Meldungen vom 2.3.2003
Artikel-Chronik
Mode
Zu schön für den Frieden
Die Mailänder Modenschauen scheren sich für einen Moment um Politik. Der Kundschaft ist nach Frieden. Das „Peace“-Zeichen dient freilich mehr zur Dekoration: „Mit Botschaften macht man kein Geld“, sagt Stefano Gabbana.
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Kommentar
Klaus auf der Burg
Über fünfzig linke Parlamentarier haben am Freitag für Klaus als tschechischen Präsidenten gestimmt. Sie wollten Ministerpräsident Spidla schaden. Jetzt zieht der Gottseibeiuns aller Sozialisten in der Prager Burg ein.
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Kommentar
D'r Zoch kütt
In dieser Woche soll bei der Bahn weiter warngestreikt werden. Wie das richtig geht, muß die Eisenbahnergewerkschaft Transnet aber noch lernen.
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UN-Sicherheitsrat
Washington und die "U 6"
Der UN-Sicherheitsrat ringt um eine zweite Irak-Resolution. Eine weitere diplomatische Niederlage nach dem türkischen Votum gegen zusätzliche US-Truppen kann sich Washington kaum leisten.
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Briefverkehr
Post verspricht stabiles Porto
Das Unternehmen will vorerst keine weiteren Preiserhöhungen in Deutschland durchsetzen. "Das schließe ich für dieses Jahr aus", sagte Klaus Zumwinkel, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG in einem Zeitungsbericht.
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Bildung
Jugend ohne Geschichte
Schüler können künftig im "Gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld" nur noch einen einzigen Kurs belegen. Geschichte wird es schon aus statistischen Gründen kaum sein.
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Übersteiger
Bökelberger Posse
Als Fußballfans sich am Abend in Mönchengladbach zum Karneval verkleideten, beendeten Trainer und Klub ihre Maskerade. Meyer geht, Lienen kommt, das Chaos bleibt.
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Erleuchtung garantiert
Bevor er liest, muß er erst noch das Bonbon zu Ende lutschen. Zum Entzücken des Publikums in New Yorks feierlich vertäfelter Kaufmann Hall in der 92. Straße, wo sonst nur die Stars der literarischen Zunft am Rednerpult stehen. Der 24jährige Jonathan Safran Foer hat zwar einen Bestseller geschrieben, ...
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Polen
Im Namen des EU-Beitritts
Vorgezogene Wahlen in Polen sind nicht mehr auszuschließen. Daß die regierende Koalition auseinandergebrochen ist, könnte verheerende Folgen für die Abstimmung über den EU-Beitritt im Juni haben.
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