Meldungen vom 27.5.2003
Artikel-Chronik
Musik
Luciano Berio gestorben
Der italienische Komponist und Dirigent Luciano Berio ist tot. Berio galt als einer der bedeutendsten Vertreter zeitgenössischer Musik. Seine Werke werden in allen großen Konzert- und Opernhäusern aufgeführt.
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Physik
Metall oder Nichtmetall?
Was im großen Maßstab gilt, muß im kleinen noch lange nicht richtig sein. Das erfahren Materialforscher immer wieder, wenn sie sich mit nur Nanometer großen Systemen befassen.
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Steuern
Krankenkassenbeiträge steigen weiter
Hohe Schulden, steigende Ausgaben und neue Millionen-Defizite: Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden 2004 eher steigen als sinken. Die Tabaksteuer wird dennoch zunächst nur stufenweise erhöht.
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Archäologie
Aquädukt bei Bonn entdeckt
Eine Grabung östlich von Bonn förderte ein komplett erhaltenes Teilstück eines Aquädukts zu Tage. Vor 2000 Jahren lieferte die Wasserleitung täglich zwanzig Millionen Liter ins römische Köln.
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Der Rabe
Das geeignete Maskottchen für das Viererbündnis im Frankfurter Römer ist sitzend etwa 25 Zentimeter groß, aus Plüsch und bei 30 Grad waschbar: ein schwarzer Rabe mit politisch unverfänglichem, weil orangefarbenem Schnabel.
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Theater
Wenn der Exfreund den Liebhaber nervt
Füllige Oberarme, bordeauxfarben schimmernde Locken und ein lautes Mundwerk: die NewYorker Songschreiberin Sonia Walsk hat weder Geld, Stil noch Finesse, doch sie ist talentiert. Vernon Gersch hingegen, ein gutaussehender Komponist mit Wohnung hoch über dem Central Park, badet längst im Erfolg.
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Tennis
Im Strudel immer tiefer nach unten
Bei den French Open überstand Nicolas Kiefer nach einem mühsamen Fünf-Satz-Sieg gegen australischen Qualifikanten Todd Larkham die erste Runde. Aber jetzt wartet der Argentinier Guillermo Coria, der Sieger des Hamburger Masters-Turniers.
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Mount Everest
Wie hoch ist der höchste Berg der Welt?
Der Mount Everest ist weder der schönste, noch der für Bergsteiger anspruchsvollste Berg. Seine Faszination übt er vor allem durch seine Höhe aus - aber wie hoch genau der höchste Berg der Welt ist, bleibt bis heute umstritten.
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Berlin
Die metaphysische Stadt
Die christlichen Kirchen beeinflussen das intellektuelle Gespräch in Berlin nicht besonders. Dafür verfügt die Stadt, in der der ökumenische Kirchentag stattfindet, über eine Mystik des Unkontrollierbaren.
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Radsport
Der radelnde Ritter
Mit dem Meister radeln - der Franzose Laurent Jalabert hat im Taunus mit einer Gruppe von Hobby- und Amateurfahrern eine Runde gedreht. Bei der Tour de France freut er sich auf eine neue Perspektive. Er fährt Motorrad.
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Kommentar
Rechtsstaaten
G.H. Am wirkungsvollsten ist der Rechtsstaat, wenn er die Menschen und sich selbst zu schützen vermag. Unter anderem am Fall Kaplan zeigt sich - und wird sich zeigen -, wie gut unser Rechtsstaat ist. Der türkische Islamistenführer ist wieder auf freiem Fuß - in Deutschland.
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Kommentar
Der ferne Gipfel
Und wo waren Sie, als der erste Mensch seinen Fuß auf den Gipfel des Mount Everest setzte? Lassen Sie sich ein wenig nachhelfen: Es war der 29. Mai 1953, halb zwölf Ortszeit. In Adenauers Deutschland wäre es Zeit zum Frühstück gewesen, ...
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Mount Everest
Nepal erinnert an Tenzing Norgay
1953 feierten in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu Zehntausende ihren Nationalhelden Sherpa Tenzing Norgay, der wenige Tage zuvor gemeinsam mit Edmund Hillary den Mount Everest bezwungen hatte.
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Mount Everest
Vom „dritten Pol“ zum Tourismusziel
Das Himalaya-Gebirge war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts nahezu unbekannt. Entdeckt und vermessen wurde das Himalaya-Gebirgsmassiv erst von englischen Geodäten, die die britische Kolonie Indien kartieren sollten.
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Mount Everest
Aus dem Mythos wird ein Mensch
Die Petroleumlampen tauchten unser Basislagerzelt in ein goldgelbes Licht. In der Luft hing der Geruch von feuchtem Stoff. Vor uns auf dem Tisch lagen verschiedene Bündel aus Baumwolle, Seide, Wolle, Segeltuch - der Berg hatte die Leiche von George Mallory freigegeben.
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Kommentar
Deutsch-Florida
"Siebzig verweht" ist bald ein Jugendbuchtitel. In den vergangenen 160 Jahren ist in unseren Regionen die durchschnittliche Lebenserwartung pro Jahr um drei Monate angestiegen. Zuerst ging die Säuglingssterblichkeit zurück, dann ...
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Kommentar
Bitte weiterrauchen
mas. Die politische Realität stellt gelegentlich die bitterste Satire in den Schatten. Die Tabaksteuer ist so ein Fall. Sie soll statt in einem großen nun in drei kleinen Schritten erhöht werden, damit der Zigarettenverkauf nicht leidet.
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Kommentar
Nichts zu retten
hpe. Peer Steinbrück stellt die rot-grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen zur Disposition. Unter dem Druck der Bundesregierung werden zwar Rettungsversuche eingeleitet, doch wäre zu wünschen, daß sie fehlschlagen. Denn es gibt nichts, was zu retten sich lohnte.
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Raumfahrt
Finanzierung für Galileo gesichert
Kurz vor Beginn des Ministertreffens bei der Europäischen Weltraumagentur (Esa) haben die 15 Mitgliedsländer überraschend ihren monatelangen Streit über das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo beendet.
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Kommentar
Nichts für schwache Nerven
theu. Der unendlichen Geschichte um die Zukunft von Kirch Media wird ein weiteres Kapitelchen hinzugefügt. Genervt von den zähen Verhandlungen mit dem amerikanischen Medienmilliardär Haim Saban, denken die Verkäufer des Unternehmens ...
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Handwerksordnung
Union lehnt „Handwerksmeister light" ab
CDU und CSU setzen den Plänen der Bundesregierung zur Reform der Handwerksordnung einen eigenen Reformentwurf entgegen. Kernpunkte sind der Erhalt des Meisterbriefes als Zugangsvoraussetzung für die Mehrzahl der mehr als 90 geschützten Handwerksberufe.
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Werbung
Werbebranche hofft auf Stagnation
Nach zwei Jahren Abschwung hofft die deutsche Werbewirtschaft auf ein Ende der Talfahrt. Trotz einiger Lichtblicke zweifelt die Branche, ob sie in diesem Jahr mehr als eine Stagnation erreichen kann.
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Fernsehen
Das Ende der Presseschau
Vom breiten Publikum unbemerkt, schlug einer Institution im Programm des ZDF die letzte Stunde: Der Sender hat seine tägliche „Presseschau“ abgeschafft. Nun ist die darbende Presse auch noch vom Fernsehen verlassen.
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Mount Everest
Der Held vom Dach der Welt
Am 29. Mai 1953 stand Edmund Hillary mit Tenzing Norgay auf dem Mount Everest. Fünfzig Jahre später feiert der 83jährige Neuseeländer mit viel Whisky und seinen Freunden, den Sherpas, in Katmandu.
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SPD-Fraktionsklausur
„Die Acht muß stehen“
Bundeskanzler Schröder hat in der SPD-Fraktion nochmals um Unterstützung für seine Reformagenda 2010 geworben. Doch die möglichen Abweichler von der Linie der Partei- und Fraktionsführung halten sich bedeckt.
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Ernährung
Regenwürmer als Delikatesse
Wer keine Viehzucht betreibt, muß sich in freier Wildbahn mit tierischem Eiweiß versorgen. Im Süden von Venezuela zum Beispiel tragen Regenwürmer zur Bereicherung des Speiseplans bei.
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Kommentar
Neue Töne von Scharon
Dem israelischen Ministerpräsidenten Scharon steht Ärger ins Haus. Siedler und rechtsextreme Mitglieder seiner Koalition laufen Sturm gegen seine vermeintliche Abkehr von revisionistischen Auffassungen.
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Republikaner
Unaufhaltsamer Abstieg
In Baden-Württemberg hat Erwin Teufel gezeigt, wie man Rechtsradikale so konsequent ausgrenzt, daß sie in der Versenkung verschwinden. Mittlerweile sind die Republikaner dort nicht einmal mehr für den Verfassungsschutz ein Thema.
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Mount Everest
"Lager am 29. aufgegeben"
Für den Reporter James Morris war die Erstbesteigung des Mount Everest der Beginn seiner Karriere. Mit einer verschlüsselten Nachricht meldete er als erster und einziger die Sensation nach London.
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Berner Oberland
Ein Mysterien-Park für jedes Wetter
Wer in Interlaken steht und nach Süden schaut, sieht außer Eiger, Mönch und Jungfrau jetzt auch andere, künstliche Erhebungen: einen Turm, dessen runde Kuppel einem Ufo gleicht, eine Cheops-Pyramide und einen Maya-Tempel.
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Valery Giscard d'Estaing
Will Wegweiser sein
"Von seiner Verfassung hängt Europas Zukunft ab" steht auf dem Werbeplakat, das die Gesellschaft für die Verleihung des Karlspreises zu Ehren Valery Giscard d'Estaings entwerfen ließ. Dem früheren französischen Staatspräsidenten dürfte der Spruch gefallen.
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Düsseldorfer Regierungskrise
Steinbrück bleibt hart
Ministerpräsident Steinbrück will sich nicht auf einen Termin für die Entscheidung über den Fortbestand der rot-grünen Koalition festlegen. Zuvor hatte ihn Umweltministerin Höhn aufgefordert, sich schnell zu entscheiden.
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Terminal
www.angeln
Was ist eine Lure? Nein, nein, keine Mischung aus Lude und Hure. Und was ist eine Knarre? Aber nein, keine Handfeuerwaffe, wir sind hier ja nicht im Rotlichtmilieu, sondern unter anständigen Leuten, nämlich Anglern.
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Champions League
Abschied vom Free-TV?
Die Uefa und der FC Bayern drohen die Königsklasse komplett ins Bezahlfernsehen verschwinden zu lassen. „Vielleicht geht es uns bald wie den Engländern“, sagt Karl-Heinz Rummenigge.
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Paris
Schmuckstück Charles de Gaulle
Frankfurts Stellung als größter Flughafen auf dem europäischen Kontinent ist akut gefährdet. Im vergangenen Jahr lag der Rhein/Main-Flughafen noch hauchdünn vor Paris-Charles de Gaulle.
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Menschen
Zu Fuß am Nordpol
Allein zu Fuß zum Nordpol - den Rückweg trat der britische Abenteurer Pen Hadow allerdings im Flugzeug an. Und das trotz widrigen Wetters.
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Darwin und die Zivilisation
Auslöschung
Von den großen Büchern des neunzehnten Jahrhunderts sind die Werke von Darwin wohl die einzigen, die immer noch im Zusammenhang der Biologie unserer Zeit gelesen werden können. Selbst sein Buch von 1871 ...
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Israel
Ergrabenes Grundbuch
Staatsgeschichte Israels: Hundert Jahre Grabungen in Megiddo, dem Stalingrad der alten Zeit, das in den Utopien zum Platz des letzten Gefechts zwischen Gut und Böse wurde.
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Paracelsus und Fischart
Unsanft versauerte Hoffnung
Zeichenlehrer gegen Sprachspieler: Paracelsus liebte das Ähnliche, der Jurist und Literat Johann Fischart karikierte es. Während Paracelus dem mittelalterlichen Denken verpflichtet war, manifestierte sich bei Fischart der Geist der Neuzeit.
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Hans-Peter Schwarz
Elefanten und Biber
Unter dem Eindruck des Irak-Kriegs hat die Bundesrepublik Deutschland dramatisch mit ihrer bisherigen Außenpolitik gebrochen. Der Schaden nicht nur im atlantischen Verhältnis, sondern in allen multilateralen Bezugskreisen ist beträchtlich.
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Herfried Münkler
Hasen und Löwen
Als Hasen werden sich die Europäer gegenüber den amerikanischen Löwen nicht behaupten. Eher schon, wie die politische Zoologie lehrt, als Füchse. Nur so können beide Seiten ihre jeweiligen Stärken und Schwächen ausgleichen.
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French Open
Kiefers Kampf
Die erste Runde ist überstanden. Für Tennis-Profi Nicolas Kiefer ist das derzeit schon mehr, als zu erwarten war. Sein Spiel ist extremen Schwankungen unterworfen, hinzu kommt die lähmende Angst vor dem Versagen.
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Extremismus
"Kalif von Köln" ist frei
Der als „Kalif von Köln“ bekannt gewordene Islamistenführer Metin Kaplan ist frei. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat den türkischen Auslieferungsantrag gegen den Islamistenführer abgelehnt.
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Steuern
Tabaksteuer kommt Zug um Zug
Die angekündigte Erhöhung der Tabaksteuer wird in drei Stufen eingeführt. Die erste Stufe tritt am 1. Januar 2004 in Kraft. Wann die weiteren Stufen folgen, ist offen.
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Peter Graf Kielmansegg
Zukunftsverweigerung
Wer wagt, der gewinnt, aber nicht im Wettbewerb der Parteien, denn dessen lähmende Wirkung übertrifft seine Problemlösungskraft. Die Parteibindungen lassen nach, darauf antwortet die Politik mit Strategien der Risikominderung - doch nicht für künftige Generationen.
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Das Internet über den Wolken
Im Flugzeug mit dem Internet verbunden sein, in der Luft die E-Mail lesen und schreiben: Das ist keine Zukunftsmusik, sondern Gegenwart. Als erste Fluggesellschaften haben Lufthansa und British Airways eine Boeing 747 mit Internetzugang ausgerüstet. Das System heißt "Connexion by Boeing" ...
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Keine Atempause
Eine Autobiographie ist in der Regel ein Versuch, dem eigenen Leben eine Ordnung beizubringen. Sie rückt das Ich so beherzt in den Mittelpunkt der Welt, daß dann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen kann. Das Leben bekommt eine Richtung und der Held eine Entwicklung, denn darauf kommt es an. Peter Kurzeck ist ein autobiographischer Erzähler, der wenig von dieser Übereinkunft hält.
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Jeder Tag ein Fest des Geistes und der Sinne
Egoisten seien die besten Tagebuchschreiber, bemerkte Tony Benn einmal, gäbe ihnen das Genre doch Gelegenheit, alles dreifach zu erleben - zunächst in der Realität, dann beim Aufschreiben und schließlich beim Wiederlesen. Eitelkeit ist dabei kein Hindernis, jedenfalls nicht, wenn sie mit einer geistreichen Beobachtungsgabe gepaart ist und von Fabulierlust begleitet wird.
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Der Knabe im Limonenbäumchen
Wenn von einem Menschen die Rede ist, der mit nur einem Auge auf der Stirn geboren wird, denkt man an den Zyklopen Polyphem aus Homers "Odyssee". Wenn sich die Geburt eines solchen Wesens jedoch in der Gegenwart zuträgt, liegt der Verdacht nahe, daß es sich dabei um eine jener Anomalien handelt, wie sie in giftverseuchten Gegenden der Erde gehäuft auftreten.
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Weltsprache Kauderwelsch
Bringen die Anglizismen das Deutsche in Gefahr? Nicht wenige treibt die Frage um. "Wissenschaftlich", nämlich linguistisch, ist aber kaum zu entscheiden, ob man deutsch redend etwa happy oder action oder cool oder attachen oder conditioner sagen soll - oder darf. Es nervend zu finden, besonders in der Häufung, ist einfach, es modern oder eben cool zu finden für viele ebenso.
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Blick in die Medien
Schwieriges Verschwinden
„Utopische Körper“ hieß ein Kongreß in Berlin, bei dem es um das Verschwinden des menschlichen Leibes ging. Auch das Bermuda-Dreieck bringt sich in Erinnerung - als eine versiegende Quelle von Phantasien des Verschwindens.
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Sars
Fußball-WM der Frauen in Amerika
Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen wird statt in der Volksrepublik China im Herbst in den Vereinigten Staaten von Amerika stattfinden. Das hat der Weltverband FIFA entschieden.
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