Meldungen vom 20.12.2003
Artikel-Chronik
Atomexport
Hanau-Streit spitzt sich zu
Das von Grünen-Minister Jürgen Trittin geführte Umweltministerium ist zu der Auffassung gekommen, daß die Hanauer Brennelemente-Fabrik bei der Gewinnung von waffenfähigem Plutonium hilfreich sein könnte.
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Reiserätsel
24 Fragen bis Weihnachten
Alle Jahre wieder wird der Reiseteil dieser Zeitung zum Adventskalender: Bis Weihnachten stellen wir Ihnen Woche für Woche Rätselfragen rund ums Reisen. Auf die glücklichen Gewinner warten wunderbare Ferien.
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Wir bieten: Begeisterung gegen Bratwurst
Nach dem Aus ihres Vereins verdingen sich die Göttinger Fans als fahrendes Fußballvolk. Das Mietangebot ist etwas für Schnäppchenjäger: „Uns geht es nicht drum, Geld zu verdienen.“
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Die Meinung des Jahres
Aufgepaßt, Sie lesen jetzt endlich: die Meinung des Jahres! Richtig gelesen: Es ist nicht irgendeine Meinung, die an dieser Stelle wohlfeil zu haben und zu bilden ist, sondern es ist der Kommentar schlechthin zum ausgehenden Sportjahr.
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Ski alpin
Hilde Gerg Zweite, Maria Riesch Dritte
Bei der Weltcup-Abfahrt in St. Moritz bestätigt Hilde Gerg ihre gute Form und bekommt auf dem Siegerpodest überraschend Gesellschaft von einer jungen deutschen Aufsteigerin, mit der kaum einer gerechnet hat.
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Abgang des Patriarchen
Ewige Frage: Wann ist ein Mann ein Mann? Antworten gibt es nur als Klischee. "Männer laden sich mehr auf, als sie schultern können", sagt Heinrich Gotthold Geldermann, die eine Hauptfigur des Romans. Was besonders schwer auf ihren Schultern lastet, ist die Familie. Doch wenn die Männer diese Last fallen lassen, dann wachsen die Kinder vaterlos auf.
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"Short Cuts" für ganz Kurze: Zwei Bücher von Rotraut Susanne Berner
Der Alltag ist voller Geschichten. Man braucht nur auf die Straße zu gehen, schon kommen sie einem entgegen. Und diese Geschichten verändern sich gegenseitig. Was der eine tut oder erlebt, beeinflußt einen anderen, ohne daß einer von beiden das merkt. Weil ein Kind eine Tür offenstehen läßt, passiert eine Weile später ein Unfall.
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Sagenhaft frühe Neuzeit
Eine der schädlichsten Lesebrillen bei der Auseinandersetzung mit dem, was Goethe glücklich "Weltliteratur" getauft hat, ist die mit dem Ethnologenblick. Das akustische Analogon "Weltmusik" befördert allerlei heimtückische neokoloniale Sentimentalitäten; der unbedachte, rein kulinarisch-exotistische Konsum alter Fabeln fremder Stämme ist indes kaum gesünder.
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Der wütende Schmetterling
Wer sich zu Weihnachten einen Harem wünscht, sollte noch einmal im stillen mit sich zu Rate gehen. Die Sache hat Vorteile, die Sache hat Nachteile. Das will erwogen sein. Auch empfiehlt sich dringend die Lektüre einschlägiger Fachliteratur. Zunächst einmal sei, was die Kunst des Wünschens im allgemeinen und den Haremswunsch im besonderen betrifft, ein Text von Vladimir Nabokov empfohlen.
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Nach dem Untergang
Die Welt ist ein seltsamer Ort. Am wenigsten seltsam ist sie dort, wo sie vollkommen unbewohnbar geworden ist, nicht mehr als eine verseuchte Oberfläche, meterhoch bedeckt mit Asche, Leichen und zermalmten Bergen, strahlend, tot. Das ist keine erhebende Vorstellung, aber doch eine, die in zahlreichen nachapokalyptischen Phantasien eine alte Bekannte geworden ist.
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Heimat ist dort, wo die Vorwürfe wohnen
Dublin, vierziger Jahre. Es ist Winter, schwärzester Winter, der Regen prasselt pausenlos auf die Dächer der Stadt, die Menge auf der Straße schiebt sich gleichgültig dahin, die Schaufenster leuchten traurig in die Nacht. Eine junge Frau sitzt im Taxi, auf dem Weg vom Bahnhof zum Haus ihrer Kindheit, wo nur noch die Großmutter lebt.
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Waffe Phantasie
Jeff, der Neue in der Klasse, findet eine treffende Beschreibung für Bradley: "Er sah aus wie ein guter Spucker." Jeff händigt Bradley jedenfalls den geforderten Dollar umstandslos aus, um der Speicheltaufe zu entgehen. Der Elfjährige ist das Ekel der Schule. Auch Jeff wendet sich bald von ihm ab.
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