Meldungen vom 5.5.2003
Artikel-Chronik
Abwasser
Bakterien gegen Kläranlagengestank
Abwasser hat einen ganz eigenen Geruch. Und in Kläranlagen herrscht dieser vor. Bakterienfilter könnten dieses Problem lösen. Und wären zudem günstiger als derzeit eingesetzte chemische Alternativen.
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Tierwelt
Stabilität durch Vielfalt
Ein Grund für das Überlben und die Anpassungsfähigkeit der Lachse im Bristol Bay in Alaska könnte ein, daß sie aus verschiedenen Populationen stammen.
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Agenda 2010
Schröder mahnt Basis zu Realitätssinn
Bundeskanzler Gerhard Schröder warnt seine Partei vor dem Verlust der Regierungsmacht durch mangelnde Reformbereitschaft. Der SPD-Chef warb am Montagabend auf der SPD-Regionalkonferenzen in Nürnberg für sein Reformkonzept.
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Standort
IBM plant Umzug von Frankfurt nach Neu-Isenburg
Der Computerkonzern IBM erwägt, seinen regionalen Hauptsitz aus Frankfurt nach Neu-Isenburg zu verlegen. Wie diese Zeitung aus Immobilienkreisen erfuhr, sind die Verhandlungen zwischen IBM und einem Tochterunternehmen der Gothaer Versicherung schon weit gediehen.
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Umzingelt
Frankfurt ist umzingelt. Am Anfang war Eschborn im Westen. Dann kamen Offenbach im Osten und Bad Vilbel im Norden hinzu. Und nun macht sich auch Neu-Isenburg daran, wichtige Unternehmen aus der Metropole abzuwerben.
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Brutaler Räuber zu Bewährungsstrafe verurteilt
Juristische Mathematik: 21 minus sechs Wochen ergeben statt sechs Jahren Freiheitsstrafe zwei Jahre Jugendstrafe mit Bewährung. Vorgerechnet wurde dies gestern vor einem Frankfurter Jugendschöffengericht, ...
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Bald Sicht vom Piratenschiff auf Main und Nidda
Der Lärm von Motorsägen übertönt das sanfte Rauschen der Ahorn- und Eschenblätter im lauen Wind auf der Wörthspitze zwischen Nidda und Main. Die Landschaftsbauer sägen gerade einen Baumstamm aus Rubinienholz ...
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1. FC Nürnberg
Manager Geenen beurlaubt
In akuter Abstiegsgefahr entbindet der 1. FC Nürnberg seinen Manager Edgar Geenen von dessen Aufgaben im Verein. Als mögliche Nachfolger im Gespräch: Rolf Rüssmann und Andreas Köpke.
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Idstein will dynamisch weiter wachsen
Die rund 23000 Einwohner zählende Stadt Idstein im Taunus gehört zu den wenigen dynamisch wachsenden Mittelzentren im Rheingau-Taunus-Kreis. Dieses Wachstum wird nun durch ein neues Wohnquartier "Nassau Viertel" noch beschleunigt.
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Der ICE wird zum Jumbojet mit Flughöhe Null
Millionen sind investiert worden in das "Air-Rail-Terminal", eine luxuriös ausgestattete Gebäudebrücke zwischen den Frankfurter Flughafenhallen und dem modernen ICE-Bahnhof mit seinem weitgeschwungenen Glasdach.
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Wetter
Tornados wüten in Amerika
Im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten rissen mehrere Tornados vermutlich 34 Menschen in den Tod, verletzten Dutzende weitere Personen und zerstörten ganze Straßenzüge.
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Champions League
Regisseur ohne Führungsanspruch
Zinedine Zidane ist der Mann, der Ordnung in Real Madrids Spiel bringt. Der Franzose ist immer bereit, den jungen Leuten Ratschläge zu geben - eine Führungsrolle außerhalb des Spielfeldes lehnt er jedoch ab.
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Amerika
Ringen um die Welt
Der derzeitige Konflikt zwischen State Departement und Pentagon sprengt den üblichen Rahmen. Diesmal sind Powell und Rumsfeld wegen des amerikanischen Gefangenenlagers auf Kuba aneinandergeraten.
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Kommentar
Zu spät
Im Streit über die Diätenstrukturreform kam das Signal zum ehrenvollen Rückzug für den Landtag Schleswig-Holsteins zu spät . Als es noch Zeit war, stellten sich die Abgeordneten von SPD und CDU taub gegen Warnungen aus den eigenen Parteiverbänden.
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Kommentar
Fußballgrößenwahn
Auf einem Auge blind zu sein und aus dem anderen Visionen ins Visier zu fassen gelingt Fußballfunktionären immer wieder vortrefflich. Joseph Blatter zum Beispiel, der Präsident des Internationalen Fußball-Verbandes (FIFA), ist ein Beispiel.
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Medien
Bietergefecht um DSF
Im Bietergefecht um das Deutsche Sportfernsehen (DSF) hat der amerikanische Medienunternehmer Haim Saban ein Gegenangebot zu dem des Konsortiums um den Kaufhaus-Konzern KarstadtQuelle abgegeben.
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Videospiele
Frankreich subventioniert Videospiele
Die französische Regierung will die Entwicklung neuer multimedialer Spiele durch Subventionen der Videospielbranche und Steuerprivilegien für innovative Studios unterstützen. Frankreich will dafür rund fünfzig Millionen Euro jährlich aufwenden.
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Rezension
Doppelleben, halbbitter
Zugegeben: Viel passiert nicht in Wilhelm Genazinos neuem Roman, und doch ist "Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman" ein aufregendes Buch, vielleicht das aufregendste, das dieser Chronist der Zwangsneurosen, der Normalität und ihrer Nebenwege bislang geschrieben hat.
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Kommentar
Im Kleingedruckten
hig. Nun haben auch CDU und CSU ihre Agenda. Aus ihrer Erleichterung darüber, daß man sich nächtens in diversen Streitpunkten so weit näherkam, daß auch bei Tageslicht noch von Einigung gesprochen werden konnte, machten die Parteivorsitzenden Edmund Stoiber und Angela Merkel kein Hehl.
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Kommentar
In der Defizitfalle
gb. Es hat härtester Drohungen aus Brüssel bedurft, ehe sich die französische Regierung dazu bequemte, wenigstens ein paar kosmetische Maßnahmen zur Haushaltssanierung ins Auge zu fassen. Premierminister Jean-Pierre Raffarin befindet sich in einer Zwickmühle.
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Paris
Frankreich friert Staatsausgaben ein
Die französische Regierung reagiert auf die Kritik der Europäischen Kommission und leitet erste Schritte zur Eindämmung der öffentlichen Neuverschuldung ein: Einsparungen von sieben Milliarden Euro, die besonders das Finanz- und das Arbeitsministerium treffen.
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Pynchon über Orwell
Großer Bruder
In seinem Essay "Why I Write" aus dem Jahr 1946 berichtet George Orwell (1903 bis 1950), in den vergangenen zehn Jahren habe er versucht, "in künstlerischer Form politisch zu schreiben".
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Rezension
Gott erschuf die Welt in sieben Bänden
Kein Ende in Sicht", lautet der letzte Satz. Wer endlich hier, auf der letzten Seite von A. F. Th. van der Heijdens Roman "Unterm Pflaster der Sumpf" angekommen ist, dem wird dieser Satz nicht wie eine Drohung, sondern eher wie ein Versprechen klingen.
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Israel
Vorerst kein Partner
Der Rücktritt von Amram Mitzna, dem Vorsitzenden der israelischen Arbeiterpartei, kam zwar überraschend. Aber wahrscheinlich ist der frühere Bürgermeister von Haifa nicht einen Tag lang der unumstrittene Parteiführer gewesen.
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Kommentar
Reisefieber
Hmr. Der Geiz-ist-geil-Stimmung liefert nun auch der Reisekonzern TUIfrische Nahrung. Eine Woche Tunesien für knapp 200 Euro, eine Woche Türkei, all inclusive, für knapp 400 Euro, das gibt es ab sofort auch bei TUI. Allerdings nicht unter der Stammarke.
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Medien
EM.TV vollzieht Verkauf von Formel 1-Anteilen
Das Medienunternehmen EM.TV hat den Verkauf seiner Restbeteiligung an der Formel 1 vollzogen. Der Anteil von 22,3 Prozent sei an eine Tochter der Bayerischen Landesbank übertragen worden. Im Gegenzug habe das Unternehmen 8,5 Millionen Euro erhalten.
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Ole Woehlers Olsen
Abenteurer in Basra
Erst kam eine Knieoperation und die Mahnung des Arztes, Tennisspielen gehe nicht mehr, wohl aber Fahrradfahren - dann leidiges Radeln mit dem Fahrrad der älteren Tochter im abgesperrten diplomatischen Viertel der saudischen Hauptstadt Riad.
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Maria Rauch-Kallat
Zweimal vereidigt
Doppelt genäht hält besser. Maria Rauch-Kallat, die neue österreichische Ministerin für Generationen, Frauen und Gesundheit, ist soeben zum zweitenmal von Bundespräsident Klestil angelobt worden.
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Kommentar
Mördermelodie
Ist Musik katholisch oder kommunistisch, ist sie heroisch, erotisch oder esoterisch? Oder tönt, ja, stimmt sie nur so? Macht sie gar gut oder böse? Musik an sich gibt es nicht, allenfalls sind Töne, Noten neutral.
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Anne Gavaldas Roman "Ich habe sie geliebt"
Darf man Autoren an ihren Kritiken messen? Was kann ein Schriftsteller dazu, wenn Rezensenten scharenweise Unfug über ihn verzapfen? Nichts, wird der Schriftsteller antworten. Alles, wird der Kritiker antworten.
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Interview
"Das Teamgefühl ist noch da"
Ralf Kleinmann ist Kicker bei Frankfurt Galaxy. Im Spiel gegen Rhein Fire schoß der Kölner einmal daneben, ein anderer Versuch wurde geblockt. Das Teamgefühl, sagt er, habe darunter nicht gelitten.
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Theater
Das geschaukelte Elend
Überraschungsfrei und eindeutig: Im Frankfurter Schauspiel erlebte „Zeit im Dunkeln“ von Henning Mankell seine Erstaufführung. Der herzliche Applaus am Premierenabend galt mehr den Schauspielern - weniger dem Stück.
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PDS
Zimmer droht mit Rücktritt
PDS-Vorsitzende Gabi Zimmer hat in der Führungskrise der PDS mit Rücktritt gedroht. „Unter den jetzigen Bedingungen bin ich nicht bereit, diese Arbeit weiter fortzusetzen“, sagte sie am Montag in Berlin.
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Seine Hände waren so kalt wie die von Vater
Einen stolzen Unterton kann sie denn doch nicht vermeiden. Theatralisch verdreht sie die Augen, wenn sie den Umstand kommentiert, daß Sat.1 heute abend ausgerechnet einen alten Mariele-Millowitsch-Film zeigt, während sie bei RTL mit dem Krimi "Die Stimmen" als Kommissarin debütiert.
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Musikindustrie
Sieg der Piraten
Der deutsche Musikmarkt erlebt massive Einbußen durch Raubkopien. Das Internet hält, wovon viele träumen: Frische Musik aus dem Netz. Ein Report in Grafiken.
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Devisen
Kanadischer Dollar am Fünfjahreshoch
Der kanadische Dollar liegt gegen den US-Dollar in einem starken Aufwärtstrend. Er liegt am Montag nahe an einem Fünfjahreshoch. Eine Konsolidierung ist denkbar. Experten würden bei Kursrückschläge nachkaufen.
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Menschen
Sexy Streifendienst
Eine Verwechselung ließ einen Haufen angetrunkener Damen versuchen, einen Polizisten zu entkleiden. Dabei war der Arme gar nicht der bestellte Stripper.
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Kamerafahrt
Zurück im Kuckucksnest
Anti-Aggressionstraining mit Jack Nicholson, eine Horrorvision von „Big Brother“, Überlebenskampf in Rio und ein Film über die Zubereitung der Kaminoyama-Persimone, auch bekannt als Kakipflaume: die Kinostarts der Woche.
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Sozialreform
Kanzler will mit Union sprechen
Die Bundesregierung hat die Vorlage eigener Reformvorschläge der CDU/CSU in der Wirtschaftspolitik positiv bewertet. Ein Sprecher sprach von einer „erfreulichen Hinwendung zur Wahrnehmung von Verantwortung“.
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Reisebranche
Tui-Aktie kratzt am Abwärtstrend
Die Tui-Aktie hat sich in den vergangenen Wochen verdoppelt. Die Ankündigung einer „Billigreisemarke“ führt zu weiteren Kursgewinnen, der Abwärtstrend ist in Reichweite. Aber die Aktie bleibt riskant.
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Irak
Wie Polen Europa einigt
Polen mal nicht als Prügelknabe, sondern als stolzer Spieler auf der weltpolitischen Bühne: Die Deutschen wundern sich. Und ihre Zeitungen sparen nicht an vermeintlich gutem Rat für den aufgewerteten Nachbarn.
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"Der Chef brennt!"
Antony Beevor: Berlin 1945. Das Ende. C. Bertelsmann Verlag, München 2002. 543 Seiten, 26,- [Euro].Der Titel täuscht. Das Werk behandelt nicht allein den russischen Endkampf um und in Berlin, sondern das Ende des "Großdeutschen Reiches" - und nicht nur an der Ostfront, obwohl ihr naturgemäß breiter Raum gegeben wird, sondern auch im Westen.
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Genie der Nichtigkeiten
Daß sich hinter einem leichtfüßigen Bohemien eine tragische Existenz verbirgt, wer denkt schon daran? Es ist gefährlich, einem Kaffeehausliteraten so genau nachzustellen, wie das Buch "Extracte des Lebens" es tut, denn unversehens schillert Peter Altenberg so befremdlich und prekär, daß er nicht mehr zu fassen ist.
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Ein Weltreich regiert man nur als Clique
Seit Mommsen in seiner römischen Geschichte den Politiker Cicero mit nur sechs Worten als "Mann ohne Einsicht, Ansicht und Absicht" erledigte, hat es nicht an Versuchen gefehlt, ihn zu rehabilitieren. Cicero war gescheitert, aber das waren seine Freunde und Gegner auch: Pompeius, Caesar, Crassus, um nur die wichtigsten zu nennen.
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Wunderglauben
RUSSLAND. Der Aufbruch in den Kapitalismus, den Rußland nach dem Zusammenbruch des Sowjetsystems unternahm, hat das Land in vieler Hinsicht in vorrevolutionäre Verhältnisse zurückbefördert. Das neugegründete Privateigentum konzentrierte sich in kürzester Zeit in den Händen einer kleinen Elite, die offizielle Armutsrate liegt bei vierzig Prozent.
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Hinweis
KATECHISMUS IN NEUAUFLAGE. Durch Jahrhunderte alte Erfahrung gewitzt, wird der Teufel von den Glaubenshütern stets im Detail erwartet. Da Details aber in der Regel erst mit Verspätung sichtbar werden, läßt sich die katholische Kirche Zeit, bevor sie eine Version ihres Katechismus - also der autoritativen Darlegung ihrer Lehren - als Urfassung deklariert.
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Mysterium Teenager
Als Denise, Mutter eines dreizehnjährigen Musterschülers, nach Hause kam, fand sie drei Briefe vor: In dem einen hieß es, ihr Sohn gehöre, wie erwartet, zu den Besten seines Jahrgangs, im zweiten, er sei in das Jugendorchester aufgenommen, im dritten, er sei von der Schule suspendiert, weil man ihn während der Unterrichtszeit beim Herumlungern in der Stadt ertappt habe.
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Soziale Marktwirtschaft
Rolf Hasse/Hermann Schneider/Klaus Weigelt (Herausgeber): Lexikon Soziale Marktwirtschaft. Wirtschaftspolitik von A bis Z. Verlag Ferdinand Schöningh/UTB, Paderborn 2002, 527 Seiten, 18,90 Euro.Die Soziale Marktwirtschaft gilt als deutsches Erfolgsmodell, als Grundlage des Wirtschaftswunders nach dem Krieg.
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Heilsamer Zwang
Jürgen Basedow: Mehr Freiheit wagen. Über Deregulierung und Wettbewerb. Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2002, 473 Seiten, 99 Euro.Jürgen Basedow, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, hat die Phase der Deregulierung in Deutschland seit Anfang der neunziger Jahre durch zahlreiche Beiträge kritisch begleitet.
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Wer vieles weiß, will alles wissen
Hochschullehrer sind oft pompös. Auf dem langen Weg zu den höheren akademischen Weihen haben sie gelernt, ihr Arbeitsgebiet möglichst großartig darzustellen, damit auch ein schwacher Abglanz auf sie falle. Um so erfrischender ist es, wenn einmal einer aus der Reihe tanzt und den Klassenclown spielt.
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Mutmaßungen über ein Fiasko
August Thyssen war ein reicher Mann. So reich, daß er nach seinem Tod satte 106 Prozent seines Vermögens vererben konnte. Vielleicht ist das die Lösung der deutschen Finanzprobleme: einfach mehr veranschlagen, als da ist. Das beendet Verteilungskonflikte. Im Hause Thyssen - schon August hatte sechs ...
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Historische Tiefenschärfe
Gabriele Metzler: Der deutsche Sozialstaat. Vom bismarckschen Erfolgsmodell zum Pflegefall. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2003. 269 Seiten, 22,90 [Euro].Der Traum von einem Leben frei von Not ist so alt wie die Menschheit. In den Versuchen, ihn zu verwirklichen, spiegeln sich die ...
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Zu wenig, zu spät
Fritz Kieffer: Judenverfolgung in Deutschland - eine innere Angelegenheit? Internationale Reaktionen auf die Flüchtlingsproblematik 1933-1939. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2002. 520 Seiten, 100,- [Euro].Wie reagierte die internationale Gemeinschaft auf die Judenverfolgung in Deutschland? Diese ...
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Irak
Nachkriegsverwaltung nimmt Gestalt an
Während im nordirakischen Mossul an diesem Montag eine Kommunalverwaltung gewählt wird, deutet der amerikanische Zivilverwalter Garner erstmals Namen für die künftige irakische Übergangsregierung an.
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Rente
Nur eine Minderheit arbeitet bis 65 Jahre
Immer länger leben und immer früher in den Ruhestand - diese Entwicklung belastet die Rentenfinanzen seit Jahren. Ein Überblick über Renteneintrittsalter, Lebenserwartung, Beitragssätze und Reformideen.
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Die Swiss endeckt ihre Wurzeln wieder
Die um ihr Überleben kämpfende Schweizer Fluggesellschaft will durch die Ausgliederung einer Regionalfluggesellschaft namens "Swiss Express" Kosten sparen. Die neue Gesellschaft mit Namen Swiss Express ...
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Neue Studie
SARS: Das Virus lebt länger
Neue schlechte Nachrichten von der Lungenkrankheit SARS: Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation ist das Virus widerstandsfähiger als angenommen - und überlebt bis zu vier Tage an Plastikoberflächen, etwa an Türklinken.
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Amerika-Reise
Struck spricht mit Rumsfeld und Rice
Verteidigungsminister Struck trifft an diesem Montag in Washington Pentagon-Chef Rumsfeld zu einem Vier-Augen-Gespräch, um sich einen Eindruck über Atmosphäre und Zustand des deutsch-amerikanischen Verhältnisses zu machen.
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