Meldungen vom 26.5.2003
Artikel-Chronik
Keine "Generalvollmacht" für Tunnel-Leasing
Über die Magistratsvorlage zum Cross-border-Leasing der U-Bahn-Tunnel gibt es Streit. Daß die Behandlung des vertraulichen Papiers im Magistrat am Freitag vertagt worden war, hatte der Referent von Kämmerer ...
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French Open
Schüttler und Kiefer in Runde zwei
Rainer Schüttler hat als erster deutscher Tennisprofi die zweite Runde bei den French Open erreicht. Nach einer Zitterpartie ist Nicolas Kiefer Schüttler gefolgt. Ohne Chance blieb Barbara Rittner gegen Serena Williams.
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Sicherheit hat ihren Preis
Die Katastrophen der vergangenen Wochen mögen bei manchen einen anderen Eindruck hinterlassen. Aber Busreisen mit deutschen Unternehmen sind beileibe kein lebensgefährliches Unterfangen. Die Fahrzeuge ...
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In der Meisterschule ist den ganzen Tag Betrieb
Was macht ein Lehrer am Nachmittag? Er bereitet den Unterricht des nächsten Tages vor. Vielleicht geht er aber auch schwimmen und setzt sich abends noch einmal an den Schreibtisch, oder er bereitet sich gar nicht vor, so wollen böse Vorurteile es ja wissen.
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Residenzfestspiele in Darmstadt: Auftakt mit Elton John
"Zuerst hat es niemand glauben wollen." Wolfgang Seeliger, der in diesem Jahr seine dritten Darmstädter Residenzfestspiele ausrichtet, wird zum Auftakt am 12.Juli den englischen Pop-Star Elton John im Böllenfalltorstadion in Darmstadt präsentieren.
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Henning Scherf
Der Umarmer
An Selbstbewußtsein gebricht es Henning Scherf nicht: Gleich nach der Wahl sagte der Bürgermeister von Bremen, das überraschend gute Ergebnis sei zuerst einmal auf ihn gemünzt, aber natürlich auch auf die Fortsetzung der großen Koalition.
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Wahlanalyse
Nur ein Gesicht
Zwei Drittel der Bremer wollten, daß das Regierungsbündnis von SPD und CDU fortgesetzt werde. Aber der Wille war das eine, der Weg das andere.
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Interview
"Es ist auch ein Sieg meines Konzepts"
Als Verkehrsexperte hat er den Fußball liebengelernt: Volker Sparmann, der Vorstandsvorsitzende der Eintracht Frankfurt Fußball AG, kann in wenigen Tagen seinen Posten mit der Gewißheit räumen, alles richtig gemacht zu haben. Die Lizenz hat die Eintracht erhalten, die Finanzen sind geordnet - und auch der Aufstieg wurde verwirklicht.
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Devisen
Euro verzeichnet weitere Rekordmarken
Der Euro legt immer weiter zu und erreicht am Montag mit 1,1874 Dollar ein neues Hoch. Der Trend zeigt weiter nach oben. Ein weiterer Dollarverfall dürfte nur durch gute Konjunkturzahlen gebremst werden können.
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Interview
"Wir wollen kein Mitleid"
Den Mainzer Fans bleibt wirklich nichts erspart. Im vergangenen Jahr der verpaßte Aufstieg in Berlin, diesmal der Albtraum von Braunschweig, wie verkraften das die Anhänger? Fünf Fragen an Frank Trautwein, den Fansprecher des Vereins.
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St. Petersburg
Stadt der tausend Stimmen
Das Fenster, durch das Rußland auf Europa schaut: eine Textcollage zum dreihundertsten Geburtstag von St. Petersburg. Literarische Stadtansichten von Anna Achmatowa bis Stefan Zweig.
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Kommentar
Magisches Ende
Vor einigen Jahren stellte ein Feuilletonist eine Frage, die allerspätestens seit Sonntag nur noch unter den hartgesottensten Kulturfreunden umstritten bleiben kann: "Was besagt ein Shakespearescher Theatertod gegen das entscheidende Kopfballtor in der 92. Minute?
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Kommentar
Ausschläge
wmu. Mit den neuen Zahlen des Ifo-Geschäftsklima-Index haben sich die Chancen für eine leichte konjunkturelle Belebung verbessert. Das sagt jedenfalls Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Er muß es wohl sagen, weil er den Index als konjunkturellen Frühindikator verkaufen muß.
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Kommentar
Wer kann, der geht
ami. Wer das Gebälk des Hauses nicht pflegt, der darf sich nicht wundern, daß das Gemäuer Schaden nimmt und die Mieter ausziehen. Das Bild läßt sich auf Deutschland übertragen. Belege dafür, daß die Statik im Gemeinwesen nicht mehr ...
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Statistik
Düstere Berufsaussichten für Akademiker
Die schlechte Wirtschaftslage hinterläßt auf dem Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte deutliche Spuren: Die Zahl der Stellenangebote für Hochschulabsolventen ist 2002 drastisch zurückgegangen, die Zahl der arbeitslosen Akademiker dagegen deutlich gestiegen.
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Tennis
Aus für Federer - Chance für Schüttler?
Mit dem Ausscheiden Weltranglistenfünften Roger Federer ist Rainer Schüttler bei den French Open ein Stein aus dem Weg geräumt worden. Der Korbacher wäre, ginge in Paris alles nach der Setzliste, im Achtelfinale auf den Schweizer getroffen.
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Kommentar
Bremer Verhältnisse
Viele Bremer waren verunsichert, als in der Woche vor der Bürgerschaftswahl Umfrageergebnisse gestreut wurden, in denen SPD und CDU Kopf an Kopf lagen. Sogar ein Sieg der Konservativen schien erstmals in greifbare Nähe zu rücken.
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Filmfestspiele Cannes
King of Cannes
Zwei Palmen für einen Film sind in Cannes eigentlich verboten. Für Gus Van Sants "Elephant" brach die Jury mit dieser ehernen Regel: Er bekam den Preis für den besten Film und die beste Regie.
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Der Wiederaufbau im Irak
Die Menschen schützen
Es hat einen kleinen Ruck gegeben in Bagdad, seit der vom amerikanischen Außenministerium entsandte Sonderbeauftragte Paul Bremer dort das Heft in die Hand genommen hat. Sogar die Müllabfuhr arbeitet wieder.
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Kommentar
Arbeiter von Athen!
Das Hotel am Syntagma-Platz offeriert in seiner ledergebundenen Selbstbeschreibung eine gepflegte Dachterrasse mit stilvollem Restaurant und einem atemberaubenden Blick auf die Akropolis. Wer aber für den Abend einen Tisch reservieren ...
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Eintracht Frankfurt
"Willi Wunder"
Er hat die zweite wundersame Fußballgeschichte vom Main möglich gemacht: Willi Reimann. Vor einem Jahr zurückgekehrt aus der Arbeitslosigkeit war seine Aufbauarbeit die Basis für den Frankfurter Aufstieg.
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Kinovorschau
Quer über den fünften Kontinent
Gleich zwei Filme, die in dieser Woche starten, erzählen von Flucht und Verfolgung in Australien; der eine freilich als ergreifendes Drama, der andere als harmloser Slapstick. Die Neustarts der Woche im Überblick.
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Kuba
Es gehen viele Flaschen auf Reisen
Die über Kuba verhängte Handelsblockade schont auch Ordensmänner nicht. Weil ihnen der Meßwein ausgegangen war, wandten sich katholische Priester an „Adveniat" und erhalten nun 1.200 Flaschen Moselwein als Hilfssendung.
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Midnight Club 2 für die Playstation 2
Rennen in der Nacht
Rennen fahren mit der Spielekonsole Playstation 2 macht richtig Spaß. Aber die Idee muß stimmen. Der Hersteller Take2 ist das Thema neu angegangen, und dabei kam Midnight Club 2 heraus: Nacht für Nacht finden in den Straßenschluchten von Los Angeles, Paris und Tokio illegale Autorennen statt.
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SPD
Schröder: Der Sieg gehört Scherf
SPD-Vorsitzender Schröder mußte 2003 eine Reihe bitterer Wahlniederlagen hinnehmen. Nur in Bremen feierten die Genossen einen Triumph, der aber wohl nur auf dem Charisma von Bürgermeister Scherf beruhte.
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Lungenkrankheit
Neue Sars-Fälle in Kanada
Neue Verdachts- und Todesfälle alarmieren die Öffentlichkeit in Kanada. Die Lungenkrankheit Sars ist offenbar weder dort noch in Asien unter Kontrolle. Die Folgen für die Wirtschaft sind unabsehbar.
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Christopher Pleister
Identifikationsfigur der Genossen
Einfach auf den Tisch zu hauen ist nicht seine Art. In zahlreichen Wochenendtelefonaten und Nachtsitzungen hat er an die Einsicht der streitfreudigen Genossenschaftsbanker appelliert, die Fusion zu machen, zu der es aus seiner Sicht keine Alternative gibt.
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Lebenshilfe
Kapitalismus als Religion
Alles hat Sinn, predigt der inhaftierte Motivationsmärtyrer Jürgen Höller. Andere Ratgeber verhelfen uns zum Glück oder machen unsere Kinder mit der Bibel stark fürs Leben. Doch nur „Monopoly“ enthält den wahren Sinn unseres kapitalistischen Lebens.
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Mainz 05
Aufbauarbeit nach dem Albtraum
Einen Tag nach dem dramatischen Aufstiegsfinale in der zweiten Liga, bei dem die Rheinhessen in letzter Sekunde scheiterten, ist beim FSV Mainz 05 die Ohnmacht neuer Angriffslust gewichen.
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Die Angsttänzerin
Für die Dichter, für die Künstler ihrer Zeit ist sie ein Objekt der Begierde gewesen. Viele wollten sie besitzen; alle hat sie gekannt: Majakowski und Einstein, Henry Miller, Chagall und Cocteau, auch James Joyce, den sie als "arktischen Fisch" bezeichnete. Lang ist die Liste ihrer Liebhaber. Kurt Wolff, der feinsinnige Verleger, war einer von ihnen; ein anderer war Rainer Maria Rilke.
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Der bestmögliche Ausgleich von Risiken und Chancen
Uwe Götze/Klaus Henselmann/Barbara Mikus (Herausgeber): Risikomanagement. Physica-Verlag, Heidelberg 2002, 79,95 Euro.Bruno Brühwiler: Unternehmensweites Risk Management als Frühwarnsystem. Verlag Paul Haupt, Bern 2002, 29,90 Euro.Dan Borge: Wenn sich der Löwe mit dem Lamm zum Schlafen legt.
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Hätte er seine Gefährlichkeiten verstecken sollen?
Wenn man über Nietzsche und den Faschismus (und Nationalsozialismus) schreibt, dann hat man sich zu vergegenwärtigen, daß Nietzsche in Adolf Hitlers "Mein Kampf" nicht ein einziges Mal erwähnt wird und Dietrich Eckhart, dem dieses Buch gewidmet war, Nietzsche für einen "Gemütskranken" hielt und seine Philosophie als "brutale Ellenbogen-Moral" abstempelte.
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Patientenautonomie, hier ist sie
Pflegeethische Publikationen gehörten hierzulande bislang eher zum Genre der humanitären Betroffenheitsprosa. Monika Bobbert weiß um dieses Defizit, und sie versteht es zu beheben. Orientiert am moralphilosophischen Ansatz Alan Gewirths, entfaltet die Autorin das Recht auf Autonomie in der Patientenversorgung: ...
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Wirtschaftsbücher: Neu auf dem Markt
Michael Träm: Führung braucht Zeit. Der Mythos der ersten 100 Tage. Econ Verlag, München 2002, 198 Seiten, 29,90 Euro.Seit Ende 1999 ist er im Amt. Nun hat Hartmut Mehdorn sein Mandat als Bahnchef bis zum Jahr 2008 verlängert bekommen. Das ist nicht nur ein Vertrauensbeweis, es zeigt auch: Sanieren braucht Zeit.
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Wirtschaftsbücher: Neu auf dem Markt
Peter Oberender (Herausgeber): Wettbewerb in der Internetökonomie. Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2003, 114 Seiten, 44 Euro.Nachdem sich all der Pulverdampf um Internet, Neue Ökonomie und Electronic Commerce ein wenig gelegt hat, kann man nun damit beginnen, ernsthaft über die Grenzen, Möglichkeiten und Probleme einer internetbasierten Ökonomie nachzudenken.
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Wirtschaftsbücher: Neu auf dem Markt
Dieter Spethmann: Gemeinsames Geld ist gemeinsames Schicksal. Hohenheim Verlag, Stuttgart 2003, 180 Seiten, 17,90 Euro.Dieter Spethmann ist ein Insider der deutschen Großindustrie. Zur Zeit der deutschen Wiedervereinigung führte er die Geschicke des Thyssen-Konzerns. Vor, während und nach der ...
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Hinweis
BIOETHIK. Es mehren sich die Stimmen, die ein "Verstummen" der bioethischen Debatte beklagen (nach Volker Gerhardt im "Tagesspiegel", Otfried Höffe in der "Neuen Zürcher Zeitung" zuletzt Jan Ross in der "Zeit"). Damit der Stimmenfluß die Debatte nicht ersetzt oder gar im Stummen verpufft, sollte ...
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Die Kosten der Neutralität
Jakob Taubes, der Rabbiner und politische Philosoph, bemerkte nach seinem Treffen mit dem greisen Carl Schmitt: "Sie merken ja, was ich will von Schmitt - ihm zeigen, daß die Gewaltentrennung zwischen weltlich und geistlich absolut notwendig ist." Uns gehe der abendländische Atem aus, wenn die Grenze zwischen beiden Mächten nicht gezogen werde.
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Kreativität
Wulf-Peter Kemper: Brandholder Value. Was Auftraggeber zu mehr Werbe- und Markenerfolg beitragen können. Econ Verlag, München 2003, 260 Seiten, 29,90 Euro.Der Buchtitel könnte kaum irreführender sein: "Brandholder Value", das klingt nach dem x-ten Versuch, ein neues Führungsmodell oder Kennzahlensystem zu beschreiben.
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Dem Leben auf dünnem Eis ergeben: Die Routinen des Pinguins
Im Titel steckt schon das geballte anthropologische Programm dieses hinreißend lesbaren, da konzise auf seinen Gegenstand begrenzten Sachbuchs aus der Feder des führenden Pinguin-Forschers Boris Culik, Professor am Institut für Meereskunde in Kiel. Der Titel dieses vom Brutbis zum Sterbeverhalten informierenden Bandes lautet: "Pinguine - Spezialisten fürs Kalte.
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Siegfrieds letztes Abenteuer
"Was will das Weib?" Diese Frage Sigmund Freuds wird früher oder später jeden Mann beschäftigen, und auch die Mitglieder des emigrierten Instituts für Sozialforschung waren davon nicht ausgenommen - sie sahen sich vielmehr in besonderem Maße zu ihrer Beantwortung qualifiziert. 1937, während der Arbeit am "Versuch über Wagner", hatte Theodor W.
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Auch Jesus war ein Zitatkünstler
Christus gehöre unter die Dichter, schrieb Oscar Wilde. Während die Stürmer und Dränger der Goethezeit am Allmächtigen selbst Maß nahmen, wurde für die Vertreter der Décadence um 1900 der gekreuzigte Sohn zur Vergleichsgröße. Leid, Vereinsamung, Selbstzweifel und eine androgyne Konstitution: die Lebensform Christi bekam Spiegelfunktion.
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Tourismus
Die Vertreibung aus dem Urlaubsparadies
Die Angst vor Arbeitslosigkeit läßt die Urlauber nach Ausweichmöglichkeiten suchen: Deutschland als Traumziel. Und in Surferparadiesen, wo man früher beim Surfen im Einklang mit der Natur stand, herrscht ein Verdrängungswettbewerb wie am Arbeitsmarkt.
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Theater
Warum singt Herr Video Schubert?
„Warum läuft Herr R. Amok“ war 1970 ein großer Film von Rainer Werner Fassbinder über soziale Kälte und Einsamkeit. 2003 wird im Schauspiel Frankfurt daraus ein todschickes belangloses Theaterstück in der Regie von Michael Thalheimer.
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Konvent
Auf der Zielgeraden
Drei Wochen vor dem geplanten Abschluß der Arbeiten des EU-Reformkonvents schwindet die Hoffnung auf einen ehrgeizigen Verfassungsentwurf.
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Zweite Liga
Mainz am Boden, Frankfurt steigt auf
Durch ein Tor unmittelbar vor dem Schlußpfiff und ein 6:3 gegen Reutlingen schafft Eintracht Frankfurt den Aufstieg in die Bundesliga - auch wenn Mainz 05 durch vier Tore von Benjamin Auer 4:1 in Braunschweig gewinnt.
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NBA
Dallas Mavericks ohne Nowitzki vor dem Aus
Die Dallas Mavericks haben ohne ihren verletzten Star Dirk Nowitzki das vierte Playoff-Finalspiel der Western Conference verloren. Die Mavericks hoffen nun auf eine Rückkehr von Nowitzki im fünften Spiel.
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Cannes 2003
Goldene Palme für "Elephant"
Das Drama „Elephant“ des Amerikaners Gus Van Sant hat das 56. Filmfest von Cannes gewonnen. Die Jury zeichnete den Film mit Schülern über Gewalt an Highschools am Sonntag mit der „Goldenen Palme“ aus.
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Bürgerschaftswahl
Bremer SPD triumphiert mit Scherf
Nach dem haushohen Sieg der SPD bei der Bürgerschaftswahl in Bremen beraten heute die Parteien den Wahlausgang. SPD-Regierungschef Scherf und CDU-Finanzsenator Perschau haben das Ergebnis als „klare Bestätigung der großen Koalition“ bewertet.
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