Meldungen vom 18.2.2003
Artikel-Chronik
Umfrage
Fondsmanager bleiben risikoscheu
Eine steigende Zahl von Fondsmanagern hält Aktien für unterbewertet. Doch zum Kauf ermutigt sie das nicht. Wie Merrill Lynch in ihrer jüngsten monatlichen Umfrage unter 308 Fondsmanagern herausfand.
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Doping
Geht's schon wieder los?
Noch vor dem ersten Rennen der nordischen Ski-WM wurden zwei Athletinnen ausgeschlossen: durchgefallen beim obligatorischen Bluttest. Es steht zu befürchten, daß nach den jüngsten Dopingskandalen auch Val di Fiemme zur einer Pleite wird.
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Medien
Reuters schockt mit Rekordverlust
Der Nachrichten- und Informationskonzern hat auf Grund hoher Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten einen Gewinneinbruch verzeichnet und plant einen weiteren Stellenabbau.
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Buchwert
Ist Harry Potter Ramsch?
In Großbritannien wird der neue „Harry Potter“ zu Ramschpreisen verscherbelt. Er dient als Köder, um die Kunden anzulocken. Der Deutsche Buchhandel glaubt, „das“ Buch werde beschädigt. Dabei ermittelt der Markt doch nur den tatsächlichen Wert von „Harry Potter“.
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Anleihen
Bundesbank: Bundesanleihen bleiben gefragt
Der Status deutscher Staatsanleihen als Maßstab für den europäischen Rentenmarkt wurde jüngst auf Grund der Diskussion über die Einhaltung der Kriterien des Stabilitätspaktes leicht angezweifelt. Die Bundesbank jedoch sieht keine Gefahr.
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Dokumentation
Die EU-Erklärung zur Irak-Politik
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) haben sich am Montagabend bei einem Sondergipfel in Brüssel auf eine gemeinsame Erklärung zur Irak-Politik verständigt. FAZ.NET dokumentiert die Resolution in Auszügen.
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Breuer-Kirch-Affäre
Breuer muss Schadenersatz zahlen
Die Deutsche Bank und deren Ex-Chef Breuer müssen dem gescheiterten Medienunternehmer Leo Kirch Schadenersatz zahlen. Breuer hat laut Gerichtsentscheid mit einem Kommentar über Kirchs Kreditwürdigkeit seine Verschwiegenheitspflicht verletzt.
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Science Fiction
Wo soll man intelligente Leser finden?
Gerade ist Stanislaw Lems Roman „Solaris“ ein zweites Mal verfilmt worden. In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung äußert sich Lem über den Schwachsinn im Kino, den Unsinn im Fernsehen und den Wahnsinn des Pazifismus: „Bitte setzt euch in die Panzer und greift an!“
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Irak-Krise
Ein Tag im Fernsehen des Saddam Hussein
Bilder von Gerhard Schröder im Bundestag werden eingeblendet. Deutschland, so heißt es, bleibt standhaft -- und wird dafür im irakischen Fernsehen gelobt. Saddam Hussein gibt darin den Vorbeter. Sein Bild ist allgegenwärtig.
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U-Bahn-Anschlag
Im Untergrund ist kein Entrinnen
Der Brandanschlag in der U-Bahn der südkoreanischen Stadt Daegu reiht sich in eine ganze Serie ähnlicher Vorfälle ein, die zum Teil auf das Konto fanatischer Sektenführer und politisch motivierter Attentäter gehen.
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Pharma
Merck-Ausblick keine bekömmliche Kursmedizin
Ein sattes Kursminus muss am Dienstag die im MDax gelistete Merck-Aktie verkraften. Was die Anleger enttäuscht, ist der aus ihrer Sicht zu verhalten ausgefallene Ausblick des Darmstädter Pharma- und Spezialchemieunternehmens.
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Banken
UBS-Aktie gut, aber noch nicht gut genug
Erstmals in vier Jahren hat UBS ein Quartal mit einem Verlust abgeschlossen. Gleichwohl hat die größte Vermögensverwaltungsbank der Welt 2002 einen Reingewinn von 3,5 Milliarden Schweizer Franken gemacht und Analysten nicht enttäuscht. Die Aktie gibt dennoch nach.
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Vereinswechsel
Albertz wird Chinese
Der frühere Nationalspieler Jörg Albertz wechselt nach China. Vom HSV, wo man nicht mehr mit ihm plante, fühlt er sich „vertrieben“. Versüßt wird ihm die lange Reise mit einer Abfindung von 1,3 Millionen Euro.
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Gut & Böse
Das Tier im Trainer
Anders als in der Politik geht es im Fußball noch anständig zu. Dort wird weiterhin ein ehrlicher, direkter Umgang gepflegt. Etwa bei Manchester United, wo Trainer Ferguson seinem Star David Beckham einen Fußballschuh ins Gesicht schoss.
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Zuckerwatte auf Stacheldraht
Der metaphysisch-pornographische Roman der Gegenwart ermöglicht es seiner Autorin oder seinem Autor auf sehr viele Weisen, sich unmöglich zu machen: Man kann darin die Zweigeschlechtlichkeit mal so richtig nach Herzenslust ontologisieren, man kann die klebrigsten Adjektive spreizen, bis es weh tut, ...
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Bücher
Pioniere des Himmels. Die Brüder Wright. Von Andreas Venzke. Artemis & Winkler Verlag, Düsseldorf und Zürich. 320 Seiten, 40 Abbildungen, 28 Euro. Der Autor hätte durchaus das Zeug gehabt, eine lesenswerte Biographie der Brüder Wright zu schreiben, deren erste Motorflüge nun exakt 100 Jahre zurückliegen. Das Buch zum Jubiläum sozusagen.
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Solch neumodisches Zeug zahlt doch heute keine Kasse!
Kaum ein anderes Genre entzweit lesende Gemüter so wie der historische Roman. Während es längst zum guten Ton gehört, über Krimis, Thriller und Science-fiction eben nicht die Nase zu rümpfen, läßt sich über ihn weiterhin ungestraft behaupten, man lese dergleichen "prinzipiell" nicht. So war es aber seit den Anfängen.
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Richtig scharf
Wie scharf kann eine Klinge aus einem bestimmten Stahl überhaupt sein, und für welche Art von Schnitt - ein eher ziehendes oder mehr drückendes Schneiden - wird sie sich besonders eignen? Das sind Fragen, die für die meisten Besitzer und Benutzer von Messern jenseits des Horizonts liegen. Tatsächlich ...
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Macher und Moralist
Martin Rupps: Helmut Schmidt. Eine politische Biographie. Hohenheim Verlag, Stuttgart/Leipzig 2002. 488 Seiten, 24,- [Euro].Am 16. Mai 1974 wurde Helmut Schmidt zum Nachfolger des zurückgetretenen Bundeskanzlers Willy Brandt gewählt. Schmidt war ein Mann von überragender Kompetenz in Finanz-, Wirtschafts-, Sicherheits- und Verteidigungsfragen.
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Bücher
Das Praxisbuch zum Sony Ericsson T68i. Von Rainer Gievers, Books on Demand, 192 Seiten, 18,50 Euro. Wenn neuerdings ganze Bücher zu einzelnen Handys erscheinen, dann hat das einen guten Grund: Moderne Mobiltelefone sind Multimedia-Geräte mit Bildverarbeitung, E-Mail-Client und eingebautem Organizer. Das ...
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In Gerechtigkeit und in Waffen investieren
Jürgen Todenhöfer: Wer weint schon um Abdul und Tanaya? Die Irrtümer des Kreuzzugs gegen den Terror. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2003. 224 Seiten, 19,90 [Euro].Jürgen Todenhöfer hat ein erstaunliches Buch vorgelegt. Ihm wird große Beachtung zuteil werden. Zustimmung ist ihm ebenso sicher wie scharfer Widerspruch. Todenhöfer ist Überzeugungstäter - bei allem, was er sagt und tut.
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Strikt und verschärft
DIE VEREINIGTEN STAATEN wandten sich mit den Handelsgesetzen von 1974 und 1988 dem Prinzip der strikten Reziprozität in der Handelspolitik zu. Der Grund hierfür lag in dem wachsenden Unmut über die Abschottung der Märkte Japans und der Europäischen Gemeinschaft, während die Vereinigten Staaten einen ...
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Die Entdeckung des Neuen
Jede vielversprechende Expedition ins Feld der deutschen Barockliteratur tritt als Vorhut auf - obwohl bereits seit Ewigkeiten ein Stab von Gelehrten im siebzehnten Jahrhundert sitzt, um dort die Lebensspuren einzelner Dichter zu sichern und ihr Andenken in ehrenwerten Gesellschaften und Jahrbüchern zu pflegen.
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Medien
Reuters-Aktie taumelt von einem Tief zum nächsten
Die Mediengruppe Reuters kommt nicht aus den Negativschlagzeilen. Im Geschäftsjahr 2002 wurde erstmals seit dem Börsengang 1984 ein Verlust eingefahren. Die Aktie fällt dadurch auf ein Rekordtief und hat angesichts trüber Geschäftsaussichten zunächst kaum Aussicht auf Besserung.
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Pharma
Merck-Ausblick enttäuscht
Der Darmstädter Pharmakonzern hat das Jahr 2002 mit einem Geschäftsrückgang abgeschlossen. Merck erwarte 2003 das Vorjahresniveau halten zu können.
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Devisenmarkt
Yen zeigt erstmals wieder Muskeln
Am Devisenmarkt fällt am Dienstag der Yen mit einer zuletzt nicht gekannten Stärke auf. Händler machen dafür kurzfristig nachlassende Interventionsängste verantwortlich. Allerdings könnten diese auch sehr schnell wieder aufkeimen, heißt es.
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