Meldungen vom 12.2.2003
Artikel-Chronik
Medien
Bilderkampf gegen die Angelsachsen
Frankreich will einen europäischen Nachrichtensender im Stil des amerikanischen CNN schaffen. Doch der ARD-Vorsitzende Jobst Plog dementiert, an den Plänen beteiligt gewesen zu sein.
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Schwellenländer-Anleihen
Uruguay-Anleihen sind ein riskantes Spiel
Rund 25 Prozent werfen derzeit Staatsanleihen aus Uruguay ab. Doch diese Rendite muss zu einem hohen Risiko eingekauft werden. Wie hoch das ist, zeigt die Entscheidung von Standard & Poor´s, die Bonität des Landes erneut herabzustufen. In Lateinamerika ist damit nur noch Argentinien schlechter benotet.
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Bundesländer
Modellprojekt Ost weitet sich aus
Sachsen und Thüringen wollen wie der Vorreiter Sachsen-Anhalt als „Modellregionen“ für mehr Arbeitsplätze sorgen - mit einem gelockerten Kündigungsschutz, befristeten Arbeitsverhältnissen und schnelleren Genehmigungsverfahren.
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Marktstatistiken
Schwache Zuflüsse in US-Aktienfonds stimmen vorsichtig
Theorien und Statistiken, mit denen die Kursentwicklung vorhersagbar sein sollen, kursieren viele an der Börse. Eine davon besagt, dass schwache Mittelzuflüsse bei den US-Aktienfonds im Januar ein schlechter Vorbote für das Gesamtjahr sind. Dummerweise haben sich im Januar 2003 die Zuflüsse mehr als halbiert.
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Ski-WM
„Bode is the best“
Bode Miller hat bei der alpinen Ski-WM in St.Moritz mit dem Sieg im Riesenslalom seine zweite Goldmedaille gewonnen, vor dem Österreicher Hans Knauss und seinem Landsmann Erik Schlopy. Die drei deutschen Starter enttäuschten.
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DSW-Watchlist
Immer mehr Dax-Werte mutieren zu Kapitalvernichtern
Zu den 50 größten deutschen Kapitalvernichtern zählen mit Commerzbank, MLP und HypoVereinsbank erstmals auch drei Dax-Vertreter. Noch schlechter haben aber Rohrkrepierer wie Gold-Zack und RTV Family abgeschnitten. Und fast noch schlimmer: Die Aktionärsvereinigung DSW sah bei Vorlage der Bilanz keine baldige Besserung.
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Kino
Ostalgisch: „Good bye, Lenin!“
Die DDR löst sich auf, als Mutter Kerner einen Herzinfarkt erleidet. Monate später erwacht sie aus dem Koma. Um sie zu schonen, baut ihr Sohn eine Scheinwelt, in der die DDR weiterlebt. Die Videokritik von FAZ.NET.
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Konjunktur
„Drei-Prozent-Grenze sakrosankt"
Das europäische Defizit-Kriterium sollte nach Einschätzung führender europäischer Ökonomen auch im Falle eines Irak-Krieges nicht aufgeweicht werden. Deutschland gilt ihnen als „kranker Mann Europas“.
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Weniger einfallsreich
DEUTSCHER BUNDESTAG. Der Lauf der Welt erschließt sich nur dem, den ein erinnerungsstarker Mitmensch auf die vorausgegangenen Namen hinweist. Dies läßt sich an den Bezeichnungen für die Bundestagsausschüsse erkennen. Der Auswärtige Ausschuß heißt zwar noch immer so wie vor über fünfzig Jahren, obwohl sich gerade auf seinem Feld Umwälzendes getan hat.
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Quälend exakt
AUSCHWITZ. Der Massenmord an den europäischen Juden war der konsequente, barbarische Endpunkt von Hitlers Rassenwahn. "Auschwitz" ist zum Begriff dafür geworden, obwohl dieses Verbrechen auch an anderen Orten stattfand und in diesem Konzentrationslager die verschiedensten nationalsozialistischen Verbrechen verübt wurden.
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Über die Jagd
Eine gesellschaftliche Diskussion, gar einen handfesten Streit über die Jagd und die Gebräuche der Waidmänner loszutreten ist keine schwierige Aufgabe. Wann immer etwa Natur- oder Tierschützer mit den Protagonisten der Jagd - und davon gibt es in der Politik erfahrungsgemäß viele - zusammentreffen, wird man über die Frage nach Sinn oder Unsinn selten eine Einigung erzielen können.
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Hoffen auf die Apokalypse?
Der italienische Germanist und Schriftsteller Claudio Magris, auch politisch bemerkenswert engagiert, hat schöne - anmutig gelehrte - Bücher geschrieben: über Triest zum Beispiel, seine vielstimmige Stadt, einst Österreichs Zugang zum Meer, ein anderes über die Donau, kulturell gesehen, von Meßkirch ...
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Größter Ruinierer aller Zeiten?
Ralf Georg Reuth: Hitler. Eine politische Biographie. Piper Verlag, München 2003. 685 Seiten, 24,90 [Euro].Es ist mutig, nach den monumentalen Werken von Bullock, Fest, Kershaw noch eine Hitler-Biographie zu wagen. Wissen wir von diesem Menschen nicht schon alles, was man überhaupt wissen kann? ...
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Auswahlprobleme
GETEILTES DEUTSCHLAND. Wer sich über Personen, Fakten, Institutionen, Organisationen, Verträge und Entwicklungen aus Politik und Gesellschaft während der Zeit von 1945 bis 1990 schnell informieren will, findet in dem Lexikon mit rund 1600 Stichworten und 36 Überblicksartikeln von 91 Beiträgern ein reichhaltiges Angebot.
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Exempel ja, Exemplum nein
Barbara Hahn versucht einen Dunkelraum zu erhellen, über den bisher wenig bekannt ist: Sie trägt Bausteine für eine noch zu schreibende Kulturgeschichte der deutschen Jüdin zusammen. Das ist ungewöhnlich, weil sich im historischen Blick auf das deutsche Judentum der "Deutsche" und der "Jude" gegenüberzustehen pflegen - zwei Pole, die männlich konnotiert sind.
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Fernsehstars
Reich-Ranickis neue Reihe
Versprechen gehalten: Marcel Reich-Ranicki kehrt ins Fernsehen zurück. Im ZDF wird er in einer vierteiligen Reihe legendäre Romane vorstellen. Enthüllt hat dies die „Bunte“.
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Steuererklärung
Lohnsteuerkarte ade
Das Bundesfinanzministerium will das Einkommensteuerverfahren deutlich vereinfachen und bis 2005 die Lohnsteuerkarte ganz abschaffen. Das Verfahren soll auf einen elektronischen Datenaustausch umgestellt werden.
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Zeitschriften
Es muss nicht immer Kaviar sein
Wir Männer haben einen neuen Freund: „Amico“, die kleinformatige, mehrheitlich von Frauen gefertigte Zeitschrift, will uns Rat und Tat geben - und setzt dabei auf Matt Damon und Johann Wolfgang von Goethe.
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NBA
„Solche Niederlagen schmerzen“
Die Dallas Mavericks sind schwach in die zweite Saisonhälfte der NBA gestartet. Die Texaner verloren bei den Minnesota Timberwolves mit 98:100. Einzig Dirk Nowitzki erreichte Normalform mit 34 Punkten.
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Japan
Kursgewinne im Nikkei nicht überbewerten
Der Nikkei hat wieder einmal deutlich zugelegt. Aber jeder Optimismus wäre verfrüht. Grundsätzlich hat sich nichts geändert, der Index befindet sich noch nahe an seinen Rekordtiefs. Kurzfristige Kursgewinne mit Blick auf das Ende des Fiskaljahres sind jedoch möglich.
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Versicherer
Allianz bereitet auf schlechtes Ergebnis vor
Vorstandschef Schulte-Noelle wird im April auf der Hauptversammlung das voraussichtlich schlechteste Ergebnis seit längerer Zeit vorlegen. In Sachen Dresdner Bank stünden alle Optionen offen, werde auf Dauer keine angemessene Eigenkapitalrendite erzielt.
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Außenhandel
„Antideutsche Stimmung“
Die politischen Spannungen zwischen Deutschland und den USA belasten die Wirtschaftsbeziehungen. Von drastischen Exportrückgängen und schwierigen Verhandlungen ist die Rede.
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Börsenaufsicht
Langer Abschied des SEC-Chefs Pitt
Bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC steht der Führungswechsel unmittelbar bevor. In der mehrmonatigen Übergangsphase hat Harvey Pitt wichtige Reformen der SEC gelenkt, obwohl klar war, daß er bald ausscheiden würde.
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Menschen
191 Länder in 169 Tagen
In einem Weltenbummler-Marathon haben zwei Neuseeländer 191 Länder in nur 169 Tagen bereist. Für ihre Mammuttour nutzten sie 104 verschiedene Fluggesellschaften.
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Irak-Krise
Powell lehnt mehr Inspektoren ab
Irak-Krise heute: US-Außenminister Powell lehnt mehr Inspektoren ab. Die Nato sucht weiter einen Weg, in der Türkei-Frage ihre Einheit zu wahren. Spaniens und Deutschlands Regierung nähern ihre Standpunkte nicht an.
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