seinen Job mit der Bierruhe eines Routiniers.
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Kommentar
Sand im Getriebe
ami. Kommt die SPD doch noch zur Vernunft? Am Widerstand der SPD-Landesregierungen gegen die in Berlin regierende Unvernunft könnte die Ausbildungsplatzumlage noch scheitern. Es wäre ein Segen. Nach Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz ...
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Kommentar
Nur ein Baustein
noa. Von einer massenhaften Nutzung der Steueramnestie kann in einer ersten Zwischenbilanz wohl nicht gesprochen werden. Ob nach wenigen Wochen schon von einem Mißlingen, wie die Steuergewerkschaft meint, gesprochen werden kann, erscheint wohl verfrüht.
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Pharma
Sanofi-Gebotsfrist soll länger werden
Im Übernahmepoker um den französisch-deutschen Pharmakonzern Aventis hat die französische Börsenaufsicht AMF einer Verlängerung der Annahmefrist für die Kaufofferte durch den Pariser Aventis-Wettbewerber Sanofi-Synthélabo zugestimmt.
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Leichtathletik
Wo läuft und springt der Superstar?
Tobias Unger sorgte mit 20,59 Sekunden über 200 Meter für den Höhepunkt der deutschen Hallen-Meisterschaften. So schnell war in diesem Winter weltweit noch kein Konkurrent und deshalb ruhen die Hoffnungen für die Hallen-WM in Budapest auf dem Sprinter.
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Kommentar
Mauertarnung
Je intensiver Israel an seiner mitten durchs Land führenden und international umstrittenen Sperranlage baut, desto mehr scheint es selbst in die Opferrolle zu verfallen. Mit jedem weiteren Kilometer an Stacheldraht und teilweise ...
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Eisschnellauf
Ein "Zuckerl" für Anni Friesinger
Beim zweiten Rennen nach dem Zusammenbruch bei der Mehrkampf-WM in Hamar hat sich Anni Friesinger mit einem Freiluft-Weltrekord über 1500 Meter beim Weltcup auf ihrer Heimatbahn in Inzell eindrucksvoll zurückgemeldet.
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Marketing
Neue Wege für den Einzelhandel
m deutschen Einzelhandel sind neue Ideen gefragt. Das Geschäftsmodell von Discountern wie Aldi und Lidl - schmale Sortimente, niedrige Preise - scheint sich mehr und mehr durchzusetzen.
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Bundesliga
Unprofessionell, selbstsüchtig, kindisch
Trainer Klaus Augenthaler erkennt derzeit seine Leverkusener Mannschaft nicht wieder. Er sah beim 1:3 gegen den VfL Bochum einen Haufen Einzelkämpfer bei ihrem erfolgreichen Spiel gegen das Wesen des Mannschaftssports.
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New Economy
Berlin tanzt Jamba
Mit dem Verkauf von Klingeltönen, Logos und Spielen für Handys hat sich Jamba zum europäischen Marktführer entwickelt. Ein Ende der wachsenden Umsatzzahlen ist noch lange nicht in Sicht.
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Judo
Johannes B. Kerner ist der wichtigste Gegner
Für Weltmeister Florian Wanner war es ärgerlich, daß er beim Weltcup-Turnier in Hamburg so früh ausgeschieden ist, aber für das deutsche Judo war sein TV-Auftritt im Sportstudio wichtiger. Behauptet zumindest Peter Frese, der Präsident des Deutschen Judo-Bundes.
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Real Madrid
Der Sisyphus von Madrid
Zwischen Stars und Superstars: Was Trainer Carlos Queiroz bei Bayern-Gegner Real Madrid auch macht - er macht es falsch. Mal gilt er als zu nett, mal als „Trottel“.
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Afghanistan
Bin Ladin angeblich eingekreist
Amerikaner, afghanische Truppen und pakistanische Grenzsoldaten haben in der unwegsamen Grenzregion zwischen den beiden Staaten mit „koordinierten Bemühungen“ zur Vertreibung von Taliban-Kämpfern begonnen.
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Agenda 2018
Deutschland 2003: Die Arbeitslosigkeit erreicht ungeahnte Höhen, die Sozialsysteme sind dem Zusammenbruch nahe. Doch für die Zukunft sind die Wirtschaftsberater Rudolf Böhlke, Joachim Spill und Gerd Stürz alles andere als Pessimisten. "Das entfesselte Wirtschaftswunder" lautet der Titel ihres Buches. Es ...
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Kurz vor der Stille
Das Buch endet mit zwei Daten. "23. Juni 2002" steht da am Schluß in kleiner Schrift. Und darunter "Überarbeitete Fassung: 10. August 2002". Zwei Monate später war Undine Gruenter tot. Sie starb im Alter von fünfzig Jahren in Paris, wo sie zusammen mit ihrem Mann Karl Heinz Bohrer viele Jahre gelebt hatte.
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Der Mann, der die Frauen versteht
Ist er das nun? Der große Deutschlandroman, das Buch, auf das alle seit der Wende warten? Einige Zeitungen meinen Ja. Christoph Hein sagt Nein.Christoph Hein sagt, daß er gar nicht wisse, was das sein sollte: der große deutsche Wenderoman. Wie wäre zum Beispiel ein Roman, der auf 350 Seiten den Bogen ...
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Wo bitte geht's zum Glück?
Märkte lieben die kreative Zerstörung. Denn allzuviel Kontinuität macht Firmen träge. Menschen aber finden Veränderung ungemütlich; weniger robuste Naturen werden krank. Es ist nicht die Aufgabe von Unternehmen, ihre Mitarbeiter glücklich zu machen. Aber die meisten Menschen möchten in ihrem Leben gerne glücklich werden.
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Leitfaden für Spekulanten
Aktien? Unsicher. Renten? Zu niedrige Zinsen. Hedge-Fonds? Endlich eine neue Chance. So denken die Banken, weil sich etwas Neues immer gut verkauft. Vor allem, wenn es mit dem Image daherkommt, geheimnisvoll und interessant zu sein. Ob am Ende eine bessere Rendite als bei Aktien und Anleihen herausspringt, können Berater vorher gut versprechen.
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Investieren in Märkte
Eine Investition in einzelne Aktien ist riskant und erfordert gute Marktkenntnisse. Für weniger erfahrene Anleger bieten sich eher Fonds an, die in viele Werte investieren und dadurch das Risiko verringern. Dabei muß es nicht immer der aktiv verwaltete Fonds sein, bei dem der Fondsmanager versucht, die Aktien auszuwählen, die sich besser als der Gesamtmarkt entwickeln.
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Früh gespart hält länger
Ratgeber zur Altersvorsorge sind derzeit ein Renner. Immer weniger Menschen wollen sich darauf verlassen, daß die staatliche Rente allein genügt, um den Lebensstandard im Ruhestand zu halten. Wie man mit privaten Mitteln für die eigene Zukunft vorsorgt, beschreibt Unternehmensberater Volker Schmitz in seinem Buch.
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