Meldungen vom 13.11.2003
Artikel-Chronik
Frankreich
Ein Herz für Gartenzwerge
In einer Polizeistation im beschaulichen Vogesenort Saint-Dié warten 60 Entführungsopfer darauf, nach Hause geholt zu werden. Die französischen Besitzer melden sich nicht, aber Amerikaner wollen die Zwerge adoptieren.
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Hessen
CDU-Fraktion stimmt dem Etat zu
Die CDU-Landtagsfraktion hat in ihrer Sulzbacher Klausurtagung den Regierungsentwurf des Landeshaushalts 2004 bis auf einige kleine Korrekturen unbeschadet passieren lassen. Die Fraktion stehe zum Sparpaket der Landesregierung, sagte der Fraktionsvorsitzende Franz Josef Jung.
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Main-Taunus-Kreis
Drei kleine Gemeinden als Vorbilder
Kämmerer sind selten verlegen, wenn sie Gründe für ihre defizitären Haushalte suchen: Je nach Parteizugehörigkeit muß der rot-grüne Bundesgesetzgeber in Berlin herhalten, der mit der Gemeindefinanzreform nicht vorankomme, oder das Land Hessen, das den Kommunen mehr und mehr Aufgaben zumute.
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Naher Osten
Angst vor dem Ende
Bei der Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Scharon und Qurei ist die Zukunft der Autonomieregierung ein zentrales Thema. Israel will den Palästinensern neue Luft zum Atmen geben.
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Rufschädigung
Sehr geehrter Marcel Reich-Ranicki, Goethe-Preisträger der Stadt Frankfurt des Jahres 2002! Haben Sie das mit der Ehrung verbundene Preisgeld von 50000 Euro tatsächlich erhalten? Wollen Sie nicht noch ...
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Film
Polis Academy auf schwedisch
Der im Libanon geborene schwedische Regisseur Josef Fares hat mit seinem jüngsten Film "Kops" eine Million Schweden ins Kino gelockt, was bei nur acht Millionen Einwohnern ein flächendeckender Erfolg ist.
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Interview
"Die Zeit spielt für uns"
Jungnationalspieler Andreas Hinkel vom VfB Stuttgart ist von den Entwicklungschancen des deutschen Teams überzeugt. „Jedes Spiel gegen eine Topmannschaft bringt uns weiter“, so Hinkel im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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Kommentar
Die erstarrte Rundfunkpolitik
Drei Tage lang sah es nach Aufbruch in der erstarrten deutschen Rundfunkpolitik aus. Doch schon gestern hat sich klar abgezeichnet, daß die von Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen vorgelegten Sparvorschläge für ARD und ZDF wieder ...
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Kommentar
Nie wieder
Vor 136 Jahren verspeisten die Bewohner von Nubutautau auf den Fidschiinseln den britischen Missionar Baker buchstäblich mit Haut und Haaren. Nun hat sich das Dorf entschuldigt.
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Kommentar
Beschleunigung im Irak
K.F. Die Signale aus Washington sind unmißverständlich. Eine neue Irak-Strategie muß her, weil die alte nicht zum Ziel führt, weil die politischen Kosten beginnen, ins Gewicht zu fallen, und weil in der Frage, was bisher falsch gelaufen sei, die Andeutung des Scheiterns mitschwingt.
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Kommentar
Ein Verbündeter
hig. Die EU-Kommission scheint endlich entschlossen, den Kampf mit dem Defizitsünder Deutschland aufzunehmen. Es wird höchste Zeit, das Maß ist voll. Auch bei großzügigster Auslegung der Vorgaben des Europäischen Stabilitätspaktes ...
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Kommentar
Brücken für den Hinterhof
Die Vereinigten Staaten betrachten Lateinamerika gern als ihren Hinterhof. Aber seit geraumer Zeit schon kümmern sie sich kaum mehr darum, was dort vor sich geht, weil ihre Aufmerksamkeit von anderen Brennpunkten in Beschlag genommen wird.
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Der Rucker
Roman Herzog
Großen Respekt verschaffte sich Roman Herzog 1997 mit seiner Rede zur Eröffnung des Hotel Adlon in Berlin. Als alle hierzulande noch ziemlich zufrieden waren, forderte der Franke, es müsse ein „Ruck durch Deutschland“ gehen.
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Banken
Eurohypo hält an Börsengang 2005 fest
Deutschlands größte Hypothekenbank Eurohypo AG hat den Nachsteuergewinn in den ersten neun Monaten 2003 gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um 12,8 Prozent auf 248,3 Millionen Euro gesteigert.
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Der Steuermann
Friedrich Merz
Merz hat ein neues Steuersystem präsentiert, das aus drei Stufen besteht. Seine Reform will er durch die Streichungen von Steuervergünstigungen gegenfinanzieren.
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Konjunktur
Die Wirtschaft wächst wieder
Zum ersten Mal in diesem Jahr verzeichnet die deutsche Wirtschaft wieder ein Wachstum: Im dritten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt gegenüber den drei vorangegangenen Monaten um 0,2 Prozent.
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Der Gesundheitsmann
Bert Rürup
Rürup prangert seit Jahren die Notwendigkeit von Reformen an und weist auf steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Bevölkerungszahl hin.
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Die Turbolehrerin
Annette Schavan
Nicht nur der Wirtschaftsstandort, auch der Bildungsstandort Deutschland ist in Gefahr. Pisa läßt grüßen. Annette Schavan ist eine der wenigen hierzulande, die daraus Konsequenzen ziehen.
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Der Retter
Hans-Werner Sinn
Sinn ist ein hervorragender Fachökonom, der sich nicht scheut, den Elfenbeinturm zu verlassen. In seinem neuen Buch „Ist Deutschland noch zu retten“ macht Sinn konkrete Reformvorschläge
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Wer entscheidet?
Die Jury
Neben den Lesern der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wählt eine hochkarätig besetzte Jury den Reformer des Jahres. Der Vorsitzende der Jury ist der ehemalige Präsident der Bundesbank, Hans Tietmeyer.
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Olympia
Das Schweigen der Männer
Die Erkenntnis in Sachsen lautet: Fällt Tiefensee, ist Olympia nicht mehr zu retten. Vom Imageschaden wäre der ganze Freistaat und schließlich auch die sächsische Union sowie Ministerpräsident Milbradt betroffen.
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Chemie
BASF hakt das Geschäftsjahr ab
Beim weltgrößten Chemiekonzern BASF fiel der operative Gewinnrückgang im dritten Quartal deutlich stärker aus als von Analysten erwartet. Auch für das Gesamtjahr 2003 rechnet Vorstandschef Hambrecht mit einem rückläufigen Ergebnis.
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Telekommunikation
Telekom schafft die Wende
Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal des laufenden Jahres im operativen Geschäft zugelegt und die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Beim Schuldenabbau kommt der Konzern schneller voran als geplant.
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Der Steuermann
Paul Kirchhof
Drei Jahre lang hat Kirchhof mit seiner Forschungsgruppe an einem neuen Bundessteuergesetzbuch gearbeitet. Jetzt sind die Ergebnisse reif.
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Verkehrstechnik
Init-Aktie mit Funkstörung
Die Aktie des Verkehrstechnik-Anbieters Init erleidet am Donnerstag einen Kurseinbruch. Anleger erschreckt der herbe Umsatzrückgang im dritten Quartal. Das Unternehmen sieht sich gleichwohl auf Kurs.
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Griechenland
Rehhagel bleibt bis 2006
Otto Rehhagel hat seinen Vertrag mit dem griechischen Fußballverband als Trainer der Nationalelf um weitere zwei Jahre verlängert. Rehhagel führte das Team zur EM 2004.
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Konjunktur
Handwerk rechnet mit Stellenabbau
Das Handwerk erwartet nach einem Umsatzminusin diesem Jahr auch 2004 einen weiteren Rückgang. Einer Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks zufolge würden damit 150.000 Arbeitnehmer ihren Job verlieren.
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Möbelhandel
Ikea trotzt der Konsumflaute
Ikea ist in Deutschland weiter gewachsen. Der Umsatz legte im Geschäftsjahr 2003 trotz Konsumflaute um fünf Prozent auf 2,25 Milliarden Euro zu. Doch die Konjunktur drückt auf die Preise.
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Eintracht Frankfurt
Bruchhagens zweiter Anlauf
Der Vorhang zu - und alle Fragen offen. Doch die Kür des Sportmanagers naht. Heribert Bruchhagen will sich bis zum Wochenende entscheiden, ob er das Angebot der Eintracht annimmt und Vorstandsvorsitzender wird.
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Radiokultur
Multikulti hat ausgedient
Dem "Funkhaus Europa" der ARD läuft die türkische Hörerschaft davon. Die bevorzugt türkischsprachige Sender, mit türkischer Musik und starkem regionalen Bezug, wie das Berliner „Radyo Metropol FM“.
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Kalte Füße in warmen Stiefeln
Vojtech Mastny/Gustav Schmidt: Konfrontationsmuster des Kalten Krieges 1946 bis 1956. Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes herausgegeben von Norbert Wiggershaus und Dieter Krüger. R. Oldenbourg Verlag, München 2003. 581 Seiten, 44,80 [Euro].Jetzt wissen wir's - könnte man mit ...
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Wir waren Helden
Zunächst scheint der Roman tatsächlich nur das zu sein, was der Klappentext verheißt: die ägyptische Version einer Midlifecrisis, wie wir sie aus westlichen Industriegesellschaften kennen. Ein Mann, Mitte Vierzig, erfolgreicher Anwalt, verheiratet, zwei Kinder, wird plötzlich von einem seltsamen Unbehagen heimgesucht.
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Abgespaltener Selbsthaß?
Dan Diner: Feindbild Amerika. Über die Beständigkeit eines Ressentiments. Propyläen Verlag, Berlin 2002. 238 Seiten, 20,- [Euro].Dan Diner, produktiver und medienpräsenter Historiker aus Jerusalem und Leipzig, warnt seine Leser gleich zu Beginn: Was er vorlege, sei ein polemisch gehaltener "historischer ...
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Lampen und Schatten
Peter Süß: Ist Hitler nicht ein famoser Kerl? Graetz. Eine Familie und ihr Unternehmen vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2003. 358 Seiten, 34,90 [Euro].Barocke Tonmöbel mit dem schwungvollen Namenszug der Firma Graetz haben in der Ikonographie der Wirtschaftswunderkonsumgesellschaft ...
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Bilder eines bewegten Lebens
Michael Schwelien: Helmut Schmidt. Ein Leben für den Frieden. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 2003. 368 Seiten, 22,90 [Euro].Hemut Schmidt hat Konjunktur. Der langjährige Hamburger Senator, Bonner Bundestagsabgeordnete, Fraktionsvorsitzende der SPD, Minister und Bundeskanzler erfreut sich des wachsenden Interesses der Biographen.
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Welch dumme Geschichte
Am Anfang allen Erzählens steht das Gesetz der Serie. Auf A folgte B, auf B folgte C - aus der Aufzählung selbst aber folgte nichts. Denn das Ziehen einer Summe gehörte nie zum Kerngeschäft der Ependichter. Erst die Romanschreiber und später dann die Personalchefs huldigten dem Glauben, die Aneinanderreihung ...
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Müde Blicke, seltsame Gesten: New-York-Bilder
Machen wir es kurz: Einen aufregenderen Fotoband über New York hat es lange nicht gegeben. Jedes Bild hat die Energie eines Faustschlags ins Gesicht, und doch meint man zugleich, der Fotograf Andreas Herzau habe die Stadt mit seinem Weitwinkelobjektiv nicht abtasten, sondern gleichsam streicheln wollen.
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Wellenreiter
Wahlkampf auf Leben oder Tod
Im vollen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit: Der Milliardär George Soros will Präsident George W. Bush abgelöst sehen. Der Kampf ums Weiße Haus droht endgültig zur Dollarschlacht zu geraten.
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Australien
Hilfe für den Tasmanischen Teufel
Zum Schutz des Tasmanischen Teufels wollen die australischen Behörden umgerechnet eine Million Euro investieren. Der Bestand der seltenen nachtaktiven Beuteltiere ist in weniger als zehn Jahren um die Hälfte zurückgegangen.
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Kommentar
Der Umlagekanzler
Der Kanzler läßt es bei seinem Modernisierungsfeldzug gewaltig krachen. Wer sich zum Steinkohleförderer ausbilden läßt, kann mit staatlicher Unterstützung rechnen.
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Kommentar
Der geplatzte Traum
Ein "ehrenhaften Rückzug" der Leipziger Olympiabewerbung kann es nicht geben. Die vorzeitige Kapitulation würde als Eingeständnis Deutschlands verstanden, daß sich die Organisations-Weltmeister von einst selbst nichts mehr zutrauen.
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Energie
RWE-Gewinne treffen die Erwartungen
Der Energiekonzern RWE hat nach einem wie erwartet deutlichen Ergebnisanstieg die Gewinnerwartungen für 2003 präzisiert. Das Betriebsergebnis werde um mindestens 15 Prozent steigen, teilte das Unternehmen mit.
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Tennis
„Ich war total frustriert“
Mit viel Mühe hat sich Andre Agassi beim Masters Cup der besten acht Tennisprofis seine Chance auf das Erreichen des Halbfinals gewahrt. Der Amerikaner gewann gegen Juan Carlos Ferrero.
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