Meldungen vom 11.7.2003
Artikel-Chronik
Rezension
Caligula
Nach der Biographie über den römischen Staatsmann Sulla von Karl Christ, die nicht in allen Teilen zu überzeugen vermochte (vgl. DAMALS 12/2002, S. 55), hat der Beck Verlag nun eine weitere Biographie eines berühmten Römers herausgebracht: Aloys Winterling porträtiert Kaiser Gaius Caesar Germanicus, genannt Caligula (37-41 n.
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Urlaubsstreit
Stefani: „Ich liebe Deutschland“
Staatssekretär Stefani, der Kanzler Schröder die Lust am Italien-Urlaub gründlich verdarb, hat Regierungschef Berlusconi seinen Rücktritt angeboten. Zuvor hatte sich Stefani für die Beleidigung deutscher Touristen entschuldigt.
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Wettbewerb der Weltanschauungen
Es gibt viele Menschen, die Frankreich schätzen - nicht, weil es ein schönes Ferienziel ist, sondern weil dort Kirche und Staat deutlicher voneinander getrennt sind als hierzulande. Den Streit um Kruzifixe ...
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Frankfurter Gesichter: Christian Strenger
Für einen Investmentbanker wie Christian Strenger, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Geld seiner Kunden zu mehren und zu sichern, war C.O. Päffgens Gemälde "Mäuse muß man haben" vermutlich allein schon wegen des beziehungsreichen Titels attraktiv.
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Kommentar
Die Arbeitsteilung hüten
Kiel ist nicht gerade der Nabel der Welt. Doch wer an Wirtschaftsforschung interessiert ist, lenkt trotzdem dieser Tage seinen Blick an die Förde. Hier dürfte sich die Hängepartie um den Präsidenten des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) nun allmählich ihrem Ende nähern.
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Die neue UMTS-Welt kommt näher
Wer schon eines Besseren belehrt wurde, als er vor zehn, 15 Jahren rundweg bezweifelte, daß jemals Menschen mit einem Telefon am Ohr und laut vor sich hin redend durch eine Fußgängerzone stolzieren würden, sollte jetzt vorsichtig sein.
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Peter Kühn inszeniert den "Jedermann" in Heppenheim.
"Hier wird kein zweites Mal gelebt." Christlich klingt das nicht gerade, was Jedermann da zu seinen mickrigen Guten Werken sagt, aber Peter Kühn hält diese Worte für den Schlüsselsatz. "Jedermann" sei kein katholisches, sondern ein ethisches Stück.
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F.A.Z.-Sportgespräch
"Ich bin da, um mich mit den Besten zu messen"
Jan Sibbersen ist der beste Schwimmer unter den Langstreckentriathleten. Seit er beim Ironman auf Hawaii 2001 als Erster aus dem Wasser kam, hat er sich dem Triathlon verschrieben. Dafür gab er eine berufliche Karriere als Broker auf. Bevor Sibbersen Triathlonprofi wurde, arbeitete der Harvard-Absolvent bei einer Investmentbank an der Wall Street.
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Tour de France
6. Etappe
Alessandro Petacchi gewinnt im Spurt und übernimmt das Grüne Trikot. Erik Zabel stürzt sechs Kilometer vor dem Ziel und erleidet tiefe Schürfwunden.
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Vögel
Buntes Treiben
Je bunter das Gefieder eines Vogels, desto unsteter das Liebesleben des Tieres: Bei prächtigen Schnäblern sei die Trennungsrate auffällig hoch, behauptet ein Forscher der Universität Melbourne.
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Kommentar
Eine große Chance
Es lassen sich doch noch Autos verkaufen. Sie müssen jedoch aus Asien stammen. Die trübe Halbjahresstatistik des europäischen Automobilverbandes Acea zeigt erfreuliche Zuwächse für die japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Mazda und Honda.
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Kommentar
Single-Sägen für Heißduscher
Der kleine Wettkampfberater: Hurra, Ferien, aber Achtung: Jetzt nicht einfach auf die faule Haut legen. Wettkampfgeist will auch in der Mußezeit gepflegt sein. Längst bieten sich im Sommerloch ganz ungeahnte sportliche Möglichkeiten - Urlaub mal ganz anders.
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Olympia 2012
Jetzt geht in Leipzig die Post ab
Eingetütet und abgestempelt: NOK-Präsident Klaus Steinbach und Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee haben die offizielle Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012 zum IOC geschickt .Der Evaluator der deutschen Bewerber, Graf Landsberg-Velen, spricht derweil Klartext und mahnt die Konzentration der Wettkämpfe an.
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Kommentar
Einstimmig
K.F. Aus dem Inneren Amerikas kommt der erste Impuls zu einer Korrektur; von Möchtegern-Widerlagern im Ausland wird er nicht erzwungen. Die Empfehlung des Senats an Präsident Bush, die Nato an der militärischen Stabilisierung des ...
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Kommentar
Am Boden
Um die IG Metall, die weltweit größte Industriegewerkschaft, ist es schlimm bestellt: Sie liegt am Boden, und jeder kann sie mit Füßen treten.
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Formel 1
Vom Delphin zum Studienobjekt
Der neue Formel-1-Bolide kommt nur als Phantom auf Touren: Wieder einmal hat McLaren-Mercedes die Premiere verschoben, während Motorenchef Mario Illien offenbar auf Abwegen ist.
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Getränkehersteller
Coke-Aktie stolpert auf der Durststrecke
Auch wenn ihre Getränke täglich Abermillionen Kehlen hinunterfließen: Die Coca-Cola Company kommt aus den zweifelhaften Nachrichten nicht heraus. Nun laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der Bilanzfälschung und belasten die Aktie. Auch droht ein EU-Verfahren.
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Kommentar
Kluge Menschen
hst. Gerhard Schröder glaubt, einen neuen Sündenbock für die deutsche Wirtschaftskrise gefunden zu haben. Mit despektierlichen Bemerkungen über die klugen Menschen in der EZB, die jeden Tag diskutieren, ob sie genug für die Wettbewerbsfähigkeit ...
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Nur im Sattel ist sich Ulla Salzgeber sicher
Keine Fragen, bitte! Und auch kein Interview. Jedenfalls nicht vor Sonntag nachmittag - bis die deutsche Meisterschaft in der Dressur entschieden ist. Um Verständnis wird gebeten. Ulla Salzgeber, deren Pferd eine positive Dopingprobe entnommen wurde, will ihren Rhythmus nicht verlieren. Nur im Sattel fühlt sie sich zur Zeit sicher.
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Diktatorensorgen
Gutes Personal zu finden wird auch immer schwieriger. In Nordkorea beispielsweise, dem Land der hungernden Menschen, hatte Präsident Kim Jong-il enorme Probleme, seinen Koch an sich zu binden.
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Diplomatie
Finger weg, ihr Europäer
Cocktailpartys mit Dissidenten sind in Europas Botschaften auf der schönen, aber etwas ereignislosen Insel Kuba gerngesehene Abwechslung. Fidel Castro hat diesen Umgang jüngst verboten.
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Extrem-Alpinismus auf dem Rennrad
Er ist ein fast zerbrechlich wirkender Mann, lediglich 62 Kilogramm schwer. Die Beine von Giuseppe Guerini sind so dünn, daß man ihnen nicht zutraut, allzu großen Belastungen standzuhalten. Doch es muß eine Menge Kraft in ihnen stecken, so viel, daß sie ihn auf höchste Gipfel tragen können.
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Olusegun Obasanjo
Erfolg im Ausland
Fällt irgendwo der Begriff der "Renaissance Afrikas", ist Olusegun Obasanjo, Nigerias Präsident, meist nicht weit. Nicht erst mit dem Besuch des amerikanischen Präsidenten ist der stets in vornehme Gewänder gekleidete Präsident Nigerias zu einer der Schlüsselfiguren Afrikas geworden.
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Tennis
Schüttler scheitert wieder an Stepanek
Rainer Schüttler kann gegen Radek Stepanek einfach nicht mehr gewinnen. Der 27-jährige Korbacher verlor im Viertelfinale von Gstaad mit 4:6, 2:6 und kassierte damit in diesem Jahr bereits seine dritte Niederlage gegen Stepanek.
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Amateurbox-WM
Viermal Bronze und Tajbert im Finale
Federgewichtler Witali Tajbert aus Stuttgart steht nach seinem Punktsieg im Halbfinale über Abdusaalom Khasanow (Tadschikistan) am Samstag im Endkampf der Amateurbox-Weltmeisterschaften in Bangkok. Dagegen mussten sich vier deutsche Boxer nach ihren Niederlagen im Semifinale mit der Bronzemedaille begnügen, sorgten aber gleichzeitig für die beste deutsche WM-Bilanz seit 1995.
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Kriegs-Rechtfertigung
Bush schiebt Schuld auf CIA
Präsident Bush hat dem Geheimdienst CIA die Verantwortung für seine fehlerhaften Angaben zum Atomwaffenprogramm Iraks zugeschoben. Seine Rede im Januar sei von der CIA freigegeben worden, sagte Bush am Freitag.
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Kommentar
Offene Immobilienfonds und ihre Risiken
In den vergangenen Monaten ist oft vor der Gefahr von Mittelabflüssen bei offenen Immobilienfonds gewarnt worden. Das Szenario scheint bedrohlich. Doch muß es nicht Wirklichkeit werden, meint Rolf Weert Meinders von Westinvest.
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Zeitlose gute alte Zeit
Angenommen, Mercedes-Benz oder BMW würde einen Retro-Roadster kreieren. Und damit der nicht nur von außen wie ein 328er oder SSK der Vorkriegszeit aussähe, bekäme er hinter der Windschutzscheibe offenliegende Scheibenwischermotoren mit Einzeldrehschaltern.
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Fernsehwoche, 12. - 18. Juli
Baden im Kulturkanal
Ganz sommerlich präsentiert Arte einen Themenabend über Schwimmbäder. Ansonsten widmet sich die Fernsehwoche der Jugend - mit Love Parade, Königskindern, jugendlichem Herzrasen und Jungreportern auf Europa-Tour.
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Italien
Erträumtes Volk
Sich aufs Volk zu berufen, ist eine Fiktion: Umberto Eco schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den Populismus Berlusconis.
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Supersportwagen für Superreiche
Autos wie aus Tausendundeiner Nacht
Die Eskalation von Leistung, Luxus und Preis in der Autogesellschaft erreicht einen Höhepunkt. Noch nie zuvor hat sich eine ähnliche Menge von Hyper-Sportwagen auf dem globalen Automarkt angekündigt: Innerhalb eines Jahres tritt etwa ein halbes Dutzend spektakulärer Leistungswagen an.
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Irak
Der amerikanische Senat ruft nach der Nato
Angesichts der fortgesetzten Angriffe auf amerikanischen Truppen im Irak hat der Senat eine Beteiligung der Nato an der Friedenssicherung gefordert. Die Bundesregierung reagiert zurückhaltend bis ablehnend.
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Wie bei Schnitzlers unterm Sofa
Die Stasi ist tot. Der IM-Verdacht, der in den Jahren nach der Wende ausreichte, um eine Karriere zu zerstören, ruft heute in der Öffentlichkeit nur noch mäßige Emotionen hervor. Es scheint so, als ob die anfängliche Hysterisierung des Themas in ihr Gegenteil umgeschlagen wäre: in Gleichgültigkeit.
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Kommentar
Aral zielt aufs eigene Tor
Rabattaktionen bei Tankstellen sind in Mode. Bei Aral gibt es zur Zeit Bälle. Für einen Euro. Wenn man 300 Liter getankt hat. Nur ist man offenbar von der Nachfrage überfordert.
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Luftfahrt
Fraport-Aktie ist kein Überflieger
Fraport freute sich zwar über sich erholende Passagierzahlen. Sie liegen aber unter dem Vorjahr, der Frachtverkehr Schwächezeichen. Das Geschäft und damit die Aktie ist anfällig für externe Schocks.
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Medien
Lebenslang
Weil er einen "blasphemischen" Leserbrief abgedruckt hat, ist ein Journalist in Pakistan zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
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Mode
Die Nackte trägt Pelz
Die Haute Couture müht sich durch die Krise. Als weitgehend Unabhängige sind Lacroix, Gaultier und Lagerfeld für Lichtblicke gut.
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Karrieresprung
Fehler müssen erlaubt sein
Aus Fehlern lernt man bekanntlich. In vielen Unternehmen gelten sie dennoch als vermeidbares Mißgeschick. Psychologen plädieren - im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit - für eine positive Fehlerkultur.
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Gewerkschaften
"Kommt zur Besinnung!"
Stellvertretend für viele Mahner hat Bundeskanzler Schröder von der IG Metall ein schnelles Ende der Führungskrise gefordert. Derweil verlieren die Gewerkschaften immer mehr Mitglieder.
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