Meldungen vom 14.8.2004
Artikel-Chronik
Schwimmen
Olympischer Fehlstart für Van Almsick und Co.
Die deutsche 4 x 100 Meter Freistil-Staffel der Frauen mit Franziska van Almsick verpaßte die erwartete Medaille. Michael Phelps gewann über 400 Meter Lagen in Weltrekordzeit. Ian Thorpe wurde zum zweiten Mal Olympiasieger über 400 Meter Freistil.
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Griechische Stars ausgeschlossen
Athen. Die Sicherheit, das große Problem vorab, wurde so diskret wie effektiv gelöst an diesem magischen Abend im neuen Athener Olympiastadion. Die Belastung für das olympische Fest war eine andere. Kostadinos Kenteris, genannt Kostas, ...
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Gerhard Schröder
Der Medienflüsterer
Gerhard Schröder hat es mit den Medien gemacht wie Monty Roberts, der Pferdeflüsterer, mit seinen wilden Tieren: In dem Moment, in dem er sich demonstrativ von ihnen abgewandt hat, da kamen sie zu ihm. Am Ende bekam er mehr, als er je hätte verlangen können.
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Namibia
Bitte um Vergebung
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat sich bei den Herero für die Verfehlungen der Kolonialzeit entschuldigt. Von einer Entschädigung sprach sie nicht.
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Eröffnungsfeier
Quotenrekord für das ZDF
Durchschnittlich 12,95 Millionen Zuschauer verfolgten die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im Fernsehen. „Das war Rekord für den Olympia-Auftakt“, sagte ZDF-Chefredakteur Brender.
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»KLEIST, MOOS, FASANE«
Im Werk von Ilse Aichinger gibt es eine Bewegung zum Spiel und eine Bewegung zur Ich-Flucht. Beide Tendenzen hängen zusammen, vermutlich begründen sie sich gegenseitig. Für derlei spekulative Aufhellungen interessiert sich Ilse Aichinger freilich nicht. Im Gegenteil, sie hält sich an ihr Programm, ...
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Sprünge rückwärts
Eintausendvierhundert Stunden wollen allein die öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehsender von den Olympischen Spielen berichten, mehr als achtzig Stunden pro Tag. Da bleibt nicht viel Zeit für anderes. Doch dieses Buch verdient Aufmerksamkeit, gerade während das Sportereignis als hypertrophe Medienleistungsschau inszeniert wird.
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Was will der Kater mit der Tora?
Frankreich hat eine besonders große Tradition der Comicszenaristen: Autoren wie René Goscinny, Jean-Michel Charlier oder Michel Regnier alias Greg sind im englischen Sprachraum bestenfalls Stan Lee und Alan Moore an die Seite zu stellen - und in anderen Sprachen niemand. Denn diese fünf beschränkten ...
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Lieber tot als betrogen
Alles dreht sich." Das ist, auf eine schwindelerregende Weise, wahr. Der erste Satz von Markus Werners "Am Hang" beschreibt exakt die Dynamik, die den Roman vorantreibt. Der zweite Satz aber liefert den Schlüssel zur Grundkonstellation, die noch viel verzwickter ist, als es auf Anhieb scheinen möchte: ...
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Präsident im Fadenkreuz
Vor einigen Wochen, als außerhalb seines Verlags noch niemand Nicholson Bakers neuen Roman "Checkpoint" gelesen hatte, erschien ein Artikel mit Auszügen daraus und Kommentaren in der "Washington Post". Baker, hieß es da, erzähle in seinem neuen Buch von einem Mann, der aus Empörung über den Irak-Krieg den Präsidenten der Vereinigten Staaten töten wolle.
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Zuviel Taschengeld
Davon haben wir doch alle einmal geträumt: Man sitzt gemütlich und versonnen am Bahndamm oder an einer Straßenkurve, egal, wie man da hingekommen ist, und plötzlich fliegt einem eine randvoll mit Geldnoten gefüllte Reisetasche vor die Füße. Um fast 230 000 englische Pfund handelt es sich in diesem ...
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"Gold für den Pinguin": Ein Bilderbuch nicht nur für ewige Zweite
Pinguine sind gewöhnlich sehr sympathisch - gesellig, gut gekleidet und mit vorbildlicher Einstellung zu Arbeitsteilung und Eheleben. Nur Feathers, der schurkische Pinguin aus der Knetfigurenwelt von Wallace und Gromit, hat diesem Ruf etwas geschadet. Nun rehabilitiert ein Sportsmann die Pinguin-Sippe und bringt es zu olympischen Ehren.
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