Meldungen vom 5.10.2003
Artikel-Chronik
Alle nett und manches gut: Restaurant Friedberger Warte
So ist das in der Welt der Gaststätten. Pizzerien, die mit dem Schild "original italienisch" werben, werden von Marokkanern betrieben. Viele japanische Restaurants sind eigentlich koreanische, und die Apfelwein-Lokale sind natürlich keineswegs samt und sonders in hessischer Hand.
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Mode
Ein klarer Fall von Poesie
Selbst die coolsten Macher der Mailänder Mode besinnen sich auf die Lieblichkeit. Für Frühjahr und Sommer 2004 geben sie den Frauen unschuldig-pastellfarbenen Schwung.
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Alte Oper
Neue Freunde in schwierigen Zeiten
Alte Oper Frankfurt als überdimensionaler Werbeträger - Ernst Litfaß, der Erfinder der Litfaßsäule, wäre vermutlich erstaunt, welch steile Karriere seine Idee gemacht hat. Das Konzerthaus wirbt seit Monaten auf seinem obersten Giebel für Produkte des gehobenen Lebensbedarfes.
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Recht
Ärger mit Urlaubsschnäppchen
Im Ausland gekauft, zu Hause kaputt. Wer dann zu seinem Recht kommen will, hat es schwer, vor allem, wenn der Streitwert klein ist. Hilfe gibt es bei Europäischen Verbraucherzentren.
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Architektur
Seifert-Entwurf für Volksbank-Neubau ausgewählt
Der geplante Neubau der Frankfurter Volksbank an der Ecke Freßgass' und Börsenstraße soll nach einem Entwurf des Darmstädter Architektenbüros Seifert Planung entstehen. Das hat nach Informationen dieser Zeitung die neunköpfige Jury einstimmig beschlossen.
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Kommentar
Drei Oldtimer und ein Jüngling
Am Oldtimer-Treff hat es nun wirklich nicht gelegen. Natürlich hätte die Frankfurter Eintracht gegen das Dortmunder Millionen-Ensemble mehr als nichts, zumindest ein Remis erreichen können. Doch die Aufholjagd gegen die keinesfalls glanzvollen, aber in der Summe effektiven Borussen kam zu spät.
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Naher Osten
Keiner kann diesen Krieg gewinnen
Unlängst, aus Anlaß des dritten Jahrestages der zweiten Intifada, meinte der israelische Verteidigungsminister Schaul Mofaz, in etwa einem Jahr werde die Gewalt beendet sein. Woher der Mann seinen Optimismus nahm, bleibt unergründlich.
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Schulbesuch
One banana, two bananas, und dann noch mal von vorn
Kinder, sagt Ursula Ruf, "Kinder sind sehr offen, aber sie vergessen auch viel". Das Wort für "blau", zum Beispiel, für "rot", für "grün", die Antwort auf die Frage nach dem Befinden. Immer wieder muß die Lehrerin schaffen, was sie Sprechanlässe nennt.
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Frankfurt
Stadt plant Millionen-Subvention für Börsenverein
Die Stadt Frankfurt will sich offenbar indirekt mit mehreren Millionen Euro an den Kosten beteiligen, die dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels beim geplanten Umzug aus seinem Gebäude am Großen Hirschgraben an die Braubachstraße entstehen werden.
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Frankfurt und Frankfurter: Andreas Schneider
Daß er über Äpfel und darüber, was aus ihnen werden kann, kompetent und kurzweilig erzählen kann, weiß, wer Andreas Schneider kennt. Auf seinem ökologischen Obsthof in Niedererlenbach keltert er wunderbare ...
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Zeilzeichen
Wenn nicht alles täuscht, geht es voran an der Zeil. Der niederländische Projektentwickler MAB treibt die Planungen für die Bebauung des riesigen Telekom-Areals in der Frankfurter Innenstadt planmäßig voran, und die Stadt hält nicht nur bei der Bearbeitung des Bebauungsplans Schritt.
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Rad
Zabel gewinnt Paris-Tours vor Petacchi
Erik Zabel hat beim Team Telekom nach der Verpflichtung Jan Ullrichs für weiteren Jubel gesorgt. Der gebürtige Berliner gewann zum zweiten Mal nach 1994 das vorletzte Weltcup-Rennen Paris-Tours und feierte damit den größten Erfolg dieser Saison.
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Kommentar
Fern vom Frieden
ba. Auch wenn es sich eigentlich von selbst versteht, muß man es sich immer wieder mit Schärfe bewußtmachen: Daß Ausführende eines heimtückischen Massenmords sich dabei planmäßig selbst mit ermorden, mildert nicht ihre Schuld. Und ...
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Häutungen
In der SPD geht es (wieder einmal) ums Ganze: um die Identität eines 140 Jahre alten Traditionsvereins, um dessen Zukunft als linke Volkspartei, um die Gestaltungsmacht im Hier und Heute. Was die Vergangenheit anbelangt, so hat die ...
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Rot-Grün
Die Abweichler lauern überall
Der 17. Oktober wird für die Regierung zur Zerreißprobe: Kanzler Schröder braucht jede Stimme aus den eigenen Reihen, sonst droht das Ende von Rot-Grün. Mehr als vier Abweichler darf es nicht geben.
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Kommentar
Olympische Seilschaft
Der Fall Dirk Thärichen, der in Presseberichten der Stasi-Verstrickungen beschuldigt und jetzt vom Amt des Geschäftsführers der Olympia-Bewerbergesellschaft "Leipzig 2012" in eine andere Funktion versetzt wurde, wird allmählich zu einer Affäre Tiefensee.
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Linke Zumutungen
hig. Welche Arbeit ist einem Sozialhilfeempfänger zumutbar? Auf diese Frage gibt es eigentlich nur eine schlichte, vermutlich kaum strittige Antwort: selbstverständlich jede, die dazu beiträgt, seine Abhängigkeit von der Hilfe der Solidargemeinschaft zu verringern.
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Ungemütliche Zeiten
Jetzt wird's ungemütlich. Wie Trainer Volker Finke warm eingepackt im Strandkorb am Freiburger Spielfeldrand hockte, wirkte anachronistisch. Dabei schüttete es im Breisgau - Kapuzenwetter. Leute, der Herbst ist da, der Winter kommt, ...
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Kommentar
Leere Lehrerzimmer
Das Wort "verstiegen" stammt aus der Erfahrung der Bergsteiger. Jemand wollte so hoch hinaus, zum ganz großen Panoramablick, daß er nun ohne Gefahr nicht mehr zurück kann. Verstiegen hat sich die Schulpolitik: Jemand ist, jedenfalls ...
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Hockey
Der Griff in die Trickkiste hilft
Die "Experten" hatten sich alle geirrt - und am Ende doch recht behalten. Nur über die Höhe des Sieges war vorher diskutiert worden, aber dann tat sich der Club an der Alster Hamburg als hoher Favorit doch überaus schwer im Finale um die deutsche Meisterschaft.
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Frankfurter Buchmesse
Nach Rußland und zurück
Die Frankfurter Buchmesse entdeckt Rußland. Aber was verbirgt sich hinter den Klischees vom Wodka und der unendlichen Weite? Und was, im Gegenzug, hinter der deutschen Genauigkeit? Literarische Ansichten zweier Länder.
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Viktor Jerofejew
Geliebte Monster
Der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew fährt ein deutsches Auto und liebt Deutschland als großzügige Nährmutter von Geld und Freunden. Vor allem aber liebt er die deutsche Verrücktheit des Geistes.
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Wladimir Sorokin
Der Zentaur
In Wladimir Sorokins Phantasie war Deutschland ein monströser Zentaur. Bis er Berlin besuchte und eine wunderschöne Insel der Freiheit und Demokratie fand, in der das Monster keinen Platz gehabt hätte.
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Bergell
Land der Brotbäume
Europas größter Eßkastanienwald zieht sich an der Südseite des Bergell entlang. Das „Brot der Armen“, die Kastanien, gibt es gedörrt, gedämpft, gekocht, geröstet oder gebraten, als Mehl in Brot oder Kuchen.
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Wladimir Kaminer
Geschenkt
Im Untergrund der ehemaligen Sowjetunion war jedes Buch eine Offenbarung. Für Wladimir Kaminer genug Grund, jedes einzelne zu Ende zu lesen, und sei es noch so schlecht.
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Nigeria
Wassermusik
Wie starb Mungo Park - und warum? Auf den Spuren des schottischen Entdeckers durch den Norden Nigerias.
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DTM
Mit Minimalbesetzung die Kurve gekriegt
Alles schnieke, blitzblanke Rennwagen, feudale Motorhomes, aufgeräumte Sportchefs: Die Deutsche Tourenwagen Masters 2003, sagen die Protagonisten bestens abgestimmt, war ein "voller Erfolg".
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Respekt!
Der impulsive, unbeherrschte Profi, der zuletzt sogar von den Anhängern des Hamburger SV ausgepfiffen wurde - das ist die öffentliche Seite von Sergej Barbarez. Die nichtöffentliche zeigt einen verletzlichen Charakter, einen feinnervigen Spieler, der Respekt fordert.
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NEUES REISEBUCH
Für manche Menschen ist ein Urlaub nichts gewesen, haben sie nicht einen kleinen Triumph gefeiert, eine Trophäe mit nach Haus genommen: Meist ist es ein kleines, aber feines Restaurant, in dem es sich bestens und unter Einheimischen speisen ließ, oder ein unentdeckter Platz, ein stilles Dorf, ein ...
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NEUES REISEBUCH
Für manche Menschen ist ein Urlaub nichts gewesen, haben sie nicht einen kleinen Triumph gefeiert, eine Trophäe mit nach Haus genommen: Meist ist es ein kleines, aber feines Restaurant, in dem es sich bestens und unter Einheimischen speisen ließ, oder ein unentdeckter Platz, ein stilles Dorf, ein ...
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Raumfahrt
Nasa verschiebt erneut Shuttle-Start
Der Absturz der Columbia-Raumfähre im Februar belastet die Nasa noch immer. Um beim nächsten Mal alles richtig machen, verschob die Raumfahrtbehörde erneut den nächsten Start eines Shuttles - auf September 2004.
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